Das Jahrhundert-Beben vom 11. März 2011 und der anschliessende Tsunami haben das japanische Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi so schwer beschädigt, dass es in mehreren Reaktorblöcken zur Kernschmelze kam. Die Folgen sind unabsehbar.
Die Zwischenfälle mit radioaktivem Material im japanischen Atomkraftwerk Fukushima reissen nicht ab: Heute wurde bekannt, dass offenbar ein dritter Tank für radioaktives Wasser undicht ist.
Der gestrige Stromausfall im havarierten Atomkraftwerk Fukushima ist behoben - und auch der Grund für die Panne ist womöglich gefunden.
Knapp zwei Jahren nach der Atomkatastrophe von Fukushima kommt es im havarierten AKW erneut zu Problemen: Wegen eines Stromausfalls können die abgebrannten Brennstäbe nicht mehr gekühlt werden.
Ob in Bern, Paris oder Tokio: Vor dem zweiten Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima haben weltweit zehntausende Menschen für einen Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert.
Die radioaktive Strahlung nach der Katastrophe im AKW Fukushima hat kaum einen Einfluss auf die Gesundheit der Japaner. Laut Forschern droht weit mehr Gefahr, dass psychische Schäden bleiben.
Der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima, Tepco, bekommt eine milliardenschwere Finanzspritze von der japanischen Regierung. Damit ist er de facto verstaatlicht.
Seit heute kommt Japan erstmals seit über 40 Jahren ohne Strom von AKWs aus. Tausende demonstrierten in Tokio dafür, dass dies nicht nur während Wartungsarbeiten der Fall ist, sondern für immer so bleibt.
Ab heute kommt Japan vollständig ohne Atomenergie aus. Nach dem Unglück von Fukushima war nur noch ein Reaktor in Betrieb. Dieser wird nun für mehr als zwei Monate heruntergefahren.
Seit dem Tsunami in Japan ist über ein Jahr vergangen. Nun ist ein Fussball in Alaska angeschwemmt worden. Weil ihn seine Besitzerin angeschrieben hatte, bekommt sie ihn zurück.
Zwei neue Untersuchungen der japanischen Regierung zeichnen ein düsteres Bild: Das Land ist zu wenig gegen weitere Naturkatastrophen geschützt. Für die Atompolitik dürfte dies Auswirkungen haben.
Das Atom-Desaster von Fukushima ist noch schlimmer als angenommen: In einem Reaktor hat es kaum noch Kühlwasser – und die Strahlenwerte sind zehnmal höher als eine tödliche Dosis.
Der GAU im Atomkraftwerk Fukushima macht Japan zur AKW-freien Zone. Seit Montag ist nur noch ein einziges AKW am Netz. Anfang Mai wird auch dieses heruntergefahren.
Vor der kanadischen Küste ist ein Geisterschiff gesichtet worden. Es handelt sich dabei um einen 45 Meter langen japanischen Fischtrawler, der seit dem verheerenden Erdbeben vermisst wurde.
Ein Jahr nach der Atom-Katastrophe von Fukushima zeigt eine neue Studie, dass radioaktive Substanzen bis 30 Zentimeter in den Boden gesickert sind. Offenbar sei Regen der Grund dafür.
18,8 Millionen Franken hat die Schweizer Bevölkerung nach dem Tsunami in Japan gespendet. Mit dem grössten Teil des Geldes wird nun ein beschädigtes Spital wieder aufgebaut.
Die Radioaktivität ist im Meeresboden vor Fukushima relativ hoch. Mit einer 60 Zentimeter dicken und 73 000 Quadratmeter grossen Betonschicht soll eine weitere Kontaminierung des Ozeans verhindert werden.
Die Sicherheit der japanischen Atomkraftwerke entspricht den Standards, sagt die Internationale Atomenergiebehörde IAEA. Zurzeit sind aber nur noch 3 AKWs am Netz.
Neue, eindrückliche Bilder zeigen die komplett leergefegte Sperrzone rund um das AKW Fukushima Daiichi. Jedoch täuscht der Eindruck. Noch leben elf Menschen im verseuchten Gebiet.
Ein Trümmerteppich, der zehn Mal grösser als die Schweiz ist, treibt auf die amerikanische Westküste zu. Er besteht aus Überresten, die nach dem Tsunami vor Japan vom Pazifik verschluckt worden sind.
Zehn Monate nach der Tsunami-Katastrophe in Japan ziehen die Behörden Bilanz. Diese fällt mit über 19 000 Toten verheerend aus.
In der japanischen Unglücksregion Fukushima soll es keine Atomreaktoren mehr geben. Die Provinzregierung will in Zukunft auf erneuerbare Energien setzen. Auch, damit frühere Bewohner heimkehren.
Neun Monate nach der Katastrophe von Fukushima geht ein Zwischenbericht mit dem Betreiber Tepco und der japanischen Regierung hart ins Gericht. Unter anderem wird die Kommunikation kritisiert.
Neun Monate nach dem Unglück ist der Katastrophenreaktor von Fukushima stabilisiert. Laut Japans Ministerpräsident Yoshihiko Nota gelang eine Kaltabschaltung.
Japans Regierung will die «Kaltabschaltung» des Atomreaktors in Fukushima verkünden. Laut Experten wird der Bevölkerung viel zu früh Sicherheit vorgegaukelt.
Der ehemalige Direktor des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima ist an Speiseröhrenkrebs erkrankt. Einen Zusammenhang mit der Atomkatastrophe gebe es aber vermutlich nicht.
Umweltschützer sind empört. Finanzielle Mittel, die eigentlich für den Wiederaufbau Japans nach dem verheerenden Tsunami gedacht sind, fliessen in die Kasse des nationalen Walprogramms.
Die Atomkatastrophe von Fukushima erreicht nun auch die Allerkleinsten. In 400 000 Dosen Baby-Milchpulver wurde radioaktives Cäsium entdeckt.
Wieder eine Schreckensnachricht vom AKW Fukushima: Am Wochenende sind laut Berichten rund 45 Tonnen verseuchtes Wasser ins Meer geflossen.
Der desaströse Atomunfall in Fukushima hat in weiten Teilen Japans radioaktive Spuren hinterlassen. Die Menschen im Nordosten der Insel werden noch jahrzehntelang unter den Folgen leiden.
Erstmals seit der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe im März haben Journalisten am Samstag das havarierte Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi in Japan besucht.
Radioaktiv belastete Gebiete um Fukushima werden grossflächig dekontaminiert. Bis August 2013 soll die Strahlenbelastung halbiert werden, um die Rückkehr der Bewohner in ihre frühere Heimat zu ermöglichen.
Japan will den nach der Atom-Katastrophe in Fukushima zum Erliegen gekommene Tourismus wieder ankurbeln. Dafür werden Visa für fünf Jahre gratis ausgestellt.
Urs P. Gasche, infosperber.ch - Weltweit erhobene Messdaten beweisen, dass die Atomlobby und Japans Regierung das Ausmass des Atomunfalls in Fukushima verharmlosen.
An dem schwer beschädigten japanischen AKW Fukushima ist erneut ein Problem aufgetreten. Radioaktives Xenon wurde entdeckt, was auf einen Fehler in einem der Reaktoren hindeutet.
Erstmals seit der Atomkatastrophe von Fukushima soll in Japan wieder ein Reaktor hochgefahren werden. Wegen technischer Probleme musste die Atomanlage Genkai vom Netz genommen werden.
Das japanische Umweltministerium rät seinen Bürgern, im Winter mit drastischen Massnahmen Strom zu sparen. Für die Leute heisst dies: Dicke Kleider, Suppen und Fussmarsch.
Um zu beweisen, dass der Katastrophen-Reaktor Fukushima keine Gefahr mehr birgt, ist ein japanischer Abgeordneter zur Tat geschritten. Ganz wohl war ihm dabei offenbar nicht.
Mehr als ein halbes Jahr nach der Tsunami-Katastrophe ist die Radioaktivität um das beschädigte japanische AKW Fukushima 1 immer noch stark erhöht. Aktuelle Fotos zeigen das Ausmass der Zerstörung.
Sieben Monate nach der Tsunamikatastrophe hat eine Erdbeben der Stärke 5,6 den Norden Japans erschüttert. Über entstandene Schäden ist noch nichts bekannt.
Derzeit überprüfen Experten der Internationalen Atomenergiebehörde die Dekontaminierungsarbeiten in Fukushima. Es wurde damit begonnen Erdschichten in Parks abzutragen und Gebäude zu reinigen.
Neuste Bodenproben haben 60 Kilometer vom AKW-Fukushima entfernt eine massiv zu hohe Konzentration von radioaktivem Cäsium festgestellt. Experten fordern nun Massnahmen.
Not macht erfinderisch: Die japanische Firma Cosmo Power möchte die Japaner vor einem nächsten Tsunami schützen - und so selber finanziell von der Katastrophe profitieren.
Japan kämpft immer noch gegen die Folgen der Fukushima-Katastrophe. Die Menge an verseuchtem Material ist enorm. Und es tritt weiter Radioaktivität aus dem havarierten AKW aus.
Es scheint immer wahrscheinlicher, dass die verseuchte Gegend rund um das AKW Fukushima für immer unbewohnbar bleiben wird. Die Regierung prüft das Gebiet, bevor sie den endgültigen Entscheid fällt.
Der Tsunami vom 11. März zerstörte nicht nur die Küste in Japan, sondern wirkte sich bis in die Antarktis aus. Neue Bilder der US-Raumfahrtbehörde Nasa zeigen, wie empfindlich das Eis geworden ist.
Mit einer Strahlung von mindestens zehn Sievert pro Stunde ist auf dem Gelände des AKW Fukushima ein neuer Höchstwert gemessen worden. Im März lag die Strahlung noch zwischen drei und vier Sievert.
Erdrutsche, Überschwemmungen und ein starkes Erdbeben erschütterten die krisengeplagte Region Fukushima. Ministerpräsident Naoto Kan kritisierte die japanische Atomaufsicht.
Um sich über die Fortschritte in Fukushima zu informieren, besucht der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde das havarierte AKW. Nach dem Atomunfall tritt noch immer Radioaktivität aus.
Japan rechnet mit rund 240 Milliarden Franken für den Wiederaufbau des Landes nach dem verheerenden Erdbeben. Bei der Katastrophe am 11. März wurden 22 000 Menschen getötet.
Ein Meilenstein der Fukushima-Krise naht: Das havarierte AKW wird bald stillgelegt. Ein provisorisches Kühlungssystem ist in Betrieb.
Japan kämpft weiterhin gegen die radioaktive Verseuchung. Nun wurden bei 132 Rindern zu hohe Cäsium-Werte festgestellt. Die Tiere hatten verseuchtes Stroh gefressen.
Japan hat weiter mit seinem AKW zu kämpfen. Nun musste ein weiterer Reaktor entschärft werden, nachdem ein Druckverlust in einem Borsäurebehälter aufgetreten ist.
Nach der Katastrophe in Fukushima will Japan alle übrigen Atomkraftwerke im Land so genannten Stresstests unterziehen. Doch die Zeit eilt: Die Regierung befürchtet Stromengpässe.
Mangelndes Fingerspitzengefühl und «verletzende Worte» sind Ryu Matsumoto zum Verhängnis geworden. Derweil hat Japan einen zusätzlichen Kredit für den Wiederaufbau nach der Tsunamikatastrophe bewilligt.
Ein heftiger Erdstoss hat in Nagano, etwa 170 Kilometer nordwestlich von Tokio, neun Verletzte gefordert. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben.
Japanische Rentner melden sich freiwillig für die gefährlichen Aufräumarbeiten im AKW Fukushima. Wegen ihrem hohen Alter kann ihnen die Strahlung weniger anhaben als den Jungen.
Der Betreiber des japanischen Atomkraftwerks Fukushima musste sich der Kritik von 9000 Anteilseignern stellen. Die Aktionäre beklagen, dass der Tsunami nicht einkalkuliert wurde.
Nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe wurden in Japan 35 der 54 Atomreaktoren vom Netz genommen. Laut einer Umfrage sind über 70 Prozent der Japaner dafür, dass das auch so bleibt.
Erstmals existieren genauere Schätzungen zu den unmittelbaren Kosten des Rekordbebens in Japan. Die Bewältigung der Atomkatastrophe ist aber noch nicht eingerechnet.
Japans Ostküste kommt nicht zur Ruhe: Nur drei Monate nach dem Jahrhundertbeben hat erneut ein Erdbeben die Provinz Iwate in Angst und Schrecken versetzt. Schäden und Opfer sind allerdings keine bekannt.
Kaum in Betrieb genommen, musste die Abwasserreinigung schon wieder gestoppt werden. Jetzt muss ein neuer Plan für die Dekontaminierung des Wassers her - und die Zeit drängt.
In ganz Japan demonstierten tausende Menschen für Alternativen zur Atomenergie. Auch ein Vierteljahr nach der Tsunami-Katastrophe müssen noch immer 90'000 Opfer in Notunterkünften hausen.
Seit Beginn der Atomkatastrophe in Japan sind drei Monate vergangenen. Dennoch macht sich das Ausmass der Verstrahlung erst jetzt richtig bemerkbar.
Bei einer Bodenprobe ist in der Provinz Fukushima radioaktives Strontium entdeckt worden. Strontium schädigt das Knochenmark und kann Leukämie auslösen.
In Japan droht radioaktiv verseuchtes Wasser nun auch aus dem zweiten Fukushima-AKW in den Pazifik zu fliessen. Betreiber Tepco will verstrahlte Flüssigkeit ins Meer leiten.
Im zerstörten AKW Fukushima steigt die radioaktive Strahlung. Wie der Betreiber Tepco mitteilte, wurde im Reaktorgehäuse von Block 1 eine Strahlenhöhe von bis zu 4000 Millisievert pro Stunde gemessen.
Das auf YouTube aufgetauchte Video eines kleinen Hasen, der ohne Ohren geboren wurde, löst derzeit in Japan grosse Diskussionen aus. Ein Forscherteam hat sich des Falls nun angenommen.
Die Internationale Atomenergiebehörde hat in einem Bericht die japanische Regierung kritisiert: AKWs seien vor Tsunamis zu schlecht geschützt gewesen.
Die Menschen in den Katastrophengebieten im Nordosten Japans sind von heftigen Regenfällen heimgesucht worden. Strassen standen unter Wasser, Flüsse schwollen bedrohlich an.
Ein gerade Mal ein Seite langer Bericht überzeugte die japanische Atomsicherheitsbehörde, dass das AKW Fukushima vor einem Tsunami sicher sei. Tepco habe aber nicht sorgfältig genug auf Risikofaktoren geachtet.
Die Serie hoher Strahlenmesswerte am japanischen Atomkraftwerk Fukushima setzt sich fort. Besonders die hohe Cäsium-Konzentration macht der Tepco sorgen.
In den Unglücksreaktoren des AKW Fukushima ist das Ausmass der Zerstörung weit grösser als angenommen. Brennstäbe sind in mindestens drei Reaktoren geschmolzen.
Zehn Wochen nach Beginn der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima zieht der Kraftwerksbetreiber Tepco personelle Konsequenzen. Konzernchef Masataka Shimizu wurde entlassen.
Das verheerende Erdbeben vom März hat die japanische Wirtschaft in die Rezession zurückgeworfen. Das Bruttoinlandprodukt schrumpfte im ersten Quartal um 0,9 Prozent.
Zum ersten Mal seit Beginn des Atomdesasters im japanischen Kraftwerk Fukushima haben Arbeiter einen Reaktor der havarierten Anlage inspiziert. Roboter hatten sich zuvor als ungeeignet erwiesen.
Nach der Entdeckung von rund 3000 Tonnen radioaktiv verseuchten Wassers im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima soll ein gigantisches Schiff als Auffangbecken dienen.
Karin Leuthold - Zwei Monate nach dem verheerenden Tsunami in Japan gehen die Aufräumarbeiten in der Katastrophenregion sehr langsam voran. Dafür wird fleissig an der Moral der Menschen gefeilt.
Das Desaster rund ums AKW Fukushima hat weitreichende Folgen: Die japanische Regierung lässt den Plan für einen weiteren Ausbau der Atomenergie fallen.
Erstmals sind Bewohner der Sperrzone um das Kernkraftwerk Fukushima in ihre Häuser zurückgekehrt – vorübergehend und nur mit staatlicher Genehmigung. Sie dürfen persönliche Dinge abholen.
Der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks im japanischen Fukushima hat staatliche Hilfe beantragt. Sonst könne man die Opfer des Unfalls nicht schnell genug entschädigen.
Das AKW Tsuruga 2 an der japanischen Westküste hat bereits vergangene Woche Probleme gehabt. Jetzt hat sich die Situation verschlimmert. Zudem wurde ein AKW vom Netz genommen. Es sei zu gefährlich.
Nach dem Erdbeben war es für Arbeiter lange unmöglich, das Gebäude von Reaktor 1 der beschädigten Atomanlage Fukushima zu betreten. Jetzt installieren sie sechs Belüftungsmaschinen.
Im Meerwasser 15 Kilometer vom AKW Fukushima entfernt hat der Kraftwerksbetreiber Tepco stark erhöhte Radioaktivitätswerte gemessen.
In einem Hafen ist ein Container aus Japan angekommen, der erhöhte atomare Strahlung aufweist. Die erhöhten Werte seien ungefährlich.
Schlechte Nachrichten aus Japan: Nach Fukushima hat sich auch im AKW Tsuruga ein Störfall ereignet. Bereits 1981 gab es dort einen Unfall, der von den Behörden allerdings vertuscht worden war.
Ende März ist bereits eine Arbeiterin verstrahlt worden. Jetzt teilte Tepco mit, dass auch eine zweite Arbeiterin eine zu hohe Strahlendosis abbekommen hat.
Der Dalai Lama ist in Tokio eingetroffen, um den Menschen in Japan Hoffnung zu geben. Derweil startet dort die Goldene Woche.
Sein Vater starb am 11. März im Tsunami. In den folgenden Wochen führte Yuta, 12, ein erschütterndes Tagebuch, in dem vom Schmerz seiner Familie und der Verzweiflung seiner Mutter erzählt.
3000 Kühe, 130 000 Schweine und 680 000 Hühner wurden in der Evakuierungszone um Fukushima zurücklassen. Die Bauern erwarten nun vom AKW-Betreiber eine Entschädigung.
In Gebäuden und im Leitungssystem des Katastrophen-AKWs Fukushima lagert viel radioaktiv verseuchtes Wasser. Die Strahlenwerte sind in einem Monat stark gestiegen.
Die Produktion der japanischen Autobauer ist wegen des Bebens der Stärke 9 und den darauffolgenden Katastrophen im März richtiggehend eingebrochen.
Tausende haben in Tokio für einen Ausstieg aus der Atomenergie und für erneuerbare Energien demonstriert. Ein möglicher Ausstieg war bisher Tabu.
Bei der behelfsmässigen Kühlung der havarierten Reaktoren in Fukushima wird sehr viel Kühlwasser verseucht. Riesige Zwischenlager werden nötigt.
Der Tsunami legte in Japan alles lahm, auch die Zeitungsredaktion der Hibi Shimbun. Die Journalisten griffen zum Stift - und nun sind ihre Ausgaben begehrte Museumsstücke.
Das Erdbeben und der darauffolgende Tsunami haben Teile Japans zerstört. Die Regierung hat nun ein ein Nachtragsbudget in Milliardenhöhe verabschiedet.
Hungrig oder verletzt, obdachlos und allein - an der Nordostküste Japans kämpfen sechs Wochen nach dem verheerenden Tsunami noch Hunderte Haustiere ums Überleben.
Eric Talmadge, AP - Ein Arzt klagt über die schlechten Arbeitsbedingungen der Arbeiter vom Atomkraftwerk Fukushima. Frisches Essen sei knapp und weil sie so eng nebeneinander schlafen, werde auch Schnarchen zu einem Problem.
Neuste Opferstatistiken aus Japan zeigen: 65 Prozent der Toten waren über 60 Jahre alt. Die Todeszone um das AKW-Fukushima wurde indes zur Sperrzone erklärt.
Die Katastrophen in Japan werfen die Exportwirtschaft des Landes noch stärker zurück als befürchtet. Die Ausfuhren verringerten sich im März zum Vorjahr um 2,2 Prozent.
Auch ein Jahr nach der Katastrophe in Japan können viele Betroffene nicht ruhen. Zahlreiche Vermisste sind bis heute verschollen – doch die Hoffnung stirbt zuletzt.
Das im März 2011 beim Erdbeben und Tsunami schwer beschädigte AKW Fukushima-Daiichi wird dekontaminiert.
Der Tsunami vom März 2011 verwandelte die Nordostküste Japans in ein Trümmerfeld. Jetzt sind die meisten Trümmer zwar weggeräumt, doch die Schäden sind noch lange nicht behoben.
Vom Röntgenbild bis zum Strahlentod: Die Auswirkung von radioaktiver Strahlung auf den menschlichen Körper.
Radioaktive Partikel aus dem beschädigten japanischen AKW Fukushima I haben Europa erreicht.
Wenn die Brennstäbe in einem AKW nicht mehr genügend gekühlt werden, schmelzen sie. Wie kommt es zu diesem gefürchteten «Meltdown»?
Vor 25 Jahren explodierte Reaktor 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl. Es war der bisher schlimmste Atomunfall in der Geschichte.
Die Massnahmen gegen die Kernschmelze im AKW Fukushima I.
Erdbeben, Tsunami, Super-GAU – eine kompakte Übersicht zum apokalyptischen Geschehen in Japan.
Chronologie der nuklearen Katastrophe in Japan.
Zahlreiche teilweise spektakuläre Videos haben den Tsunami und die Reaktorkatastrophe in Japan vor einem Jahr festgehalten. Eine Auswahl.
Trotz grosser Aufräumanstrengungen sind in Japan auch drei Monate nach dem verheerenden Erdbeben und dem nachfolgenden Tsunami die Spuren der Katastrophe noch allgegenwärtig.
Das Wasser in grünliches Licht getaucht, ein Roboter spuckt Blasen, es blubbert: Erstmals zeigt ein Video das Abklingbecken des dritten Reaktors in Fukushima.
Bis Ende des Jahres dürfte es laut Betreiber Tepco dauern, bis das havarierte AKW unter Kontrolle ist. Zumindest im Reaktorblock 1 ist die Gefahrenlage nicht ganz so prekär, wie neue Aufnahmen zeigen.
Amerikanische Packbot-Roboter haben neue Bilder aus dem AKW-Fukishima geliefert. Im Reaktorblock 2 musste die Mission wegen des vielen Wasserdampfs jedoch abgebrochen werden.
Rund einen Monat nach der verheerenden Natur- und Atomkatastrophe in Japan wurde der Fischhandel in der Küstenstadt Shiogama wieder erlaubt. Die Fischer freuts.
Neu veröffentlichte Bilder zeigen den Tsunami, der am 11. März Teil der Ostküste der japanischen Insel Honshu verwüstete. Seine Wucht war gewaltig.
Ein spanisches Forscherteam hat auf japanischem Meeresgrund ein Aufnahmegerät installiert. Jetzt sind die Daten vom Monster-Beben ausgewertet worden.
Zehntausende Tote und Vermisste, Hunderttausende in Notlagern, Millionen ohne Wasser und Strom: Das Ausmass der Umwelt- und Atomkatastrophen in Japan auf einen Blick.
Eine Stadt in Flammen, heftige Nachbeben, Chaos: Das Leiden nach der Naturkatastrophe in Japan scheint nicht enden zu wollen - wie auch die Flut an neuen Videos, die laufend im Internet auftauchen.
Die Kühlsysteme der Atomkraftwerke in der Region Fukushima, im Nordosten Japans, sind nach dem Erdbeben ausgestiegen. Seitdem herrscht Atomalarm. Eine Chronologie.
Die Auswirkungen von Radioaktivität auf den menschlichen Körper werden in Sievert (Sv) gemessen. Je höher die Dosis, desto drastischer sind die Auswirkungen auf den Organismus.
Die Schäden der Katastrophe in Japan schätzen Experten auf bis zu 180 Milliarden Dollar. Diese Branchen leiden am meisten.
Nach der verheerenden Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan vom 11. März 2011 läuft die Suche nach Überlebenden langsam an.
Bereits vor der Atomkatastrophe in Fukushima im März 2011 war es in japanischen Atomanlagen zu zahlreichen Störfällen gekommen.
Google veröffentlicht Satellitenbilder aus Japan, die das Ausmass des Erdbebens verdeutlichen.
Der 60-jährige Hiromitsu Shinkawa überlebte den Tsunami vom 11. März 2011 in Japan wie durch ein Wunder. Er trieb zwei Tage auf seinem Hausdach auf offenem Meer, ehe er gerettet wurde.
Hunderte Tote, zerstörte Städte, überschwemmte Landstriche und brennende Atomkraftwerke: Japan zieht am 12. März 2011 Bilanz nach dem schwersten Erdbeben seiner Geschichte.
Hunderte Tote, zerstörte Städte, überschwemmte Landstriche und brennende Atomkraftwerke: Japan zieht Bilanz am Tag nach dem schwersten Erdbeben seiner Geschichte.
Eindrückliche Helikopteraufnahmen zeigen, wie sich ein Boot dem Auge eines Riesenstrudels vor der Ostküste Japans nähert.
Einen solchen Wert haben die japanischen Forscher noch nie gesehen: In der Nähe von Fukushima ging ihnen ein Fisch ins Netz, der 740'000 Becquerel Cäsium pro Kilogramm aufwies. Dies ist ein Rekord.
Zehntausende Japaner werden in den nächsten Jahren aufgrund der Nuklearkatastrophe von Fukushima an Krebs erkranken, sagen Experten. Bisherige Schätzungen halten sie für zu niedrig.
Das Reaktorunglück von Fukushima vor zwei Jahren war das schwerste seit Tschernobyl. Die Folgeschäden für die Betroffenen sind immens. Doch ist Japan ein anderes Land geworden? Vieles spricht dagegen.
Andreas Schwitzer, dapd - Sechs Monate nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami in Japan werden Billionen Yen in die Infrastruktur, Landwirtschaft und Schutzmassnahmen hineingebuttert. Doch noch läuft nicht alles wie geschmiert.
Gérard Moinat - Die AKW-Katastrophe in Japan hat das Anlegerverhalten verändert. Nicht nur Ökofreaks setzen heute auf nachhaltige Investments.
Felix Burch - Japan ist ein anderes Land seit dem Seebeben. David Glättli lebt in Osaka und spürt dies jeden Tag. Im Interview erklärt er, warum Tokio als Hauptstadt nicht mehr unumstritten ist.
F. Burch - Japan verarbeitet den Tsunami. Der Schweizer David Glättli war im Katastrophengebiet, wo es immer noch aussieht wie nach einem Krieg. Die Menschen erzählten ihm herzzerreissende Geschichten.
In Japan nehmen sich Menschen aus Kummer über den Tsunami und die Atomkatastrophe das Leben. Experten befürchten weitere Fälle, zumal der Freitod hier kulturell nach wie vor akzeptiert ist.
Ein Pressefotograf der AP konnte die evakuierte und abgesperrte Zone rund um das havarierte AKW Fukushima besuchen. Die morbiden Bilder aus der Gespensterstadt Odaka.
Einen Monat nach dem verheerenden Tsunami in Japan tauchen unzählige Tresore in den Trümmern auf. Die Besitzer zu finden, ist indes eine schwierige Aufgabe.
Eric Talmadge, AP - Ein 75-jähriger Mann lebt seit der Tsunami-Katastrophe alleine in einer Geisterstadt bei Fukushima. Seit dem 11. März hat er keine Menschenseele gesehen.
Omid Marivani - Iran buttert Milliarden in sein AKW, das keinen Strom produziert. Nach der Katastrophe in Japan kommen Zweifel an Sicherheit und Sinn des Projekts auf.
600 ranghohe japanische Finanzexperten haben in Hongkong einen Visanatrag gestellt, weil sie das Land nach dem Erdbeben verlassen wollen.
Sie kehren nach der Schule zurück an den Ort, wo ihr Haus stand, oder suchen stundenlang in den Notfallzentren nach ihren Eltern: In Japan macht man sich Sorgen um das psychische Wohlergehen der Kinder.
Lauran Neergaard, dapd - Für Strahlenopfer, wie den Arbeitern, die derzeit im havarierten AKW in Fukushima tätig sind, stehen bislang nur wenige Arzneien zur Verfügung. In naher Zukunft könnte sich das aber ändern.
A. Mustedanagic - Fukushima ist ausser Kontrolle: Radioaktives Wasser tritt aus, die Strahlung ist tödlich, sagt Karsten Smid. Der Atomexperte verlangt eine grössere Sperrzone.
Laetitia Peron, AFP - Für seinen Einsatz in Tschernobyl hat Lew Falkowsky wie abertausende Sowjet-Bürger sein Leben riskiert. Im Juni 1986 wurde er als Liquidator auf das verseuchte Gelände geschickt.
Was ist die Kernschmelze? Was ist der GAU, was der Super-GAU? Hier werden Sie aufgeklärt.
Die Tokyo Electric Power Company - kurz Tepco - ist der Betreiber der Unglücksreaktoren von Fukushima. Der Konzern ist Japan grösster Energie-Erzeuger und eines der grössten Unternehmen des Landes.
Während die Ingenieure in Japan gegen den Super-GAU im AKW Fukushima I ankämpfen, erinnert sich der Westen an den Atomunfall in Three Mile Island vor genau 32 Jahren.
Die US-Pfadfinder nehmen künftig offen homosexuelle jugendliche Mitglieder auf. Das haben 1400 Chefs von Pfadfindergruppen aus dem ganzen Land am Donnerstag in Texas entschieden.
Erst vor wenigen Wochen räkelte sich Micaela Schäfer auf dem Sofa von 20 Minuten und wünschte sich sooo sehr einen Mann. Jetzt scheint sie ihren Traumprinzen gefunden zu haben - auf Mallorca.
Oliver Wietlisbach - Was kostet die neue Xbox? Späht Microsoft mit Kinect in unsere Wohnzimmer? Und laufen alte Xbox-Games auf der neuen Spielkonsole noch? Hier lesen Sie die Antworten.
20 Minuten und SWISS suchen einen «Fliegenden Reporter», der vom 1.-2. Juni mit Begleitung nach Valencia fliegt und danach auf 20minuten.ch darüber berichtet.
Haben Sie schon mal Ihrem Partner oder einer Affäre erotische Fotos von sich zugeschickt? Verraten Sie uns in der Umfrage, wie Sie zu dieser Art von sexuellem Austausch stehen.
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Der Höhenflug der weltweiten Aktienmärkte wurde am Donnerstag jäh gebremst. Schwache Konjunkturdaten aus China und eine unklare Aussage zur Geldpolitik lassen die Kurse in den Keller fallen.
Basler Ärzte können dank einer neuen Methode schon vor der Befruchtung bestimmen, ob es ein Bub oder ein Mädchen wird. Angewandt werden darf die Chromosomenselektion aber nur in Ausnahmefällen.
Mit etwas Glück können Sie vielleicht doch noch ans längst ausverkaufte OpenAir St. Gallen. 20 Minuten und Schützengarten verlosen 25 x 2 Festivalpässe für das legendäre Festival im schönen Sittertobel.
Für ihren faltenfreien Traum von ewiger Jugend haben sie sich unters Messer gelegt. Doch manch ein Star bereut die Schnippelei. Zu spät!
In einem verstörenden Video, das kurz nach der Tat aufgenommen wurde, rechtfertigt sich einer der beiden Macheten-Attentäter von London.
Der britische Geheimdiensts MI5 muss einiges erklären. Der 28-jährige Mann und sein Komplize, die den jungen Soldaten brutal massakrierten, waren keine unbeschriebenen Blätter.
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