Weitere Todesopfer

19. November 2012 05:35; Akt: 19.11.2012 05:35 Print

Israel zerstört Polizeistation in Gaza

Im Konflikt zwischen Israel und der Hamas gibt es vorerst keine Anzeichen für eine schnelle Waffenruhe. Israelische Raketen haben in der Nacht weitere Todesopfer im Gazastreifen gefordert.

Bildstrecke im Grossformat »
Die Waffenruhe hält: Am Donnerstag, 22. November gab es keine Raketen mehr. und feierten, so etwa diese jungen orthodoxen Juden im Süden Israels. Am 21. November 2012 um 20.00 Uhr MEZ tritt die Waffenruhe im Gazastreifen in Kraft. Palästinenser in Gaza . Am Abend des 21. Novembers verkündete Ägypten eine . Beide Seiten bestätigten dies. Für 72 Stunden sollen die Waffen schweigen, während über eine längerfristige Lösung verhandelt wird. Im Bild ein israelischer Panzer im Norden des Gazastreifens. In der Nacht auf den Mittwoch, 21.11.2012, fliegen wieder Raketen. Die erhoffte Feuerruhe blieb aus. Nach der gescheiterten Einigung auf eine Waffenruhe am Dienstag, 20. November, ist US-Aussenministerin Hillary Clinton in den nahen Osten gereist. Zusammen mit dem ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi will sie eine diplomatische Lösung des Konflikts anstreben. Am 20. November schlägt eine - zum zweiten Mal. Diese Mädchen suchen Deckung als die Sirenen ertönen. In der Nacht auf Dienstag, 20. November bombardierte die - über sie wickelt die Hamas ihre Zahlungen ab. Mehrere Personen wurden verletzt. Auch in der Nacht auf Montag, 19. November gingen die . Hier wird eine Palästinenserin nach einer Bombardierung am Montagmorgen in Sicherheit gebracht. Am Abend des 18. November 2012 gehen gegen die israelische Militär-Operation in Gaza. Der . Mursi möchte in dem Konflikt vermitteln. Bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen kamen am 18. November , darunter mehrere Zivilisten. Im Westjordanland werfen Palästinenser Steine gegen israelische Soldaten, die in Hebron jüdische Siedlungen bewachen. Die im Gazastreifen. In Israel schlugen am 18. November ein: Ein beschädigtes Haus in der Stadt Ofakim. Teile einer abgefangenen palästinensischen Rakete setzen bei Tel Aviv am selben Tag Über Verletzte gab es keine Berichte. Das israelische Raketenwehrsystem zerstört die meisten anfliegenden Geschosse noch in der Luft. Eingeschlagen hat auch eine Rakete in Aschkelon am 18. November. Beim Treffer wurden Ebenfalls in Aschkelon hat eine Rakete Ein israelischer Sprengstoffexperte trägt , die in Ofakim eingeschlagen ist. Leben im Bunker: Ein im Kibbutz Reim, nahe des Gazastreifens. Die im Gazastreifen. Ein Soldat bereitet einen Panzer vor nahe des Gazastreifens. International laufen . So warnte der britische Aussenminister am 18. November, dass mit einer Bodenoffensive die internationale Unterstützung nachlassen werde. In der Morgendämmerung des 18. Novembers steigt auf, nachdem eine Rakete ein Gebäude in Gaza-Stadt getroffen hat. Auch am Sonntag kamen im Gazastreifen mehrere Personen bei israelischen Luftschlägen ums Leben. Rauch über Gaza-Stadt. Palästinensische Feuerwehrleute löschen nach einem Luftangriff Ein zerstörtes Haus in Gaza-Stadt. In der griff die israelische Armee auch ein Gebäude an, in dem die von der Hamas geführte Fernsehstation Al-Aqsa TV und andere Medien untergebracht sind. Das Bild zeigt einen Kameramann des Press TV Networks im Schutzraum. Israelische Kinder jubeln am 17. November einem zu. Dauerfeuer im Nahostkonflikt: Seit Beginn der israelischen Offensive am haben die Streitkräfte nach eigenen Angaben mehr als 800 Ziele im Gazastreifen getroffen. Allein in der Nacht zum 17.11. sind mehr 180 Luftangriffe geflogen worden. Dabei wurde ... ... auch das Hauptquartier der Hamas bombardiert und in Schutt und Asche gelegt. Israelische Soldaten könnten bereits nächste Woche mit einer Bodenoffensive starten. Seit dem 14.11.12 kamen auf palästinensischer Seite mindestens 35 Menschen ums Leben (auf dem Bild ein verletztes Kind aus Beit Lahia), darunter 13 Zivilisten. Israel beklagte den Tod von drei Bürgern. Ein israelischer Soldat steht im Morgengrauen einsatzbereit auf einem Panzer an der Grenze zum Gazastreifen. Währenf die Angst vor einer Bodenoffensive wächst, intensivieren die israelischen Streitkräfte ihre Luftangriffe auf den Gazastreifen am frühen Samstagmorgen, 17. November. Palästinenser inspizieren, was vom Haus eines militärischen Führers der Hamas übriggeblieben ist, nachdem die israelische Luftwaffe es am Freitag angegriffen hatte. Trotz eines von Israel angekündigten Waffenstillstands schlägt am 16. November im Norden des Gazastreifens eine Bombe ein, die aus einem israelischen Kampjet abgeworfen wurde, während ... ... der ägyptische Regierungschef Hischam Kandil (links, mit Hamas-Regierungschef Ismail Haniyeh) in Gazastadt zu Besuch war. Er will im Konflikt vermitteln. Auf israelischem Gebiet schlugen derweil Raketen ein, die von Seiten der Hamas abgefeuert worden waren. In Ashdod wird eine Frau evakuiert, deren Haus unter Beschuss geraten war. Auch in der Nacht auf den 16. November ging der Beschuss des Gazastreifens durch die israelische Luftwaffe weiter. In Gaza-Stadt ist beim Gebäude des Innenministeriums ein Feuer ausgebrochen. Palästinenser versuchten, den Brand zu löschen. Am späten Donnerstagabend wurde in verschiedenen israelischen Medien berichtet, dass die Armee eine Bodenoffensive plane. Die Streitkräfte dementierten die Berichte jedoch und erklärten, bislang sei noch keine Entscheidung über einen Einmarsch in den Gazastreifen gefallen. Ein zerstörtes Gebäude in Gaza-Stadt. Allerdings sollen nach israelischen Angaben am Donnerstag (15.11.2012) auch fast 150 Raketen auf Israel abgefeuert worden sein, einige reichten offenbar bis kurz vor Tel Aviv, wo es Luftalarm gab und die Menschen Deckung suchten. In der Stadt war eine Explosion zu hören, verletzt wurde aber niemand. Die Tötung des Hamas-Militärchefs vom 14. November 2012 markiert den Beginn der israelischen Offensive «Säule der Verteidigung». Damit habe Israel das «Tor zur Hölle» aufgestossen, erklärte die Hamas. Hier rennt ein palästinensischer Steinewerfer in der Nähe von Ramallah im Dunst des Tränengases israelischer Sicherheitskräfte. Soldaten suchen Schutz während Sirenen vor einem Raktenangriff in der israelischen Stadt Kiryat Malachi warnen. «Iron Dome», das israelische Raketenabwehrsystem, fängt eine aus Gaza abgefeuerte Rakete über der Stadt Sederot im Süden Israels ab. Israelische Panzerfahrer in der Nähe der Gaza-Grenze. Israelische Sodaten warten bei ihrer Basis ausserhalb des Gaza Streifens auf ihren Einsatz. Am Donnerstag, 15. November hat Israel Reservisten einberufen. Dies wird als Zeichen für eine geplante Bodenoffensive gewertet. Soldaten im israelischen Südbezirk Aschdod. Panzer werden zum Gaza-Streifen transportiert. Ein palästinensischer Steinewerfer wird von israelischen Sicherheitskräften im Osten Jerusalems abgeführt. Eine palästinensische Rakete wird unschädlich gemacht. Am 14. und 15. November beschiesst Israel den Gazastreifen massiv. Innerhalb von zwei Tagen hat die israelische Armee 230 Ziele bombardiert. Die radikalislamische Hamas feuerte zurück. Sie schoss rund 250 Bomben auf israelische Ziele ab. Hier sieht man eine israelische Abfang-Rakete, die in der Nähe der israelischen Stadt Sederot abgefeuert wird. Am Morgen des 15. Novembers wurde der Gazastreifen massiv beschossen. Im Gazastreifen rief die regierende Hamas den Notstand aus. Schulen blieben geschlossen, am Donnerstag waren die meisten Strassen in Gaza-Stadt verwaist, viele der 1,6 Millionen Einwohner in der Küstenregion suchten zu Hause Schutz. 15 Palästinenser wurden bei den Angriffen der ersten beiden Tage getötet, mehr als 150 verletzt. Unter den Toten waren den Angaben einer palästinensischen Nachrichtenagentur zufolge auch zwei Kinder und eine schwangere Frau. Die Luftangriffe der Israeli haben massive Schäden angerichtet. Ein Palästinenser sitzt in den Trümmern seines Hauses. Dieser Mann hält sein Baby in den Armen, das bei einem israelischen Luftangriff starb. In der Nacht auf den 15. November 2012 gingen rund hundert Geschosse über den Gazastreifen nieder. Die israelische Armee hat am 14. November 2012 eine neue Offensive namens «Säule der Verteidigung» gestartet. Dabei tötete sie im Gazastreifen gezielt den Militärchef der islamistischen Hamas, Ahmed al-Dschabari. Ahmed al-Dschabari war im Auto in Gaza unterwegs. Der Hamas-Militärchef hatte keine Überlebensschance. Hier löschen Palästinenser sein brennendes Auto.

automatisches Update
Es tickert für Sie:
05:10
0
Bei ihren Angriffen zerstört die israelische Luftwaffe offenbar die zweitgrösste Polizeistation in Gaza. Gegen zwei Uhr wurde das Gebäude gemäss der französischen Nachrichtenagentur AFP getroffen und vollständig zerstört. Die Stadt wurde nicht nur von der Luft, sondern auch von Schiffen aus den Hafen beschossen.

(Quelle: Youtube/AussieNews1)
02:35
0
Der marokkanische König Mohammed VI. hat die sofortige Aufstellung eines Feldlazaretts im Gazastreifen angeordnet. Wie ein Palastsprecher am Sonntagabend erklärte, sollen in diesem Feldspital medizinisches Fachpersonal der Streitkräfte und zivile marokkanische Ärzte und Sanitäter arbeiten. Damit sollten die Leiden der Bevölkerung gemildert werden. Der König habe verfügt, dass die «humanitäre Initiative» sofort und in Zusammenarbeit mit den palästinensischen Behörden umgesetzt werde.
01:45
0
Auch in der Nacht gehen die israelischen Bombenangriffe weiter: Am Sonntagabend sind weitere Menschen im Gazastreifen getötet worden. Zwei Männer seien bei einem Luftangriff auf ihr Auto nördlich von Rafah gestorben, teilten Rettungskräfte mit. Eine 60-jährige Frau wurde beim Beschuss ihres Hauses in Rafah getötet. Damit stieg die Zahl der palästinensischen Todesopfer am Sonntag auf 31, das war die höchste Opferzahl seit Beginn der israelischen Offensive am Mittwoch. Insgesamt wurden seither mindestens 77 Palästinenser und drei Israelis getötet.
23:12
0
Angriffsbilanz vom Sonntag: Aus dem Gazastreifen wurden nur 75 Raketen auf Israel abgeschossen. Das ist ein bedeutender Rückgang, verglichen mit den durchschnittlichen 230 Raketen pro Tag über das Wochenende. Die IDF erklärt, dass seit dem Beginn der Eskalation des Konflikts vor sechs Tagen, über 980 Raketen aus dem Gazastreifen in Israel gelandet waren. Im Durchschnitt habe die israelische Raketensirene alle sieben Minuten irgendwo in Israel ertönt.

Auf israelischer Seite kamen offiziellen Angaben zufolge drei Zivilisten zu Tode. Nach Hamas-Angaben wurden 26 Palästinenser getötet, weit über 500 wurden verletzt.
22:42
0
Trotz der anhaltenden Gewalt erklärte der ranghohe Palästinenservertreter Ramzi Hamad am Sonntag, eine Waffenruhe könne kurz bevorstehen. Es gebe «ernsthafte Gespräche», eine Einigung sei noch am Sonntag oder Montag möglich. Ägyptische Kreise und der Führer der Fatah, Nabil Shaath, bestätigten die Angaben.

Israel erklärte einen Stopp der Angriffe aus dem Gazastreifen zur Bedingung für eine Waffenruhe. Dies sei die «erste und bedingungslose» Voraussetzung, sagte Aussenminister Avigdor Lieberman.
22:06
0
Nach Angaben des palästinensischen Innenministeriums vom Samstag sei bei einem Luftangriff eine Moschee zerstört worden. Am Sonntagabend veröffentlichte das israelische Militär jedoch ein Video, in dem sie den Angriff als «chirurgisch» bezeichnet. Die Moschee sei nicht beschädigt/b> worden, behaupten die IDF.

21:45
0
Ein erster Bericht eines IDF-Sprechers, wonach Israel den Kopf der Hamas Raketen-Starteinheit Yehiya Bia ermordet hatte, ist offenbar falsch. Die israelische Luftwaffe IAF bombardierte irrtümlich das Haus einer seiner Nachbarn, Mohammed a-Dallo. Dabei wurden 10 Mitglieder seiner Familie und zwei seiner Nachbarn getötet. Bia scheint den Angriff überlebt zu haben.
21:16
0
Ein Sprecher der Israel Defence Forces IDF behauptet in einem TV-Interview auf Channel Two, dass die Raketen-Startfähigkeit der Hamas stark abgenommen habe. Hunderte von Raketen gegen Israel, die aus Gaza gestartet waren, fielen tatsächlich innerhalb des Gazastreifens.
20:30
0
Rund 500 ägyptische Aktivisten haben am Sonntag aus Solidarität mit den Palästinensern die Grenze zum Gazastreifen überquert. «Wir zeigen den Palästinensern, dass wir ihnen beistehen», sagte einer der Demonstranten, Adam Mubarak. Die Aktivisten brachten auch Medikamente in den Gazastreifen. Israel greift seit Mittwoch Ziele im Gazastreifen an, um Raketenangriffe militanter Palästinenser auf Israel zu stoppen. Dabei wurden schon mehr als 60 Palästinenser getötet.
20:25
0
Trotz fast 50 Toten, geschlossenen Schulen und wenigen Menschen auf den Strassen ist das Alltagsleben im Gazastreifen nicht ganz zum Erliegen gekommen. Am Sonntag, dem Beginn der muslimischen Woche, meldeten sich die öffentlichen Angestellten zurück zur Arbeit. Das Handelsministerium verkündete, weder Benzin noch Nahrungsmittel seien knapp. Manche Geschäfte hatten geöffnet, die Versorgungsroute aus Israel war am Sonntag wieder passierbar.
20:22
0
Viele Bewohner des Gazastreifens sind stolz auf die Angriffe der Hamas: «Ich habe die Hamas nie gemocht, aber ich wünschte mir, ich könnte die Stirn dessen küssen, der die Rakete auf Jerusalem gefeuert hat», sagt etwa Saed Moasserdschi, ein 19-jähriger Student aus dem Flüchtlingslager Dschebalija.
19:19
0
Traurige Zwischenbilanz: Nach Angaben der Hamas stieg die Zahl der seit Beginn der israelischen Offensive am Mittwoch getöteten Palästinenser auf über 60, darunter auch Kinder und Zivilisten. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde in Gaza gab es zudem rund 400 Verletzte. Auf israelischer Seite wurden drei tote Zivilisten und etwa 50 Verletzte gemeldet.
16:17
0
Bei einem israelischen Luftangriff auf ein Haus in Gaza sind am Sonntag nach palästinensischen Angaben zehn Zivilisten getötet worden. Laut dem Hamas- Gesundheitsministerium sind unter den Toten fünf Kinder und zwei Frauen. Zehn weitere Menschen seien verletzt worden.

Die israelische Armee will die Angaben prüfen, wie eine Sprecherin sagte. Die Luftwaffe habe Ziele im nördlichen Gazastreifen angegriffen, könne sie nur allgemein sagen.

Nach palästinensischen Angaben kamen am Sonntag bei zwei weiteren Zwischenfällen drei militante Palästinenser bei Luftangriffen auf ihre Fahrzeuge im Gazastreifen ums Leben. Damit stieg die Zahl der Toten auf der palästinensischen Seite seit Beginn der Militäroperation am Mittwoch auf 65. Etwa die Hälfte der Toten sind laut Hamas-Angaben Zivilisten, wie auch ein Grossteil der etwa 550 Verletzten. Auf israelischer Seite kamen bislang drei Personen ums Leben. Die Hamas hat nach eigenen Angaben mehr als 900 Raketen auf Israel abgefeuert.
15:06
0
Ein Gesandter der israelischen Regierung ist am Sonntag zu Gesprächen über eine Waffenruhe mit der Hamas in Ägypten eingetroffen. Sein Name wurde nicht bekannt. Ägypten führt die internationalen Bemühungen um eine Waffenruhe an, die die fünftägigen Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hamas beenden soll.

Ein Berater des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas, Nabil Schaath, der sich in Kairo aufhielt, bestätigte die Ankunft den Gesandten. Er erklärte, es gebe «ernsthafte Versuche, einen Waffenstillstand zu erreichen». Schaath wollte am Abend nach Gaza reisen, um dort ebenfalls zu vermitteln.
14:34
0
Israel sei bereit, eine Waffenruhe ins Auge zu fassen, sagte der israelische Aussenminister Avigdor Lieberman am Sonntag. Voraussetzung sei aber, dass der Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen vollständig eingestellt werde.
14:30
0
Der amerikanische Präsident Barack Obama hat Verständnis für die israelischen Luftangriffe auf den Gazastreifen geäussert. Israel habe das Recht, sich gegen Raketenangriffe zu verteidigen, sagte Obama am Sonntag. Kein Land würde es tolerieren, wenn sein Volk ständig einem Raketenbeschuss ausgesetzt sei. Alle Bemühungen zur Lösung des Konflikts müssten daher mit einem Stopp des Beschusses beginnen.
13:17
0
Derweil gehen die diplomatischen Bemühungen für ein Ende der Kampfhandlungen weiter. Der französische Aussenminister Laurent Fabius ist am Sonntag in Jerusalem zu Gesprächen mit der israelischen Führung eingetroffen. Thema ist eine Waffenruhe, berichtet AFP. Anschliessend will er zum Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas nach Ramallah reisen.

Der britische Aussenminister William Hague sprach sich am Sonntag gegen eine Bodenoffensive der Israeli aus. Diese könnte Israel einen grossen Teil der internationale Unterstützung kosten, berichtet AFP. Es wäre viel schwieriger für die internationale Gemeinschaft und insbesondere Grossbritannien, eine solche Aktion zu unterstützen.

Am Dienstag will eine Delegation der Arabischen Liga unter Führung ihres Generalsekretärs in den Gazastreifen reisen.
13:02
0
Das am Sonntagmorgen über Tel Aviv abgefangene Geschoss hat Schaden angerichtet. Raketenteile trafen ein Auto, das danach in Flammen aufging. Von Verletzen ist in den Medienberichten keine Rede.
10:55
0
Die Extremisten im Gazastreifen haben am Sonntag mindestens eine weitere Rakete auf Tel Aviv abgefeuert. Der Raketenabwehrschild habe das Geschoss abgefangen, erklärten die israelischen Streitkräfte am Sonntag. Polizeisprecher Micky Rosenfeld ging von zwei abgefeuerten Raketen aus. Schon in den Tagen zuvor waren aus dem Gazastreifen Raketen auf Tel Aviv und Jerusalem abgeschossen worden. Sie schlugen entweder im Meer ein oder wurden abgefangen.
10:27
0
Israel ist bereit, die Militäroperation im Gazastreifen signifikant auszuweiten. Das sagte laut AFP der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Sein Stellvertreter Mosche Jaalon sprach am Sonntag im Armee-Radio von Vorbereitungen für eine Ausweitung der Aktion. Das israelische Militär hatte in den letzten Tagen mit der Einberufung von Reservisten begonnen und schweres Gerät in Grenznähe postiert. Die Entscheidung über eine mögliche Bodenoffensive sei aber noch nicht gefallen, hiess es bislang aus Jerusalem und Tel Aviv.

Gleichzeitig gibt es offenbar Bemühungen um eine Waffenruhe. Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi ist im Gespräch mit der Führung der radikalislamischen Hamas sowie den Verbündeten Katar und Türkei, wie er am Samstag vor den Medien in Kairo sagte. Am Sonntagmorgen sprach ein palästinensischer Funktionär laut AFP von einer möglichen Waffenruhe am Sonntag oder Montag.
09:06
0
Im Gazastreifen wurde in 18 Monate altes Baby nach einem Raketenbeschuss tödlich verletzt. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Ärzte.
09:06
0
Eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Rakete hat am Sonntagmorgen ein Wohnhaus in der israelischen Küstenstadt Aschkelon direkt getroffen. Ein Polizeisprecher bestätigte, das Geschoss habe mehrere Wohnungen durchschlagen. Zwei Menschen seien leicht verletzt worden.
Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Das geschah in der Nacht auf Sonntag:

Die israelische Armee hat in der Nacht zum Sonntag erneut Ziele im Gazastreifen bombardiert. Es seien Dutzende von Raketenabschussrampen getroffen worden, teilte das Militär mit.

Ausserdem seien ein Trainings- sowie ein Kommunikationszentrum der im Gazastreifen herrschenden Hamas getroffen worden. Auch die Marine habe «Terrorstätten» an der nördlichen Küste des Gazastreifens angegriffen.

Nach israelischen Medienberichten feuerten militante Palästinenser nach Mitternacht zunächst keine Raketen mehr auf Israel ab. Am Morgen heulten allerdings in mehreren Ortschaften in der Nähe des Gazastreifens wieder die Sirenen.

Kleinkinder getötet

Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums und von Augenzeugen wurden bei den Angriffen in der Nacht zwei Kleinkinder getötet und etwa 25 Menschen verletzt. Im nördlichen Gazastreifen seien mehrere Häuser getroffen worden.

Auch das Büro des Al-Kuds-Fernsehens, das der im Gazastreifen herrschenden Hamas nahesteht, sei angegriffen worden. Dabei seien sechs Journalisten verletzt worden.

Insgesamt wurden nach diesen Angaben seit Beginn des Militäreinsatzes am Mittwoch 48 Palästinenser getötet und mehr als 500 Menschen verletzt.

Das israelische Radio meldete, seit Mittwoch seien 800 Raketen auf Israel abgefeuert worden. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will die Angriffe im Gazastreifen beenden, wenn zugleich die Raketenattacken auf Israel eingestellt werden.