Waffenruhe

22. November 2012 17:08; Akt: 22.11.2012 21:57 Print

Israel und Hamas erklären sich beide zu Siegern

Seit Mittwochabend herrscht zwischen Israel und der Hamas ein Waffenstillstand. Beide Seiten sehen sich als Sieger des Gefechts. Jetzt wird über eine langfristige Lösung verhandelt.

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Die Waffenruhe hält: Am Donnerstag, 22. November gab es keine Raketen mehr. und feierten, so etwa diese jungen orthodoxen Juden im Süden Israels. Am 21. November 2012 um 20.00 Uhr MEZ tritt die Waffenruhe im Gazastreifen in Kraft. Palästinenser in Gaza . Am Abend des 21. Novembers verkündete Ägypten eine . Beide Seiten bestätigten dies. Für 72 Stunden sollen die Waffen schweigen, während über eine längerfristige Lösung verhandelt wird. Im Bild ein israelischer Panzer im Norden des Gazastreifens. In der Nacht auf den Mittwoch, 21.11.2012, fliegen wieder Raketen. Die erhoffte Feuerruhe blieb aus. Nach der gescheiterten Einigung auf eine Waffenruhe am Dienstag, 20. November, ist US-Aussenministerin Hillary Clinton in den nahen Osten gereist. Zusammen mit dem ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi will sie eine diplomatische Lösung des Konflikts anstreben. Am 20. November schlägt eine - zum zweiten Mal. Diese Mädchen suchen Deckung als die Sirenen ertönen. In der Nacht auf Dienstag, 20. November bombardierte die - über sie wickelt die Hamas ihre Zahlungen ab. Mehrere Personen wurden verletzt. Auch in der Nacht auf Montag, 19. November gingen die . Hier wird eine Palästinenserin nach einer Bombardierung am Montagmorgen in Sicherheit gebracht. Am Abend des 18. November 2012 gehen gegen die israelische Militär-Operation in Gaza. Der . Mursi möchte in dem Konflikt vermitteln. Bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen kamen am 18. November , darunter mehrere Zivilisten. Im Westjordanland werfen Palästinenser Steine gegen israelische Soldaten, die in Hebron jüdische Siedlungen bewachen. Die im Gazastreifen. In Israel schlugen am 18. November ein: Ein beschädigtes Haus in der Stadt Ofakim. Teile einer abgefangenen palästinensischen Rakete setzen bei Tel Aviv am selben Tag Über Verletzte gab es keine Berichte. Das israelische Raketenwehrsystem zerstört die meisten anfliegenden Geschosse noch in der Luft. Eingeschlagen hat auch eine Rakete in Aschkelon am 18. November. Beim Treffer wurden Ebenfalls in Aschkelon hat eine Rakete Ein israelischer Sprengstoffexperte trägt , die in Ofakim eingeschlagen ist. Leben im Bunker: Ein im Kibbutz Reim, nahe des Gazastreifens. Die im Gazastreifen. Ein Soldat bereitet einen Panzer vor nahe des Gazastreifens. International laufen . So warnte der britische Aussenminister am 18. November, dass mit einer Bodenoffensive die internationale Unterstützung nachlassen werde. In der Morgendämmerung des 18. Novembers steigt auf, nachdem eine Rakete ein Gebäude in Gaza-Stadt getroffen hat. Auch am Sonntag kamen im Gazastreifen mehrere Personen bei israelischen Luftschlägen ums Leben. Rauch über Gaza-Stadt. Palästinensische Feuerwehrleute löschen nach einem Luftangriff Ein zerstörtes Haus in Gaza-Stadt. In der griff die israelische Armee auch ein Gebäude an, in dem die von der Hamas geführte Fernsehstation Al-Aqsa TV und andere Medien untergebracht sind. Das Bild zeigt einen Kameramann des Press TV Networks im Schutzraum. Israelische Kinder jubeln am 17. November einem zu. Dauerfeuer im Nahostkonflikt: Seit Beginn der israelischen Offensive am haben die Streitkräfte nach eigenen Angaben mehr als 800 Ziele im Gazastreifen getroffen. Allein in der Nacht zum 17.11. sind mehr 180 Luftangriffe geflogen worden. Dabei wurde ... ... auch das Hauptquartier der Hamas bombardiert und in Schutt und Asche gelegt. Israelische Soldaten könnten bereits nächste Woche mit einer Bodenoffensive starten. Seit dem 14.11.12 kamen auf palästinensischer Seite mindestens 35 Menschen ums Leben (auf dem Bild ein verletztes Kind aus Beit Lahia), darunter 13 Zivilisten. Israel beklagte den Tod von drei Bürgern. Ein israelischer Soldat steht im Morgengrauen einsatzbereit auf einem Panzer an der Grenze zum Gazastreifen. Währenf die Angst vor einer Bodenoffensive wächst, intensivieren die israelischen Streitkräfte ihre Luftangriffe auf den Gazastreifen am frühen Samstagmorgen, 17. November. Palästinenser inspizieren, was vom Haus eines militärischen Führers der Hamas übriggeblieben ist, nachdem die israelische Luftwaffe es am Freitag angegriffen hatte. Trotz eines von Israel angekündigten Waffenstillstands schlägt am 16. November im Norden des Gazastreifens eine Bombe ein, die aus einem israelischen Kampjet abgeworfen wurde, während ... ... der ägyptische Regierungschef Hischam Kandil (links, mit Hamas-Regierungschef Ismail Haniyeh) in Gazastadt zu Besuch war. Er will im Konflikt vermitteln. Auf israelischem Gebiet schlugen derweil Raketen ein, die von Seiten der Hamas abgefeuert worden waren. In Ashdod wird eine Frau evakuiert, deren Haus unter Beschuss geraten war. Auch in der Nacht auf den 16. November ging der Beschuss des Gazastreifens durch die israelische Luftwaffe weiter. In Gaza-Stadt ist beim Gebäude des Innenministeriums ein Feuer ausgebrochen. Palästinenser versuchten, den Brand zu löschen. Am späten Donnerstagabend wurde in verschiedenen israelischen Medien berichtet, dass die Armee eine Bodenoffensive plane. Die Streitkräfte dementierten die Berichte jedoch und erklärten, bislang sei noch keine Entscheidung über einen Einmarsch in den Gazastreifen gefallen. Ein zerstörtes Gebäude in Gaza-Stadt. Allerdings sollen nach israelischen Angaben am Donnerstag (15.11.2012) auch fast 150 Raketen auf Israel abgefeuert worden sein, einige reichten offenbar bis kurz vor Tel Aviv, wo es Luftalarm gab und die Menschen Deckung suchten. In der Stadt war eine Explosion zu hören, verletzt wurde aber niemand. Die Tötung des Hamas-Militärchefs vom 14. November 2012 markiert den Beginn der israelischen Offensive «Säule der Verteidigung». Damit habe Israel das «Tor zur Hölle» aufgestossen, erklärte die Hamas. Hier rennt ein palästinensischer Steinewerfer in der Nähe von Ramallah im Dunst des Tränengases israelischer Sicherheitskräfte. Soldaten suchen Schutz während Sirenen vor einem Raktenangriff in der israelischen Stadt Kiryat Malachi warnen. «Iron Dome», das israelische Raketenabwehrsystem, fängt eine aus Gaza abgefeuerte Rakete über der Stadt Sederot im Süden Israels ab. Israelische Panzerfahrer in der Nähe der Gaza-Grenze. Israelische Sodaten warten bei ihrer Basis ausserhalb des Gaza Streifens auf ihren Einsatz. Am Donnerstag, 15. November hat Israel Reservisten einberufen. Dies wird als Zeichen für eine geplante Bodenoffensive gewertet. Soldaten im israelischen Südbezirk Aschdod. Panzer werden zum Gaza-Streifen transportiert. Ein palästinensischer Steinewerfer wird von israelischen Sicherheitskräften im Osten Jerusalems abgeführt. Eine palästinensische Rakete wird unschädlich gemacht. Am 14. und 15. November beschiesst Israel den Gazastreifen massiv. Innerhalb von zwei Tagen hat die israelische Armee 230 Ziele bombardiert. Die radikalislamische Hamas feuerte zurück. Sie schoss rund 250 Bomben auf israelische Ziele ab. Hier sieht man eine israelische Abfang-Rakete, die in der Nähe der israelischen Stadt Sederot abgefeuert wird. Am Morgen des 15. Novembers wurde der Gazastreifen massiv beschossen. Im Gazastreifen rief die regierende Hamas den Notstand aus. Schulen blieben geschlossen, am Donnerstag waren die meisten Strassen in Gaza-Stadt verwaist, viele der 1,6 Millionen Einwohner in der Küstenregion suchten zu Hause Schutz. 15 Palästinenser wurden bei den Angriffen der ersten beiden Tage getötet, mehr als 150 verletzt. Unter den Toten waren den Angaben einer palästinensischen Nachrichtenagentur zufolge auch zwei Kinder und eine schwangere Frau. Die Luftangriffe der Israeli haben massive Schäden angerichtet. Ein Palästinenser sitzt in den Trümmern seines Hauses. Dieser Mann hält sein Baby in den Armen, das bei einem israelischen Luftangriff starb. In der Nacht auf den 15. November 2012 gingen rund hundert Geschosse über den Gazastreifen nieder. Die israelische Armee hat am 14. November 2012 eine neue Offensive namens «Säule der Verteidigung» gestartet. Dabei tötete sie im Gazastreifen gezielt den Militärchef der islamistischen Hamas, Ahmed al-Dschabari. Ahmed al-Dschabari war im Auto in Gaza unterwegs. Der Hamas-Militärchef hatte keine Überlebensschance. Hier löschen Palästinenser sein brennendes Auto.

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Israel und die radikal-islamische Hamas haben sich auch am Donnerstag an die am Mittwochabend in Kraft getretene Waffenruhe gehalten. Beide Seiten erklärten sich zum Sieger des Konflikts.

Die Hamas erklärte den 22. November zum Nationalfeiertag. Tausende Menschen feierten im Gazastreifen mit Fahnen das Ende der Kämpfe und den vermeintlichen Sieg. «Wir haben dem zionistischen Feind eine Lektion erteilt», sagte der Chef der Hamas-Regierung, Ismail Hanija. Nun müsse Israel endlich die Grenzen öffnen, um den Palästinensern im Gazastreifen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu seinerseits betonte, die Ziele der Offensive seien erreicht worden, nämlich den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen zu stoppen und die Hamas zu schwächen. «Ich weiss, dass es Bürger gibt, die eine härtere Reaktion erwartet haben», sagte Netanjahu weiter. Israel sei bereit zu handeln, falls die Waffenruhe verletzt werde.

Mursi vor schwieriger Aufgabe

Nach den acht Kampftagen verhandeln Israel und die Palästinenser nun unter ägyptischer Vermittlung über einen langfristigen Waffenstillstand und die Öffnung der Grenzen zu dem Autonomiegebiet. Hamas-Führer Chaled Maschaal und ein Führer der kleineren militanten Gruppe Islamischer Dschihad, Ramadan Schalah, trafen dazu die Spitze des ägyptischen Geheimdienstes.

Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi, der für seine erfolgreiche Vermittlung viel internationales Lob erhielt, steht vor einer schwierigen Aufgabe. Israel will ein Ende des Waffenschmuggels in den Gazastreifen erreichen, die Hamas erwartet eine vollständige Aufhebung der 2007 begonnenen Blockade des Gazastreifens.

Ende der Blockade nicht in Sicht

Die Grenzübergänge zum Gazastreifen sollten geöffnet und der Verkehr von Personen und Waren erleichtert werden, stand in einem Papier, das vom ägyptischen Aussenministerium in Kairo bei der Ankündigung der Waffenruhe am Mittwochabend verteilt worden war.

Allerdings war dazu von offizieller Seite in Israel keine Präzisierung zu erhalten. Das Dokument sei von Israel nicht unterzeichnet worden, berichteten israelische Medien stattdessen. Ein Ende der Seeblockade ist demnach nicht vorgesehen.

Die arabischen Staaten drangen auf ein sofortiges Ende der Blockade. Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Nabil al-Arabi, betonte in Kairo: «Es ist wichtig, dass nun auch der Artikel der Vereinbarung umgesetzt wird, in dem es um die Aufhebung der Gaza- Blockade geht.» Der Moment sei auch günstig, um den Nahost- Friedensprozess wieder in Gang zu bringen.

Über 160 Tote im Gazastreifen

Seit Mittwoch vergangener Woche waren im Gaza-Konflikt nach neuen Angaben 164 Palästinenser und 6 Israelis getötet worden. Auf palästinensischer Seite wurden nach diesen Angaben 1225 Menschen verletzt, in Israel mehr als 100.

Insgesamt wurden mehr als 1500 Raketen auf Israel abgefeuert; Israels Luftwaffe griff etwa 1500 Ziele im Gazastreifen an und zerstörte Waffen und wichtige Einrichtungen der Hamas.

(dapd)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Fabio Steiner am 22.11.2012 23:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gerechtigkeit?

    Krass ist, das man fast bei jedem Bild in der Bildstrecke liest bzw. sieht was von den Israelis zerstört wurde und wie viele Palästinensische Opfer es gab. Ich frage mich ob das Gerechtigkeit ist, was dem Palästinensischen Volk angetan wird.

  • sascha k am 22.11.2012 22:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Scherz ?

    Hamas gewonnen ? Guter scherz, die haben ja kaum schaden gemacht....

    • Marko am 23.11.2012 16:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Hamas ein witz

      Haha dass ist immer so bei schlechten verlieren

    • Jo G am 23.11.2012 18:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Hamas Gewinner

      Eigentlich hat die Hamas einen kleinen Sieg errungen denn sie haben viele israelische Siedler welche in der Nähe der Grenzen leben vertrieben durch ihren Raketenbeschuss und gewannen Unterstützung bei der Palästinensische Bevölkerung.

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  • O. Lahrsen am 22.11.2012 19:59 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig

    Und die Welt schaut immer noch zu...und Syrien, wo bleibt Syrien?

    • Jeff Bäumeler am 22.11.2012 22:17 Report Diesen Beitrag melden

      So schnell kann es gehen ..

      Syrien ? Ist eben nicht mehr so trendy für die Medien ...

    • Thomas am 22.11.2012 22:44 Report Diesen Beitrag melden

      Welt schaut nicht zu

      Hilary Clinton, sowie andere Gesandte haben sich intensiv um eine Waffenruhe bemüht. Zuschauen ist das falsche Wort und mehr machen kann man im Moment ja nicht. Das ist in erster Linie ein Konflikt zwischen den beiden Seiten und nicht unsere Sache.

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  • Heinz12 am 22.11.2012 19:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie meistens ist der Glaube Schuld an Konflikten

    Vielleicht sollte man mal von allem Menschen die in dem Gebiet leben den Stammbaum für die letzten 100 Jahre zurückverfolgen. Mal sehen woher die Mehrheit ihren Ursprung hat. Denke da würde man feststellen das die meisten aus allen Herrenländer kommen nur nicht aus der Kolonie Palästina. Nur weil man einem Glauben nacheifert der den Ursprung in der Gegend hat Geist das doch noch lange nicht das man ein einstiges Land dort wieder entstehen lassen kann. Das alles zeigt doch wieder das der Glaube immer noch an den meisten Konflikten Schuld ist. Hoffe das mein Text mal zum denken anregt

    • Kritiker am 22.11.2012 20:26 Report Diesen Beitrag melden

      Richtig

      "Nur weil man einem Glauben nacheifert der den Ursprung in der Gegend hat Geist das doch noch lange nicht das man ein einstiges Land dort wieder entstehen lassen kann." --- Genau dies hat Israel aber getan und es waren noch ein paar Jahrhunderte mehr seither.

    • dieWelle am 22.11.2012 21:27 Report Diesen Beitrag melden

      der reine Glauben, kennt keinen Ursprung

      die ganze Gegend da war während der frühzeitlichen Völkerwanderung ein Knotenpunkt. Es gab vor dem Monotheismus sogar welche die dort nördlichen Götter verehrten wie Odin und natürlich viele viele andere Religionen. Mit dem Aufkommen von Handel wurden diese Durchgangsorte sehr rentabel und wichtig. Dabei gab es natürlich auch immer Gerede über neue Götter. Und das, man glaubt es kaum, hat sich bis heute gehalten.

    • pintocochise am 22.11.2012 21:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Genau so seh ich das auch

      Bin genau derselben Meinung. Solange der Glaube jeweils nicht übertrieben wird, kein missionieren etc.,solange ist der Glaube positiv. Sobald aber jemand gezwungen oder genötigt wird, sobald der Glaube aufgezwungen wird ist er höchst negativ. Übertrieben, fundamental führt jeder Glaube zum Krieg.

    • Bruno Rickenbacher am 22.11.2012 23:03 Report Diesen Beitrag melden

      Opfer der Vertreibung

      Gute Idee, sich mal mit der Herkunft der im ehemaligen Mandatsgebiet Palästina wohnenden Bevölkerung zu befassen. Bezüglich Israel lässt sich dann z.B. feststellen, dass 50% der heutigen Israelis von Vorfahren abstammen, die vor und nach der Staatsgründung aus Nordafrika und dem nahen und mittleren Osten vertrieben worden sind. In dieser Zeit sind über 800000 Juden aus Ländern wie Maroko, Aegypten, Syrien etc. vertrieben worden.

    • Heinz12 am 23.11.2012 12:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Da haben wir es ja schon

      Also dan haben wir ja schon mal den Beweis das selbst von den Uhreinwohnern nur die Hälfte wirkich aus dem gebit vom heutigen israel kommt. dan müsste der Rest noch aus Europa, amerika, russland u.s.w. sein;-) Ich will auch nicht sagen das der Glaube allgemein schlecht ist. Alle die ihn für sich leben und niemand anderstdenkenden damit überzeugen wollen oder schlecht reden sind immer willkommen.

    • Edgar Siebold am 23.11.2012 13:36 Report Diesen Beitrag melden

      @ Bruno Rickenbacher: Etwas fehlt...

      Vielleicht noch ein paar Angaben darüber, wieviele Araber aus dem ehemaligen Mandatsbegiet Palästina vertrieben wurden, bitte?

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  • Abdel Raschid am 22.11.2012 17:55 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Verlierer

    Beide Politischen Parteien haben gewonnen, Israel hat es erreicht vor der Abstimmung Abbas zu schwächen und die Hamas hat nun einen Vorteil bei ihren Landsleuten weil Abbas innexistent war. Würde der Antrag angenommen werden, wäre Abbas wieder in der Pole Position, nun gibt es einfach nur ein Verlierer, dies ist die Zivilbevölkerung und zwar beider Seiten.