Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
USA, GB und Frankreich
03. Dezember 2012 13:03; Akt: 03.12.2012 13:17 Print
Kritik an Israels Siedlungsplänen wächst
Frankreich und Grossbritannien haben ihren israelischen Botschafter einberufen. Auch aus Russland und den USA sind die Reaktionen zu den Siedlungsplänen Israels negativ.
Wegen Israels umstrittener Pläne für den Ausbau jüdischer Siedlungen in den Palästinensergebieten haben Frankreich und Grossbritannien die Botschafter des Landes einbestellt.
Bildstrecken Gewinner und Verlierer der GazakriseErster Schultag in Gaza nach israelischer MilitäroffensiveIsraels «Eiserne Kuppel» im StresstestGewalteskalation in Nahost Infografik Blockade des Gaza-Streifens Video
Gaza - Die Stadt in Trümmern
Ein Sprecher der israelischen Botschaft in Paris sagte am Montag, Botschafter Yossi Gal sei vom französischen Aussenministerium einbestellt worden. Das Ministerium bestätigte dies. Zuvor hatte es erklärt, es gebe auch andere Möglichkeiten, eine «Missbilligung» von Israels Siedlungsplänen zum Ausdruck zu bringen.
Das britische Aussenministerium teilte mit, der israelische Botschafter in London, Daniel Taub, sei zu einem Gespräch mit dem für den Nahen Osten zuständigen Aussenstaatssekretär Alistair Burt zitiert worden. Zuvor hatten Regierungsverantwortliche bereits eine «starke Reaktion» auf Israel Pläne angekündigt.
Russland forderte Israel zum Verzicht auf den geplanten Bau von neuen Wohneinheiten in den Palästinensergebieten auf. «In Moskau werden diese Absichten der israelischen Seite mit einer äusserst ernsten Besorgnis aufgenommen», teilte das russische Aussenministerium am Montag mit.
Geldüberweisungen tätigen
Ausserdem müsse Israel Geldüberweisungen an die Palästinenser gewährleisten. Nur so könne es neue Verhandlungen für einen gerechten und dauerhaften Frieden geben. Russland warf Israel vor, die ohnehin gespannte humanitäre Lage in den Palästinensergebieten weiter zu verschärfen. Moskau unterstützt Palästinenserpräsident Mahmud Abbas bei der Gründung eines unabhängigen Staates.
Am Freitag war bekannt geworden, dass Israel den Bau von 3000 neuen Wohnungen in Ost-Jerusalem sowie im Westjordanland plant. Wenige Stunden zuvor hatte die UNO-Vollversammlung den Palästinensern unter dem Protest Israels einen aufgewerteten Beobachterstatus als Nicht-Mitgliedstaat zugebilligt.
US-Aussenministerin Hillary Clinton hat Israels Siedlungspläne als «Rückschritt» für die Friedensbemühungen im Nahost-Konflikt kritisiert.
(sda)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 28 Kommentare

Die Printausgabe von 20 Minuten gibts jetzt auch als ePaper.
Die 20 Minuten App Familie
Thank god it's Friday!
DIE Nightlife-Website für Partyverrückte aus aller Welt





















weiter mit dem unrecht
die welt sollte es wissen und nicht die augen davor verschliessen. israel will keinen frieden, sondern macht weiter mit dem unrecht gegen die palästinenser - finanziert von D und den USA.
geschichtsschreibung
illegaler siedlungsbau in den palästinensergebieten!? es gibt keine illegalen siedlungen in samaria und judäa! und auch keine besetzten gebiete! Der Artikel 6, Mandat 1922 des Völkerbundes besagt: Juden dürfen sich überall westlich des Jordans (im heutigen Israel) ansiedeln ohne Beschränkung! Artikel 80 der UNO-Charta besagt, dass Mandatsbeschlüsse welche vom Völkerbund ratifiziert worden sind, weiterhin Gültigkeit haben! Es wurde bis heute keine Resolution verabschiedet welche diesen Artikel widerrufen.
Unanständig
Wenn man bedenkt wie Israel zu diesem Land gekommen ist, sollte dieses Volk sich schon Gedanken über das eigene Verhalten machen. Was da abgeht sollte diese Israelis an die eigene Geschichte erinnern "Enteignung" Menschlich wie Materiell. Dieses Geschichte beginnt in Ägypten.