Kim Jong-Il

17. Dezember 2012 08:16; Akt: 17.12.2012 09:05 Print

Nordkorea trauert um den «Generalissimus»

Genau vor einem Jahr ist Kim Jong-Il, 17 Jahre lang Herrscher über das Land, verstorben. In Nordkorea herrscht deshalb Staatstrauer.

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Mit einer riesigen Trauerfeier in der Hauptstadt Pjöngjang hat Nordkorea am Montag des ersten Todestags seines früheren Machthabers Kim Jong-Il gedacht. Vor dem Palast, der sein Mausoleum beherbergt, kamen hunderttausende Soldaten und Zivilisten zusammen.

An dem Gebäude, in dem auch der Staatsgründer und Kims Vater Kim Il-Sung bestattet ist, hingen zwei riesige Porträts der beiden Männer. Von einem Balkon aus verfolgte Kims Sohn und Nachfolger Kim Jong-Un die Zeremonie. An seiner Seite standen seine anscheinend hochschwangere Gattin sowie Vertreter der Regierung, Partei und der Armee.

«Unser Volk und das Militär sehnen sich tränenreich nach dem sonnigen Lächeln unseres lieben Vaters», hiess es im Staatsfernsehen, das die Feierlichkeiten live übertrug. Während der Zeremonie legten die angesichts eisiger Temperaturen in dicke schwarze Mäntel gehüllten Teilnehmer unter anderem drei Schweigeminuten zu Kims Ehren ein.

Raketentest dank Kim Kong Il

Kim Jong-Il starb am 17. Dezember 2011 an den Folgen eines Herzinfarkts. Nach seinem Tod übernahm sein Sohn Kim Jong-Un die Macht in Nordkorea. In einer Rede würdigte der protokollarische Staatschef Kim Yong Nam den Verstorbenen. Den Lehren Kim Jong Ils sei auch der erfolgreiche Start eines Satelliten zu verdanken, sagte er.

Nordkorea hatte am Mittwoch eine Trägerrakete abgefeuert und damit nach eigenen Angaben einen Forschungssatelliten ins All gebracht. Der Westen vermutet hinter dem Start dagegen einen unzulässigen Raketentest für das nordkoreanische Atomprogramm.

(aeg/sda/dapd)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • P. Buchegger am 17.12.2012 11:00 Report Diesen Beitrag melden

    Wirtschafts-Boykott

    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese diktatorische, durch die Armee gestützte Familien-Dynastie implodiert. Vielleicht sollte man dem durch einen rigorosen wirtschaftlichen Boykott nachhelfen. Dafür müsste allerdings China mit ins Boot geholt werden. Eigentlich sollte auch dort die Einsicht da sein, dass die Dinge, so wie sie sind, nicht haltbar sind. Atomwaffen in der Hand eines solchen Regimes in der Nachbarschaft sind auch für China nicht angenehm.

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  • künstlichesweinen am 17.12.2012 09:08 Report Diesen Beitrag melden

    Bild 7

    Der ist angebunden, damit er nicht vornüber knallt :-)

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  • CeBe am 17.12.2012 10:04 Report Diesen Beitrag melden

    Raketentest dank Kim Kong Il

    :D wusste es doch, dass King Kong dahinter steckt

Die neusten Leser-Kommentare

  • Andy Moser am 17.12.2012 20:47 Report Diesen Beitrag melden

    R.I.P.

    Rest in pieces Kim Jong-Il

  • MarcZ am 17.12.2012 14:42 Report Diesen Beitrag melden

    Spiderman

    Ich habe Spiderman auf Bild 7 gesehen :-) seht Ihr die Fäden? Ich glaube bei diesem Bild handelt es sich um Marionetten. Oder kann man, wenn sich jemand nicht nach Regime wünschen verhält, gleich einen Stromschlag absetzten? :-)

    • mona am 17.12.2012 20:24 Report Diesen Beitrag melden

      Horror

      Nein, wer nicht pariert, der kollabiert (entweder selber oder auf Abdruck). Solange von aussen nichts geschieht, treibt dieser bei uns eingeschulte Horrortyp sein Unwesen weiter!

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  • Marie am 17.12.2012 12:17 Report Diesen Beitrag melden

    Vogelfrei

    Bestimmt sind die Kraniche jetzt zum Abschuss freigegeben worden - oder weinen sie noch immer?

    • The Dictator am 17.12.2012 15:03 Report Diesen Beitrag melden

      @Marie

      Sie weinen noch immer, nur gesehen hat sie noch keiner ;)

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  • P. Buchegger am 17.12.2012 11:00 Report Diesen Beitrag melden

    Wirtschafts-Boykott

    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese diktatorische, durch die Armee gestützte Familien-Dynastie implodiert. Vielleicht sollte man dem durch einen rigorosen wirtschaftlichen Boykott nachhelfen. Dafür müsste allerdings China mit ins Boot geholt werden. Eigentlich sollte auch dort die Einsicht da sein, dass die Dinge, so wie sie sind, nicht haltbar sind. Atomwaffen in der Hand eines solchen Regimes in der Nachbarschaft sind auch für China nicht angenehm.

    • H. Hugentobler am 17.12.2012 21:47 Report Diesen Beitrag melden

      Puffer

      So lange die USA in Korea sitzen, wird China seine südliche Pufferzone wohl nicht so schnell aufgeben. Gibt aus China's Sicht ja auch keinen Grund dazu? Die beiden Länder kann man in vielerlei Hinsicht ja in den gleichen Topf werfen. Leider ist kaum eine der Hinsichten positiv.

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  • CeBe am 17.12.2012 10:04 Report Diesen Beitrag melden

    Raketentest dank Kim Kong Il

    :D wusste es doch, dass King Kong dahinter steckt