Es begann mit der «Jasminrevolution» in Tunesien und verbreitete sich wie ein Lauffeuer: Streiks in Algerien, Proteste in Jordanien, Kundgebungen in Marokko. In Ägypten stürzte Präsident Mubarak, in Libyen starb Diktator Gaddafi. Syrien versank im Bürgerkrieg. Was wird aus dem «arabischen Frühling»?
Die Freunde Syriens bestehen aus elf Staaten – darunter die USA, Deutschland, Grossbritannien, Türkei und Ägypten. Die Gruppe teilte mit, Präsident Assad dürfe keine Rolle in der Zukunft Syriens spielen.
Gegner und Anhänger des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad sind auf den Strassen Tripolis aneinandergeraten. Die Armee musste ausrücken, um die Gewalt zu stoppen.
Der aussenpolitische Ausschuss will die syrischen Rebellen mit Waffen, Militär-Training und mehr humanitärer Hilfe versorgen. Präsident Obama, der sich dagegen aussprach, gerät unter Druck.
In Syrien tobt der Krieg. Aber auch die Nachbarstaaten werden immer wieder in den Konflikt hineingezogen. Zudem sorgt ein neues Gräuel-Video für Aufsehen.
Bei einer Demonstration von Anhängern der islamisch-fundamentalistischen Salafisten-Bewegung Ansar al-Scharia ist es am Sonntag zu blutigen Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften gekommen.
Der syrische Machthaber Baschar al-Assad droht, die von den USA und Russland organisierten Friedensgespräche noch vor Beginn platzen zu lassen. Von einem Rücktritt will der Machthaber nach wie vor nichts wissen.
Der syrische Machthaber Baschar al-Assad zeigt sich gegenüber einer argentinischen Nachrichtenagentur besorgt: Er befürchtet, dass der Westen militärisch intervenieren wird.
Bei Zusammstössen zwischen Muslimen und Christen ist in Alexandria ein Mann getötet worden. In Kairo kam es nach einer Anti-Mursi-Demonstration zu Krawallen.
Trotz dem Appell der UNO an das Assad-Regime und die oppositionellen Rebellen vom Mittwoch dreht sich die Gewaltspirale im vom Bürgerkrieg versehrten Land weiter. Neue Videos zeigen die Hinrichtung von elf Soldaten.
Das Video eines syrischen Rebellen, der das Herz eines Soldaten herausschneidet und damit spielt, löste eine Welle der Entrüstung aus. Es stellt sich die Frage: Wie können Menschen so etwas tun?
Aktivisten berichten aus dem syrischen Aleppo, dass Selbstmordkommandos der Rebellen die Mauern eines Gefängnisses zum Einsturz brachten. Die Armee schlägt massiv zurück.
Der Krieg in Syrien hat erneut die Grenzen zu Israel überschritten. Zwei Geschosse haben die von Israel besetzten Golan-Höhen getroffen.
Barack Obama und David Cameron sind sich einig: Das Regime des syrischen Präsidenten soll so bald wie möglich fallen. Dafür wollen sie die Hilfe für die Opposition weiter verstärken.
Ankara und Damaskus geben sich gegenseitig die Schuld an den Anschlägen in der Grenzstadt Reyhanli. Erdogan verdächtigt türkische Linksextreme im Dienste des Assad-Regimes.
Rehanli steht nach dem Doppelanschlag unter Schock. Der Frieden in der Stadt, die über die Grenzen für das friedliche Zusammenleben verschiedener Ethnien bekannt ist, droht am Krieg in Syrien zu zerbrechen.
Es riecht nicht, es schmeckt nicht. Doch innert Sekunden kann es seine ganz schreckliche Wirkung entfalten: das Nervengas Sarin, das auch im syrischen Bürgerkrieg eingesetzt worden sein soll.
Demonstranten haben am späten Freitagabend versucht, die seit zwei Wochen andauernde Belagerung des libyschen Aussenministeriums in Tripolis durch bewaffnete Milizen aufzuheben.
Das «Assad-Regime» habe eine «schreckliche Wahl» getroffen, sagt US-Aussenminister John Kerry. Die Beweise für einen Einsatz von Chemiewaffen in Syrien seien stark.
Der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan sagt im US-Fernsehen, in türkischen Spitälern würden Opfer von Chemiewaffeneinsätzen Assads behandelt.
Syrien ist «weitgehend vom Internet verschwunden», wie ein Technologie-Unternehmen mitteilt. An einen Zufall glaubt niemand: Aktivisten befürchten, dass Präsident Baschar al-Assad eine Grossoffensive plant.
Der syrische Oppositions-Regierungschef warnt den Westen: Wenn er den Aufständischen keine Waffen liefert, werden extremistische Gruppen die Kontrolle im Land übernehmen.
Gestern griff Israel überraschend das Nachbarland Syrien an, Syrien droht mit Vergeltung. Ist das der Anfang des Flächenbrands im Nahen Osten? 20 Minuten fragte Nahostexperte Ulrich Tilgner.
Peter Blunschi - Israels Angriff in Syrien erhöht den Druck auf US-Präsident Barack Obama, in den Bürgerkrieg einzugreifen. Luftschläge sind eine Option, doch die Bedenken bleiben gross.
Wie US-Medien berichten, haben israelische Kampfjets Ziele in Syrien angegriffen. Die Militäraktion in der Nacht auf Freitag dürfte der Hisbollah gegolten haben.
Ein Einsatz von US-Bodentruppen in Syrien wären weder für die USA noch Syrien gut, sagte US-Präsident Barack Obama am Freitag. Ausschliessen will er eine Intervention aber nicht.
Nach Kofi Annan steht laut Diplomaten auch Lakhdar Brahimi kurz vor dem Rücktritt als Syrien-Sondergesandter. Dies wäre ein weiterer Rückschlag für die Bemühungen um eine diplomatische Lösung des blutigen Konflikts.
Nach dem Sturz des libyschen Diktators Muammar Gaddafi setzte sich seine Tochter Aisha nach Algerien ab. Dann verschwand sie. Jetzt kennt man den Grund: Die jähzornige Aisha hat den Palast ihres Gastgebers angezündet.
Im blutigen Bürgerkrieg ist die Suche nach der Wahrheit schwierig: Nach dem mutmasslichen Einsatz von Chemiewaffen streiten Syrien und die Vereinten Nationen über die Entsendung von Expertenteams.
Was in den letzten Tagen noch nicht bestätigt war, ist jetzt laut dem US-Präsidenten Barack Obama Fakt: Im syrischen Bürgerkrieg werden chemische Waffen eingesetzt.
Am Tag nach dem Anschlag auf den syrischen Regierungschef hat erneut eine Bombenexplosion die Hauptstadt Damaskus erschüttert. 13 Menschen starben, 70 wurden verletzt.
Libyen kommt 18 Monate nach dem Tod von Diktator Muammar Gaddafi nicht zur Ruhe: Bewaffnete Kämpfer greifen Ministerien an und Dschihadisten aus Mali infiltrieren das Land.
In der syrischen Hauptstadt Damaskus ist neben dem Konvoi von Ministerpräsident Wael al-Halki eine Autobombe explodiert. Ein Leibwächter wurde getötet, al-Halki blieb unverletzt.
Syrische Rebellen haben offenbar versucht, eine Anlage zu stürmen, in der das Assad-Regime Chemiewaffen herstellen lässt. Doch für einen Erfolg fehlte ihnen die Feuerkraft.
Die Berichte über den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien haben die USA aufgeschreckt. Präsident Barack Obama will aber nicht überstürzt handeln.
Peter Blunschi - Wie reagieren die USA auf den angeblichen Chemiewaffeneinsatz des syrischen Regimes? Was führt Syriens Präsident im Schilde? Fragen und Antworten zu den Entwicklungen im Bürgerkrieg.
Gemäss US-Angaben soll das Assad-Regime zwei Angriffe mit Chemiewaffen gegen die Opposition ausgeführt haben. Davon sind auch Grossbritannien, Israel und Frankreich überzeugt.
Ein israelischer Brigadegeneral hat den syrischen Streitkräften vorgeworfen, im Kampf gegen die Rebellen auf chemische Waffen zurückzugreifen. Wahrscheinlich sei Sarin eingesetzt worden.
Aus den Gebieten, die von Rebellen kontrolliert werden, darf wieder Öl exportiert werden. Die EU lockert ihre Sanktionen gegen Syrien, um «die demokratische Opposition zu stärken».
In der Region um Dschdaidet al-Fadl sind während der Militäraktion in den vergangenen fünf Tagen mindestens 80 Menschen ums Leben gekommen. Aktivisten sprechen von einem Massaker.
Obamas Aussenminister John Kerry verspricht den Gegnern des Assad-Regimes deutlich mehr Geld, gepanzerte Fahrzeuge und Schutzwesten. Vor der Lieferung tödlicher Waffen schreckt Washington jedoch zurück.
«Fährt nicht auf unserem Blut»: Demonstranten in Bahrain nutzen den kommenden Formel-1-GP für Proteste gegen Menschenrechtsverletzungen im Golfstaat. Sie werden täglich intensiver.
Wochenlang war die Dabaa-Basis nahe der Grenze zum Libanon umkämpft – jetzt haben syrische Rebellen den wichtigen Militärstützpunkt von den Regierungstruppen erobert.
Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat eine Amnestie erlassen. Davon könnten Tausende von Strafgefangenen und politischen Gefangenen profitieren.
Mehr als 70'000 Tote innerhalb von zwei Jahren. In einem dringenden Appell an Politiker und Regierungen haben die UNO-Hilfsorganisationen eine politische Lösung für den Bürgerkrieg in Syrien gefordert.
Ein Bild steht für den verzweifelten Kampf der syrischen Rebellen gegen das Assad-Regime. Der Mann, der es aufnahm, hat nun den renommierten Pulitzer-Preis gewonnen.
Nach sechs Monaten haben syrische Truppen eine Blockade der Rebellen durchbrochen: Jetzt tobt der Kampf um eine strategisch wichtige Strasse in die Millionenmetropole Aleppo.
Der 84-jährige Ex-Präsident Mubarak muss sich bereits zum zweiten Mal wegen des Todes von 846 Demonstranten bei den Massenprotesten des Arabischen Frühlings 2011 verantworten. Ein Richter erklärte sich für befangen.
US-Präsident Barack Obama hat zehn Millionen Dollar freigegeben, um den Oberste Militärrat der Freien Syrischen Armee mit medizinischen Hilfsmitteln und Lebensmitteln zu versorgen.
Guido Westerwelle, der deutsche Aussenminister, bezweifelt die Wirkung von Waffenlieferungen an die Opposition in Syrien. Dadurch würden nicht weniger Menschen sterben.
Ramm Abdul Rahman zählt die Opfer des syrischen Bürgerkriegs. Der Exil-Syrer ist Leiter und einziger ständiger Mitarbeiter der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte.
Laut Human Rights Watch hat die syrische Armee in den letzten 9 Monaten 4300 Menschen durch Luftangriffe getötet. Diese Angriffe seien «Verbrechen gegen die Menschlichkeit».
Die syrische Regierung hat einer Gruppe von Chemiewaffen-Inspektoren der Vereinten Nationen die Einreise verweigert. Dies obwohl Präsident Assad selbst um eine Untersuchung erbeten hatte.
Bei einem schweren Bombenanschlag in der syrischen Hauptstadt Damaskus sind mindestens zwölf Menschen getötet worden. Mindestens 45 weitere seien verletzt worden.
Der Kampf der syrischen Opposition gegen das Assad-Regime fordert einen hohen Blutzoll – und das nicht nur unter den Bewaffneten. Ein Drittel der Toten sind Zivilisten.
Nach heftigen Kämpfen und Granateinschlägen in einem vorwiegend von Kurden bewohnten Quartier in Aleppo, ist es zu einer Massenflucht gekommen. Mehr als 40 Menschen sind seit Freitag ums Leben gekommen.
Er nimmt den Islam, Präsident Mursi und andere ägyptische Politiker aufs Korn. Bassem Jussef ist beliebt - und für die Regierung gefährlich. Jetzt wurde er verhaftet und auf Kaution wieder freigelassen.
Eine Tunesierin sympathisiert mit der Femen-Bewegung und veröffentlicht Nacktbilder von sich. Die Reaktion von Familie und Gesellschaft verdeutlicht, wie wenig der Arabische Frühling verändert hat.
Syrische Rebellen haben das Gebäude des Generalstabs im Zentrum von Damaskus unter Granatbeschuss genommen. In der näheren Umgebung ist auch die Residenz des syrischen Machthabers Baschar al-Assad.
Den USA ist die Unterstützung Irans für das Regime Baschar al-Assads ein Dorn im Auge. Aussenminister John Kerry hat nun den Irak aufgefordert, iranischen Maschinen mit Ziel Syrien den Überflug zu verbieten.
Der Chef des wichtigsten syrischen Oppositionsbündnisses, Moas al-Chatib, ist von seinem Posten zurückgetreten. Die wichtigste Oppositionsgruppe hat den Rücktritt ihres Vorsitzenden jedoch abgelehnt.
Der Selbstmordanschlag auf eine Moschee in Damaskus, bei dem 42 Menschen starben, hat für Empörung gesorgt - auch unter den Regimegegnern.
Ein Selbstmordattentäter hat sich in einer Moschee in der syrischen Hauptstadt Damaskus in die Luft gesprengt und zahlreiche Menschen mit in den Tod gerissen.
Kaum ist der Ministerpräsident der syrischen Übergangsregierung gewählt, kommt es zu prominenten Austritten aus dem Nationlen Kongress. Mindestens zwölf Mitglieder wollen nicht mit Ghassan Hitto zusammen arbeiten.
Sein Leben und seine Karriere waren in Texas. Jetzt ist Ghassan Hitto neuer Ministerpräsidenten der syrischen Gegenregierung. Sein langes Exil ist Vorteil und Handicap zugleich.
Ghassan Hitto ist von der Opposition in Syrien zum Chef einer Übergangsregierung bestimmt worden. Der Regimekritiker lebt seit Jahren im Ausland, aktuell im Nachbarland Türkei.
Die Führung der Nationalen Syrischen Koalition hat sich in Istanbul getroffen, um aus neun Kandidaten einen Regierungschef zu wählen.
Im Heimatort des syrischen Machthabers Baschar al-Assad sind 31 Menschen getötet worden. Auslöser für den Gewaltausbruch war der Tod eines Cousins des Präsidenten. Assads Armee rekrutiert derweil hunderte Reservisten.
Déja vu in Tunesien: Aus Protest gegen die wirtschaftliche Misere im nordafrikanischen Land hat sich ein junger Verkäufer mitten in Tunis angezündet. Er wurde schwer verletzt.
63 Staaten, darunter auch die Schweiz, haben vor dem UNO-Menschenrechtsrat gefordert, die Situation in Syrien vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen. Experten warnen vor einem Flächenbrand.
Mehrere Tage waren 21 Friedenssoldaten der UNO in den Händen syrischer Rebellen. Nun wird gemeldet, die Philippiner hätten die Grenze zu Jordanien überquert.
Ägyptens Innenminister Mohammed Ibrahim hat den Polizeikommandanten für die zentrale Sicherheit entlassen. Dessen Truppen werden bei Unruhen eingesetzt.
Unter der neuen islamistischen Führung versinkt Ägypten immer mehr im Chaos. Nachdem es in Port Said wieder zu Krawallen gekommen ist, streikt nun jeder vierte Polizist im Land.
Der Flüchtlingsstrom aus Syrien reisst nicht ab. Viel früher als erwartet ist der millionste Flüchtling aus dem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land zu verzeichnen. Die Hälfte von ihnen sind noch Kinder.
Nachdem die syrischen Rebellen die Provinzhauptstadt Raka im Norden des Landes eingenommen haben, stürzten sie dort eine Statue von Hafes al-Assad - dem Vater des amtierenden Präsidenten und Despoten.
Syrische Regierungstruppen haben begonnen, das umkämpfte Homs anzugreifen. Bei der versuchten Rückeroberung der Sadt gab es viele Tote. Auch bei Kämpfen um eine Polizeischule in Aleppo gab es viele Opfer.
US-Aussenminister John Kerry ist in Ägypten eingetroffen. In Kairo will Kerry die Regierung und die Opposition treffen. Begleitet wird sein Besuch von gewaltsamen Protesten.
Eine in Syrien abgefeuerte Scud-Rakete hat im Irak eingeschlagen. Niemand wurde verletzt.
Sie trafen sich im Kronleuchterbehangenen Kreml, um über Syrien zu sprechen. Fazit: Wladimir Putin und François Hollande werden aus dem Konflikt nur mit Wodka oder Portwein schlau.
Die «Freunde Syriens» haben versprochen, die Rebellen stärker zu unterstützen. Die USA wollen ihre finanzielle Hilfe für die syrische Opposition verdoppeln.
Trotz Vorbehalten gegenüber Waffenlieferungen an die syrischen Rebellen prüft die US-Regierung laut Medienberichten, den Aufständischen Schutzwesten zu liefern und eine militärische Ausbildung anzubieten.
Der mutmassliche Mörder des tunesischen Oppositionspolitikers Chokri Belaïd ist identifiziert, aber weiter auf der Flucht. Das tunesische Innenministerium dementierte am Dienstag Berichte über die Festnahme des Haupttäters.
Die syrische Opposition wird nun doch am Treffen der Freunde Syriens am Donnerstag in Rom teilnehmen. Das teilte der Vorsitzende der Nationalen Koalition, Ahmed Moas al-Chatib.
Tunesiens bisheriger Innenminister Ali Larayedh wird neuer Regierungschef seines Landes. In einer ersten Stellunganhme verspricht er eine Regierung «für alle Tunesier und Tunesierinnen».
Peter Blunschi - Der Druck auf die US-Regierung wächst, die Aufständischen in Syrien mit Waffen zu beliefern. Doch Präsident Obama zögert. Er fürchtet, dass sie in falsche Hände fallen.
Laut der syrischen Opposition hat eine Autobombe in Damaskus Dutzende Menschenleben gekostet. Unter den Opfern sollen auch Kinder sein.
Der ehemalige Brigadegeneral und Jugendfreund von Präsident Baschar al-Assad, Manaf Tlass, ist aus Syrien geflohen. Aus der Ferne beurteilt er den syrischen Machthaber.
Der tunesische Regierungschef Hamadi Jebali hat am Dienstag sein Amt niedergelegt. Eine von ihm geforderte Bildung einer Experten-Regierung konnte keine Mehrheit finden.
Tunesiens Premierminister Hamadi Jebali fehlt zur Bildung einer Expertenregierung die nötige Unterstützung. Seit dem Mord am linken Oppositionspolitiker Chokri Belaid kommt das Land nicht mehr zur Ruhe.
Die Lage in Syrien wird immer dramatischer. Kriegsverbrechen häufen sich, Kinder werden zu Soldaten gemacht. Gleichzeitig sehen UNO-Experten keine Alternative zu einer friedlichen Lösung.
«Aufsehenerregende» Werbesendungen haben einem TV-Sender in Ägypten die Zulassung gekostet. Der Bauchtanz-Sender habe gegen Familienwerte verstossen.
Die Gefechte um den internationalen Flughafen von Aleppo dauern an. Es wurden 150 Rebellen und Regierungssoldaten getötet – die Verluste sollen auf beiden Seiten gleich gross sein.
Den syrischen Rebellen ist ein weiterer Stützpunkt der Armee in die Hände gefallen. Sie eroberten die Al-Jarra-Airbase. Derweil hat sich der türkische Präsident Erdogan zu Wort gemeldet.
Mehr als zehntausend Aktivisten haben in Ägypten am zweiten Jahrestag des Rücktritts von Präsident Hosni Mubarak gegen die neue islamistische Regierung demonstriert.
Die iranische Regierung hat gemäss Medienberichten 50'000 Milizionäre in Syrien stationiert. Sie sollen die Interessen Teherans schützen, sollte Präsident Baschar Al-Assad gestürzt werden.
Die Regierungskrise in Tunesien schwelt weiter: Ministerpräsident Hamadi Jebali will eine reines Technokraten-Kabinett, seine Ennahda-Partei lehnt dies ab. Inzwischen droht er offen mit Rücktritt.
Die syrische Regierung will die Opposition zu Gesprächen einladen. Doch diese fordert zuerst als Bedingung die Freilassung von 160'000 Gefangenen, bevor sie sich auf Verhandlungen einlässt.
In der syrischen Stadt Brak wurden bei einem Angriff auf einen Firmenbus einer Zulieferfirma der Armee mindestens 54 Menschen getötet. Derweil geht der Flüchtlingsstrom aus Syrien weiter.
Oppositionelle und Gewerkschaften haben in Tunesien zu einem Streik unter dem Motto «Kampf dem Terrorismus» aufgerufen. Damit reagieren sie auf die Ermordung des Politikers Chokri Belaïd.
Mit dem Sturz des langjährigen Diktators Zine el Abidine Ben Ali hat Tunesien den arabischen Frühling ausgelöst. Nach den jüngsten Geschehnissen ist davon aber wenig übrig geblieben.
Syriens Präsident Baschar al-Assad schockiert die Welt mit der brutalen Unterdrückung der Protestbewegung. Ein Blick auf die Geschichte zeigt, dass Repression in Syrien Tradition hat.
Syriens Präsident Baschar al-Assad schockiert die Welt mit der Unterdrückung der Protestbewegung. Ein Blick auf die Geschichte zeigt, dass Repression in Syrien Tradition hat.
Fabrizio Gatti ist getarnt als Flüchtling von Senegal über Libyen nach Italien gereist. Die Routen der Schlepper kennt er aus eigener Erfahrung. Dass Europa ein Flüchtlingsansturm bevorsteht, glaubt er nicht.
Despoten in der Defensive: In vielen Ländern der arabischen Welt geht das Volk auf die Strasse und fordert Freiheit und Brot.
Showdown auf dem Tahrir-Platz in Kairo: So zwangen die ägyptischen Demonstranten den «Pharao» in die Knie.
Der tunesische Ex-Präsident Zine el-Abidine Ben Ali ist der vorerst letzte Vertreter einer illustren Schar von Potentaten, die nach ihrem Sturz unfreiwillig ihr Land verlassen mussten.
Fliegende Steine, Platzwunden und Angriffe auf Kamelen: Videos und Bilder dokumentieren die Zusammenstösse rund um den Tahrir-Platz.
Eindrückliche Bilder dokumentieren die Proteste in Kairo und im ganzen Land. Eine Auswahl.
Tausende Tunesier demonstrieren in Köln vor dem Dom gegen den geflohenen Präsidenten Ben-Ali.
Tunesiens umstrittener Präsident ist aus dem Land geflüchtet. Sein Ziel ist derzeit unbekannt. Der Ministerpräsident übernimmt die Macht im Land. (Video: APTN-Video)
Der deutsch-französische Fotograf Lucas Mebrouk Dolega wurde von einer Tränengasgranate getroffen. Kurz darauf erlag er seinen Verletzungen.
Am 15. Januar 2011 haben rund 150 Tunesierinnen und Tunesier in Zürich gefordert, die Regierungspartei müsse abtreten.
Aufnahmen vom 13. Januar 2011
Aufnahmen vom 12. Januar 2011
Am Kampf gegen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad sind auch Extremisten aus Deutschland beteiligt. Das hat die Regierung in Berlin bestätigt. Und es bereitet ihr Sorgen.
Ihre Hochzeit hatten sie sich bestimmt anders vorgestellt: Statt im trauten Kreis der Familie, geben sich Assad al-Islam und Laila umringt von syrischen Rebellen das Ja-Wort - mitten im Krieg.
J. Halaby, AP - Im UNO-Flüchtlingslager Saatari in Jordanien blüht das Geschäft mit Sex. Die Polizei sieht zu oder verdient mit. Die syrischen Rebellen glauben, dass die Frauen freiwillig mitmachen.
Charlotte Walser, SDA - Justizministerin Simonetta Sommaruga hat in Tunesien nahe der Grenze zu Libyen das Flüchtlingslager Shousha besucht. Sie traf wütende und verzweifelte, aber auch hoffnungsvolle Menschen.
Tunesien, Ägypten, Libyen und jetzt Syrien: Die Unruhen im Nahen Osten haben auch die Arabische Liga verändert. Aus einem Club autoritärer Staaten wird eine Organisation, die sich einmischt.
Christiane Jacke, dapd - In Tunesien wird heute der Staatspräsident bestimmt. Politisch hat sich das Land nach der Revolution vorbildlich entwickelt. Doch es hat ein grosses Problem: die Wirtschaft.
Paul Schemm, AP - Ganz unabhängig vom Ergebnis war die Wahl in Tunesien eine grosse Leistung in Sachen Demokratie. Der zu entsprechen, dürfte bei den Wahlen in Ägypten und Marokko kommenden Monat und später auch in Libyen nicht so leicht fallen.
Der Führer der islamischen Ennahdha-Bewegung, Rachid Ghannouchi, ist der grosse Gewinner der Wahlen in Tunesien. Liberale Tunesier halten ihn allerdings für einen Wolf im Schafspelz.
Peter Blunschi - Baschar al-Assad gibt sich unbeugsam und verspricht allenfalls Mini-Reformen. Dem Westen aber sind weitgehend die Hände gebunden, denn Syrien ist nicht Libyen.
Der gedemütigte Gemüsehändler Mohamed Bouazizi verbrannte sich in Tunesien öffentlich und löste so die Revolutionen im arabischen Raum aus. Doch seine Geschichte weist Lücken auf.
Maggie Michael, AP - Die Geschichte ähnelt der von «Romeo und Julia»: Eine Koptin wollte sich in Ägypten scheiden lassen und einen Muslimen heiraten. Dann brannten Kirchen, 15 Menschen wurden getötet.
Peter Blunschi - Das Emirat Katar unterstützt die libyschen Rebellen mehr als jedes andere Land. Es liefert ihnen Waffen und verkauft ihnen Öl. Was steckt hinter diesem Engagement?
Ein Machtwechsel in Libyen oder Syrien ist nach Erkenntnissen des deutschen Geheimdienstes, dem Bundesnachrichtendienst (BND), derzeit nicht in Sicht.
Kian Ramezani - Tunesien und Ägypten sind befreit, Libyen und Jemen brennen, Syrien und Jordanien lodern. Anderswo hat der Funke aus verschiedenen Gründen nicht gezündet.
Grossbritannien hat in den vergangenen drei Jahren den Verkauf von Waffen an Libyen, Bahrain und den Jemen gebilligt. Politiker zeigen sich befremdet.
Felix Burch, Kairo - Mustafa demonstrierte 16 Tage auf dem Tahrir-Platz. Einen Monat nach der Revolution reist er mit 20 Minuten Online an den Ort, der Ägypten veränderte.
Das gewaltsame Vorgehen des syrischen Präsidenten Baschar Assad erinnert an das Massaker von Hama 1982. Sein Vater liess damals zehntausende Aufständische töten.
M. Apuzzo/A. Goldman, AP - Seit zwei Jahren pflegen die USA eine Zweckbeziehung zum Jemen: Sie sorgt für Geld, Jemen hilft im Kampf gegen Al-Kaida. Künftig dürfte das komplizierter werden.
M. Faul/A. Shaw, AP - Auch in afrikanischen Ländern wie Uganda, Simbabwe oder Eritrea regieren Diktatoren. Trotzdem gibt es wenig Proteste. Doch das könnte sich bald ändern.
Die Demonstranten schafften, was dem Terror in zwanzig Jahren misslang. Nun drohen der Al Kaida, die Felle davon zu schwimmen. Doch abschreiben darf man sie nicht.
Kian Ramezani - Die Schweiz bewertet ihren Umgang mit den Geldern Ben Alis, Mubaraks und Gaddafis als mustergültig. Es gibt Zweifel an dieser Darstellung.
Der Boykott von EU und USA gegen das Gaddafi-Regime wirkt. International wird kein libysches Öl mehr gehandelt. Trotz der Beschränkung hat sich der Ölpreis leicht entspannt.
Bei den Protesten in Ägypten spielte Facebook eine wichtige Rolle. Ein frischgebackener Vater ist dem sozialen Netzwerk so dankbar, dass er seine Tochter nach ihm benannte.
Ägyptische Aktivisten haben scheinbar Unterlagen, die dubiose Geschäfte des Mubarak-Clans belegen. Die in der Schweiz blockierten Gelder sind bisher der konkreteste Hinweis auf Vermögen.
Kian Ramezani - Die Militärs in Kairo wollen weiter Frieden mit Israel. Dennoch wird der jüdische Staat wieder vermehrt in die Sicherung seiner Südgrenze investieren müssen.
Kian Ramezani - Ägypten steht am Anfang einer Neuordnung. Wie demokratisch diese ausfällt, hängt auch davon ab, welche Rolle dem Islam eingeräumt wird.
Kian Ramezani - Mubarak ist weg, die Macht hat das Militär. Wer Ägypten in die Demokratie führen soll, ist offen. Auch Juristen, die eine Lösung innerhalb der Verfassung suchen, sind uneins.
Hightech-Flugzeuge, Drohnen und eigene Satellitennetzwerke: Die Werkzeuge, um die in Ägypten staatlich verordnete Internet-Blockade zu umgehen, wären eigentlich vorhanden.
Mit dem absehbaren Ende der Ära Mubarak werden Fragen nach Umfang und Herkunft seines Privatvermögens laut. Der Finanzplatz Schweiz steht im Zentrum der Gerüchte.
Diaa Hadid, AP - Er wird als der Schauplatz des Aufstandes in Ägypten in die Geschichte eingehen: Der Tahrir-Platz in Kairo. Momentan ist die Stimmung sehr ausgelassen.
Ängste vor einer islamischen Revolution in Ägypten sind abwegig. Hingegen unterhalten alle demokratisch gewählten Regierungen in der Region enge Beziehungen zum Iran.
Hamza Hendawi, AP - Ein lang gehegter Traum der fundamentalistischen Muslimbruderschaft könnte mit den Protesten in Ägypten in Erfüllung gehen. Sie könnte endlich eine Rolle in der Politik spielen.
Brian Murphy, AP - Als die Protestbewegung im arabischen Raum um sich griff, rief der umstrittene jemenitische Staatschef Ali Abdullah Saleh in Katar an und bat den Herrscher des kleinen Emirats um Hilfe. Viel höher geht es nicht in der arabischen Hackordnung.
Tarek el Tablawy, AP - Nicht ganz Ägypten will einen Umsturz. Regierungstreue versuchen, Anhänger zu gewinnen. Die Geschichte von Saki Abdel und einem mysteriösen Anruf.
Sandro Spaeth - Ägyptens Wirtschaft ist wegen der Proteste wie gelähmt. Dem Land gehen täglich hunderte Millionen Dollar verloren.
Kian Ramezani - Der Westen rätselt über die Identität der Schlägertruppe, die auf ägyptische Regimegegner einprügelte. Fest steht: Wer sie schickte, hat viel zu verlieren.
Brian Murphy, AP - Hunger und Arbeitslosigkeit treiben die arabische Jugend auf die Strasse. Verzweifelt reagieren die Politiker und geloben Besserung. Zu spät?
Laut Wikileaks wussten die USA seit längerem über die Probleme des Mubarak-Regimes in Ägypten. Trotzdem unternahm die Weltmacht nichts.
Sarah El Deeb, AP - Muslime, Christen, Arme, Reiche - der Hass auf das Regime kennt keine Grenzen. Viele Ägypter haben eine Rechnung mit der Staatsmacht zu begleichen.
Jordan Robertson; AP - Es galt bisher als undenkbar, doch mit Ägypten hat sich erstmals ein global vernetztes Land vom Internet abgekoppelt - und könnte damit zum Vorbild werden.
Mit dem Friedensnobelpreisträger Mohammed Al-Baradei hat sich ein politisches Schwergewicht der ägyptischen Opposition in die Proteste gegen Präsident Hosni Mubarak eingeschaltet.
Wie kann die Schweiz verhindern, dass Tunesiens Ex-Präsident und seine Entourage ihre eventuell hier liegenden Gelder abheben? Die wichtigsten Fragen zum Thema.
Kian Ramezani - Es brodelt weiter in Nordafrika: In vielen arabischen Ländern solidarisiert sich die Bevölkerung mit den tunesischen Demonstranten.
H. Al-Shalchi/B. Murphy, AP - Der Aufstand der Tunesier und die Flucht des Präsidenten schürt bei den autoritären Regierungen der Nachbarsstaaten die Angst, dass die Protestwelle auf ihre Länder überschwappt.
Thom Nagy - In Tunesien wird im Internet seit langem gegen staatliche Unterdrückung gekämpft. Doch es gibt gute Gründe, warum die Weltöffentlichkeit davon nichts erfuhr.
Peter Blunschi - Eine Jugend ohne Perspektive rebelliert gegen das Regime. Nun hat der Präsident Schwäche gezeigt – Angehörige sollen in die Schweiz geflüchtet sein.
Auf Nordafrikas Strassen entlädt sich derzeit der Zorn der Bevökerung. Die Probleme Tunesiens und Algeriens sind nicht nur wirtschaftlicher Natur.
Die «Jasminrevolution» in Tunesien inspiriert die Opposition in anderen arabischen Ländern; besonders in Ägypten. Eine Chronik der Ereignisse.
Die Uno warnt: Mörderische Waffen aus dem Arsenal von Muammar Gaddafi werden für die Tötung von Elefanten in Zentralafrika verwendet. Auch Warlord Joseph Kony mischt mit.
Klaus Zaugg - Silber-Held Martin Gerber (38) hat in seinem Zweijahresvertrag mit den Kloten Flyers keine Ausstiegsklausel. Aber wieso?
Lange hat Roger Federer durch Nichtpräsenz auf Twitter brilliert. Jetzt ist auch der Schweizer Tennisstar mit einem offiziellen Account beim sozialen Netzwerk aktiv.
Das Online-Spiel «Wanted: Globetrotters» geht in die zweite Runde. Jetzt heisst es wieder virtuell die Welt bereisen und mit etwas Glück ein Around-the-World-Ticket gewinnen!
Catharina Steiner - Im Juli wird der «DSDS»-Sieger an den Thunerseespielen sein Debüt als Musical-Darsteller geben. Bei uns hat er schon jetzt gezeigt, was er als Schauspieler so drauf hat.
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Von der Schweizer Castingshow-Siegerin Beatrice Egli hält der «Welt retten»-Sänger Tim Bendzko nicht viel. Auch für den Schweizer ESC-Beitrag gibts Häme.
Eva Tedesco - Am Sonntag kommt es nach dem Cupfinal bereits zum nächsten Showdown zwischen dem FC Basel und GC. Ein Remis würde den Bebbi zum 4. Meistertitel in Folge reichen.
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V. Weber - Obwohl der FC Bayern den Finaleinzug laut User mehr verdient hat, hofft ein Grossteil, dass Dortmund am Samstag gewinnt. Dennoch hat der BVB wenig echte Schweizer Fans.
Augenzeugen berichten in englischen Medien von dem Macheten-Attentat der beiden Islamisten in London. Sie zeichnen das Bild eines unfassbar barbarischen Akts.
Der britische Geheimdiensts MI5 muss einiges erklären. Der 28-jährige Mann und sein Komplize, die den jungen Soldaten brutal massakrierten, waren keine unbeschriebenen Blätter.
Das «Moon and Stars» trumpft auch im zehnten Jahr wieder mit internationalen Pop- und Rock-Grössen auf: Neben Bryan Adams, Santana und Amy Macdonald treten auch ZZ Top, Depeche Mode und Die Toten Hosen auf. 20 Minuten verlost pro Konzert 5 x 2 Tickets.