Syrien-Konflikt

10. November 2012 11:20; Akt: 10.11.2012 13:15 Print

Autobomben reissen Soldaten in den Tod

Bei zwei Autobombenanschlägen im Süden Syriens sind am Samstag insgesamt mindestens 20 Soldaten getötet worden. Die Bomben wurden neben einem Offiziersclub gezündet.

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Schon über 400 000 Menschen sind aus Syrien geflohen. Alleine in der Türkei halten sich mittlerweile über 100 000 Flüchtlinge auf.

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Bei zwei Autobombenanschlägen im Süden Syriens sind am Samstag insgesamt mindestens 20 Soldaten getötet worden. Die beiden mit Sprengstoff präparierten Autos explodierten im Abstand weniger Minuten in der syrischen Stadt Daraa hinter einem Offiziersclub.

Dies berichtete die oppositionelle Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte, die sich auf ein Netz von Informanten in Syrien stützt. Die amtliche Nachrichtenagentur Sana bestätigte zwei Autobombenexplosionen und mehrere Opfer in Daraa.

Seit Beginn des Konflikts zwischen Aufständischen und Regierungstruppen Mitte März 2011 wurden in Syrien nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten mehr als 37 000 Menschen getötet.

(sda)