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US-Medien wissen
06. Dezember 2012 11:21; Akt: 06.12.2012 12:12 Print
Assad hält die C-Waffen bereit
US-Medien berichten, die syrische Armee mache ihre Chemiewaffen feuerbereit. Die Aussenwelt wäre gegen diesen Schritt machtlos, der Syrien-Krieg würde eskalieren.
Geht Assad ins Exil?
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Der syrische Präsident Baschar Assad ist offenbar bereit, die durch die USA und die Nato gezogene «rote Linie» zu überschreiten und Chemiewaffen gegen die Rebellen einzusetzen. Dies zumindest schreiben amerikanische Medien am Donnerstag. In den Berichten werden US-Behörden zitiert, die vor einem baldigen Einsatz der C-Waffen wissen sollen.
Bildstrecken 34 Tote bei Doppel-Anschlag in DamaskusGewinner und Verlierer der Gazakrise Infografik Syrien Video
Assad gibt sich kämpferisch
Überraschendes Treffen zwischen Clinton und Lawrow
Ein überraschend anberaumtes Spitzengespräch zwischen US-Aussenministerin Hillary Clinton und ihrem russischen Kollegen Sergej Lawrow über Syrien hat neue Hoffnungen auf Fortschritte in der Krise geweckt. An den Beratungen am Rande einer Menschenrechtskonferenz in Dublin nehme auch der Syrien-Gesandte der UN, Lakhdar Brahimi, teil, hiess es am Donnerstag aus US-Regierungskreisen. Einzelheiten wurden nicht genannt.
Russland hat bislang seine schützende Hand über das Regime von Präsident Baschar al Assad gehalten und wurde dafür unter anderem von den USA scharf kritisiert. Moskau hielt Washington im Gegenzug vor, eine bewaffnete Intervention wie in Libyen zu planen. (dapd)
Die syrische Armee habe demnach Flugbomben mit dem tödlichen Nervengas Sarin bestückt. Die tödliche Ladung könnte innert weniger Minuten von Dutzenden Jets über «feindlichem» Gebiet abgeworfen werden. Laut NBC News wartet man nur auf den Befehl Assads. Noch seien die Flugzeuge nicht mit den Bomben bestückt. Falls es Assad aber ernst meine, «kann die Aussenwelt wenig tun, um ihn zu stoppen.»
Diese Berichte sind jedoch nicht bestätigt. Und sie kommen just zwei Tage nach der Ankündigung der US-Regierung, bei einem allfälligen Einsatz von C-Waffen militärische Schritte einleiten zu wollen. Aussenministerin Hillary Clinton betonte am Dienstag erneut, die Zeit von Assad an der Macht in Syrien sei abgelaufen. Es sei lediglich eine Frage der Zeit, bis er gestürzt werde.
Assad in Bedrängnis
Indizien sprechen denn auch dafür, dass Assad immer mehr in Bedrängnis kommt. Die israelische Zeitung «Haaretz» will erfahren haben, dass er sich bereits nach möglichen Exil-Orten umschaut. Entsprechende Briefe an Kuba, Venezuela und Ecuador seien überbracht worden. Die Westmächte fürchten zudem, dass sich Assad, mit dem Rücken zur Wand, nur noch mit dem Einsatz von Chemiewaffen zu helfen wissen werde.
Das Nervengift Sarin wurde in den 80er Jahren vor allem von Saddam Hussein eingesetzt. 1988 hatte er mit einem einzigen Einsatz in Halabia 5000 Kurden getötet.
(aeg)
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Alle 34 Kommentare

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Israel,...
als einzige Demokratie in der Region, hat offenbar vollkommen recht seine Nachbarstaaten genau zu beobachten und in diesem feindlichen Umfeld entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Abkommen oder eine enge Zusammenarbeit mit diesen Ländern scheint in absehbarer Zeit der eigenen Sicherheit halber ausgeschlossen.
Eine Wette....???
Um wieviel wollen wir wetten, dass an den Nachrichten nichts, aber auch GAR NICHTS dran ist...???
Chance da
Es könnte durchaus sein das das Regime in Syrien C Waffen in bestimmten ( von Rebellen kontrolierten) Gebieten einsetzt. Dagegen kann man sehr wenig machen.