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250'000 Flüchtlinge
30. November 2012 16:55; Akt: 01.12.2012 06:58 Print
In Homs bahnt sich Flüchtlingsdrama an
Mehr als 250'000 Flüchtlinge haben in der Rebellenhochburg Homs Zuflucht gesucht. Sie leben in Notunterkünften und ohne medizinische Versorgung.
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Über 250'000 Menschen haben nach Angaben der UNO vor den Kämpfen in Syrien Zuflucht in der Rebellenhochburg Homs gesucht. Tausende lebten in Notunterkünften ohne Heizung, sagte eine Sprecherin des UNO-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), Melissa Fleming, am Freitag in Genf.
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Demo gegen Krieg in Syrien
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Fünf Millionen Franken Soforthilfe für Syrien
Der Bundesrat will wegen des Konflikts in Syrien fünf weitere Millionen Franken als Soforthilfe zur Verfügung stellen. Das Parlament muss den Beitrag in der kommenden Woche noch absegnen. Zudem soll in Genf eine internationale Konferenz zu Syrien stattfinden.
Im Hinblick auf den einziehenden harten Winter in der Region wolle die Schweiz 5 Millionen Franken für konkrete Projekte zu Gunsten der Zivilbevölkerung ausrichten, sagte Aussenminister Didier Burkhalter am Freitag in Bern. Hilfswerke sollen etwa Decken, Heizkörper, Matratzen und Kleider bereitstellen.
Die Mittel sollen an Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA, 2 Mio. Franken), das UNO-Flüchtlingshilfswerks in Syrien (UNHCR, 1 Mio. Franken), das UNHCR (1 Mio. Franken) in den Nachbarländern Türkei, Libanon, Jordanien und Irak sowie an das UNO-Kinderhilfswerk (UNICEF, 1 Mio. Franken) gehen.
Die Stadt könne sie oftmals nicht einmal mit dem Nötigsten versorgen, sagte Fleming. Ein Team des UNHCR habe die Stadt in der vergangenen Woche besucht.
Demnach kann die Hälfte der Spitäler von Homs nicht mehr arbeiten. Mehr als die Hälfte aller Ärzte hätten die Stadt verlassen. Es gebe kaum noch Medikamente, Decken und Kleidung. Viele Kinder seien zudem seit 18 Monaten nicht mehr in die Schule gegangen.
465'000 Flüchtlinge ausserhalb Syriens
Die UNO konnte noch vor dem Wintereinbruch 12'000 Matratzen und 19'000 Decken verteilen. Die Menschen leiden zusätzlich unter der Kälte, da viele Fensterscheiben und Türen zerstört sind.
Laut Fleming hat das UNHCR inzwischen rund 465'000 Flüchtlinge ausserhalb Syriens registriert, die Mehrzahl davon in Jordanien, im Libanon und in der Türkei. Zehntausende flüchtige Syrer hätten sich noch nicht gemeldet, davon allein bis zu 150'000 in Ägypten.
Mehr als 40'000 Menschen getötet
Besorgt zeigte sich Fleming über jüngste Berichte von syrischen Flüchtlingen in Jordanien: Sie seien auf der Flucht beschossen worden. Das UNHCR fordert deshalb die Einrichtung «sicherer Korridore» für Flüchtlinge in Syrien.
Nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten wurden seit Beginn des Aufstands gegen Staatschef Baschar al-Assad vor mehr als 20 Monaten mehr als 40'000 Menschen getötet. Das UNHCR ist mit 350 Helfern in Syrien präsent.
(sda)
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Flüchtlinge werden produziert
Die Kriegstreiber befinden sich ausserhalb von Syrien. Tausende Söldner werden losgeschickt um das syrische Regime zu destabilisieren. Flüchtlinge fördern die antisyrische Propaganda und werden daher medienwirksam produziert.
Ja klar
Lieber zuschauen statt handeln, nicht wahr liebe UNO?! Einigt euch endlich und tut etwas für das arme Volk für die Zivillisten, die nur noch Frieden wollen!! Ich hoffe jetzt wirklich das am 21.12.12 die Welt untergeht, den die Menscheit würde es nicht anders verdienen!!
Desorientierung als Kriegspropaganda
Mehr als 5000 ausländische Söldner kämpfen gegen gute Bezahlung derzeit in der Freien Syrischen Armee gegen alles was ihnen in die Quere kommt. Mehr als 5000 ausländische Söldner gemäss Syrien-Sonderbeauftragter der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga Mr. Lakhdar Brahimi.