Bilder lügen nicht

06. November 2012 14:17; Akt: 06.11.2012 15:37 Print

Präsidenten altern sichtlich schneller

Vier Jahre der mächtigste Mann der Welt – das hinterlässt Spuren. Doch nicht nur Barack Obama, auch andere Spitzenpolitiker sind in ihrer Amtszeit überdurchschnittlich ergraut.

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Erst vier Jahre ist es her, dass Barack Obama in das mächtigste Amt der Welt gewählt wurde. Kaum zu glauben, wenn man die Bilder von damals mit aktuellen vergleicht. Aus dem jugendlichen Politiker voller Elan scheint ein müder alter Mann geworden zu sein.

Wir erinnern uns an die Fotos vom 20. Januar 2009. Wie der damals 47-Jährige mit der attraktiven Michelle an seiner Seite den Amtseid ablegte und dabei einen Glamour ausstrahlte, den die Welt seit John F. Kennedy mit seiner Jackie nicht mehr gesehen hatte.

Von Visionen beseelt und mit frischer Tatkraft begann er denn auch seine Regentschaft. Doch, oh Schreck, schon eineinhalb Jahre später kursierten die ersten Bilder, die einen um Jahre gealterten Mann zeigten. Das Gerücht machte die Runde, dass er während des Wahlkampfs die Haare gefärbt und auf diese Weise das gutgläubige Volk getäuscht habe.

Am Coiffeur liegts nicht

Heute ist Obama 51. Unbestritten immer noch sehr gutaussehend. Doch der Vergleich mit den Bildern vor vier Jahren bestätigt die Tendenz: Der Mann altert viel zu schnell. Das kann nicht nur an fehlenden Coiffeurbesuchen liegen. Nein, es muss die Bürde des Amtes sein, die den Staatsmann derart zeichnet.

Und Obama bildet keine Ausnahme. Andere Staatsoberhäupter und Spitzenpolitiker altern ebenfalls frühzeitig. Aber sehen Sie selbst – in unserer Vorher-Nachher-Galerie (oben) oder in der Diashow hier (mit zusätzlichen Beispielen). Wobei man beim Betrachten der Fotos einräumen muss, dass es einem Regenten doch tatsächlich gelungen ist, nach jahrelanger Amtsführung deutlich jünger auszusehen. Eine andere Politikerin sieht heute zwar nicht jünger, aber doch um Welten besser aus als bei ihrem Amtsantritt.

Doch das sind lediglich die Ausnahmen, welche die Regel bestätigen. Und diese besagt: Regieren ist ganz offensichtlich ein Knochenjob. Oder etwa nicht?

Auch der Wahlkampf hinterlässt Spuren:
Das unermüdliche Weibeln um des Volkes Stimme setzt denjenigen Stimmen der US-Präsidentschaftskandidaten zu. Sehen – und hören – Sie dazu das Video.
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(Quelle: AP)

(kmo)