Versehentlich online

08. November 2012 21:27; Akt: 09.11.2012 10:05 Print

So strahlt der Wahlsieger Mitt Romney

Sie dachten, hier lesen Sie zum letzten Mal etwas über den unterlegenen US-Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney? Falsch. Hier lesen Sie zum einzigen Mal etwas über den US-Präsidenten Mitt Romney.

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Es passt ins Bild: Der unterlegene republikanische US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hatte nur eine Rede vorbereitet - nämlich seine Siegerrede. Diese durfte er bekanntlich nicht halten. Ganz im Gegensatz zu Barack Obama. Vielleicht dauerte es auch deshalb so lange, bis er die Niederlage gegen Obama am frühen Mittwochmorgen (MEZ) endlich eingestand.

Offenbar hatte Romneys Team für den Fall eines Sieges auch eine Webseite vorbereitet. Diese ist nun versehentlich aufgeschaltet worden. «Ich bin begeistert über die Aussichten für unsere Nation», wird Romney dort zitiert. Und weiter: «Meine Priorität ist, Menschen wieder Arbeit zu geben.» Die Webseite «Political Wire» veröffentlichte am Donnerstag Screenshots (s. Bildstrecke oben) des geplanten Internetauftritts vom «gewählten Präsidenten Romney», der am Mittwochabend kurz im Netz gestanden habe.

Einladung zur Amtseinführung Romneys im Januar

Auf den Screenshots ist ein Foto Romneys zu sehen, wie er vor einer wehenden US-Fahne in die Ferne blickt. «An Amerika glauben» steht als Slogan darunter. «Die Seite wurde schnell wieder vom Netz genommen, aber ich habe einige Screenshots gespeichert», erklärte der Betreiber von «Political Wire», Autor Taegan Goddard.

Auf der Webseite wurde zur Amtseinführung Romneys im Januar eingeladen, auch Stellenanzeigen für eine Regierung des Republikaners wurden veröffentlicht.

(jam/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Leserin am 09.11.2012 10:27 Report Diesen Beitrag melden

    Wahlen allgemein

    Solange Rechts und Links nicht zusammenarbeitet können Probleme nicht beseitigt werden. Die Folge ist Diktatur. Oder anders gesagt, die Stimme des Volkes wird beschnitten.

  • Randolph Busch am 09.11.2012 00:51 Report Diesen Beitrag melden

    Haarschaft am Unglück vorbei!

    Romney ist das schlimmste, was der Welt passieren kann. Ein Geldloch des Staates mit noch weniger Steuern zu stopfen funktioniert leider nicht. Besonders nicht, wenn die Extrareichen noch weniger zahlen als der Rest. Mit Romney wäre die USA recht schnell dem Erdboden gleich (wirtschaftlich), was der restlichen Welt einen der Grössten Absatzmärkte der Welt kostet, geschweige denn der sonstigen Investitionen (siehe Immobilien-Bubble).

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  • Obameli am 09.11.2012 06:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    grins

    grosses Maul und nichts dahinter. Politiker halt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Teabag am 09.11.2012 12:04 Report Diesen Beitrag melden

    zum Glück...

    ist MR nicht US-President geworden. Das Gute an der Sache, MR hat noch eine Fettnäpfchenstory mehr, er ist fast schon so gut wie G.W.Bush

  • Ueli Knecht am 09.11.2012 10:47 Report Diesen Beitrag melden

    Trau keiner Statistik,

    die du nicht selber gefälscht hast, wird oft gesagt. Nun, vielleicht hat Romney und sein Team gerade diesen selber erstellten und verbreiteten Statistiken etwas zu sehr vertraut.

    • Anonymous am 09.11.2012 19:05 Report Diesen Beitrag melden

      Meistens

      Ich denke, dies liegt nicht an der sogenannten "gefälschten" Statistik. Ich würde sagen, es liegt daran, dass diese Inhalte meistens vorgefertigt werden, um nicht zuviel Zeit zu verschwenden, wenn das Resultat feststeht...

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  • Schönen Gruss am 09.11.2012 10:39 Report Diesen Beitrag melden

    Pathetic!

    Schmalz fürs Republikaner-Brötchen. Ein der letzten Beiträge auf Fox-News zitierte einen "Experten" mit "Romney ist gonna win big! Landslide blalbla...!". Ich freu mich v.a. dass MR eine Absage erhielt, BO wirds schon richten!

  • Leserin am 09.11.2012 10:27 Report Diesen Beitrag melden

    Wahlen allgemein

    Solange Rechts und Links nicht zusammenarbeitet können Probleme nicht beseitigt werden. Die Folge ist Diktatur. Oder anders gesagt, die Stimme des Volkes wird beschnitten.

  • Samantha Miller am 09.11.2012 09:56 Report Diesen Beitrag melden

    Endlich!!

    Endlich lese ich hier mal ein bisschen Obama-Kritik... Es ist zum davonlaufen, ist das eine Verschwörung? Ich meine, mir war er ja optisch und menschlich auch viel sympathischer als Mitt Romney, aber sind wir ehrlich: Was tut er eigentlich? Wo ist sein hochangepriesener "Change"? Das geht nicht so einfach, da haben noch mehr Leute mitzureden, und einigen liegt vielleicht gar nicht so viel am "Change". Wieso also um alle Welt schwärmen alle von ihm, wenn doch langsam aber sicher klar wird, dass er politisch nichts bringen wird? 4 weitere Jahre Stagnation in der US-Politik! *freufreu*

    • anti-Repokrat am 09.11.2012 10:45 Report Diesen Beitrag melden

      @samantha

      nur die medien schwärmen von ihm. und ein paar naive mediengläubige. sonst sind ziemlich viele ernüchtert. vorallen in der USA.

    • Leser am 09.11.2012 10:58 Report Diesen Beitrag melden

      Ein paar sachen schon

      Hier kann man nachlesen was er gemacht hat. Und wäre er nicht von den Republikaner dauerhaft blockiert, wahrscheinlich noch einiges mehr. "Obamacare", natürlich nicht mit diesen Namen ;-), ist etwas was viele Presidenten vor ihm versucht haben zu realizieren. Keiner hat es geschafft. Er hat es "durchgeboxt".

    • Monika K. am 09.11.2012 11:33 Report Diesen Beitrag melden

      Er bringt schon einiges

      Ich würde mich nun nicht als riesengrossen Obama-Fan bezeichnen, aber er hat schon einige wichtige Sachen hingekriegt, wie die Gesundheitsversicherung für alle oder den Truppenrückzug aus dem Irak. Allerdings wird ihm halt das Regieren schwer gemacht, da der Senat republikanisch dominiert ist und die Parteien sich leider viel zu stark bekämpfen. Zum Glück haben wir dies weniger in der Schweiz, doch auch hier wird in den letzten Jahren immer mehr einfach auf die gegnerischen Parteien geschossen, anstatt eine gute Konsens-Lösung zu finden. Wenn wir nicht aufpassen, enden wir auch so wie die USA.

    • Moni am 09.11.2012 12:11 Report Diesen Beitrag melden

      @ Samantha

      Danke. So ist es. Von Change ist kaum etwas zu sehen. Und wenn, dann nicht positiv. Vorallem die Beschneidung der Bürgerrechte und Freiheit in den USA ist sein Chance. Der Rest ist PR und Medienhype. Allerdings wärs mit Romney auch nicht besser geworden.

    • Fabian K. am 09.11.2012 12:34 Report Diesen Beitrag melden

      Keine andere Wahl

      Es gab ja keine realistische Alternative. Obama ist eindeutig das kleinere Übel. Deshalb bin ich auch nicht erfreut über Obamas Wiederwahl, sondern lediglich erleichtert, dass er gewonnen hat.

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