Nach Siegesfeier

06. November 2012 23:31; Akt: 08.11.2012 05:59 Print

Präsident Obama zurück im Weissen Haus

Zusammen mit seiner Familie ist Barack Obama am späten Mittwochabend wieder in Washington angekommen. Lesen Sie hier die wichtigsten Ereignisse der US-Wahlen in unserem Ticker.

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Es tickert für Sie:
Simon Beeli
02:28
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Mit den Bilder von Barack Obamas Siegesrede verabschieden wir uns von Ihnen. Die wichtigsten Ereignisse der Wahlnacht können Sie hier jederzeit nochmals nachlesen. Die 20 Minuten Redaktion bedankt sich bei allen Lesern, die die spannenden Momente der US-Wahlen mit uns zusammen verfolgt haben.

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Nur wenige Stunden nach der Wiederwahl von Präsident Obama sind die USA wieder in ihrem politischen Alltag angekommen: Einer bis zur Blockade gehenden unversöhnlichen Rivalität zwischen republikanisch dominierten Repräsentantenhaus und dem Senat, in dem die Demokraten die Mehrheit haben. Der alte und neue republikanische Mehrheitsführer in der Abgeordnetenkammer, John Boehner, stellte klar, dass es mit seiner Fraktion die von Obama versprochenen Steuererhöhungen nicht geben werde. Für die Republikaner seien weiterhin nur Steuersenkungen der einzig akzeptable Weg aus der Krise.

«Die Wähler haben klar gemacht, dass es kein Mandat für Steuererhöhungen gibt», sagte Boehner zu der problemlos verteidigten republikanischen Mehrheit im Repräsentantenhaus. «Obama hat höhere Steuern für Haushalt mit einem Jahreseinkommen von mehr als 250 000 Dollar vorgeschlagen, und das ist genau das, was Versuche für einen Kompromiss vor einem Jahr scheitern liess.»

Obama feierte seine Wiederwahl mit dem Ausruf: «Das Beste kommt noch!» Damit meinte er eine Steuerreform, Massnahmen gegen den Klimawandel und eine Neufassung des Einwanderungsrechts. Zum Showdown in Sachen Staatsverschuldung sagte er, die bevorstehende grosse Auseinandersetzung werde «unvermeidlich Emotionen erregen». «Das wird sich nicht nach dieser Nacht ändern, und das sollte es auch nicht», sagte er in seiner Siegesrede. «Diese Auseinandersetzungen sind ein Zeichen unserer Freiheit.»
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66,8 Millionen Amerikanern haben die Wiederwahl von Barack Obama am Fernsehen verfolgt. Das teilte das Unternehmen The Nielsen mit, das in den USA Quoten ermittelt. Die diesjährige Präsidentenwahl schlug nicht ganz so viele US-Bürger in den Bann wie Obamas Wahl als erster schwarzer Präsident des Landes vor vier Jahren: Damals schalteten 71,5 Millionen Menschen die Wahlberichterstattung der TV-Sender ein.

Die meisten Zuschauer bei der Wiederwahl hatte NBC mit 12,1 Millionen, gefolgt vom Fox News Channel mit 11,4 Millionen - der besten Quote des Senders in seiner 16-jährigen Geschichte.
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Laut Medienberichten soll Barack Obama nach seiner Wiederwahl mit seiner Familie wieder im Weissen Haus in Washington angekommen sein.
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An einer Uni in Mississippi kam es nach der Wiederwahl von Barack Obama zu rassistischen Ausschreitungen. Rund 400 Menschen kam zusammen, es wurden rassistische Parolen laut. Zwei Menschen wurden wegen kleinerer Vergehen festgenommen. Die Universität verurteilte den Vorfall und kündigte eine Untersuchung an.

Die rassistischen Ausfälle sind für die Hochschule auch deshalb etwas peinlich, weil sich kurz nach dem 50. Jahrestag von gewalttätigen Protesten nach der erzwungenen Aufnahme des ersten schwarzen Studenten, James Meredith, an der Universität, die als Ole Miss bekannt ist, ereigneten.


(Quelle: Youtube/MichaelSavage4Prez)
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Die Demokraten konnten ihre Mehrheit im Senat ausbauen: Nach den am Mittwoch vorliegenden Ergebnissen der Wahlen vom Vortag kommen die Demokraten im Senat auf eine Mehrheit von 55 zu 45 Mandaten, wenn wie erwartet zwei unabhängige Senatoren mit ihnen stimmen. Die Republikaner verloren zwei Sitze, in Massachusetts und in Maine. Im Repräsentantenhaus bleibt das Kräfteverhältnis wie zuvor mit 240 zu 190 Sitzen für die Republikaner bei fünf unbesetzten Sitzen.
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Die Schüler der Swiss International School in Zürich sind glücklich über den Wahlsieg Barack Obamas. Unter den interviewten findet sich kein einziger Romney-Anhänger und keine Romney-Anhängerin.
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Dem französische Staatschef François Hollande bestätigt das Klischee, dass man sich in Frankreich mit der englischen Sprache schwertut. Hollande unterschrieb das in französisch verfasste Gratulationsschreiben an Barack Obama mit «Friendly, François Hollande». Das sorgte im Internet für Belustigung, denn «friendly» ist keine englische Grussformel.

Hollande hat wohl das französische «amicalement», das soviel wie «herzliche Grüsse» heisst, zu wörtlich übersetzt. «Yours sincerely» oder «warm regards» wäre angebracht gewesen. Der Vorfall erinnert an einen Patzer von Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy: Er sagte der US-Aussenministerin Hillary Clinton 2010 «sorry for the time» («entschuldigen Sie die Zeit») statt «sorry for the weather» («entschuldigen Sie das Wetter»).

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Harry Reid, der demokratische Mehrheitsführer im Senat, will mit den Republikanern kooperieren, um das Haushaltsdefizit in den Griff zu bekommen. «Nach der Wahl ist es Zeit, zusammenzuarbeiten und Lösungen zu finden», sagte Reid an einer Pressekonferenz.

Reids Rede enthielt aber auch eine Drohung: Falls die Republikaner die zweite Amtszeit von Präsident Obama geschlossen blockieren, werde er sich das nicht gefallen lassen. Seine Abschlussworte enthielten aber noch einmal einen Aufruf zur Zusammenarbeit: «Es ist besser, zu tanzen als zu kämpfen».

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Überraschend haben die Demokraten den Senatssitz in North Dakota gewonnen. Heidi Heitkamp setzte sich gegen den favorisierten Republikaner Rick Berg durch. Das Resultat war knapp: Heitkamp erhielt gerade mal 3000 Stimmen mehr. Rick Berg verzichtete auf eine erneute Auszählung der Stimmzettel. Insgesamt haben die Demokraten nun 53 Sitze im Senat, die Republikaner 45.

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Neue Zahlen zur Wahlbeteiligung, die gegenüber 2008 gesunken ist. Nach vorläufigen Zahlen vom Mittwoch wurde die vor vier Jahren überschrittene 60-Prozent-Marke diesmal nicht erreicht. Nach Angaben der Webseite statisticbrain.com waren diesmal 206 Millionen Amerikaner wahlberechtigt. Dem US-Sender CNN zufolge wurden für Mitt Romney und Barack Obama zusammen rund 117,5 Millionen Stimmen abgegeben. Danach läge die Wahlbeteiligung bei rund 57 Prozent. Dabei sind die Stimmen für Drittkandidaten oder ungültige Wahlzettel aber noch nicht mit eingerechnet.

Endgültige Angaben zur Wahlbeteiligung lagen zunächst nicht vor, da auch am Mittwochnachmittag (Ortstzeit) noch nicht alle Stimmen ausgezählt waren. Nach Medienberichten könnte die Auszählung noch Wochen dauern.
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«Four more years» - es waren Barack Obamas erste Worte im Internet nach seinem Sieg. Zusammen mit einem Bild, das ihn in einer innigen Umarmung mit seiner Frau Michelle zeigt, sorgten auf den Social-Media-Plattformen Twitter und Facebook für absolute Rekorde. Es dürfte das meistverbreitete Social-Media-Bild aller Zeiten sein.

Das Bild und die Nachricht wurden am Mittwochabend knapp 700 000 Mal retweeted. Es schlägt den bisherigen Rekord-Tweet des Teenie-Stars Justin Bieber deutlich und wurde zur meistverbreiteten Nachricht auf der Geschichte der Kurznachrichtenplattform.

Auf Facebook erhielt das Bild knapp 3,5 Millionen «Likes» und wurde über 450 000 Mal geteilt. Es schlägt das bisherige Rekord-Bild, das Hochzeitsfoto von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Und zwar mit Abstand: Zuckerbergs Bild erhielt 16 000 Likes und wurde 92 000 mal geteilt.
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Die Ratingagentur Fitch hat Barack Obama aufgefordert, in Fragen der Finanzpolitik schnell Einigkeit mit dem Kongress zu erzielen. Ansonsten drohe der US-Regierung im kommenden Jahr der Verlust der Bonitätsnote AAA, teilte Fitch am Mittwoch mit, nur wenige Stunden nachdem Obama als Gewinner der Präsidentschaftswahl feststand.

Hintergrund der Warnung ist, dass Kongress und Obama im Streit um Einsparungen beim Staatshaushalt Automatismen vereinbart hatten. Falls keine einvernehmliche Lösung gefunden wird, treten zum 1. Januar Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen im Umfang von 600 Milliarden Dollar (knapp 470 Milliarden Euro) in Kraft. Um dies zu verhindern und die Kreditwürdigkeit der USA zu erhalten, müsse Obama einen glaubhaften Vorschlag vorlegen, forderte Fitch.
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Barack Obama und Mitt Romney sind Zwillinge! Sie kamen am 6. November, dem US-Wahltag, in Kenia zur Welt. Ihre Mutter Millicent Owuor scheint vom Wahlkampf so vereinnahmt, dass sie ihren Nachwuchs nach den beiden Kandidaten benannt hat. Lesen Sie die ganze Geschichte hier.

18:40
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Asiaten, Frauen, Latinos und Schwarze verhalfen Barack Obama zum Wahlsieg - und die jungen sowie Städter. Die Bewohner ländlicher Gegenden, die Weissen und die Alten bevorzuten Mitt Romney. Die «Washington Post» hat Wählerschaft der beiden Kandidaten in einer übersichtlichen und spannenden Grafik dargestellt.
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Die Börsen haben positiv auf das rasche Wahlergebnis reagiert. Doch dieser Effekt scheint bereits verpufft. Bis am späten Nachmittag habe alle wichtigen Indices jedoch ins Minus gedreht. Lesen sie hier mehr dazu.
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Puerto Rico könnte der 51. Staat der USA werden. Auf der Karibikinsel stimmte eine Mehrheit der Bürger für ein engeres Verhältnis zu den Vereinigten Staaten. Bislang dürfen die vier Millionen Puerto Ricaner nicht über den US-Präsidenten abstimmen und sind nur eingeschränkt im Kongress repräsentiert, obwohl sie die US-Staatsbürgerschaft besitzen.
17:20
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Dass Mitt Romneys Heimatstaat Massachusetts an Obama geht, war schon länger klar - der Staat gilt schon lange als Demokraten-Hochburg. Dass Romneys Niederlage aber so hoch ausfällt, dürfte den Republikaner dennoch schmerzen: Gerade mal 37.5 Prozent der Bürger stimmten für ihn – zumindest nach Auszählung von 95 Prozent der Stimmen. Wie «Smart Politics» schreibt, ist das die zweitgrösste Heimniederlage eines Präsidentschaftskandidaten in der Geschichte der US-Wahlen. Einzig der erste republikanische Kandidat John Frémont erzielte 1856 in seinem Heimatstaat Kalifornien ein schlechteres Resultat: Frémont holte gerade mal 18.8 Prozent der Stimmen.
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UNO-Generalsekretär Ban Ki reihte sich in die Schlange der Gratulanden ein. Er erinnerte den wiedergewählten US-Präsidenten aber auch an die Herausforderungen in der internationalen Politik. So müssten das Blutvergiessen in Syrien gestoppt und der Nahost- Friedensprozess wiederbelebt werden, erklärte Ban am Mittwoch. Auch sollten nachhaltiges Wachstum gefördert und die Probleme des Klimawandels bewältigt werden.

Der Russische Präsident Wladimir Putin begrüsste die Wiederwahl Obamas. «Wir hoffen, dass sich sowohl die bilaterale Zusammenarbeit als auch das gemeinsame Wirken auf internationaler Ebene entwickeln und zu mehr Stabilität beitragen», sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax.
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Die radikalislamischen Taliban haben den Barack Obama aufgefordert, seine Niederlage anzuerkennen. Taliban-Sprecher Sabijullah Mudschahid sprach aber nicht von der US-Wahl, sondern vom Krieg in Afghanistan. «Obama muss jetzt wissen, dass die USA den Krieg in Afghanistan verloren haben», erklärte Mudschahid auf einer Taliban-Webseite. «Deshalb müssen sie ohne weitere Lügen und Verzögerungen unser heiliges Land verlassen und sich stattdessen auf ihr eigenes Land konzentrieren». Die US-Regierung solle aufhören, «sich wie ein Weltpolizist aufzuführen», sondern die Probleme der eigenen Bevölkerung lösen und dafür sorgen, «dass die Welt die Amerikaner nicht noch mehr hasst.»
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Von Hektik war bei Barack Obama keine Spur. Statt in letzter Minute noch auf Wählerfang oder selbst ins Wahllokal zu gehen, verbrachte der 51-Jährige den Tag der Entscheidung in aller Seelenruhe in seiner Heimatstadt Chicago. Seine Stimme zur US-Präsidentschaftswahl hatte Obama bereits vorzeitig abgegeben. Und so konnte er sich am Dienstag ganz relaxt seinem grossen Hobby und zugleich einem Ritual widmen: einer Runde Basketball.

Immer wenn Obama zu diesem ungewöhnlichen Ritual an einem Wahltag greift, gewinnt er. So war es schon bei seinem ersten Wahlsieg vor vier Jahren. Einzig bei der Vorwahl in New Hampshire 2008 hatte der Demokrat darauf verzichtet - und verloren. «Diesen Fehler machen wir nicht noch einmal», sagte sein Berater Robert Gibbs vor dem diesjährigen Showdown mit Romney.
15:25
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Von «hoffentlich ein Ende des Steuerstreits» über «weiterhin angespannte Beziehungen» bis «keine Veränderungen erwartet»: Was Schweizer Politiker zum Ausgang des US-Wahlen sagen, lesen Sie hier.
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Sehen Sie hier im Video, wie Europas Politiker Obama zur Wahl gratulieren.
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«Gott schütze die Vereinigten Staaten»: Der Vollständigkeit halber hier Obamas Siegesrede auch noch in deutschen Übersetzung.
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Sie hätten gerne News aus Florida? Wir auch - leider gibt es aber kaum welche. Noch immer steht nicht fest, ob die 29 Wahlmännerstimmen an US-Präsident Barack Obama oder Wahlverlierer Mitt Romney gehen werden. Laut CNN liegt Obama mit rund 40 000 Stimmen vorne, eine Entscheidung ist aber zur Stunde noch nicht gefallen.

Die Stimmenzählung gibt im «Sunshine-State» nicht zum ersten Mal zu reden: Bei der Präsidentschaftswahl im Jahr 2000 hatten die Wahlautomaten für Chaos gesorgt. Erst nach Wochen wurde George W. Bush zum Sieger erklärt und gewann damit die gesamte Präsidentschaftswahl. Die Automaten wurden zwar mittlerweile modernisiert, sind nach Meinung von Experten aber noch immer fehleranfällig. Zudem erstatteten die Demokraten in Florida im Vorfeld der Wahl Anzeige, weil zahlreiche Wähler ihre Stimmen nicht vorzeitig abgeben konnten.
14:32
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Der Anteil von Michelle Obama am Wahlsieg ihres Mannes ist kaum hoch genug anzusetzen. In einer Umfrage der «Washington Post» äusserten sich 67 Prozent positiv über die First Lady - der Wert des Präsidenten lag zwölf Prozentpunkte niedriger. «Sie ist eine sehr beliebte First Lady», sagt Anita McBride, die einst im Stab der Präsidentengattin Laura Bush arbeitete und nun an der American University lehrt. «Sie ist sehr effektiv gewesen, ihre Rolle zu nutzen, um einen Unterschied bei den Themen zu machen, um die sie sich kümmert.»

Im Kampf um eine zweite Amtszeit stand die First Lady fest an der Seite ihres Mannes. «Der Wahlkampf macht mir wirklich Spass», versicherte sie dem Nachrichtensender CNN. Mit ihrer Rede auf dem Parteitag der Demokraten Anfang September konnte sie viele Sympathiepunkte für den Präsidenten sammeln.
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Die Macher der europäischen Zeitungen hatten gestern Abend eine undankbare Aufgabe: Wie thematisiert man ein Ereignis, dessen Ergebnis bereits bekannt sein wird, wenn die Leser die Zeitung aufschlagen? Sehen Sie hier, welch kreative Titelblätter daraus entstanden sind.
14:08
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Freude über Obamas Sieg: Die Schweizer Börse ist auf den höchsten Stand seit April 2010 gestiegen. Händler sagten, mit dem raschen Sieg des amtierenden Präsidenten Barack Obama bei den US-Wahlen sei ein Unsicherheitsfaktor ausgeräumt. Viel ändern werde sich damit aber vorerst nicht, da bei den Wahlen in den Senat und das Repräsentantenhaus die bestehenden Mehrheitsverhältnisse zementiert wurden. Positiv sei für die Märkte aber, dass die lockere Geldpolitik der US-Notenbank fortgesetzt werden dürfte.
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Wo hat eigentlich Donald S. Beyer, der US-Botschafter in der Schweiz, den Wahlausgang mitverfolgt? Im Starbucks, of course! Das Interview mit ihm gibt's hier.
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Einige Chinesen haben angesichts des bevorstehenden Führungswechsel an ihrer eigenen Staats- und Parteispitze offenbar nur noch Sarkasmus für die Kommunistische Partei übrig: «Die Amerikaner haben's schwer. Einen Tag vor der Wahl wissen sie noch nicht, wer ihr nächster Präsident sein wird. Wir wissen das schon seit fünf Jahren», schrieb ein anonymer Nutzer des chinesischen Kurzmitteilungsdienstes Weibo. Ein weiterer Nutzer schrieb, die Chinesen interessierten sich deshalb so sehr für die US-Präsidentenwahl, weil sie sich nicht für ihre eigene interessieren dürften.
13:19
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«Wir sind froh, dass es für ihn weitergeht und das der Entwicklung unseres Ortes hilft», sagte Rathausbedienstete Hirokazu Yomo des japanischen Dorfes Obama nach den US-Wahlen. Kein Wunder: Dank dem berühmten Namensvetter besuchen immer wieder Touristen das kleine Fischerdorf. Nun geht man in Obama gar in die Offensive: Bürgermeister Koji Matsuzaki werde dem Präsidenten einen Einladungsbrief senden, so Yomo. Dass dieser der Einladung folgt, darf bezweifelt werden - für Publicity ist dennoch gesorgt.
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Nicht nur auf Twitter stossen Barack Obamas Nachrichten in neue Dimensionen vor, auch auf Facebook drücken sich seine Fans mit den Like-Buttons die Finger wund: Das Foto, das ihn in inniger Umarmung mit Frau Michelle zeigt, heimste bislang mehr als 2,7 Millionen «Gefällt mir»-Klicks ein. Ein absoluter Rekord, wie Facebook mitteilt.
12:46
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Sie haben die frühmorgendliche Siegesrede von Barack Obama verpasst? Keine Sorge, hier finden Sie Ausschnitte davon auf Video. Wenn Sie die ganze Rede lesen möchten, hilft Ihnen die «Washington Post» weiter.
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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel lud den alten und neuen US-Präsidenten Barack Obama in einem Glückwunschschreiben nach Deutschland ein. «Es wäre mir eine Freude, Sie bald wieder als meinen Gast in Deutschland begrüssen zu können», schrieb Merkel. Obama hat in seiner ersten Amtszeit mehrmals Deutschland besucht, in Berlin war er allerdings nie.

Falls Obama die Einladung annimmt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er auch der Schweiz einen Besuch abstattet. US-Botschafter Donald S. Beyer war im Vorfeld der Wahlen auf jeden Fall optimistisch, dass er 2013 im Rahmen einer allfälligen Europa-Reise einen Abstecher nach Bern macht.
12:09
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«Harry's New York Bar» in Paris bleibt ein verlässliches Orakel für den Wahlausgang in den USA. Die US-Gäste der traditionsreichen Bar votierten vorab erneut für den späteren Wahlsieger. Zwischen Theke und Zapfhahn wurden am frühen Mittwochmorgen 305 Stimmen für Amtsinhaber Barack Obama gezählt. Für Herausforderer Mitt Romney entschieden sich 182 Barbesucher mit US-Pass.

In «Harry's New York Bar» wird seit 88 Jahren zur US-Wahl abgestimmt. Bisher lagen die US-Gäste bei der «straw-vote» mit bunten Trinkhalmen 19 Mal richtig; nur zwei Mal stimmten sie gegen den späteren Wahlsieger. Zumindest an der Bar war aber Mitt Romney der Renner: Kein anderer Cocktail ging öfter über den Tresen als der nach dem Republikaner benannte giftgrüne Mix mit Absinth und Gurkensirup.

Die legendäre Bar, in der schon Ernest Hemingway und F. Scott Fitzgerald ein- und ausgingen, hält an den strengen Regeln fest, die seit dem ersten «Straw Vote» 1924 gelten: Wer abstimmen will, muss seinen US-Ausweis vorzeigen - so wird ausgeschlossen, dass Gäste zweimal wählen. Die kleine weisse Wahlurne ist bis zum Wahlabend mit einem dicken Vorhängeschloss gesichert.
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Auch Hollywood meldet sich zu Wort: Klicken Sie sich in dieser Diashow durch die Twitter-Einträge der US-Promis.
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Und wie gratuliert die offizielle Schweiz? Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf werde dem US-Präsidenten ein Gratulationsschreiben schicken, teilte das Eidg. Departement für Auswärtige Angelegenheiten gegenüber der SDA mit. Die Schweiz freue sich auf die Fortsetzung und auf eine Vertiefung der engen und vielfältigen Zusammenarbeit mit den USA.
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Noch immer ist das Wahlergebnis von Florida unklar, ein Glück, dass es im Gegensatz zur Präsidentenwahl im Jahr 2000 keinen entscheidenden Einfluss mehr hat. Die Wahlbeteiligung war offenbar hoch, im Miami-Dade County standen noch über vier Stunden nach der offiziellen Schliessung der Wahllokale Bürger an - sogar als Präsident Barack Obama längst als Sieger feststand. Gemäss «n-TV» wurde die Zählung der Stimmen vorübergehend gar ausgesetzt.
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Aus der ganzen Welt treffen die Glückwünsche an den alten und neuen US-Präsidenten ein: Chinas politische Spitze griff zum Telefon, um Obama zu gratulieren. Der britische Premierminister David Cameron teilte per Kurznachrichtendienst Twitter mit: «Herzlichen Glückwunsch für meinen Freund Barack Obama. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.»

Etwas trockener gab sich der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, dessen Verhältnis zu Obama wegen Washingtons Iran- und Nahost-Politik als eher getrübt gilt: «Ich werde weiter mit Präsident Obama daran arbeiten, die strategischen Interessen der israelischen Bürger zu schützen. » Die Palästinenser äusserten die Hoffnung, Obama werde ihre Forderung nach einer Anerkennung als unabhängiger Staat durch die UN-Vollversammlung unterstützen.
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Die «Schaffhauser Nachrichten» stechen aus der Schweizer Medienlandschaft heraus: Der Verlag verteilte am Mittwochmorgen an Bahnhöfen, in Bäckereien sowie in Coop- und Migros-Filialen ein Extrablatt zu den US-Wahlen. Das Blatt umfasste 16 Seiten und war gratis.

Nachdem die Wiederwahl von Barack Obama als US-Präsident um 05.30 Uhr MEZ feststand, lancierten die «Schaffhauser Nachrichten» (SN) das Extrablatt gegen 07.00 Uhr, wie Sandro Stoll, stellvertretender Chefredaktor, eine Meldung von «persoenlich.com», bestätigte.
11:04
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Zickiges Internet, fehlendes Essen und ein müder Wahlsieger: Hier der Bericht von unserem Sonderkorrespondenten direkt von der Wahlparty der Demokraten in Chicago.
10:41
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Sie sind heute nicht in aller Früh aufgestanden und möchten sich einen Überblick über die wichtigsten Fakten zur Wahlnacht verschaffen? Here you go.
10:49
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Ein schönes Beispiel einer engagierten, jungen Wählerin ist das der 21-jährigen Galacia Malone. Das Fruchtwasser der Hochschwangeren war zwar schon geplatzt und ihre Wehen wurden immer stärker. Dennoch bestand sie darauf, in ihrem Wahllokalen vorbeizufahren und dort ihren Stimmzettel abzugeben. Erst dann liess sie sich ins Spital fahren. Malone liege derzeit im Kreissaal. Sie erwartet ein Mädchen, berichtet «NBC Chicago».
10:30
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Die Wahlbeteiligung lag landesweit insgesamt tiefer als 2008. Aber im Gegenssatz zu den Wahlen vor vier Jahren lag die Wahlbeteiligung der jungen Wähler um 1 Prozent höher als 2008. Die zwischen 19- und 29-Jährigen hätten einen Anteil von 19 Prozent ausgemacht, berichtet die «Huffington Post».
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Ein weiteres Schlussresultat zu den einzelnen Referenden: Kalifornien schafft die Todesstrafe ab. Damit findet die Todesstrafe in 18 von 50 US-Bundesstaaten keine Anwendung mehr.
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Paul Ryan darf ein kleines bisschen feiern Der republikanische Politiker Paul Ryan hat an der Seite Mitt Romneys zwar die US-Präsidentschaftswahl verloren, ist aber ungefährdet ins Repräsentantenhaus des Kongresses wiedergewählt worden. Seit 1998 repräsentiert der von Romney zum Vizepräsidentschaftskandidaten auserkorene Ryan den Südosten Wisconsins im Repräsentantenhaus, war dort zuletzt Vorsitzender des Haushaltsausschusses. Gegen ihn traten der demokratische Geschäftsmann Rob Zerban und ein weiterer Bewerber an.
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New York: Auf den Begeisterungssturm folgt der Wintersturm: Wegen eines weiteren herannahenden Sturms werden in der von «Sandy» schwer getroffenen Metropole mehrere Stadtteile evakuiert. Für Mittwoch und Donnerstag wurden Regen, starker Wind sowie möglicherweise Schnee vorausgesagt. Meteorologen zufolge soll es bitterkalt werden. Das ist besonders dramatisch, da eine Woche nach dem Sturm «Sandy» vielerorts immer noch viele Menschen ohne Strom sind. Immmerhin soll der neue Sturm nach Angaben der Wetterexperten deutlich schwächer sein als «Sandy». Dennoch lässt Bürgermeister Bloomberg einige am Wasser gelegene Stadtteile in den New Yorker Bezirken Queens und Staten Island vorsichtshalber räumen. Auch in der Stadt Brick Township im Bundesstaat New Jersey mussten zahlreiche Bewohner ihre Häuser verlassen. Das galt besonders für tieferliegende Gebiete. Wie viele der insgesamt rund 75'000 Einwohner betroffen sind, war zunächst nicht bekannt.
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Für alle, die die Siegesrede von Barack Obama von 7.30 Uhr verpasst haben oder sie sich nochmals anhören wollen, voilà:
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Heute früh in Bern: US-Botschafter Donald Beyer und seine Frau Megan lauschen Barack Obamas Siegesrede:
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Nur 39 Prozent der Weissen stimmten für Obama Obama konnte bei seiner Wiederwahl zwar die urbanen Wählergruppen ansprechen, war ausserhalb der Städte aber ohne Chance. Nach einer Untersuchung des Senders CNN votierten in ländlichen Gebieten nur 39 Prozent für den wiedergewählten Präsidenten, aber 59 Prozent für seinen Gegner Romney. In den Vorstädten war das Verhältnis deutlich ausgeglichener, aber mit 48 zu 50 immer noch zu Ungunsten Obamas. Weisse machten 72 Prozent der Wähler ausgemacht und sie haben zu 59 Prozent für Romney gestimmt, für Obama nur 39 Prozent. Dies waren fünf Punkte weniger als vor vier Jahren.
Obama gewann zwar bei den Frauen, betrachtet man jedoch die weissen Frauen separat, ergibt sich ein Verhältnis von 42 zu 56 gegen Obama. Bei den Latinos - Männer wie Frauen - stimmten hingegen 71 Prozent für Obama, nur 27 Prozent für den Herausforderer.
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Deutlich weniger Vorsprung als 2008US-Präsident Barack Obama wird die Zahl von 365 Wahlmännerstimmen aus dem Jahr seiner ersten Wahl 2008 nicht mehr erreichen können. Obama lag am Mittwochmorgen bei 303 Elektoren, wie US-Fernsehsender berichteten.
Es fehlte nur noch der Staat Florida mit 29 Stimmen, wo weiter ausgezählt wurde. Dort lag Obama ganz knapp vor seinem republikanischen Herausforderer Mitt Romney. Damit könnte Obama auf maximal 332 Wahlmännerstimmen kommen. Für den Sieg waren 270 der insgesamt 538 Wahlmännerstimmen nötig. Obama hatte im Vergleich zu 2008 die Staaten Indiana und North Carolina abgegeben.

08:44
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Die Beteiligung an der US-Präsidentschaftswahl ist am Dienstag offenbar deutlich geringer ausgefallen als 2008. Wegen der Begeisterung vieler Wähler für Barack Obama war die Wahlbeteiligung damals ungewöhnlich hoch. 2012 könnten allerdings sogar noch weniger Menschen zur Wahl gegangen sein als 2004, sagte der Direktor des Zentrums für Wahlstudien an der American University, Curtis Gans.
Ersten Erhebungen zufolge ging in Vermont die Wahlbeteiligung gegenüber 2008 um 14 Prozent zurück, in Mississippi und South Carolina etwa in der gleichen Grössenordnung. In Maryland sank die Beteiligung um rund zehn Prozent. Genaue Zahlen werden allerdings erst in einigen Wochen vorliegen, da zahlreiche Wähler ihre Stimme per Brief- und E-Mail oder bereits vor dem eigentlichen Termin in speziellen Wahllokalen abgegeben hatten. Diese Wahlzettel werden erst später ausgezählt.
08:41
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Auch er ein Sieger: Vize Joe Biden lässt sich in Chicago feiern.
08:37
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Colorado und Washington für Marihuana-Legalisierung: In den US-Bundesstaaten Colorado und Washington sprachen sich die Wähler in einem Referendum laut US-Medienberichten für die Legalisierung des Gelegenheitskonsums von Marihuana aus.
Im Rocky-Mountains-Staat Colorado votierten 52,7 Prozent der Wähler für die Massnahme, 47,3 Prozent dagegen, wie die Zeitung «Denver Post» nach Auszählung der Hälfte der Stimmen berichtete. Der Nachrichtensender CNN gab die Zahlen mit 53 Prozent für die Legalisierung und 47 Prozent dagegen an.
Im Westküstenstaat Washington stimmten nach Angaben von CNN und des Senders NBC 55 Prozent der Wähler dafür, den Gelegenheitskonsum von Marihuana zu entkriminalisieren. Dort wurde bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls die Hälfte der Stimmen ausgezählt.
Auch im Westküstenstaat Oregon war über die Legalisierung von Marihuana abgestimmt worden. Dort zeichnete sich laut CNN nach Auszählung von 47 Prozent der Stimmen hingegen ab, dass die Wähler eine Legalisierung mit 55 Prozent mehrheitlich ablehnten. 45 Prozent waren demnach dafür.
Drei weitere Staaten - Arkansas, Montana und Massachusetts - hatten Referenden darüber abgehalten, ob Marihuana für medizinische Zwecke erlaubt werden soll.
08:34
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NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat US-Präsident Barack Obama nach dessen Wiederwahl gratuliert und ihn als Führungsfigur gelobt. Mit Blick auf die bisherige Zusammenarbeit innerhalb der Militärallianz attestierte er Obama am Mittwochmorgen «herausragende Führungsqualitäten bei der Aufrechterhaltung dieses wichtigen Bündnisses».
08:32
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Das US-Repräsentantenhaus bleibt für zwei weitere Jahre in der Hand der Republikaner. Bei der Kongresswahl vom Dienstag konnten sie dort ihre Mehrheit verteidigen. Der Präsident der Kammer, John Boehner, wurde ohne Gegenkandidaten in seinem Wahlkreis im US-Staat Ohio wiedergewählt. Auch der republikanische Mehrheitsführer Eric Cantor aus Virginia zog wieder ins Repräsentantenhaus ein.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur AP errangen die Republikaner 217 Sitze. Da im Dezember eine Stichwahl zwischen zwei Republikanern aus dem US-Staat Louisiana stattfindet, ist der Partei die nötige Mehrheit von 218 Sitzen sicher. Alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus wurden bei der Wahl am Dienstag (Ortszeit) neu besetzt.
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Obama weht ein kalter Wind entgegen: Erneut dominieren die Republikaner das Repräsentantenhaus. Im Senat haben wieder die Demokraten die Mehrheit erlangt.
08:14
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Die Präsidenten der EU-Kommission und des Europäischen Rats haben ihrem transatlantischen Partner Barack Obama zur Wiederwahl als US-Präsident gratuliert. José Manuel Barroso und Herman Van Rompuy schickten noch am frühen Mittwochmorgen ihre Glückwünsche aus Brüssel: «Die Vereinigten Staaten sind ein strategischer Schlüsselpartner der EU und wir freuen uns darauf, die in den vergangenen vier Jahren etablierte, enge Zusammenarbeit mit Präsident Obama fortzusetzen», hiess es in einer gemeinsamen Mitteilung.
08:11
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Eine hingerissene Anhängerin lauscht den Worten des Präsidenten.
08:03
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Wichtiges neben dem Präsidentschaftswahlkampfwahlkampf:
Die Wähler in den US-Staaten Maine und Maryland haben in Volksabstimmungen für die Legalisierung von Ehen zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern gestimmt. Auch im Bundesstaat Washington zeichnete sich eine Zustimmung ab.
Die staatliche Anerkennung von homosexuellen Paaren ist in den USA ein besonders umstrittenes Thema. Auch in Minnesota wurde über das Thema abgestimmt.
Bisher waren Homo-Ehen in sechs US-Staaten und dem Hauptstadtbezirk Washington D.C. zugelassen worden, was dort aber entweder auf Parlaments- oder Gerichtsentscheidungen zurückzuführen war. Seit 1998 waren bis zum Präsidentschaftswahltag am Dienstag Volksabstimmungen in 32 US-Staaten zu gleichgeschlechtlichen Ehen gescheitert.
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Obama beschwört zum Schluss seiner Rede nocheinmal die Einheit. «Es gibt kein blaues und rotes Amerika! wir sind die Vereinigten Staaten von Amerika» Angesicht des Bildes, das die popular votes ungeschminkt vermittelt haben – die USA sind deutlich in zwei Lager zerrissen – dürfte Obama seine Rolle als Vereiner in Zukunft noch mehr betonen.
07:51
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Obama: «Ich will mit den Führern beider Parteien zusammenabreiten.» Er wolle so alle drängenden Probleme wie die Arbeitslosigkeit, stagnierende Wirtschaft, Immigration anpacken.
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In eindrücklichen Worten beschwört Barack Obama die Einheit des Landes.
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So sieht ein Sieger aus:
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Obama wie ihn seine Anhänger lieben: Er macht seiner Frau eine Liebeserklärung. «Michelle, ich habe dich nie mehr geliebt als heute.» Der Präsident bedankt sich auch bei seinen Töchtern und erklärt, wie stolz er auf sie sei. «Ohr seid zu zwei wunderbaren Frauen herangewachsen, genau wie es eure Mutter ist.»
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Obama bedankt sich auch bei Mitt Romney und dessen Familie.
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Barack Obama spricht zu seinen Anhängern. Er bedankt sich bei ihnen. «Wir haben hart gekämpft. Weil wir dieses Land lieben.»
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Und hier ist er, der Sieger. Zusammen mit seinen beiden Töchtern und seiner Ehefrau betruitt ein strahlender Barack Obama die Bühne.
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Obamas Konvoi trifft im McCormick-Place ein.
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... und jene der «New York Times».
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Die Frontseite der «Washington Post» von morgen, 7. November.
07:08
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Zu souligen Tönen tanzen die Obama-Anhänger in Chicago und warten auf ihren Präsidenten.
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In Chicago stiegt die Spannung. Jeden Moment wird Barack Obama sprechen.
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07:00
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Romney hält sich kurz. «Wir haben alles an diese Kampagne gegeben. Ich wünschte mir so, dass ich eure Hoffnungen hätte erfüllen können, dieses Land in andere Richtung zu führen.»
06:53
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Über eine Stunde nachdem Obamas Wahlsieg sich abgezeichnet hat, spricht Mitt Romney jetzt zu seinen Anhängern in Boston.
06:52
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US-Präsident Barack Obama hat sich bei der Präsidentschaftswahl auch in den besonders umkämpften Staaten Colorado und Virginia durchgesetzt. Der Sieg in der Nacht zum Mittwoch unterstreicht noch einmal den Triumph des Amtsinhabers, der bereits zuvor festgestanden hatte. Nach Berechnungen des US-Fernsehsenders CNN kam Obama zunächst auf 303 Wahlmännerstimmen, sein Rivale Mitt Romney auf lediglich 203. Um die Wahl zu gewinnen, sind 270 Wahlmänner nötig.
06:51
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US-Medien melden, dass Mitt Romney in 5 Minuten auftreten wird. Derzeit sei er mit Barack Obama am Telefon.
06:42
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Der US-Bundessstaat Maryland anerkennt die gleichgeschlechtliche Ehe.
06:31
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Was bei diesen Wahlen ins Auge sticht: Die USA sind enorm gespalten. Das zeigen die so genannten popular votes, die effektive Anzahl der abgegebenen Stimmen der Bürger. Sie stehen den Stimmen der Wahlmänner gegenüber. Letztere entscheiden aber über die Wahl entscheiden.
Der Screenshot von CNN zeigt den Stand um 6 Uhr MEZ: Mitt Romney hat gerade einmal 335 Stimmen mehr als Barack Obama.

06:29
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Mitt Romney lässt sich Zeit, seine Niederlage öffentlich einzugestehen. Auch eine Stunde nach Verkündung der Wiederwahl Obamas war er noch nicht vor die Fernsehkameras getreten. Laut einem Bericht des TV-Senders NBC wollte er den Bundesstaat Ohio nicht verloren geben.
Die meisten US-Medien hatten den Staat aufgrund von Hochrechnungen Obama zugeschlagen und darauf aufbauend die Wiederwahl des Amtsinhabers festgestellt. Üblicherweise gestehen die Verlierer bei US-Wahlen ihre Niederlage innerhalb kurzer Zeit ein. 2008 hatte der Verlieren John McCain dies etwa nach einer halben Stunde getan.
Letztlich hat aber auch Ohio keine wahlentscheidende Bedeutung mehr, weil Obama die meisten Swing States für sich entscheiden konnte. Zuletzt wurden ihm auch Colorado und Nevada zugesprochen.
06:28
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Und so reagieren Republikaner in Boston darauf:
06:26
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06:19
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Obama hat bei seiner Wiederwahl im Bezirk mit dem höchsten Schwarzen-Anteil der USA fast 90 Prozent der Stimmen bekommen. Im Jefferson County im armen Südstaat Mississippi wählten am Dienstag 88,8 Prozent der Wähler Obama. Nur 10,9 Prozent gaben die Stimme Obamas Herausforderer Mitt Romney. Damit hat Obama sogar mehr Stimmen erhalten, als die Schwarzen Anteil an den gut 7600 Einwohnern des Landkreises haben. 84,7 Prozent von ihnen sind nach dem statistischen Amt der USA afrikanischer Herkunft. Jefferson County ist einer der jüngsten Landkreise der USA. 40 Prozent der Einwohner sind weniger als 25 Jahre alt.
06:18
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Nach der Präsidentschaftswahl in den USA rechnet Aussenminister Guido Westerwelle «mit neuen Impulsen in der Abrüstung». Man sei in den letzten zwei Jahren in der Abrüstungspolitik gut vorangekommen, sagte der FDP-Politiker am Dienstagabend (Ortszeit) in New York.
06:17
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Wird er oder wird er nicht? Die USA rätseln, ob Obama in den nächsten Minuten wie erwartet seinen Sieg verkünden wird. Angesichts der Tatsache, dass sein Herausforderer Mitt Romney seine Niederlage nicht anerkennen wird, ist dies unsicher.
Pikant: Mitt Romney hat für den Fall seiner Niederlage im Vorfeld gar keine Ansprache vorbereitet. Er hat nach eigenen Angaben nur eine Siegesrede im Umfang von exakt 1118 Wörtern geschrieben. Er begründete diesen Schritt damit, dass er «gefühlt habe», dass er die Wahl gewinnen würde.
06:16
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Die Ärmsten stimmten für Obama: Die beiden ärmsten Bezirke der USA haben bei der US-Präsidentenwahl klar für Amtsinhaber Barack Obama gestimmt. In Ziebach County in South Dakota, dem Kreis der USA mit der höchsten Armutsrate, wählten 58 Prozent den Demokraten. Das waren fünf Prozentpunkte weniger als vor vier Jahren. Im nicht weit entfernten Buffalo County stimmten 74 Prozent für Obama, 26 Prozent für seinen Herausforderer Mitt Romney - fast das gleiche Ergebnis wie vier Jahre zuvor.
06:07
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Donald Trump, der seit langem einen seltsam anmutenden Hass gegenüber Barack Obama hegt und diesen auch öffentlich kundtut, dreht auf Twitter im Roten Bereich. Er ruft etwa zu einem Marsch nach Washington auf, um «diesem Hohn ein Ende zu bereiten». Der Immobilienmogul spuckt wahrlich grosse Töne.
06:02
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20-Minuten-Leser in den USA freuen sich – und schicken Bilder. Etwa aus New York, wo das Empire State Building in demokratischem Blau erstrahlt:
05:59
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Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney ist dem US-Fernsehsender CNN zufolge noch nicht bereit, seine Niederlage einzugestehen. Das habe eine Sprecherin erklärt. Mehrere US-Sender und die Nachrichtenagentur AP hatten zuvor Amtsinhaber Barack Obama zum Sieger der Präsidentschaftswahl erklärt. Obama hatte zuvor Prognosen zufolge den besonders umkämpften Staat Ohio gewonnen.
05:57
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Michelle Obama auf Twitter:
«Mehr als alles andere möchte ich euch für alles danken, was ihr getan habt. Ich bin allen von euch so dankbar für eure Unterstützung und eure Gebete. - mo»

05:50
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In Kürze sollen sowohl Mitt Romney als auch Barack Obama öffentlich Stellung nehmen.
05:48
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Sängerin Lady Gaga twittert in Anspielung auf die Sesamstrasse-Affäre: «Big Bird will be staying :D» («BiBo bleibt»)
05:37
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Groll dagegen im Lager der Republikaner: Auf Fox-News will Superstratege Karl Rove Obamas Sieg nicht anerkennen: Obamas Mehrheit in Ohio sei verfrüht ausgerufen worden.
05:35
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Der Jubel in Chicago ist grenzenlos. Viele der Teilnehmer der Siegesfeier waren im Wahlkampf als Freiwillige für Obama von Tür zu Tür gezogen oder hatten grosse Wahlkampfspenden geleistet.

05:35
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Der Wahlsieg kam letztlich schneller als erwartet. Experten hatten angesichts der Umfragen mit knappen Ergebnissen und Verzögerungen durch Nachzählungen gerechnet.
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Der unterlegene Mitt Romney hat sich auf Twitter noch nicht zu seiner Niederlage geäussert.
05:33
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Und: «Daran sind wir alle beteiligt. So haben wir den Wahlkampf geführt, und das ist, wer wir sind. Danke euch. - bo»

Obama signiert jede seiner persönlich verfassten Twittermeldungen mit dem Kürzel «bo».
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Sogleich folgt auch der Dank an die Anhänger: «Das ist alles nur dank euch geschehen. Vielen Dank.»
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«Vier weitere Jahre!», triumphiert Obama auf Twitter.



05:26
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Andere US-Medien bestätigen Obamas Wiederwahl. Die Anhänger des Demokraten verfallen in allen Bundesstaaten in Jubelgeschrei und feiern ausgelassen.
05:19
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Barack Obama bleibt Präsident der Vereinigten Staaten. Laut CNN hat er die Wiederwahl geschafft.
05:18
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Zunehmend selbstkritische Töne auf Seiten der Republikaner: Der Republikaner und ehemalige Präsidentschaftskandidat Mike Huckabee erklärt gegenüber US-Medien: «Die Republikaner haben jämmerlich versagt, ‹farbige Menschen› im Wahlkampf zu erreichen.»

Dazu passt auch das Bild aus dem Romney-Hauptquartier in Boston, wo sich nach den neuesten Resultaten Ernüchterung breit macht:
05:17
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Mitt Romney gewinnt in Missouri klar mit 58 Prozent der Stimmen.
05:14
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Den Demokraten geht die Zitterpartie von heute Nacht an die Substanz. Al Gore twittert: «Das Warten bis die Resultate hereinkommen, ist wahrscheinlich der allerschwierigste Moment während der ganzen Wahlkampagne.»
05:12
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Hier gehts zur Infografik mit allen Resultaten >>>
05:12
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Auch in New Mexico trägt Obama den Sieg davon - das bedeutet: plus fünf Elektorenstimmen. Insgesamt hat Obama nun 249 Wahlmänner auf seiner Seite.
05:10
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Barack Obama gewinnt auch in Iowa - das bringt ihm sechs weitere Elektorenstimmen. TV-Bilder zeigen die Anhänger des Präsidenten in Iowa, wie sie sich erleichtert in die Arme fallen.
05:08
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Mitt Romney hat nach einer Prognose der Nachrichtenagentur AP in North Carolina gewonnen. Der Südstaat bringt ihm 15 Wahlmännerstimmen.
05:07
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Eine Rekordmeldung aus dem World Wide Web: Die Präsidentschaftswahlen in den USA sind das bisher meistdiskutierte politische Ereignis im Kurznachrichtendienst Twitter: Der Betreiber zählte am Dienstag über 20 Millionen Äusserungen zum Rennen zwischen Präsident Barack Obama und seinem Herausforderer Mitt Romney sowie den weiteren Abstimmungen.
05:06
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Im demokratischen Lager sind alle Augen auf Florida gerichtet. Gewinnt er in diesem Swing State, hat er den Wahlsieg praktisch auf sicher. Insbesondere im Süden des Bundesstaates warten noch hunderte und aberhunderte Menschen darauf, ihre Stimme abgeben zu können. Stimmlokale etwa in Miami-Dade sind nach wie vor geöffnet. Auch Barack Obama weiss um die unerträgliche Situation: Auf Twitter beschwören er und sein Team die Bürger: «Stay in line!», «Steht weiter an». Und: «Solange ihr vor den Schliessungszeiten der Wahllokale ansteht, könnt ihr auch stimmen.»
05:03
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Die Zahl der Elektorenstimmen von Amtsinhaber Barack Obama steigt sprunghaft an. Er konnte die Bundesstaaten Kalifornien, Washington und Idaho sichern, genauso wie seinen Geburtsstaat Hawaii.

Romney siegte laut CNN in Idaho und Montana. Für Oregon ist gemäss dem Sender noch keine Vorhersage möglich.
04:47
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In Minnesota wird Barack Obama laut CNN den Sieg davontragen, in Arizona heisst der Sieger gemäss dem Sender Mitt Romney.
04:46
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In den Schlüsselstaaten bleibt es spannend:

In Florida sind inzwischen schon 88 Prozent der Stimmen ausgezählt - Obama hat derzeit einen Vorsprung von rund 16 000 Stimmen auf Romney - oder gut 50 Prozent.

In Ohio und Virginia hat Obama ebenfalls mit jeweils 50 Prozent der Stimmen knapp die Nase vorn, wobei die Auszählung in beiden Bundesstaaten noch nicht so weit fortgeschritten ist, wie in Florida.
04:29
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Kennedy-Spross gewählt: Nach zwei Jahrzehnten ist wieder ein neugewähltes Mitglied der Kennedy-Familie in der nationalen Politik vertreten: Joe Kennedy III (32) wurde in den 4. Kongresswahlbezirk von Massachusetts gewählt und triumphierte damit über den Republikaner Sean Bielat. Kennedy übernimmt damit den freigewordenen Sitz des bekannten Demokraten Barney Frank, der anfangs Jahr seinen Rückzug aus der Politik bekannt gegeben hatte.
04:19
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Nachbefragungen fördern Interessantes zutage: Viele Wählergruppen haben sich seit 2008 den Republikanern angenähert. Mehr Rückhalt geniesst Obama heute lediglich von den Latinos und Asiaten. Grafik ansehen.
04:18
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Im pazifischen Bundesstaat Hawaii, in dem um 18 Uhr Lokalzeit die Wahllokale schliessen (7 Uhr morgens MEZ), gingen letztes Jahr prozentual am wenigstens Wähler zur Urne. Dies scheint dieses Mal anders zu sein: Die TV-Nachrichten im Bundesstaat, in dem Obama geboren wurde, meldeten kurz vor 17 Uhr Lokalzeit, dass in rund einem Dutzend der Wahllokale die Wahlzettel vorzeitig ausgegangen sind. Bis neue Wahlzettel angekommen sind, müssen sich die Wähler gedulden – dürfen dann aber auch nach 18 Uhr wählen. Dieses Recht haben alle Wähler, die vor der offiziellen Schliessungszeit anstehen, aber aus Florida gibts Meldungen, dass den Menschen, die stundenlang angestanden waren, die Türen vor der Nase zugeschlagen wurde. (bem)
04:18
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In der Zwischenzeit sind die Wahllokale in allen Swing States geschlossen. Bis um 04.00 Uhr MEZ konnten die Wähler in Iowa und Nevada als Letzte ihre Stimmen noch abgeben. In diesen beiden Bundesstaaten wird tendenziell ein Sieg Obamas erwartet.
04:11
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Mit den jüngsten Entwicklungen sieht es für Amtsinhaber Obama allmählich wieder etwas besser aus. Sein Sieg in den Schlüsselstaaten Wisconsin und New Hampshire verleiht ihm Rückenwind. Gesichert hat sich Obama auch die Stimmen von Michigan, entgegen den Erwartungen, die dort Romney als Wahlsieger gesehen hatten.

Die Ergebnisse aus den entscheidenden Schlüsselstaaten Ohio, Florida und Virginia stehen noch aus. Obama und Romney liefern sich dort ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
03:58
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Die Lage in Florida hat sich für Obama etwas entschärft: Nachdem ihn vorübergehend nur 636 Stimmen von Herausforderer Romney trennten, sind es nun wieder fast 20 000. Romney müsste nach Einschätzung von Beobachtern die 29 Wahlmännerstimmen Floridas gewinnen, um ins Weisse Haus einziehen zu können.
03:56
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US-Sender melden einen Sieg Obamas für den Bundesstaat New Hampshire.
03:55
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Die «Vorzeige-Demokratie» USA kämpft in verschiedenen Bundesstaaten mit Unregelmässigkeiten. Die «Washington Post» führt Protokoll über alle bekannten Zwischenfälle in Wahllokalen.
03:42
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In Virginia ist offenbar mit Verzögerungen bei der Stimmenauszählung zu rechnen. SF-Korrespondent Arthur Honegger schreibt auf Twitter, die Wähler würden immer noch in einer Schlange stehen.
03:38
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Hier gehts zur Infografik mit allen Resultaten >>>
03:38
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Lichtblick für Obama: Der amtierende US-Präsident trägt in Wisconsin - wohl gemerkt dem Heimatsstaat von Romneys Vize Paul Ryan - den Sieg davon. Auch die umkämpften Staaten Michigan und Pennsylvania soll sich der Amtsinhaber laut Medienberichten gesichert haben.
03:33
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Knapper gehts (fast) nicht. In Florida trennen Barack Obama und Mitt Romney nur gerade 636 Stimmen. Und dies bei rund sieben Millionen Wählern!
03:33
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Obamas Vorsprung im mitentscheidenden Ohio schmilzt: Laut CNN kommt der Präsident im Moment auf 53 Prozent der Stimmen. Sein Vorsprung 162 222 Stimmen.
03:29
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Auch im Swing State Virginia baut Romney seinen Vorsprung aus. Laut der «Huffington Post» vereint der Republikaner dort schon 53,7 Prozent der Stimmen auf sich. Virginia zählt zu den besonders hart umkämpften Staaten.
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Trendwende in Florida: Romney liegt nun hauchdünn in Führung - mit 49,6 Prozent. Für Amtsinhaber Barack Obama wird die Wahl damit immer mehr zur Zitterpartie.
03:17
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Obama ruft auf Twitter nochmals die Amerikaner auf: «Das ist die letzte Chance zu helfen, die Wahl zu gewinnen: Greift zum Telefonhörer und ruft die Wähler in den Schlüsselstaaten an.» (be)
03:12
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Ein Hoffnungsschimmer erreicht Obamas Lager aus Ohio. Dort liegt der Amtsinhaber mit 55 Prozent der Stimmen vorne. Dem Bundesstaat kommt in der US-Präsidentenwahl seit jeher eine besondere Bedeutung zu: Noch nie wurde ein Kandidat zum Präsidenten gewählt, der in Ohio verlor.
03:14
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Das Rennen in Florida wird laut CNN extrem knapp. Im Moment liegen Mitt Romney und Barack Obama praktisch gleichauf: Obama hat bislang 3'329’608 Stimmen, Romney 3'330'896. Der Unterschied: 1288 Stimmen!
03:12
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Derweil wird bekannt: Die Republikaner behalten aller Voraussicht nach die Mehrheit im Repräsentantenhaus.
03:11
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Obama soll im Bundesstaat Michigan laut Medienberichten den Sieg davongetragen haben. Dafür schmilzt sein ohnehin knapper Vorsprung in Florida dahin. Während er in den ersten Prognosen noch mit 51 Prozent vorne lag, sind es jetzt offenbar nur noch 49,7 Prozent.
02:59
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Um 3 Uhr MEZ schliessen in weiteren Staaten die Wahllokale: Wisconsin, New York City, Arizona, Nebraska, New Mexico, South Dakota, Louisiana und Wyoming. Als besonders umstritten gilt Wisconsin.
02:56
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Auf Twitter beschwören Obama-Anhänger andere demokratischen Wähler deshalb, die Warteschlange auf keinen Fall vor der Stimmabgabe zu verlassen.
02:55
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Die langen Warteschlangen vor den Wahllokalen sorgen für Zündstoff: Auf CNN betonen Experten, dass das Ausharren der Bürger für den Wahlausgang entscheidend sein könnte. Teilweise stehen sich die Wähler vier Stunden oder länger die Beine in den Bauch, bis sie ihre Stimme abgeben dürfen.
02:48
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Derzeit vereint Romney 82 Elektorenstimmen auf sich, Obama liegt mit 64 im Hintertreffen. Entschieden ist aber noch lange nichts. Um 03.00 Uhr MEZ schliessen die Wahllokale in 14 weiteren Staaten, darunter in den Swing States Colorado und Wisconsin. Auch um 04.00 Uhr dürfte es nochmals spannend werden: Dann machen mit Iowa und Nevada die beiden letzten Swing States die Wahlkabinen zu.
02:45
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Der Wahlmarathon läuft und läuft und läuft. Müde Kandidaten, lange Warteschlangen, kritische Wahlbeobachter: Die besten Bilder der Präsidentschaftswahlen finden Sie in unserer Bildstrecke.
02:37
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Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat die US-Staaten Tennessee und Georgia gewonnen. Das meldet die Nachrichtenagentur AP. CNN sieht Romney auch in Arkansas vorne. Romney führt nach CNN-Zählung mit 73 zu 64 Wahlmännerstimmen. Zur Erinnerung: Für einen Wahlsieg braucht es 270 Elektorenstimmen.
02:28
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Hier gehts zur Infografik mit allen Resultaten >>>
02:23
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CNN sagt Präsident Barack Obama eine Siegesserie in mehreren Staaten im Nordosten voraus. Damit würde der Amtsinhaber seinen Konkurrenten Mitt Romney überholen, er bekäme nach diesem Zwischenstand 64 Wahlmännerstimmen, Romney 56.
02:21
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Ohrfeige für Romney: Amtsinhaber Barack Obama hat in Romneys Heimatsstaat Massachusetts gewonnen. Laut CNN liegt er im Neuenglandstaat uneinholbar in Führung. Überraschend ist dies aber nicht: Massachusetts wählt seit fast einem Jahrhunder immer die Demokraten.

Obama verteidigt zugleich auch seinen eigenen Heimatstaat Illinois.
02:16
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In Florida scheint der Ausgang knapp zu werden - sehr knapp. Lag Obama in der ersten Prognose von CNN noch mit 51 Prozent der Stimmen vorn, sind es jetzt nur noch 50 Prozent.
02:11
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Sowohl Amtsinhaber Barack Obama als auch sein Herausforderer Mitt Romney zeigten sich im Vorfeld der Wahl optimistisch. Der Republikaner Romney hat denn auch nur eine Siegesrede geschrieben. Eine Niederlage zog er bei seiner Vorbereitung nicht in Betracht. Er «fühle» schon seit langem, dass er die Wahl gewinnen werde, so Romney. Doch auch Obama verkündete vor der Wahl, er erwarte eine «gute Nacht».
02:02
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In Florida liegt Obama laut CNN mit 51 Prozent der Stimmen vorne. Der umstrittene Bundesstaat hat mit 29 Wahlmännerstimmen grosses Gewicht.
02:02
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Auch im Swing State Florida und 15 anderen Staaten ist gewählt.
01:58
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Auf Bostons Logan Airport stehen seit Dienstagnachmittag mehr Gulfstreams als sonst, melden die Flughafenbehörden. Die Privatjets gehören den Geldgebern von Mitt Romney, die zur Nach-Wahlparty des republikanischen Präsidentschaftskandidaten geladen sind. Die Party wird im Boston Convention & Exhibition Center stattfinden und von voraussichtlich 5000 Romney-Anhängern und Journalisten besucht werden. Die grössten Geldgeber kommen vor der eigentlichen Party in den Genuss eines Empfangs in kleinem Kreis. (be)
01:51
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Auch in North Carolina sagt CNN ein Kopf-Kopf-Rennen voraus. Auf Obama und Romney entfielen demnach je 49 Prozent. Keine Überraschungen scheint es in den traditionell republikanischen Bundesstaaten West Virginia und South Carolina zu geben. Dort hat Romney laut US-Medien die Nase vorn.
01:51
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Im möglicherweise wahlentscheidenden Bundesstaat Ohio deuten erste Prognosen des Nachrichtensenders CNN auf einen knappen Sieg von US-Präsident Barack Obama hin. In den Prognosen führt Obama mit 51 Prozent. Sein Herausforderer Mitt Romney kommt auf 49 Prozent. Noch sind die Ergebnisse aber zu wenig aussagekräftig, um eine zuverlässige Prognose zu machen.
01:47
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01:44
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Mitt Romney hat einer Hochrechnung des Fernsehsenders CNN zufolge die Präsidentschaftswahl in den US-Staaten West Virginia und Indiana gewonnen. Damit hatte der Republikaner 24 Wahlmännerstimmen sicher, Amtsinhaber Barack Obama verfügte nach seinem Sieg in Vermont über drei Stimmen. Für den Wahlsieg in der Präsidentschaftswahl benötigen die Kandidaten mindestens 270 Wahlmännerstimmen.
01:40
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In Ohio zeichnet sich ein äusserst knappes Rennen ab. Nachwahlbefragungen des US-Senders CNN sehen Präsident Barack Obama und Herausforderer Mitt Romney bei 51 und 48 Prozent der Stimmen. In Florida liegt Obama nach Auszählung von einem Viertel der Stimmen leicht vorne. In North Carolina sehen die Nachwahlbefragungen die beiden ebenfalls gleichauf.
01:36
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In Virginia liegt Romney laut Medienberichten deutlich vorn - mit rund 57 Prozent der Stimmen.
01:28
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Nun geht es Schlag auf Schlag. Gleich schliessen die Wahllokale im möglicherweise alles entscheidenden Ohio, in dem 18 Wahlmännerstimmen vergeben werden. Auch im heftig umkämpften North Carolina (15 Wahlmännerstimmen) fällt die Entscheidung um 01:30 Uhr MEZ.
01:17
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Auch in Florida läuft nicht alles rund. Schon im Vorfeld machte der Bundesstaat mit Wahlchaos-Vorwürfen von sich reden. Ellenlange Wahlzettel, inkompetente Wahlhelfer und nicht funktionierende Computer sollen auch heute für lange Wartezeiten gesorgt haben. Artikel lesen.
01:13
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Wegen der Folgen des Wirbelsturms «Sandy» ist die Stimmabgabe in New Jersey bis Freitagabend verlängert worden. Die Zahl der Antrage auf eine Sondergenehmigung für die Wahl per E-Mail sei so gross, dass sie nicht mehr am Dienstag beantwortet werden könnten. Dies teilte die stellvertretende Gouverneurin des US-Staates, Kim Guadango, nach einem Bericht des Fernsehsenders NBC mit.

Die Anträge auf eine elektronische Stimmabgabe mussten zwar bis Dienstag 17.00 Uhr (23.00 Uhr MEZ) abgegeben werden. Abgeschickt werden können die Mails mit dem Wahlentscheid nun aber bis Freitag 20.00 Uhr. Genehmigt wird dies nur für Bürger, die wegen des Wirbelsturms ihre Wohnung verlassen mussten. Doch hätten auch zahlreiche andere Wähler diesen Antrag gestellt, hiess es.
01:04
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In den republikanischen Hochburgen Indiana und Kentucky führt Präsidentschaftskandidat Mitt Romney ersten Auszählungsergebnissen zufolge mit rund zwei Drittel der Stimmen vor Amtsinhaber Barack Obama.
01:02
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Laut CNN haben Obama und Romney in Virginia je rund 49 Prozent der Stimmen geholt. Dabei handle es sich aber erst um eine Schätzung.
01:00
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Die Wahllokale in Virginia sind zu. Auch in fünf anderen Staaten der US-Ostküste haben die Bürger gewählt.
00:54
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Noch stehen die Wähler im Bundesstaat Virginia vor den Wahllokalen Schlange, doch schon in fünf Minuten wird der letzte von ihnen seine Stimme abgeben. Die Bürger Virginias könnten die Wahl des neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten entscheidend beeinflussen. Denn sollte sich im hart umkämpften «Swing State» bereits einer der Kandidaten deutlich durchsetzen, wäre dies ein früher Indikator für den Wahlausgang.
00:33
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Die Wahllokale in den republikanisch dominierten Bundesstaaten Indiana und Kentucky sind bereits seit einer halben Stunde zu. Nun sind alle Augen auf den «Swing State» Virginia gerichtet, wo die Wahllokale um 01.00 Uhr MEZ schliessen.
00:26
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Eine erste Auswertung von Exit-Polls ergibt ein nicht sehr überraschendes Bild: Für 60 Prozent der Wähler ist die Wirtschaft das wichtigste Thema, wie «CBS News» berichtet. 17 Prozent nannten die Gesundheitspolitik und 15 Prozent das Staatsdefizit. Interessant auch: Fast 80 Prozent der Befragten hatten sich bereits vor dem Oktober für einen der beiden Kandidaten entschieden. Nur acht Prozent bildeten sich ihre Meinung in den letzten Tagen vor der Wahl.
00:05
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Um Mitternacht unserer Zeit schliessen die ersten Wahllokale. Die Abstimmung endet in ersten Wahlkreisen in den Bundesstaaten Indiana und Kentucky. Es dauert aber noch ein Weilchen, bis der Sieger feststeht. 2008 hat CNN um 5 Uhr MEZ Obama als Sieger ausgerufen.
00:00
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Der US-Staat New Jersey hat wegen der Probleme bei der Stimmabgabe für die Wahlen in den von Hurrikan «Sandy» verwüsteten Gebieten die Frist für die Wahl per E-Mail bis Freitagabend verlängert. Das geht aus einer Anordnung des Stellvertretenden Gouverneurs Kim Guadagno vom Dienstag hervor, über die US-Medien berichteten. Demnach haben Menschen, die aus zerstörten Gebieten fliehen mussten, und Ersthelfer die Möglichkeit, ihre Stimme bis Freitag 20.00 Uhr abzugeben. Den Antrag müssten sie aber bis Dienstag 17.00 Uhr bei ihrem Bezirk einreichen, per E-Mail oder Fax, erklärte Guadagno in seiner Anordnung. Ziel sei es, dass möglichst viele Menschen an der Wahl teilnehmen können.
23:53
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In Pennsylvania häufen sich die Wahlprobleme: Neben einer kaputten Wahlmaschine (siehe Tickereintrag von 20:17), gibt es ein weiteres Problem bei der Zulassung von Wählern. Ein Gesetz, das einen Lichtbildausweis zur Pflicht machte, um wählen zu können, wurde erst kurz vor der Wahl von einem Richter aufgehoben. In mehreren Wahllokalen sollen Helfer aber trotzdem Lichtbildausweise verlangt haben. Es war nicht klar, wie viele Wähler deshalb abgewiesen wurden. Auch aus anderen US-Staaten wurden vereinzelte Probleme gemeldet. In einem Wahllokal von Philadelphia, das auf dem Bild zu sehen ist, mussten die Wahlhelfer nach Klagen von Romneyanhänger das Muralismo von Obama überdecken. Das war easy.
23:46
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Obama ist sicher ein exzellenter Basketball Spieler - no doubt. Aber ober er es schafft, mit einem Baseballschläger einen Basketball über ein Baseballfeld den Korb zu treffen? Wohl kaum. Das kann nur die «Dude Perfect»-Truppe. Sehen Sie selbst.
23:26
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Obama gewinnt - im Basketball! Sein Mitspieler und ehemaliger Senat-Kandidat für Illinois Alexi Giannoulias hat Reportern erzählt, dass nach vier 12-minütigen Viertel Obamas Team «irgendwie 102, 105,108 oder so gegen 80 irgendwas» gewonnen hat. Die früheren NBA-Spieler Scottie Pippen und Randy Brown von den Chicago Bulls waren auch dabei. «Es war extrem lustig», sagte Giannoulias. Der Präsident spielte sehr gut, sagte aber nicht, wieviele Punkte er schoss.
22:50
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Etwas hat bereits gewonnen am Wahltag: die Anleger an den New Yorker Börsen. Der Dow- Jones-Index legte am Dienstag 133 Zähler auf 13.246 Punkte zu. Der breiter gefasste Index Standard & Poor's 500 kletterte um 11 Punkte auf einen Endstand von 1.428 und der Nasdaq Composite Index stieg um zwölf Zähler auf 3.012 Punkte. «Wir sitzen wie auf glühenden Kohlen», beschrieb Phil Orlando, Chefanalyst vom Finanzdienstleister Federated Investors, die Stimmung am Markt.Besonders Firmen, die potenziell von einem Wahlsieg Mitt Romneys profitieren könnten, zählten zu den Gewinnern. So konnten der Fluggerätehersteller Boeing und der Technologieproduzent United Technologies zulegen, die grosse Geschäfte mit dem US- Verteidigungsministerium machen. Auch die Finanzunternehmen American Express, JPMorgan Chase, Travelers und die Bank of America verzeichneten Kursgewinne.
22:36
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In weiten Teilen der USA hat sich offenbar eine hohe Wahlbeteiligung abgezeichnet. Vor vielen Wahllokalen gab es lange Warteschlangen. Sowohl US-Präsident Barack Obama als auch sein republikanischer Kontrahent Mitt Romney waren angesichts eines Kopf-an-Kopf-Rennens für einen Sieg darauf angewiesen, dass ihre Anhänger in grosser Zahl wählen gehen.

Bei der vergangenen Präsidentenwahl 2008 gab es mit mehr als 131 Millionen Wählern einen neuen Rekord. In diesem Jahr haben schon mehr als 32 Millionen Menschen per Briefwahl oder vorgezogener Stimmabgabe gewählt.
22:32
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20 Minuten Online-Sonderkorrespondent Peter Blunschi meldet sich aus Chicago, wo er nach unstabilen Internet-Verbindungen in der Partyhalle, in der Obama später jubilieren oder weinen wird, wieder online ist: Facebook hat eine Grafik veröffentlicht, auf der in Echtzeit verfolgt werden kann, wo in den USA gerade ein Mitglied zur Wahl geht und dies auf dem Social Network seinen Freunden mitteilt. Auch eine Aufschlüsselung nach Geschlecht und Alter ist aufgeführt.

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Das Guetsli-Orakel - 1:0 für Romney: Eine Bäckerei im US-Staat Minnesota hat am Dienstag Obama- und Romney-Kekse angeboten (Bild), um den Gewinner der Präsidentschaftswahl vorherzusagen. Chefin Amy Johnson sagte, sie habe schon in den vergangenen zwei Wahlen die Keks-Umfrage gemacht und jedes Mal den späteren Sieger korrekt vorhergesagt. Der politische Wettstreit kurbelte aber auch den Keks-Verkauf an. Muriel Sharpe hatte im Internet von der Aktion gelesen. Weil Obama zurücklag, fuhrt sie am Dienstagmorgen zur Bäckerei und kaufte zwei Dutzend Obama-Kekse. Sie verteilte die Plätzchen an andere Kunden. Dann kaufte sie acht weitere. Trotz ihrer Bemühungen lag der republikanische Herausforderer Mitt Romney mit 830 zu 731 vor dem demokratischen Amtsinhaber Barack Obama.
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Showdown auf dem Rollfeld in Cleveland: Im möglicherweise wahlentscheidenden Staat Ohio kam es zu einem symbolträchtigen Aufeinandertreffen beider Lager auf dem Rollfeld des Flughafens von Cleveland, der zweitgrössten Stadt Ohios. Während Romney noch auf dem Flughafen auf die Ankunft Ryans wartete, platzte dort überraschend der demokratische Vizepräsident Joe Biden hinein, dessen Maschine unangekündigt in Cleveland landete.
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Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat am Wahltag in Ohio noch einmal alles gegeben. Romney «steht unter Dampf», sagte dessen Stellvertreter Paul Ryan am Dienstag mit Blick auf den vollgepackten Terminkalender des Herausforderers in der Schlussphase des Wahlkampfes. Bei einem kurzen Besuch in Cleveland, der zweitgrössten Stadt Ohios, sprach Romney vor Anhängern von einem «grossen Tag für den Wandel». Er sei optimistisch in Bezug auf die Präsidentschaftswahl und die Zukunft des Landes, sagte er.

Romney und Ryan hatten kurzfristig den als entscheidend geltenden US-Staat Ohio sowie Pennsylvania auf ihre Agenda am Wahltag gesetzt. Barack Obamas Team reagierte und kurz nach ihnen landete dann unangekündigt der demokratische Vizepräsident Joe Biden in Cleveland.
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Erste Wahlprognosen: Laut Bing führt Obama mit 65,12 Prozent, Romney ist mit 32,56 Prozent bereits abgeschlagen. Aber aufgepasst: Die Erhebung erfolgt auf der Basis von 28 Stimmen für den Präsidenten und 14 für den Herausforderer. Naja, das kann sich ja noch ändern.

Und CNN-Analyst und Moderator John King glaubt, dass es sehr schlecht für Romney aussehen kann, wenn er im Swing-Staat Virginia verliert. «Ohne Virginia hätte Romney kaum noch Chancen auf das Weisse Haus, sagt King. Ohio ist Ground Zero bei dieser Wahl. Aber Virginia ist Ground Sub-Zero», wird er auf Spiegel Online zitiert.
21:06
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Lesen Sie hier die herzzerreissende Geschichte der 10-jährigen Sophia Bailey Klugh, die Obama einen Brief schrieb. Sie wird in der Schule gehänselt, weil sie homosexuelle Eltern hat. Präsident Obama hat ihr geantwortet. Ein Rührstück.
20:17
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Es wird ja viel geschrieben über Wahlbetrug, Wahlärger und andere Ungereimtheiten. Aber nicht in den USA, so denkt man. Aber wo denken Sie hin. In Pennsylvania wurde eine elektronische Wahlmaschine aus dem Verkehr gezogen, nachdem ein Wähler einen kleinen Film auf YouTube gepostet haben, der zeigt, wie sie Obama anklicken wollten. Doch das ging nicht. Angeklickt wurde automatisch Romney. NBC News hat dies bestätigt. Es ist also kein Trick. Sehen Sie selbst und lesen Sie auch den Kommentar von centralpavote.
19:52
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Peter Blunschi, unser Sonderkorresponent, meldet aus Chicago. Und das ist kein Witz, wie politico.com schreibt: Der Fernsehsender CNN verwendet die Spitze des Empire State Buildings in New York als Wahlbarometer. Eine rote Lichtsäule (für Romney) und eine blaue (für Obama) werden nach Schliessung der Wahllokale anzeigen, welcher Kandidat vorne liegt. In der Nacht auf Freitag fand ein Testlauf statt.
19:26
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Chris Christie, der republikanische Gouverneur von New Jersey, der nach dem Hurrikan Sandy sehr enthusiastisch Obama für seine Unterstützung gelobt hat und im Romney-Lager bereits als Verräter beschimpft wurde, hat dementiert, dass er Mitt Romney am vergangenen Wochenende in Pennsylvania geschnitten hat. Christie wollte angeblich am Sonntag nicht an einem Rally in Pennsylvania auftreten, obwohls quasi nur 20 Minuten von seinem Büro in New Jersey stattgefunden hat. In einer Medienkonferenz, wo er bissig gegen Romneys Wahlhelfer bellte, stellte er am Dienstag klar (geht nur im o-ton, sorry): «So all this other noise, I think, is coming from know-nothing, disgruntled Romney staffers who, you know, don't like the fact that I said nice things about the President of the United States. Well, that's too bad for them.»
19:12
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Superteurer Superwahlkampf: Nach Berechnungen des Center for Responsive Politics dürfte das Werben um Stimmen bei der Präsidenten- und Kongresswahlen so kostspielig gewesen sein wie nie zuvor: Mit 5,8 Milliarden Dollar (4,5 Milliarden Euro) verschlang der Wahlkampf sieben Prozent mehr als noch vor vier Jahren, schreibt die dapd.
19:09
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An den US-Wahlen steht alles still. So haben Chrysler-Arbeiter in Detroit heute frei erhalten. Ein Chrysler CEO, Ralph Gilles, hat getwittert: «Chrysler gave its entire work force the day off to Vote Today! Let's go!»
18:59
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Egal, wer die US-Wahl gewinnt, die Sieger werden in Kentucky und South Carolina nicht öffentlich anstossen können. Und den Verlierern wird es verwehrt bleiben, ihren Frust herunterzuspülen. Denn in beiden Bundesstaaten herrscht an Wahltagen ein striktes Alkohol-Verkaufsverbot in Kneipen, Restaurants und Läden. «Das Verkaufsverbot ist ein Überbleibsel aus der Zeit der Prohibition, als Saloons oftmals als Wahllokale dienten», erläuterte Ben Jenkins vom Spirituosenindustrie-Verband Discus bei Yahoo News. Damit sollte etwa verhindert werden, dass Stimmen mit ein paar Drinks gekauft werden. Wer das Verkaufsverbot umgeht, dem drohen demnach Geld- und sogar Gefängnisstrafen. Andere US-Bundesstaaten wie Indiana haben derartige Gesetze mittlerweile gekippt.
18:51
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Ein Beitrag zur Erheiterung von 20 Minuten Online-Sonderkorrespondent Peter Blunschi: Die Online-Gruppe «Dogs against Romney» hat am Dienstag ein selbst produziertes Video zum Song «Don’t Roof Rack By Bro» der Band Devo auf YouTube veröffentlicht. Zur Erinnerung: Mitt Romney hatte den Familienhund Seamus einst unterwegs in die Ferien auf dem Dach seines Autos transportiert. Was dem Irish Setter gar nicht gefiel, er bekam Durchfall. Romney dagegen behauptet bis heute, Seamus habe die Reise genossen. Lesen Sie hier die ganze Hundegeschichte.


18:26
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Der demokratische Vizepräsident Joe Biden ist am Dienstag überraschend in Cleveland eingetroffen, der zweitgrössten Stadt des umkämpften US-Staates Ohio. Dort waren zur gleichen Zeit auch die republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney und Paul Ryan, die hier noch um letzte Stimmen für sich werben wollten. Die Stimmen aus Ohio könnten bei dieser Präsidentenwahl den Ausschlag geben. Biden hatte am Morgen in seinem Heimatstaat Delaware gewählt und war dann in eine Maschine gestiegen, um nach Chicago zufliegen, wo er zusammen mit Präsident Barack Obama den Wahlausgang abwarten wollte. Eine Stunde nach dem Start wurde dann bekannt, dass Biden eine Zwischenlandung in Ohio macht. Das sei schon lange geplant gewesen, aber bislang nicht angekündigt worden, hiess es aus Bidens Stab. Offenbar wollten die Demokraten Ohio am Wahltag nicht ganz den Republikanern überlassen.
18:22
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Etwas Nostalgie gefällig? So haben die amerikanischen Präsidenten früher gewählt. Auf dem Bild ist Calvin Coolidge von 1924. Getwittert hat dies West Wing Reports. Und wenn Sie sich nun fragen, wer zum Teufel ist dieser Coolidge, dann sehen Sie hier in unserer Infografik, wer dieser 30. Präsident war.
18:06
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Die demokratische Partei von US-Präsident Barack Obama hat am Dienstag auch in einem Drittel der US-Staaten um ihre Mehrheit im Senat gekämpft. Derzeit haben die Demokraten 51 Sitze im hundert Mitglieder zählenden Senat. Zudem können sie noch auf zwei unabhängige Senatoren zählen. Die Republikaner kommen auf 47 Sitze.

In vielen Entscheidungen dürfte es knapp werden. Das gilt unter anderem für Massachusetts, wo der Republikaner Scott Brown im Januar 2010 für eine Überraschung sorgte, als er dort den Sitz des 2009 gestorbenen Senators Edward M. Kennedy gewann, einer Ikone der demokratischen Partei. Brown galt aber als Aussenseiter im Kampf mit der Demokratin Elizabeth Warren.

Sollten die Republikaner schon früh am Wahltag Massachusetts verlieren, dürfte es schwer für sie werden, im Senat die Mehrheit zu erringen. Ihre Aussichten wurden noch dadurch verschlechtert, dass republikanische Kandidaten in Missouri und Indiana aufsehenerregende Bemerkungen über Vergewaltigungen und Abtreibungen gemacht haben. (dapd)
18:01
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Der republikanische US-Vizepräsidentschaftskandidat Paul Ryan hat sich am Dienstagmorgen bei seiner Stimmabgabe zuversichtlich geäussert. Auf die Frage, ob er gemeinsam mit Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney die Wahl gewinnen werde, antwortete er: «Ich denke schon. Ich habe ein gutes Gefühl.» Ryan und seine Frau Janna wählten in ihrer Heimatstadt Janesville im Staat Wisconsin in einer Bibliothek (Bild). Danach brach der 42-Jährige Richtung Ohio und Virginia auf, wo er noch bei Wahlkampfveranstaltungen auftreten wollte. Am Abend stand die grosse Wahlparty der Republikaner in Boston auf dem Programm. Ryan trat zugleich zur Wiederwahl für seinen Abgeordnetensitz im Repräsentantenhaus an, worüber ebenfalls am Dienstag entschieden wurde.
17:54
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Unser Sonderkorrespondent Peter Blunschi meldet sich direkt aus Chicago mit einer sehr interessanten Statistik: «Der 'New York Times'-Statistiker Nate Silver gibt Barack Obama mit dem von ihm selbst entwickelten Prognosemodell am Dienstag eine Siegeschance von mehr als 90 Prozent. Fast schon sowjetische Verhältnisse. Silvers Statistik wird stark beachtet, weil sie vor vier Jahren eine fast makellose Trefferquote erzielte. Trotzdem oder gerade deshalb wurde der Blogger in den letzten Tagen Zielscheibe heftiger Angriffe von rechts. Allerdings hat Silvers Modell auch bei den Zwischenwahlen 2010 sehr gute Ergebnisse geliefert. Und die wurden bekanntlich von den Republikanern dominiert.»
17:39
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Eine witzige Story aus Chicago: Obama bedankte sich in Chicago per Telefon bei drei seiner freiwilligen Helfern in Wisconsin. Eine der Damen an anderen Ende der Leitung hatte wirklich grad eine lange Leitung, sozusagen. Das Gespräch ging laut «Washington Post» so: «Hier ist Barack Obama. Wissen Sie, der Präsident?» Doch sie wusste nicht, mit wem sie sprach. Nach dem Gespräch meinte Obama schmunzelnd: «Sie war sehr nett, obwohl sie zu Beginn gar nicht wusste, mit wem sie sprach.»
17:31
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US-Präsident Obama hat in Chicago seinem Herausforderer Mitt Romney gratuliert. «Ich möchte Mitt Romney für eine inspirierende Kampagne gratulieren. Ich weiss, dass seine Helfer total engagiert und enthusiastisch sind und hart arbeiten.»
17:18
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«Ich bete für ihn, dafür, dass ihm Gott zur Seite steht», sagte heute in Kogelo niemand anderes als die 90-jährige Sarah Obama, die Grossmutter von US-Präsident Barack Obama. Die alte Dame ist die dritte Frau von Obamas Grossvater väterlicherseits. Auch ohne Blutsverwandtschaft sprach der Amtsinhaber stets liebevoll von seiner «Mama Sarah», die in der Grenzregion zu Uganda wohnt. Die prominente Oma wagte sich kurz vor der Wahl kaum aus ihrem Haus und wurde rund um die Uhr von einem Polizisten bewacht, schreibt die Nachrichtenagentur SDA. Sie sei «glücklich» mit dem, was ihr Enkel erreicht habe, sagte sie. Die ganze Familie werde zusammen vor dem Fernseher sitzen, bis das Ergebnis bekannt gegeben sei, sagte Said Hussein Obama, ein Onkel Obamas.
16:54
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Endlich, dürften Sie ausrufen, endlich beginnen heute die Wahlen. Das Rennen zwischen Obama und Romney ist sehr knapp. Und die Wahl dauert lange, sehr lange. Und was ist, wenn etwas schiefgeht? Hier haben Sie einen Überblick über den Zeitplan.
16:38
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«Barack Obama ist weisser als Mitt Romney»: Der populäre schwarze Comedian Chris Rock hat für die Show von Jimmy Kimmel eine Videobotschaft aufgenommen, die an die weisse Mehrheit in den USA gerichtet ist. «In Zeiten wie diesen brauchen wir einen weissen Präsidenten, dem wir vertrauen können. Und der Name dieses weissen Präsidenten ist Barack Obama.» Warum? Das erklärt Ihnen Chris Rock im Video (YouTube)
16:20
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Wer sich jetzt wundert, wer Obamas persönlich Hilfe Reggie Love ist, der unter anderem entschieden hat, mit wem und was Obama isst, für den er auch die Zeitung gelesen hatte und immer wieder Basketball spielt - hier stellt er sich grad selber vor: (YouTube/BarackObamadotcom)
16:08
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Laut Washington Post ist Obama zusammen mit seiner Frau Michelle und seinen Töchtern in Chicago aufgewacht, nachdem er bis spät in Des Moines Wahlkampf betrieben hatte. Nach ein paar Radio- und TV-Interviews wird Obama Basketball spielen. Ja, genau, DAS traditionelle Election Day Basketball Game mit seinem ehemaligen Personal Coach Reggie Love und einigen Kollegen aus Chicago.
15:25
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Auch der demokratische Vizepräsident, Dauerlächler Joe Biden, hat heute seine Stimme in Greenville, Delaware, abgegeben. Auf die Frage, ob dies das letzte Mal sei, dass er für sich stimme, antwortete er vielsagend: «Nein, das glaube ich nicht.»
15:13
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Romney liegt jüngsten Umfragen zufolge in wichtigen Swing States leicht zurück. Er entschied sich für Wahlkampf bis zur letzten Minute: Nach Auftritten in Ohio und Pennsylvania will er daheim in Boston die Ergebnisse abwarten. Gestern attackierte er bei einer Veranstaltung in New Hampshire nochmals Obamas Wirtschaftspolitik und versprach den Wählern, den Wandel zu bringen, den der Amtsinhaber nicht zustande gebracht habe.
15:05
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Mitt Romney hat im US-Staat Massachusetts seine Stimme abgegeben. In Begleitung seiner Ehefrau Ann traf er am Morgen im Wahllokal in Belmont ein, wo das Paar ein Haus hat. Auf die Frage, wem er seine Stimme gegeben habe, antwortete er: «Ich glaube, das wissen Sie.»
14:58
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Die US-Amerikaner strömen an die Urnen, um ihren Präsidenten zu wählen: Am Dienstagmorgen (Ortszeit) bildeten sich zur Öffnung der Wahllokale teils lange Schlangen. Der Sender CNN zeigte Bilder aus Miami mit einer Menschenansammlung, die quer über eine Strasse bis zum nächsten Häuserblock reichte.
14:54
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Doch auch wenn der US-Präsident über Twitter Wahl-Optimismus verbreitet: Für Tausende seiner Bürger ist die Stimmabgabe am Dienstag durch die Folgen von Megasturm Sandy zum Problem geworden. In den Bundesstaaten New York und New Jersey ist es den Wählern zwar ausnahmsweise erlaubt, ihre Stimmzettel in jedem beliebigen Wahllokal auszufüllen - nur müssen diese erst einmal gefunden werden und erreichbar sein.
14:45
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So ruft Barack Obama am Dienstagmorgen via Twitter zum wählen auf: «Schnappt euch eure Freunde und ab zur nächsten Wahllokal!»
14:29
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Forscher der Oxford Universität haben untersucht, welcher Präsidentschaftskandidat in welchem Bundesstaat auf Twitter mehr erwähnt wird. Das Ergebnis ist eindeutig: Barack Obama fährt demnach einen Twitter-Erdrutschsieg ein.
13:49
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Wie wählen eigentlich die US-Astronauten vom All aus? Die NASA erklärt gegenüber LiveScience: Die Austronauten der Internationalen Raumstation ISS haben den Anspruch, ihre Stimme vom All aus jeweils am Wahltag abzugeben. Dafür stellt ihnen das Jonhson's Space Center in Houston einen digitalen Stimmzettel zu. Ausgefüllt wird dieser direkt vom All den Wahlbüros auf dem US-Territorium zugesandt. Dieses System wurde 1997 eingeführt. Derzeit befinden sich zwei Amerikaner auf der ISS. Sie gaben ihre Stimme aber per Briefwahl ab, bevor sie ins All aufbrachen.
13:28
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Es lohnt sich, auch immer wieder ein Auge auf die traditionelle Washington-Post-ABC-News-Umfrage zu werfen. Darin werden landesweit 9397 zufällig ausgewählte US-Wähler befragt, zuletzt zwischen dem 1. und 4. November. Die so geannnte tracking poll hat jetzt etwa ermittelt, dass von den Befragten mittlerweile 55 Prozent Barack Obama als Gewinner der Wahlen sehen, 35 Prozent denken, dass Mitt Romney das Rennen machen wird.
13:14
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512 verschiedene Wege führen ins Weisse Haus. Die «New York Times» hat sie in einer übersichtlichen Grafik dargestellt.
13:00
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Auch in den möglicherweise wahlentscheidenden US-Staaten Ohio und Florida haben die Wahllokale geöffnet. Beide Staaten waren im Vorfeld der Präsidentschaftswahl weder den Demokraten noch den Republikanern mit Sicherheit zuzuordnen.

In Ohio lag Amtsinhaber Barack Obama jedoch in Umfragen zuletzt vorn. Mit einem Sieg dort und in Florida wäre seine Wiederwahl wahrscheinlich. Auch für seinen republikanischen Rivalen Mitt Romney ist ein Sieg in Ohio äusserst wichtig: noch kein Republikaner ist Präsident geworden, der diesen Staat nicht gewann.
12:30
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Der «Boss» sang für Obama, Kid Rock für Romney: Zum Ausklang des US-Wahlkampfs haben die beiden Kandidaten noch mal auf Unterstützung von Musikstars gesetzt.

Stadionrocker Bruce Springsteen trat mit Barack Obama bei Kundgebungen in Wisconsin, Ohio und Iowa auf. Der 63-Jährige flog in der Präsidentenmaschine «Air Force One» mit und stand auch erstmals - samt Gitarre und Mundharmonika - mit Obama auf einer Bühne. Auf der Bühne fielen Springsteen und der Präsident sich in Wisconsin in die Arme. Auch der Rapper Jay-Z trat am letzten Tag der Kampagne für Obama auf.
(Video: YouTube/CirclevillHerald)

Für Obamas Herausforderer Mitt Romney griff Kid Rock in die Tasten. Der 41-jährige Musiker, der mit bürgerlichem Namen Robert James Ritchie heisst, gab bei einer Kundgebung in New Hampshire «Born Free» am Klavier zum Besten - der Kandidat der Republikaner hatte den Hit aus dem Jahr 2010 zu seiner Wahlkampfhymne gemacht.
(Video: YouTube/NashuaTelegraph)
12:10
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Nochmals zur Erinnerung: Gekürt wird der US-Präsident nicht nach Prozentanteilen, sondern nach Wahlmännerstimmen, welche die Kandidaten in den einzelnen Bundesstaaten erringen müssen. In den 50 Staaten und der Hauptstadt Washington sind insgesamt 538 Wahlmännerstimmen zu vergeben, für den Sieg gebraucht werden 270. Wieviele Stimmen ein Staat im «electoral college» zu vergeben hat, hängt von seiner Bevölkerungsstärke ab. In fast allen Bundesstaaten gilt die Regel, dass der dortige Sieger alle Wahlmänner zugeteilt bekommt.
12:09
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Auch in Virginia haben die Wahllokale geöffnet und damit im ersten heftig umkämpften US-Staat. Der Ausgang dort und in acht weiteren sogenannten Swing States gilt als entscheidend, ob US-Präsident Barack Obama eine zweite Amtszeit erhält oder Rivale Mitt Romney ins Weisse Haus zieht. In den nächsten Stunden öffnen die Wahllokale in weiteren Staaten mit ungewissem Wahlausgang, darunter Ohio im Mittleren Westen, North Carolina und Florida.
11:34
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In der Schweiz ist der Fall klar: Wahlen und Abstimmungen sind am Sonntag, damit kein Arbeitstag flöten geht. Die USA wählen ihren Präsidenten seit mehr als 160 Jahren stets an einem Dienstag. Weshalb, das erfahren Sie hier.
11:17
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Im US-Staat Vermont haben die ersten Wahllokale geöffnet. Bereits um fünf Uhr (Ortszeit) hatten stimmberechtigte Bürger dort die Möglichkeit, bei den Präsidentschafts- und Kongresswahlen ihre Stimme abzugeben. Kurze Zeit später sollten auch in anderen Staaten an der Ostküste der USA die ersten Wahllokale öffnen, darunter Connecticut und Virginia.
11:13
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Hilfe aus Afrika: Kenianische Komiker stellen in Barack Obamas ursprünglicher Heimat Nyangoma Kogelo Wahlurnen bereit. Der Sieger dort dürfte klar sein.
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Nicht alle lieben den Präsidenten: Bei einer seiner letzten Wahlveranstaltungen am 5. November in Cincinati im US-Bundesstaat Ohio unterbrachen zwei Männer mit Zwischenrufen und Plakaten die Rede von Präsident Obama. Sie waren mit seiner Abtreibungspolitik offenbar nicht einverstanden. Beide wurden von der Polizei abgeführt.
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Die Buchmacher sehen Obama vorn. Bei Intratrade wetten 67,2 Prozent auf seinen Sieg. Betfair sieht Obama bei 76,6 Prozent als Präsident.
10:57
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Die Amerikaner wählen heute nicht nur einen neuen (oder alten) Präsidenten. Ebenfalls neu gewählt werden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und ein Drittel (33 Sitze) im Senat. Es wird erwartet, dass die Demokraten ihre knappe Mehrheit im Senat verteidigen und das Repräsentantenhaus wieder von den Republikanern dominiert wird. Diese Konstellation lässt erwarten, dass es das Weisse Haus auch in der nächsten Legislaturperiode schwer haben wird, in einem vom Parteienstreit blockierten Kongress etwas durchzusetzen.
10:50
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Die Swing States - auf das kommt es heute an: In den meisten Staaten zeigen die Umfragen einen klaren Vorsprung für Obama oder Romney, so dass der Gewinner dort praktisch schon feststeht. Obama kann so dem Nachrichtensender CNN zufolge bereits auf ein Startkapital von 237 Wahlmännern zählen, Romney kommt auf 206. Die Spannung konzentriert sich auf rund zehn «Swing States», in denen beide Chancen auf einen Sieg haben. Die wichtigsten Bundesstaaten auf der Kippe sind wegen ihrer hohen Zahl von Wahlmännerstimmen Florida (29), Ohio (18) und Virginia (13).
09:21
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Die Kandidaten sind auch am letzten Tag noch auf Achse: Romney hatte nach Stopps in Florida, Virginia und Ohio zum grossen Finale in New Hampshire eingeladen. Kurzfristig setzte er aber noch für den Wahltag Auftritte in Pennsylvania und Ohio an. Experten betrachten Romneys zusätzlichen Stimmenfang am Ende einer gut 17 Monate langen Kampagne als Hinweis darauf, wie knapp das Rennen tatsächlich ist.

Barack Obama wollte sich nach seinem Auftritt in Iowa auf die Rückreise in seine Heimatstadt Chicago machen und dort zusammen mit seiner Familie auf die Wahlergebnisse warten. Warum Obama in Des Moines die Tränen in die Augen schossen, erfahren Sie hier.
09:16
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Ärger vorprogrammiert: Weil die Umfragen sehr nah beieinander liegen, richten sich die Amerikaner auf eine lange Wahlnacht ein. Es gilt sogar als möglich, dass das Ergebnis erst nach Tagen feststeht. Beide Wahlkampflager bereiteten sich nach Medienberichten auf einen möglichen langwierigen Streit um Abstimmungsergebnisse vor und heuerten bereits zahlreiche Anwälte an.
08:56
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Der Endspurt läuft: Doch wie funktionieren die US-Wahlen eigentlich genau? Und wie war das noch mal mit diesen Wahlmännern? Alles über das Wahlprozedere finden Sie in unserer grossen Infografik.
08:13
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US-Präsident Barack Obama hat bereits in den frühen Morgenstunden des Wahltags einen ersten Sieg verbucht: Der Amtsinhaber gewann die Präsidentschaftswahl in der kleinen Ortschaft Hart's Location im US-Staat New Hampshire mit 23 Stimmen.

Sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney kam auf 9 Stimmen. Der Präsidentschaftskandidat der Libertären Partei, Gary Johnson, erhielt eine Stimme. Das Ergebnis stand bereits wenige Minuten nach Öffnung der Wahllokale um Mitternacht (Ortszeit) fest.
07:45
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Sänger- und Songschreiberlegende Bob Dylan hat Amtsinhaber Barack Obama einen Erdrutschsieg vorausgesagt. Seine Prognose gab der 71-jährige Folkmusiker am Montagabend (Ortszeit) bei einem Konzert in der Stadt Madison im US-Staat Wisconsin bekannt. Wenige Stunden zuvor war Obama dort auch zusammen mit Sänger Bruce Springsteen aufgetreten. «Wir haben versucht, heute Abend gut zu spielen, da der Präsident heute hier war», sagte Dylan zu seinem Konzertpublikum. Er glaube, dass Obama bei der Wahl erfolgreich sein werde. «Glaubt den Medien nicht. Ich denke, es wird ein Erdrutsch(-Sieg).»
06:30
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Die US-Präsidentenwahl hat mit einem Patt begonnen: Bei der Abstimmung im Dörfchen Dixville Notch im Bundesstaat New Hampshire haben Amtsinhaber Barack Obama und Herausforderer Mitt Romney am Dienstag um Mitternacht (Ortszeit) je fünf Stimmen erhalten.

Die Ortschaft nahe der kanadischen Grenze eröffnet traditionell den Abstimmungsreigen. In diesem Jahr gab es dort zehn Wahlberechtigte. Die Auszählung am frühen Dienstagmorgen wurde vom TV-Sender CNN live übertragen.

2008 war es Obama erstmals gelungen, die 40-jährige Vorherrschaft der Republikaner in dem Dorf zu brechen. 15 Wahlberechtigte votierten damals für den Demokraten. Für seinen damaligen republikanischen Rivalen John McCain gab es sechs Stimmen.

Als erster Bundesstaat öffnet Vermont um 5 Uhr Ortszeit (11 Uhr MEZ) die Wahllokale. Voll in Schwung kommt die Präsidentenkür eine Stunde später: Dann beginnen die Abstimmungen gleich in mehreren Ostküstenstaaten.
Die Ausgangslage
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Wahltag in den USA: Heute entscheiden die US-Bürger, ob sie Präsident Barack Obama eine zweite Amtszeit von vier Jahren gewähren. Sein Herausforderer ist der Republikaner und frühere Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney. In Umfragen lagen die beiden Kontrahenten zuletzt fast gleich auf, mit leichten Vorteilen für Obama. Es wird erwartet, dass sich die Wahl in den Staaten entscheidet, in denen die Wählerschaft keine Partei eindeutig bevorzugt. Dazu gehören Ohio, Florida, Virginia, Iowa, New Hampshire, Wisconsin, Nevada, New Hampshire und Colorado.

Der Wahlkampf wurde angesichts einer Arbeitslosenquote von 7,9 Prozent von Wirtschaftsthemen dominiert. Romney versprach die Schaffung von Arbeitsplätzen und kündigte an, die Gesundheitsreform des demokratischen Präsidenten rückgängig zu machen.

Etwa 30 Millionen Wähler haben ihre Stimme bereits abgegeben, entweder per Post oder persönlich. Sie werden jedoch wie alle anderen auch erst am Wahltag ausgezählt. Wegen des Sturms «Sandy», der vergangene Woche über die Ostküste hinwegzog, könnte es in wenigen Wahlkreisen zu Verzögerungen bei der Auszählung kommen. Als Grund wurde angegeben, dass die Frist für die Auszählung der Briefwahlstimmen verlängert wurde. In New Jersey sollten Sturmopfer ihre Stimmen auch per E-Mail abgeben können, wie es auch Mitglieder der Streitkräfte und US-Bürger im Ausland tun können.

Ebenfalls neu gewählt werden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und ein Drittel (33 Sitze) im Senat.
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Er hat sich seinen Platz in den Geschichtsbüchern mit seinem neuerlichen Sieg gesichert. Doch auch wenn er mit der zweiten bestätigten Amtszeit kein so genannter one termer wird – sein Wahlergebnis fällt schlechter aus als noch vor vier Jahren: Die Zahl von 365 Wahlmännerstimmen aus dem Jahr seiner ersten Wahl 2008 wird er nicht mehr erreichen können. Obama lag am Mittwochmorgen bei 303 Elektoren, wie US-Fernsehsender berichteten.

Umfrage
Wer gewinnt die US-Wahlen?
89 %
11 %
Insgesamt 7409 Teilnehmer

Es fehlte nur noch der Staat Florida mit 29 Stimmen, wo weiter ausgezählt wurde. Dort lag Obama ganz knapp vor seinem republikanischen Herausforderer Mitt Romney. Damit könnte Obama auf maximal 332 Wahlmännerstimmen kommen.

Für den Sieg waren 270 der insgesamt 538 Wahlmännerstimmen nötig. Obama hatte im Vergleich zu 2008 die Staaten Indiana und North Carolina abgegeben.

Obama konnte bei seiner Wiederwahl zwar die urbanen Wählergruppen ansprechen, war ausserhalb der Städte aber ohne Chance. Nach einer Untersuchung des Senders CNN votierten in ländlichen Gebieten nur 39 Prozent für den wiedergewählten Präsidenten, aber 59 Prozent für seinen Rivalen Romney. In den Vorstädten war das Verhältnis deutlich ausgeglichener, aber mit 48 zu 50 immer noch zu Ungunsten Obamas.

Weisse machten 72 Prozent der Wähler aus; sie stimmten zu 59 Prozent für Romney, für Obama nur zu 39 Prozent. Dies waren fünf Punkte weniger als vor vier Jahren.

Obama gewann zwar bei den Frauen, betrachtet man jedoch die weissen Frauen separat, ergibt sich ein Verhältnis von 42 zu 56 gegen Obama. Bei den Latinos - Männer wie Frauen - stimmten hingegen 71 Prozent für Obama, nur 27 Prozent für den Herausforderer.

(bee/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Markus W. am 07.11.2012 09:32 Report Diesen Beitrag melden

    3 Jahre Ruhe

    1. Endlich sind die Wahlen vorbei 2. Endlich sind die Wahlen vorbei 3. Jetzt MUSS Obama zeigen, dass er doch noch was bewegen kann, die Zeit der Ausreden sind nun vorbei 4. Endlich sind die Wahlen vorbei

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  • Simon mactavish am 06.11.2012 11:02 Report Diesen Beitrag melden

    Change needs time

    Das einzige was mich an einem Sieg von Romney freuen würde wäre, dass jeder sehen kann, dass auch ein Republikaner bei einem solch imensen Schuldenberg (der nottabene durch 2 Kriege eines republik. Präsidenten angehäuft wurde) auch keine Chance hat. Aber er kann ja den Armen zum Glück mehr Geld aus den Taschen ziehen

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  • Flex am 07.11.2012 11:44 Report Diesen Beitrag melden

    Republicans - R... like Retards

    Wer gestern auf Arte Reportagen verfolgt hat, sollte spätestens dann wissen, wie die Leute der Rs und der nahestehenden TeaParty drauf sind. Einfach nur unwählbar und eine Gefahr für alle.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ruedi W. am 07.11.2012 17:54 Report Diesen Beitrag melden

    Der Nichts Haber Ami!

    Der Bessere für den Normalo hat eindeutig die Wahl gewonnen, Obama! Egal was heute Negatives über Obama gesagt wird der kleine Ami Bürger kann froh sein, dass nicht Mitt Romney das Ruder in Amerika übernommen hat. Das Obama Präsident bleibt ansonsten wären die Reichen Ami wieder voll am Zuge, der Ausraster von Donald « Duck» Entschuldigung Trump zeigt eindeutig in welche Richtung die Politik in Amerika gelaufen wäre unter Mitt Romney. Demnach kann man dem Nichts Haber Ami zur Wahl von Obama nur noch eines machen, nämlich gratulieren.

    • Christoph am 07.11.2012 19:24 Report Diesen Beitrag melden

      -.- ?

      Um es mal zu sagen, ich finde den Ausdruck "Ami" ehrlich gesagt etwas respektlos - insbesondere dann, wenn Sie diesen Ausdruck in Ihrem Betrag 4x benutzen müssen.

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  • Jerem am 07.11.2012 16:21 Report Diesen Beitrag melden

    Immer wieder Florida

    Obama ist mit einem guten Ergebnis gewählt worden und ich habe so den Eindruck, dass einige Kommentatoren diese Wahl nicht akzeptieren können....was wäre denn sonst der Grund dafür, dass sie sich immer noch darüber streiten, ob Obama oder Romney der bessere Präsident wäre. Das amerikanische Volk hat gesprochen. Schlimmer finde ich die Umstände in Florida. Ein solch pannenanfälliges, kurioses Wahlprozedere ist einer Nation, die auf der Weltbühne eine Hauptrolle spielen möchte, unwürdig.

  • Jack sieht Black am 07.11.2012 16:15 Report Diesen Beitrag melden

    In...

    ...ein bis zwei Jahren ist nun eh Biden Praesident, weil Obama kinetisch aus seinen Amt enthoben werden wird.

  • Paulo am 07.11.2012 15:37 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Kriege?

    Dass Obama keine Kriege führt wie hier so oft erwähnt wurde wäre mir neu. Soviel ich weiss sind immer noch tausende von Soldaten in Afghanistan stationiert obwohl Obama bereits 2008 versprochen hatte sie zurückzuholen. Die täglichen US Drohnenangriffe in Pakistan bei denen hunderte von Zivilisten starben wurden auch auf Befehl des Präsidenten ausgeführt. Für sowas erhält man den Friedensnobelpreis? Seitdem selbst der frühere Flugzeugentführer Arafat diesen Preis gewonnen hatte überrascht mich gar nichts mehr.

    • marco w. aus h. am 07.11.2012 16:19 Report Diesen Beitrag melden

      @paulo

      du hast recht in somalia wurde auch ein krieg geführt. sanktionen gegen syrien oder den iran wurden auch verschärft, was auch ein kriegsakt ist. der friedensnobelpreis ist sowieso ein witz. hat man dieses jahr auch wieder gesehen. die EU?! selten gabs so viel spannungen wie jetzt in europa. ausserdem sind viele EU-Länder in kriege involviert.. Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien.. demnächst Mali, Iran? tja.. aber wer sich von medien blenden lässt.

    einklappen einklappen
  • franz am 07.11.2012 15:26 Report Diesen Beitrag melden

    erschreckender wahlablauf

    erschreckend wie wahlen in der angeblich grössten demokratie der welt und fortschrittlichsten nation der welt ablaufen.