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Nicht abgeschafft
07. November 2012 10:59; Akt: 07.11.2012 12:03 Print
Kalifornier beharren auf der Todesstrafe
Der US-Bundesstaat Kalifornien hat die Todesstrafe nicht abgeschafft. 53,6 Prozent der Wähler haben sich gegen die Möglichkeit entschieden, die Todesstrafe durch eine lebenslange Haft zu ersetzen.
Die Kalifornier haben gegen die Abschaffung der Todesstrafe gestimmt. In einem Referendum stimmten nach Behördenangaben am Dienstag 53,6 Prozent der Wähler gegen den Vorschlag, die Todesstrafe abzuschaffen und durch lebenslange Haft ohne Möglichkeit auf Begnadigung zu ersetzen.
Infografik Todesstrafe in der WeltDerzeit warten in dem Bundesstaat an der Westküste der USA mehr als 700 zum Tode verurteilte Häftlinge auf ihre Hinrichtung. Vollstreckt wurde die Todesstrafe seit ihrer Wiedereinführung 1976 in Kalifornien erst in 13 Fällen.
17 Staaten haben Todesstrafe abgeschafft
Bislang haben 17 US-Bundesstaaten die Todesstrafe abgeschafft. Doch auch am Tag der Wahlen wurde im Bundesstaat Oklahoma ein verurteilter Mörder hingerichtet. Der 56-jährige Garry Thomas Allen starb nach Behördenangaben durch eine Giftspritze.
In seinen letzten Worten vor seinem Tod äusserte sich Allen auch zur US-Präsidentschaftswahl. «Es wird ein sehr knappes Rennen», sagte er nach Angaben eines Sprechers der Strafvollzugsbehörden von Oklahoma. Allen war demnach offenbar überrascht davon, dass die Hinrichtung tatsächlich vollzogen wurde, nachdem sie zuvor dreimal verschoben worden war.
2012 bereits 36 Menschen hingerichtet
Allen war 1986 für den Mord an der 24-jährigen Mutter seiner zwei Kinder zum Tode verurteilt worden. Bis zuletzt hatten seine Anwälte das Todesurteil angefochten, ihre letzter Antrag scheiterte am Dienstag vor dem Obersten Gerichtshof.
Nach Angaben des Todesstrafen-Informationszentrums, einer Organisation von Gegnern der Todesstrafe, wurden damit in diesem Jahr in den Vereinigten Staaten insgesamt 36 Menschen hingerichtet.
(sda)
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Alle 42 Kommentare

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Kleingeschrieben
Dann darf es auch keine Kriege mehr geben. Was da abläuft ist unsäglich. Da käme man nicht nach mit Hinrichtungen. Kein Mensch hat das Recht einem anderen Menschen das Leben zu nehmen. So einfach ist das. Sicherheitsverwahrung ist das einzige das wir tun dürfen. Es sind Geschädigte Menschen auf die eine oder andere Art. Das Wort Liebe, Nächstenliebe wird immer kleiner geschrieben.
Nicht schon wieder...
Autsch - die Kommentare hier tun weh! Die Argumentation ist vielfach einfach nur dümmlich... 1. Abschreckung: Da gibts genügend Studien - das funktioniert nicht 2. Kosten: Es gibt nichts teureres als die Todesstrafe. Lebenslange Verwahrung wäre billiger! 3. Religion: Von wegen Auge um Auge, Zahn um Zahn - Das "Du sollts nicht töten" ist für die Leute aber anscheinend immer nur dann interessant, wenns um Abtreibung geht (wobei man Abtreibungsärzte nach deren Logik töten darf, aber ungeborene Föten nicht) -> Scheinheillige Leute, die nicht mit Ihrem Sexualleben zurecht kommen!
Punkt 3
Erst recht bei Punkt drei hast du meine volle Zustimmung! Es gibt doch noch vernünftige Leute...
recht so!
Recht soo !! So ein sträfling kostet am Tag 500.-, und wer bezahlt dies?!? Natürlich die Steuerzahler. Kurzer Prozess machen, Vergewaltiger, Mörder etc. werden so wenigstens gerecht bestraft...