Die etwas andere Vorlage

07. November 2012 03:41; Akt: 07.11.2012 09:57 Print

Gummi-Pflicht für Pornostars gefordertGummi-Pflicht für Pornostars gefordert

Unter den unzähligen Initiativen, Verfassungsanträgen und Referenden, über die Amerika an diesem Wahldienstag abstimmt, sind auch ziemlich schräge. Zum Beispiel neue Regeln fürs Porno-Business.

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Porno-Darsteller sollen künftig Präservative tragen müssen. Los Angeles stimmt über diese Forderung ab. (Bild: Keystone)

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Im Los Angeles County sind die Stimmbürger aufgerufen, über Änderungen der Arbeitsbedingungen der Pornostars zu befinden. Die männlichen Protagonisten der Videos, für die das San Fernando Valley im L.A. County berühmt ist, sollen gemäss «Measure B» Kondome tragen müssen, wenn sie filmen, fordert die Organisation Aids Healthcare Foundation.

Damit sollen die Darsteller vor Ansteckung geschützt werden, und das Kondom-Gebot sei mit der Vorschrift von Helmen für Bauarbeiter vergleichbar, sagt Michael Weinstein, Präsident der Aids-Organisation.

Die Porno-Industrie will das natürlich nicht, denn der Gummi drum würde die wichtigste Einstellung in den entsprechenden Videos quasi verhüllen.

Ein Wegzug ist nicht so leicht möglich

Dann ziehen wir aus Los Angeles County weg, droht die Industrie, und drehen woanders ohne Gummi weiter. Denn tatsächlich ist die Initiative eine lokale, ennet der County-Grenze könnte die unverhüllte Rammelei weitergehen wie bisher.

Andererseits: Im Los Angeles County, zu dem auch Hollywood gehört, haben alle grossen Filmproduktionsfirmen und viele Zulieferfirmen ihren Sitz, und die Porno-Szene braucht die relativ liberale Umgebung des Show Business. Zudem ist das County mit über neun Millionen Einwohnern riesig, ein Wegzug also nicht ganz so einfach.

Aber das beste Argument für die Initiative hat ausgerechnet die Branche selbst geliefert: Nachdem im vergangenen August gleich fünf Pornostars an Syphillis erkrankt waren, lag die Branche wochenlang darnieder, rund 1000 Darsteller wurden getestet und vorsorglich mit Antibiotika versorgt.

In ihren Vorstoss hat die Aids Healthcare Foundation 350 000 Dollar für Werbung gesteckt, zudem musste sie eine Million Dollar ausgeben, um die benötigte Anzahl Unterschriften für «Measure B» einzusammeln.

(bem)

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  • Vito am 07.11.2012 11:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Egal

    Die meisten Pornos die heute produziert und konsumiert werden sind Laienhafte Eigenproduktionen ohne Gesetzliche einschränkungen die dann übers Internet verbreitet werden....hab ich gehört.

    • manuel am 07.11.2012 14:53 Report Diesen Beitrag melden

      @vito

      hmm ja von dem hab ich auch gehört. gehört... :)

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  • T. Lindemann am 07.11.2012 10:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unwirksam

    Wenn dieses Gesetzt durchgebracht wird fördert dies nur die Amateurfilmer, die keinen Regelungen unterstehen und sich somit nicht schützen.

  • Miriam am 07.11.2012 10:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Richtig so!

    Das ist eine zeitgemässe und korrekte Massnahme zum Schutz aller Beteiligten!Und "die wichtigen Szenen werden verhüllt", hallo?!Es ist wohl eher so,dass es optisch nicht so toll ist,aber das ist vermutlich auch nur ne Frage der Gewöhnung..Ich hoffe,dass die Vorlage so angenommen und umgesetzt wird.

    • Katy am 07.11.2012 16:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Photoshop

      Der gummi kann ja auch weg retuschiert werden.. Sonst machen sie dass ja auch überall! Also wo liegt da das problem?

    • Ado Kunis am 08.11.2012 17:02 Report Diesen Beitrag melden

      Schwachsinn

      Was für unnötige umkosten.. die Zeit dafür etc.. völliger Schwachsin, deine Photoshop Idee!

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