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McAfee hat genug
13. Dezember 2012 00:48; Akt: 13.12.2012 05:57 Print
«Ich bin frei. Ich gehe nach Amerika»
Der gejagte IT-Millionär John McAfee ist aus der Haft in Guatemala entlassen worden. Nun will er sich in Florida niederlassen.
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Die filmreife Odyssee des John McAfee erlebt ihren Schlussakt in den USA: Der exzentrische Gründer der Computersicherheitsfirma McAfee ist am Mittwoch in Guatemala aus der Haft entlassen und in die USA ausgewiesen worden.
Video
McAfee in Guatemala verhaftet
Vertreter der Einwanderungsbehörde und ein Konvoi der Polizei eskortierten den 66-Jährigen zum Flughafen von Guatemala-Stadt. Dort wurde McAfee in ein Flugzeug Richtung Miami gesetzt.
«Ich bin frei. Ich gehe nach Amerika», erklärte er.
McAfee wurde beim Ausstieg aus dem Flugzeug von Sicherheitskräften begleitet. «Ich hab kein Telefon, kein Geld und keine Kontakte», schrieb McAfee kurz nach seiner Ankunft in Miami in seinem Internetblog. Demnach suchte er in der Metropole im US-Staat Florida zunächst ein Luxushotel im Viertel South Beach auf.
Der frühere Unternehmer und Gründer der nach ihm benannten Anti-Virus-Softwarefirma war erst in der vergangenen Woche nach Guatemala geflohen und wollte dort Asyl beantragen.
Haft statt Asyl in Guatemala
Der im Zusammenhang mit einem Mordfall in Belize gesuchte Unternehmer war vergangene Woche in Guatemala festgenommen worden, nachdem er dort illegal eingereist war. Einen Antrag McAfees auf politisches Asyl lehnten die guatemaltekischen Behörden ab. Ein internationaler Haftbefehl liegt nicht vor.
«McAfee hat das Land illegal betreten», erklärte der Sprecher der Einwanderungsbehörde, Fernando Lucero. «Und da die USA sein Heimatland sind, schiebt ihn Guatemala dorthin ab.» Zuvor hatte ein Richter McAfees Festnahme für illegal erklärt und dessen Freilassung angeordnet.
Die wochenlange Haft in dem zentralamerikanischen Land habe bei ihm Spuren hinterlassen, deutete McAfee kurz vor seiner Abreise an. «Ich kann nur sagen, dass ich mich zehn Jahre älter fühle und nicht weiss, was ich mache. Ich gehe jetzt erst einmal nach Miami.»
Bloggen auf der Flucht
McAfee hatte Anfang des Monats mit seiner wirren Flucht von Belize nach Guatemala für Aufsehen gesorgt. Dabei liess der gebürtige Brite es sich nicht nehmen, während der Odyssee unentwegt über seine Erlebnisse zu bloggen und darüber mit Journalisten zu sprechen.
Die Polizei in Belize will McAfee im Zusammenhang mit dem Mord an dem US-Bürger Gregory F. befragen. Für die Ermittler ist McAfee in dem Mordfall den Angaben zufolge eine «Person von Interesse». Das heisst, dass die Behörden eine Verwicklung des Unternehmers in den Fall vermuten. McAfee bestreitet das.
Vermögen durch Finanzkrise geschrumpft?
McAfee hatte in den späten 1980er Jahren das Unternehmen McAfee Associates gegründet. Mittlerweile hat er mit der Firma, die an Intel verkauft wurde, nichts mehr zu tun.
Vor drei Jahren zog er nach Belize, um weniger Steuern zu zahlen. Der «New York Times» sagte er 2009, dass von seinem Vermögen von einst 100 Millionen Dollar durch die Finanzkrise nur rund vier Millionen Dollar übrig seien. Andernorts wurde er mit den Worten zitiert, diese Darstellung «sei überhaupt nicht zutreffend».
Erst am Sonntag hatte McAfee erklärt, in die USA zurückkehren zu wollen, um dort ein «so normales Leben» wie möglich führen zu können.
Der Yoga-Anhänger McAfee, der offen zu seiner früheren Drogensucht steht, zeigt sich gern mit Bodyguards, jungen Frauen und Pistolen am Gürtel.
(dapd)
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MäcÄffchen
wäre zutreffender
Virus gefunden
Das System funktioniert innerhalb normaler Parameter. Der Gerichtscomputer hat einfach ein McAfee Virus entdeckt und diesen aus dem System entfernt. Das sollten wir alle tun.
gesundes Asylwesen
Die Schweiz sollte sich Guatemala als Vorbild nehmen und künftig die Asylentscheide auch innert paar wenigen Tagen treffen. Und bei uns sagt man immer es koste zuviel. Von wegen Guatemala ist doch viel ärmer und die können sich wies scheint auch Schnellgerichte leisten.
Asyl Antrag ????
Mit Bestechung geht alles in diesen Länder !
@Patricio
Tja, dann hat die USA aber mehr bezahlt als er selber :-D
Ohje...
Korrupte Staaten können sich relativ viel leisten...
Rausgekauft
Da hat er sich aber schön aus der Schei*** rausgekauft... Geld regiert die Welt!