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Massenmörder Adam Lanza
18. Dezember 2012 09:53; Akt: 18.12.2012 12:46 Print
«Kehre ihm bloss nie den Rücken zu»
Ryan Kraft war vor zehn Jahren Babysitter von Adam Lanza – schon damals hatte der Junge eine unheimliche Aura. Zuletzt lebte er in einem fensterlosen Keller.
Als Ryan Kraft am Freitagmorgen bei der Arbeit war und erste Informationen über den Täter der Tragödie von Newtown, Connecticut, bei der 20 Kinder und 7 Erwachsene starben, bekannt wurden, gefror ihm das Blut in den Adern. «Ich konnte eine Weile nichts mehr denken, dann begann ich zu zittern», erzählt der Mittzwanziger im Interview mit «CBS News». Er erkannte Adam Lanza sofort: Vor gut zehn Jahren war er sein Babysitter gewesen.
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Erste Opfer des Amoklaufs beerdigt
In den Schulen von Newtown beginnt nach dem Massaker vom vergangenen Freitag wieder der Unterricht. Alle Schulen - ausser der Sandy-Hook-Grundschule, in der ein Amokschütze 26 Menschen tötete - sollten am Dienstag wieder öffnen, viele Eltern wollten aber ihre Kinder weiterhin zu Hause behalten. Die Polizei und Schulbehörden kündigten erhöhte Sicherheitsmassnahmen für die Schulen an.
Am Montag waren in der 27'000-Einwohner-Stadt im US-Staat Connecticut die ersten beiden Opfer des Amoklaufs beerdigt worden. Für den Dienstag und die kommenden Tage sind weitere Begräbnisse geplant. (dapd)
Er erinnert sich gut an den verschlossenen Jungen, auf den er in seiner Zeit als Schüler an der Sandy-Hook-Grundschule gelegentlich aufpasste: «Wann immer wir zusammen etwas unternahmen, Videospiele spielten oder mit Legosteinen etwas bauten, war Adam unglaublich darauf fokussiert. Es war, als sei er in seiner eigenen Welt.» Und er sei von Adams Mutter Nancy gewarnt worden: «Sie schärfte mir immer ein, immer ein Auge auf ihn zu werfen und ihm bloss nie den Rücken zuzukehren oder gar ins Bad zu gehen.»
«Vor 15 Jahren hätte es mich treffen können»
Nancy Lanza lebt nicht mehr. Sie war am vergangenen Freitag das erste Opfer ihres Sohnes: Er erschoss sie, wohl in ihrem Bett, bevor er sich dazu aufmachte, eines der grössten Schulmassaker zu begehen. Ryan Kraft, der nach dem College in den Süden Kaliforniens umgezogen ist, kann noch immer nicht glauben, dass der Junge, den er vor zehn Jahren hütete, zu einer solch bestialischen Tat fähig war. «Ich bin wie betäubt. Ich kann nicht glauben, dass diese schreckliche Tat dort geschah, wo ich früher zur Schule ging. Vor 15 Jahren hätte es auch mich treffen können.»
Kraft begegnete der Hilflosigkeit mit Aktivismus und startete ein Fundraising-Projekt. Mit seinem Sammelaufruf für die Opfer der Tragödie von Newtown hat er bis am Montagabend rund 90'000 Dollar zusammengebracht.
Er hauste in einem fensterlosen Keller
Derweil werden aus dem Leben des Massenmörders neue Details bekannt. Er soll in fensterlosen Räumen im Kellergeschoss im Haus seiner Mutter gelebt haben, berichtet die britische «Sun». Dort hat er sich tagelang verschanzt und in seinem Zimmer, das tapeziert mit Postern von Panzern und Waffen war, blutrünstige Videospiele wie «Call of Duty» gespielt.
Das englische Revolverblatt zitiert einen Sanitärinstallateur, der regelmässig im Haus von Nancy Lanza arbeitete: «Es war ein wunderschönes Haus. Adam lebte aber im Keller – wie zuvor schon sein Bruder. Ich fand das immer ein bisschen merkwürdig.» Lanza habe sich den Keller sauber und schön eingerichtet. «Er hatte mehrere Computer, ein Badezimmer, Bett und Pult und einen TV. Aber es gab keine Fenster.»
Besonders irritierend war für den Arbeiter, dass die Lanza-Brüder Militärnarren waren: «Sie hatten ein riesiges Poster mit jedem Panzer, der jemals hergestellt wurde. Und sie konnten dir alles über die Waffen aus den 40er-, 50er- und 60er-Jahren erzählen, die sie nie selber gesehen hatten.» Diese hätten sie aus Spielen wie «Call Of Duty» gekannt. «Ich mache die Spiele nicht dafür verantwortlich, was passiert ist.» Aber seine beängstigende Waffenkenntnis habe Adam von diesen Games gehabt.
(jam)
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Laaaaangweilig
War doch jedem klar dass noch das böööse Killergame ins Spiel kommt.
Meinung
Ich weis schon, was als nächstes passieren wird -_- ...
Eltern in der Verantwortung
Mein Freund ist ein Gamer der allerersten Generation. Er hat sie alle gespielt: Battlefield,COD usw... Trotzdem ist er nie gewalttätig geworden. Warum? Weil er etwas hat,was heutzutage wohl nicht mehr in ist:Eltern,die ihrer Aufsichtspflicht nachgekommen sind...