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Obama an Gedenkfeier
17. Dezember 2012 07:02; Akt: 17.12.2012 10:58 Print
«Diese Tragödien müssen enden»
Die Trauer nach dem Amoklauf in Newtown mit 27 Toten ist riesig. An der Gedenkfeier für die Opfer der Sandy-Hook-Schule hat US-Präsident Barack Obama mehr Schutz für Kinder gefordert.
US-Präsident Barack Obama hat den Angehörigen der Opfer des Amoklaufs an einer Grundschule in Connecticut sein Mitgefühl ausgesprochen. An einer Trauerfeier in Newtown forderte Obama entschlossenes Handeln gegen die Waffengewalt.
Bildstrecken Obama kämpft mit den Tränen Infografik Amok im SchulhausIn einer ebenso bewegenden wie kraftvollen Rede sagte Obama am Sonntagabend (Ortszeit), es sei das vierte Mal in seiner Präsidentschaft, dass er nach einer Massenschiesserei in eine trauernde Gemeinde komme, um Trost zu spenden. «Wir können das nicht mehr tolerieren. Diese Tragödien müssen enden», sagte Obama vor den trauernden Angehörigen und Gemeindemitgliedern.
Der Präsident kündigte zwar nicht direkt Schritte zu einer Verschärfung von Waffengesetzen an. Aber er versprach, in den kommenden Wochen werde er die Macht seines Amtes nutzen, um gemeinsam mit der Polizei, Psychologen, Eltern und Lehrern darüber zu beraten, wie solche Tragödien wie in Newtown zu verhindern seien.
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(Video: Reuters)
«Wir tun nicht genug»
Der Präsident, selbst Vater von zwei Töchtern, sagte, es sei die erste Pflicht der Gesellschaft, ihre Kinder zu schützen. Er stellte die Frage, ob die USA als Nation wirklich diese Pflicht erfüllten. «Die Antwort ist nein. Wir tun nicht genug.»
Obama räumte ein, dass «kein einziges Gesetz oder Bündel von Gesetzen Böses ausrotten kann». Aber das sei keine Entschuldigung für Untätigkeit. «Ganz sicher können wir es besser machen als bisher.» Es gebe keine andere Wahl.
Die Familien seien in ihrer Trauer nicht allein, versicherte Obama. Menschen im ganzen Land weinten mit ihnen und beteten für sie. Er wisse jedoch, dass Worte die Trauer nicht lindern könnten. Zum Schluss seiner Rede verlas er die Vornamen der 26 Opfer. «Gott hat sie alle nach Hause gerufen», sagte er.
Vor der Trauerfeier hatte der Präsident sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit Familien der Opfer und den Rettungskräften getroffen. Dem Gouverneur von Connecticut, Dannel Malloy, sagte Obama, Freitag sei der schwierigste Tag seiner Präsidentschaft gewesen.
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Obamas Rede in Newtown (Quelle: CNN)
Motiv weiter unklar
Ein 20-Jähriger hatte am vergangenen Freitag in einer Grundschule in Newton 20 Kinder im Alter von 6 und 7 Jahren sowie 6 Erwachsene erschossen, bevor er sich selbst tötete. Auch seine Mutter wurde erschossen in ihrem Wohnhaus aufgefunden.
Die Polizei in Newton hatte am Sonntag zugeben müssen, dass das Motiv des Täters weiter im Dunkeln liegt. Wie Paul Vance von der Staatspolizei in Connecticut mitteilte, gab der Täter Hunderte von Schüssen ab - und hatte noch mehrere hundert Schuss Munition, als er sich selbst tötete.
Bereits am Samstag hatte der zuständige Gerichtsmediziner mitgeteilt, dass die getöteten 12 Mädchen und 8 Jungen, 5 Lehrerinnen und eine Schulpsychologin je bis zu 11 Mal von Kugeln getroffen worden seien.
Der Sender NBC berichtete unter Berufung auf Polizeikreise, der Täter habe zuerst in Newtown seine Mutter erschossen und sei dann in deren Auto zur Schule gefahren. Um das dortige Sicherheitssystem zu umgehen, habe er ein Fenster zertrümmert und sei dann ins Gebäude geklettert.
Zunächst seien die Rektorin und die Schulpsychologin auf einem Flur erschossen worden. Danach habe der Schütze in zwei Klassenzimmern alle Menschen erschossen, die er darin vorfand.
(pre/aeg/sda/dapd)
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Was macht die USA nur falsch..?
...es gibt schliesslich viele Länder mit schärferen Waffengesetzen, oder solche, die Waffenbesitz verbieten. Da gibt es kaum Amokläufe etc. Aber in den USA schon. Was mchen sie nur falsch..? Aufwachen!
Gesetz
Ein Waffengesetz,, würde nichts ändern respektive bringen. Warum? Weil in Europa, Ländern mit strikten Waffengesetzen, schon Amokläufe stattgefunden haben. Einer, der diesen Willen und fanatismus hat um zu töten,wird es machen. Da ändert nichts an einem Gesetz. Darüber hinaus,zirkulieren in den USA, soviele Waffen in privatem Besitz, dass es mit einem "Gesetz" nicht getan ist, von Heute auf Morgen,,, es gibt nur den Schein, was moralisch richtiges getan zu haben, aber faktisch, bleibt die Gefahr eines Amoklaufs bestehen, und die werden wir tragischerweise immer wieder erleben in Zukunft.
Leere Versprechen
Er verspricht immer nur und tut nichts. Wieviele Kinder sterben alle Tage im Irak in Afghanistan durch Amerikaner ? Auch traurig. Die USA der Wilde Westen es wird sich nie etwas daran ändern.