Aufbruchstimmung

12. November 2011 22:17; Akt: 13.11.2011 04:09 Print

Opposition feiert «nationale Befreiung»Opposition feiert «nationale Befreiung»

Mitte-Links-Politiker jubeln über den Rücktritt von Silvio Berlusconi und reden von einer neuen Ära für Italien, die soeben angebrochen ist. Auf den Strassen von Rom feiern die Menschen mit Champagner und Hupkonzerten.

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Italiens oppositionelle Mitte-Links-Allianz feiert den Rücktritt von Premier Silvio Berlusconi. «Heute feiern wir den Tag der nationalen Befreiung, morgen beginnt der Wiederaufbau Italiens», kommentierte der Oppositionspolitiker Antonio Di Pietro.

«Eine schmerzhafte Phase für Italien ist zu Ende gegangen. Italien ist ein Land, das das Blatt wenden und aufs Neue anfangen will. Für uns alle beginnt eine neue Ära. Wir müssen alles neu aufbauen: die Wirtschaft, die Justiz und das Wahlsystem», sagte der Fraktionschef der oppositionellen Demokratischen Partei (PD) in der Abgeordnetenkammer, Dario Franceschini.

In Rom wurde mit Hupkonzerten und Autokarussellen das Ende der Regierung Berlusconi gefeiert. Nachdem der zurückgetretene Premier den Präsidentenpalast verlassen hatte, versammelte sich eine grosse Menschenmenge vor dem Palazzo Grazioli, der Privatresidenz des Medienzaren.

«Mafioso, Mafioso!», beschimpfte die Menschenmenge den zurückgetretenen Regierungschef. Auch auf dem Mailänder Domplatz versammelten sich mehrere Hundert Menschen, die mit Champagner den Sturz der Regierung Berlusconi feierten.

(sda)

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  • Obs besser wird? am 13.11.2011 08:36 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Mafiosi agiert im verborgenen

    aber alle wissen, dass er der mafia anghoert, bei einem Bilderberger ist dies ein wenig anderst, dort wissen die wenigsten, dass diese Organisation ueberhaupt exisitiert.

  • Italiener am 13.11.2011 04:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Leider...

    ...wird sich nichts ändern. Das Problem ist nicht Berlusconi, sondern die Mentalität und das politische System im Land, welches solche Betrüger an die Macht schwemmt. Eine Mehrheit der Italiener hatte ihn ja (wieder)-gewählt. In keinem andern Land wäre so eine Person wählbar. Der Rest der politischen Elite (mit wenigen Ausnahmen) ist nicht viel besser. So gesehen hatte Italien die Regierung, die sie verdiente.

  • schwizer am 13.11.2011 01:34 Report Diesen Beitrag melden

    gute erholung

    Die zweitgrösste wirtschaftsmacht europas, 60 millionen einwohner, berühmte artikel und materialien wie autos in jedem gebiet (möbel, holz, auto, kleidung, nahrung und vieles mehr) jedoch brachte das alles nichts mit all den unnötigen regeln und einem minister der nur auf sich geschaut hat. Ich hoffe das alles wird sich ändern, denn in italien steckt viel potenzial.