Cyber-Attacke

11. November 2012 01:53; Akt: 11.11.2012 16:51 Print

Computer von EU-Mitarbeitern gehackt

Ausgerechnet auf einer Konferenz für Internetsicherheit in Aserbaidschan sind Mitarbeiter der EU-Digitalkommissarin Opfer eines Hackerangriffs geworden. Die Behörde geht von Spionage aus.

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Mitarbeiter von EU-Digitalkommissarin Neelie Kroes sind offenbar während einer Konferenz für Internetsicherheit in Aserbaidschan einem Hackerangriff zum Opfer gefallen. Die Attacke sei verübt worden, als sie sich in ihrem Hotel aufgehalten hätten, sagte Kroes' Sprecher Ryan Heath am Samstag.

So hätten er und ein Kollege von Apple eine Warnbotschaft erhalten, wonach sich Unbefugte Zugriff auf ihre Computer verschafft hätten. Er gehe von Spionage aus, sagte Heath weiter. Über mögliche Drahtzieher wollte er sich aber nicht äussern. Allerdings würden die Computer forensisch untersucht.

Der Hackerangriff sei einer von etlichen Regelverstössen, der die «raue» Realität der politischen Verhältnisse in Aserbaidschan verdeutliche, schrieb EU-Digitalkommissarin Kroes am Samstag in ihrem Blog.

Erst am Mittwoch hatte sie auf dem Internet Governance Forum in Baku die systematische Unterdrückung der Meinungsfreiheit in Aserbaidschan gegeisselt und von der Regierung einen Kurswechsel verlangt.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hans am 11.11.2012 13:43 Report Diesen Beitrag melden

    Aparatschik à la EU !

    EU-Digitalkommisarin . . . . . . , braucht wohl einen Aufhäger um ihre Position zu rechtfertigen. Wie hoch wird dereinst ihr Pension wohl sein? Der ganze Stab und der darunter angestellte Arbeiter-Trupp wird sicher jetzt während Wochen mit den "forensischen" Untersuchungen beschäftigt sein.

  • Kimbrus am 11.11.2012 13:03 Report Diesen Beitrag melden

    Gefahr lauert überall

    WLAN ist immer ein grösseres Risiko, nicht nur während einer Konferenz für Internetsicherheit. Es ist bekannt, dass in Hotels zB nach Bestätigung einer Verbindung, manchmal eben nicht nur das Hotel WLAN mithört.

  • Witzig am 11.11.2012 12:54 Report Diesen Beitrag melden

    Was? Apple kann gehackt werden?

    Ooooooooh, welch Wunder!? Müssen sich die Macianer nun doch auch um Sicherheitssoftware bemühen? Fraglich ist dann wohl auch noch, wieso Politiker auf einem Mac als Arbeitsgerät arbeiten! Da sieht man doch wiedermal, dass Politiker nicht wirklich arbeiten müssen... Und nun, liebe Apple'ler, gebt mir all euren Hass ;-)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Kurt am 12.11.2012 07:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mac sind gleich gefährlich

    Mac und pc ist kein unterschied um die daten abzufangen

  • Hans am 11.11.2012 13:43 Report Diesen Beitrag melden

    Aparatschik à la EU !

    EU-Digitalkommisarin . . . . . . , braucht wohl einen Aufhäger um ihre Position zu rechtfertigen. Wie hoch wird dereinst ihr Pension wohl sein? Der ganze Stab und der darunter angestellte Arbeiter-Trupp wird sicher jetzt während Wochen mit den "forensischen" Untersuchungen beschäftigt sein.

  • Kimbrus am 11.11.2012 13:03 Report Diesen Beitrag melden

    Gefahr lauert überall

    WLAN ist immer ein grösseres Risiko, nicht nur während einer Konferenz für Internetsicherheit. Es ist bekannt, dass in Hotels zB nach Bestätigung einer Verbindung, manchmal eben nicht nur das Hotel WLAN mithört.

  • Witzig am 11.11.2012 12:54 Report Diesen Beitrag melden

    Was? Apple kann gehackt werden?

    Ooooooooh, welch Wunder!? Müssen sich die Macianer nun doch auch um Sicherheitssoftware bemühen? Fraglich ist dann wohl auch noch, wieso Politiker auf einem Mac als Arbeitsgerät arbeiten! Da sieht man doch wiedermal, dass Politiker nicht wirklich arbeiten müssen... Und nun, liebe Apple'ler, gebt mir all euren Hass ;-)