Erstmals seit 2006

06. Dezember 2011 12:40; Akt: 06.12.2011 14:01 Print

Hisbollah-Chef zeigt sich im FernsehenHisbollah-Chef zeigt sich im Fernsehen

Seit fünf Jahren ist Hassan Nasrallah, Anführer der libanesischen Hisbollah, vor dem Mossad auf der Flucht. Jetzt hat er erstmals wieder eine Ansprache gehalten.

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Scheich Hassan Nasrallah redet beim Aschura-Fest. (Bild: Keystone)

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In einer seiner seltenen öffentlichen Ansprachen hat der Anführer der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah, Scheich Hassan Nasrallah, seinen Anhängern Mut zugesprochen. Mitglieder und Waffen der Organisation würden immer mehr, sagte Nasrallah bei einer Kundgebung in Beirut anlässlich des schiitischen Aschura-Festes am Dienstag. Die Hisbollah sei «von Dauer».

Seit dem Libanon-Krieg 2006 war der Hisbollah-Chef kaum in der Öffentlichkeit aufgetreten. Um einer gezielten Tötung durch den israelischen Geheimdienst zu entgehen, hält er sich versteckt und kommuniziert mit seinen Anhängern per Satellit.

Botschaft an die Welt

Doch am Dienstag war er zu sehen, wie er sich seinen Weg durch eine Menschenmenge in einer schiitischen Hochburg im Süden Beiruts bahnte und von einem Podium aus seine Anhänger grüsste. «Ich wollte bei euch sein, damit wir unsere Versprechen erneuern und die Welt uns hört.» Sein öffentlicher Auftritt sei eine Botschaft an diejenigen, die glaubten, «uns bedrohen» zu können, sagte Nasrallah.

Den Auftritt des Hisbollah-Chefs werteten Beobachter als Bemühung, inmitten der Unruhen in der Arabischen Welt Stärke zu zeigen. Nach dem Krieg mit Israel wurde Nasrallah von vielen Menschen der Region als arabischer Held gefeiert. Zuletzt hatten aber Demonstranten in Syrien die militante Hisbollah-Miliz immer heftiger für ihre Unterstützung des Regimes in Damaskus kritisiert.

Unter anderem wurden im Nachbarland auch die gelbe Flagge der Hisbollah und Bilder Nasrallahs verbrannt. Doch er bekräftigte diese Unterstützung für Damaskus am Dienstag und warf den USA vor zu versuchen, Syrien zu zerstören, um die Niederlage im Irak wieder wettzumachen.

(sda/dapd)

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  • Chalid ben Mahmud am 07.12.2011 13:33 Report Diesen Beitrag melden

    Tatsachen II

    2006 hat der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe, Jan Egeland, der Hisbollah darüber hinaus vorgeworfen, sich feige unter Frauen und Kinder zu mischen und dadurch die hohen zivilen Opferzahlen bei den israelischen Militäraktionen mitzuverantworten. Die Hisbollah sagt sie vertrete den Libanon und sieht sich als Beschützer. Ich sage, die Hisbollah ist ein unterdrücker und ein Geschwür in der Libanesischen Gesellschaft. Nur wird jeder der das im Libanon offen bekennt bedroht und terrorisiert. Es wird Zeit das der Westen endlich mal über die vielen kriminellen Geschäfte der Hisbollah berichtet.

  • zero am 06.12.2011 18:32 Report Diesen Beitrag melden

    tötung?

    wieso muss er eine tötung durch israel befürchten? er hat nur sein land verteidigt!

  • Manumaz am 06.12.2011 15:06 Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Klasse, dass er sich wieder in der Öffentlichkeit zeigt. Sehr charismatischer Mensch, mit Verstand und Herz.

    • HK am 06.12.2011 17:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      ..

      Gefällt mir!!

    • Duda am 06.12.2011 17:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      ?!?!

      Wie bitte?!?? Sie unterstüzen einen mörder?

    • Manumaz am 06.12.2011 21:37 Report Diesen Beitrag melden

      Antwort für Duda

      Duda, Mörder ist ein sehr dehnbarer Begriff geworden in der heutigen Zeit. Es gibt so viele Menschen auf der Welt, die "dürfen" töten und es ist ok, dann gibt es wieder die Ausnahmen, da wird man verurteilt, wenn sie ihr Land / ihre Familie verteidigen wenn sie angegriffen werden... ich denke wenn Sie ihn als Mörder bezeichnen, dann werden Sie eine lange Liste haben, auf der über seinem Namen viele andere stehen, von Leuten, die in der Öffentlichkeit stehen und gelobt werden für ihre "Heldentaten", für ihre Kriege die sie führen gegen andere Länder und somit das töten erlauben.

    • H.L. am 06.12.2011 21:46 Report Diesen Beitrag melden

      Bin empört!

      Es empört mich, dass so ein Kommentar hier überhaupt zugelassen wurde!

    • Manumaz am 07.12.2011 09:55 Report Diesen Beitrag melden

      kein Mörder

      Ich finde nicht, dass jemand ein Mörder ist, der sich, seine Familie und sein Land verteidigt.

    • Chalid ben Mahmud am 07.12.2011 10:43 Report Diesen Beitrag melden

      Verdrehung der Tatsachen

      Wer verteidigt und wer greift hier an? Soviel ich weiss, ist es die Hisbolla welche Israel mehrfach angegriffen hat und angreift. Soldaten auf Israelischen Gebiet entführt und tötet. Das zieht natürlich eine Reaktion seitens Israel hervor. Israel wird kann dann wieder als Agressor angeprangert werden.

    • Manumaz am 07.12.2011 11:17 Report Diesen Beitrag melden

      Verdrehung der Tatsachen?

      Die Hisbollah hat noch nie den ersten Schritt gemacht. Sie schlagen erst zurück wenn Israel den Libanon angreift (was rein theoretisch Aufgabe des Militärs wäre, den Libanon zu verteidigen, dieses jedoch immer abwartet). Ich glaube, dass die Verdrehung der Tatsachen von Ihrer Seite her kommt...

    • Subliminal am 07.12.2011 12:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Manumaz

      entschuldigung, aber warum sollten denn die Israelis zuerst angreifen? Die Hisbollah will doch Israel vernichten und alle Juden ins Meer werfen. "nur ihr Land verteidigen" - mir kommen die tränen...

    • Chalid ben Mahmud am 07.12.2011 13:30 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht ich verdrehe die Tatsachen

      INteressant wie sie Tatsachen verdrehen und hier Lügen herausposaunen! Die Auslöser des zweiten Libanonkrieges waren ein Überfall der Hisbollah auf einen israelischen Grenzposten am 12. Juli 2006, bei dem zwei israelische Soldaten von der Hisbollah entführt wurden und der andauernte Raketenbeschuss der Hisbollah auf Nordisrael. Die izbu 'llh ist eine Terrororganisation, dass sehen viele Staaten so. Ich selber lebte Jahrelang im Libanon und weiss von was ich hier rede. Tausende von Menschen leiden unter der Hilsbollah, welche auch Libanesische Zivilisten terrorisiert.

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