Jacob Zuma

01. Februar 2010 16:07; Akt: 01.02.2010 19:12 Print

Polygamer Präsident zeugt 20. KindPolygamer Präsident zeugt 20. Kind

Der südafrikanische Präsident Jacob Zuma ist mit drei Frauen gleichzeitig verheiratet. Die genügen ihm offenbar nicht, denn im Oktober kam eine von ihm unehelich gezeugte Tochter zur Welt – es ist bereits sein 20. Kind.

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Die Geburt von Thandekile Matina Zuma wurde erst am Wochenende publik. Gemäss südafrikanischen Medienberichten handelt es sich bei der Mutter um die 39-jährige Sonono Khoza, die geschiedene Tochter von Irvin Khoza, einem Freund des Präsidenten und einflussreichen Fussballfunktionär. Er ist einer der Hauptorganisatoren der diesjährigen Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika.

Im Dezember soll eine von Jacob Zuma entsandte Delegation im Township Soweto bei Johannesburg mit der Familie Khoza über den beim Volk der Zulus üblichen Preis für ein ausserehelich geborenes Kind gesprochen haben. Zuma selber habe im Januar die Angelegenheit mit Sonono und ihrer Mutter Matina diskutiert. Irvin Khoza hingegen soll gesagt haben, er fühle sich von seinem «Freund» Zuma betrogen.

Polygamie ist «Teil unserer Kultur»

Pikantes Detail: Anfang Januar hatte das Staatsoberhaupt mit grossem Pomp seine fünfte Eheschliessung gefeiert. Mit drei Frauen ist er gleichzeitig verheiratet, von einer ist er geschieden, eine weitere beging Selbstmord. Seinen Hang zur Polygamie verteidigte Zuma letzte Woche am WEF in Davos. Auf die Frage, ob er alle seine Frauen gleich liebe, antwortete er: «Absolut.» Die Polygamie sei «Teil unserer Kultur».

Die jüngste Tochter ist bereits das 20. Kind des 67-jährigen Präsidenten. Für die oppositionelle Demokratische Allianz ist dieses «Jubiläum» kein Grund zur Freude. Parteichefin Helen Zille attackierte den Staatschef vielmehr scharf: Sein ungeschützter Geschlechtsverkehr stehe «in direktem Widerspruch zu einer Kampagne der Regierung, die Safe Sex und Kondome im Kampf gegen Aids propagiert».

Prozess wegen Vergewaltigung

Zumas Sexleben sorgt nicht zum erste Mal für eine Kontroverse. 2006 war er in einem Prozess wegen Vergewaltigung einer HIV-positiven Frau freigesprochen worden. Damals machte er sich zum Gespött, als er erklärte, er habe von der Ansteckung gewusst und deshalb nach dem Geschlechtsverkehr geduscht.

Ergebnisse ausserehelicher Vergnüngen?

Ob verheiratet oder im Konkubinat lebend: Nicht jeder nimmt sich das Treuegelöbnis zu Herzen. Die Früchte dieser ausserehelichen Liebschaften wissen nicht immer, warum sie dem Nachbarn ähnlicher sehen als dem vermeintlich leiblichen Vater. Vermuten Sie selbst, das Ergebnis einer heimlichen Liebschaft ihrer Mutter zu sein oder lebt ihr eigenes «Kuckuckskind» nichtsahnend in einer fremden Familie? Schreiben Sie uns an: community@20minuten.ch.

(pbl)

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  • sascha am 02.02.2010 07:56 Report Diesen Beitrag melden

    So ist es

    Andere Länder, andere Sitten.. bei uns wäre das ein Fall für die Sittenpolizei.. also, bei uns ticken die Uhren eben anders.

  • rudi Beeler am 01.02.2010 18:39 Report Diesen Beitrag melden

    Sollte auch bei uns geben

    auch in der Schweiz solte man merere Frauen haben dürfen. es gibt so viele unglükliche alleinstehende Frauen bei uns, da wäre es doch schön wen man die erlösen könnte und sie heiraten dürfte. meine frau hätte sicher nicht etwas dagegen. dann müsste sie nicht mehr den ganzen Haushalt alleine machen. ausserdem sagt sie immer geteilte Freude ist doppelte Freude und wenn sie mich teilen darf mit einer anderen Frau müsste sie ja sehr erfreut sein. Und ich auch.

    • jh am 01.02.2010 22:28 Report Diesen Beitrag melden

      maenner

      dieser beitrag kann ja nur von einem mann kommen...

    • surie coyle am 02.02.2010 06:10 Report Diesen Beitrag melden

      Barmherzigkeit

      das kann ja wohl nicht dein Ernst sein!? So ein Schwachsinn kann nur einer rauslassen der das Hirn in der Hose hat. Diese Frauen sind vielleicht gar nicht so unglücklich wie du meinst und nur deshalb alleine weil eben solche Hohlköpfe wie du frei herumlaufen. Was wäre wenn deine Frau auch gleich noch drei Typen mit nach Hause nähme? Wie wärs denn wenn du deiner Frau im Haushalt helfen würdest statt noch andere hinzuzuholen? Und überhaupt hier gehts schliesslich um die gesundheitlichen Fragen der Poligamie, denn vermutlich holst du dir gerade eben da den Tod!

    • ms am 02.02.2010 08:08 Report Diesen Beitrag melden

      hab ich auch gedacht...

      ...und deshalb gar nicht ernst genommen.

    • knuzerich am 02.02.2010 09:14 Report Diesen Beitrag melden

      Schon mal was von Irnonie gehört...?

      (so kann ja nur eine Frau antworten...)

    • ms am 02.02.2010 09:49 Report Diesen Beitrag melden

      Irnonie?

      noch nie davon gehört :)

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  • Rene Wissmann am 01.02.2010 17:12 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Hoch...

    ...auf das Land wo die Rollenverteilung noch ist wie Gott es will. Keine bescheuerten Themen wie: Aber wo gehen Sie in die Kinderkrippe, kann die Mutter dann weiter malochen nach drei Wochen Baby-Urlaub, soviele Kinder bedrohen doch die Selbstverwirklichung der Eltern, bla, bla...

    • md am 01.02.2010 20:21 Report Diesen Beitrag melden

      so ein Blödsinn

      "...wie Gott es will". Hast du mit Gott persönlich gesprochen, dass du so einen unsinnigen Satz rauslässt? Und hier gehts gar nicht um die Rollenverteilung, sondern um Polygamie.

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