US-Ostküste

01. September 2011 09:52; Akt: 01.09.2011 10:00 Print

Atommüll-Tonnen von Erdbeben verrücktAtommüll-Tonnen von Erdbeben verrückt

Das Erdbeben an der US-Ostküste hat in einem AKW für eine Schrecksekunde gesorgt. tonnenschwere Atommüll-Behälter bewegten sich mehrere Zentimeter.

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Das Erdbeben an der US-Ostküste hat in einem Atomkraftwerk tonnenschwere Atommüll-Behälter zentimeterweit von der Stelle bewegt. «Sie blieben aber aufrecht stehen und sind intakt», sagte ein Sprecher des AKW-Betreibers Dominion Resources der Zeitung «Richmond Times-Gazette».

Den Angaben zufolge verrückten die Erschütterungen alle 25 in der Anlage eingelagerten Behälter um bis zu elf Zentimeter. Diese sind fünf Meter hoch, wiegen 115 Tonnen und stehen auf einer Betonschicht.

Das Kernkraftwerk in North Anna im US-Bundesstaat Virginia steht seit dem Erdbeben am 23. August still. Der Standort liegt nur knapp 20 Kilometer vom Epizentrum des Bebens entfernt, das eine Stärke von 5,8 erreichte.

Nach der Naturkatastrophe im März in Japan, bei der ein Tsunami eine Kernschmelze in mehreren Reaktoren ausgelöst hat, schürte der Vorfall auch in den USA die Diskussion über die Sicherheit der Energietechnik.

(sda)

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  • Karl Hugentobler am 01.09.2011 13:47 Report Diesen Beitrag melden

    Angsthasen - von Realität keine Ahnung

    Dieses Ereignis ist vielleicht aussergewöhnlich, aber überhaupt nicht gefährlich. Es handelt sich um abgekühlten Atommüll, das ist nicht das gleiche wie ein heisser Atomreaktor. Selbst wenn Radioaktivität austreten würde, wäre sie sehr leicht zu entfernen. Solche Probleme sind einfach zu erkennen und zu lösen, falls sie überhaupt auftreten. Es besteht keinerlei Explosionsgefahr. Hört endlich auf mit dem Alarmismus und der Herumjammerei.

    • Timothée Mollet am 02.09.2011 17:37 Report Diesen Beitrag melden

      Castor

      Falls es sich um Castoren handelt, ist die Panik noch viel mehr übertrieben, diese halten einen Sturz von einer Autobahnbrücke aus 40 m Höhe unbeschadet aus.

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