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US-Vorwahlkampf
19. Oktober 2011 06:25; Akt: 19.10.2011 10:53 Print
Eklat im TV-Duell wegen Rasenmähern
Im Vorwahlkampf um das Amt des US-Präsidenten wird mit harten Bandagen gekämpft. Favorit Mitt Romney wurde von Herausforderer Rick Perry hart angegriffen.

Gingen sich mächtig an die Gurgel: Die beiden US-Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney (links) und Rick Perry. (Bild: Keystone)
Der Vorwahlkampf der Republikaner um die US-Präsidentschaft hat deutlich an Schärfe gewonnen. Besonders der momentan aussichtsreichste Bewerber Mitt Romney ist durch harte Angriffe seiner Kontrahenten unter Druck geraten.
Bildstrecken Obamas mögliche Herausforderer 2012In einer TV-Debatte am Dienstagabend (Ortszeit) in Las Vegas (Nevada) warf ihm der texanische Gouverneur Rick Perry vor, rund ein Jahr lang wissentlich illegale Einwanderer beschäftigt und darüber gelogen zu haben. Romney sei ein Scheinheiliger, wenn er sich nun für schärfere Einwanderungsregeln ausspreche.
Perry bezog sich auf Vorwürfe, die schon im vergangenen Vorwahlkampf vor vier Jahren aufgekommen waren, als sich Romney ebenfalls um die republikanische Kandidatur beworben hatte. Wie damals bestritt der ehemalige Gouverneur von Massachusetts am Dienstag energisch, bewusst Arbeiter ohne Aufenthaltserlaubnis beschäftigt zu haben.
Er räumte lediglich ein, eine Firma zum Rasenmähen auf dem Grundstück seines Hauses beauftragt zu haben, die Illegale mit gefälschten Papieren beschäftigte. Diese seien aber umgehend entlassen worden, als er davon erfahren habe.
Romney kanzelte den Vorwurf als Verzweiflungstat von Perry ab. Dessen Umfragewerte waren in den vergangenen Wochen deutlich gesunken.
Kritik an Mormonen
Erneut erklären musste sich Romney auch wegen seiner religiösen Ausrichtung. Als Mormone stösst er vor allem bei evangelikalen Wählern auf Misstrauen. Ins Kreuzfeuer seiner Kontrahenten geriet er abermals auch, weil er in Massachusetts eine Gesundheitsreform durchgesetzt hatte, die der von US-Präsident Barack Obama ähnelt.
Die Republikaner lehnen das 2010 im Bund verabschiedete Gesetzeswerk ab und wollen es im Falle eines Wahlsieges vollständig abschaffen.
Die Vorwahlen der Republikaner beginnen nach bisherigem Stand am 3. Januar im Bundesstaat Iowa. Die Präsidentenwahl findet im November 2012 statt. Obama tritt dann für die Demokraten zur Wiederwahl an.
Hier ein Ausschnitt der hitzigen TV-Debatte auf CNN:
(sda)
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Alle 9 Kommentare

























Ganz klar!
Obama macht das locker!! 2 oder drei Reden im style von "i had a dream" und die sache ist geritzt! Erspart ech die wahl!
wieso nicht Hr. Paul?
Der Kandidat Hr. Paul ist kein Thema mehr?
wieseo kein Thema *mehr*?
Er war nie ein Thema, sonst hätte es längst einen Flächenbrand der Begeisterung für seine Ideen gegeben. Es ist zeimlich heuchlerisch wie sich die Medien über die Debatten beschweren, dabei sind sie diejenigen, die 100% der Kontrolle, aber auch die Verantwortung haben, diejenigen Themen aufzugreifen, die wichtig in der Krise sind. Ron Paul spricht davon seit 30 Jahren. Über die Gründe kann man nur mutmassen. Wohl weil die Reporter von 20 Minuten und andererer Schweizer Medien "Communist News Network" (aka CNN) als ihre einzige Quelle für die Berichterstattung nehmen.
die spinnen die amis
genau für solche debatten haben wir hier in europa den zirkus. wenn wir glück haben dann kann der zirkus knie die beiden nächstes jahr verpflichten :)
Tja eine neue sichtweise auf die Amis...
War gerade 3 wochen in den usa und kann zur zustimmen! die spinnen die Schweizer. hier muss ich wirtenpatent und und und machen und einreichen. drüben bezahle ich 25 Dollar und habe eine Lizen. Klar wird der Betreib wie hier bei uns vom Gesundheuitsamt überprüft. Aber ansonnsten habe ich keine Bürokratie um ein Projekt zu starten. Man hat mehr eigenverantwortung in USA aber auch mehr freiheit sich zu entfalten. das dies mitunter lächerliche Züge annimt ist logisch. nur das was wir hier in dem medien hören und sehen ist nicht das Amerika das ich erlebt haben.
an Konfusius
Der Name "Konfusius" passt perfekt. Wahre Freiheit gibt es in Asien. In Amerika kann ein Polizist ohne begruendeten Verdacht jemanden festnehmen, ein Bier im oeffentlichen Raum zu trinken ist ein Verbrechen und am Zoll wird man schikaniert und gedehmuetigt. Schoene Freiheit ist das. Da bleib ich lieber in Asien.