Weniger als erwartet

06. November 2012 06:42; Akt: 06.11.2012 11:48 Print

Sandy raubte 10'000 New Yorkern das Heim

Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg war nach dem verheerenden Sturm Sandy von gegen 40 000 Betroffenen ausgegangen. Nun korrigiert er die Zahl deutlich nach unten.

Bildstrecke im Grossformat »
Am 30. Oktober 2012 lag im Dunkeln. Zeitweise waren über 8 Millionen Menschen ohne Strom. Rund 100 Personen kamen durch die Folgen des Sturms ums Leben. (Stand 2. November) Weite Teile New Yorks stehen unter Wasser. . . Allein in New York kamen mindestens ums Leben. (Stand: 2. November) Meereswasser dringt in die Baustelle am . Schwer betroffen ist auch der in Lower Manhattan, New York. Mehrere Unterführungen und Metrostationen sind . Die Subway rollte zwar am Donnerstag, 1. November 2012, nach dreitägiger Schliessung im Grossteil der Stadt wieder an, allerdings nicht in den Süden Manhattans und nach Brooklyn, wo die Tunnel überflutet waren. Im Viertel im New Yorker Stadtteil Queens hat ein verheerender Brand gewütet. Das Feuer zerstörte 80 bis 100 Häuser, 200 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Auch aus dem Viertel , ebenfalls im New Yorker Stadtteil Queens, sind die Schäden verheerend. Auf strandete ein Schiff. Am Tag nach dem Strum versuchen die Menschen, sich einen Überblick zu verschaffen. , New York, ist völlig überschwemmt. Die Nachbildung der legenären überlebte den Sturm nicht. Der Kapitän, der hofte, dass sein Schiff auf hoher See sicherer war als im Hafen, ist immer noch vermisst. Die Crew wurde gerettet, aber Claudene Christian - Nachfahrin des berühmten Meuterers Fletcher Christian - erlag ihren Verletzungen im Spital. auf einem völlig überfluteten Parkplatz in Hoboken, New Jersey. Ebenfalls in , New Jersey: Wasser dringt in eine Metrostation ein. , New Jersey, steht unter Wasser. , New Jersey, stand genau im Weg von Sandy. Schon am 29. Oktober regnete es wie aus Kübeln. In der Nacht auf den 30. Oktober fegte dann der Sturm das Wahrzeichen der Stadt weg - die . Der mehrere Kilometer lange Holzsteg galt als längster seiner Art weltweit. Schwer betroffen ist ganze . Die Insel am Tag danach. Grassy Sound in , New Jersey, steht im Wasser. In , New Jersey, kommt man nur noch per Schiff vorwärts. In , New Jersey, dagegen stehen die Schiffe auf dem Trockenen. In , Connecticut, wurden ganze Häuser eingedrückt. Eine Surferin paddelt durch im US-Bundesstaat Delaware. In der Küstenstadt , North Carolina, hats den Belag von der Strasse gelupft. Im US-Bundesstaat sorgte Sandy für heftigen Schneefall. Sandy zieht weiter ostwärts. Der Tropensturm verliert an Stärke. In , Wisconsin, sorgt er aber noch hohe Wellen im Lake Michigan.

Zum Thema
Fehler gesehen?

In New York müssen nach dem verheerenden Wirbelsturm Sandy deutlich weniger Menschen in Notunterkünften untergebracht werden als zunächst angenommen. Dies gab Bürgermeister Michael Bloomberg am Montag an einer Medienkonferenz bekannt.

Er gehe von weniger als 10 000 Betroffenen aus, sagte Bloomberg. Zuvor hatte er erklärt, er befürchte, dass 30 000 bis 40 000 Menschen kein Obdach mehr hätten. Die Zahl von 40 000 sei der «schlimmste Fall» gewesen, sagte Bloomberg nun.

Der Hurrikan Sandy war in der Nacht auf Dienstag der vergangenen Woche auf die US-Ostküste getroffen. Schwere Zerstörungen und Überschwemmungen waren die Folgen. Mehr als 100 Menschen kamen ums Leben.

Nach offiziellen Angaben leben in der Stadt New York derzeit knapp 5000 Menschen in 14 Notunterkünften. Zudem wurden 200 Wärmezentren eingerichtet. Dort erhalten jene Menschen Hilfe, die bei den sinkenden Temperaturen noch ohne Heizung auskommen müssen.

Angst vor dem nächsten Sturm

Derweil ist für Mittwoch bereits ein neuer Sturm angekündigt. Der Gouverneur des Bundesstaats New York, Andrew Cuomo, zeigte sich am Montag besorgt. Das erwartete Unwetter soll die bereits von Sandy heimgesuchten Regionen im Nordosten der USA treffen.

Normalerweise stelle ein solcher Sturm keine tödliche Gefahr dar, sagte Cuomo. Die aktuelle Situation sei aber nicht normal, sagte er unter anderem mit Blick auf zerstörte Häuser.
Im Grossformat auf dem Videoportal Videoportal

Der TV-Player benötigt einen aktuellen Adobe Flash Player: Flash herunterladen
Aufräumarbeiten in Staten Island. (Video: AP-Television)

(sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

20 Minuten ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pragmatiker am 06.11.2012 16:20 Report Diesen Beitrag melden

    Unfassbar, die Schadenfreude...

    ...in den Kommentaren hier. Für jedes andere Land würde die Glückskette schon lange Spenden sammeln. Wieso nicht für USA? Das einzige Land, wo die Leute nicht jammern und nach fremde Hilfe schreien, sondern in die Hände spucken und sich selbst helfen.

  • Aurelia Jenny am 06.11.2012 11:16 Report Diesen Beitrag melden

    Und was ist mit Haiti?

    In Haiti waren die Folgen von Sandy weit schlimmer, das kratzt aber niemanden. Die hatten ja 2010 schon ihre Publicity und was jetzt dort abgeht kratzt niemanden mehr. Die Zerstörung, die Sandy in Amerika angerichtet hat, ist nichts als eine weitere "gute" Schlagzeile, die sich verkaufen lässt. Sie dazu:

  • Justicia am 06.11.2012 08:39 Report Diesen Beitrag melden

    Wirbelsturm Sandy

    Ich bedauere die Menschen die ihr Leben und ihr Heim in Wirbelsturm Sandy verloren haben. Andererseits, sollen die Amerikaner spüren und fühlen, was dass heisst, wenn die normale Menschen in anderen Staaten, durch amerikanische Kriege, das Leben verlieren und ihre Häuser und die Infrastruktur zerstört werden.

Die neusten Leser-Kommentare

  • urs bucher am 06.11.2012 17:00 Report Diesen Beitrag melden

    boulevard journalismus

    punkt genau ist er also gelandet. doch was ist mit den anderen ausser NY? hat es niemand anderes getroffen oder lässt sich damit vielmehr keine schlagzeile machen?

  • Pragmatiker am 06.11.2012 16:20 Report Diesen Beitrag melden

    Unfassbar, die Schadenfreude...

    ...in den Kommentaren hier. Für jedes andere Land würde die Glückskette schon lange Spenden sammeln. Wieso nicht für USA? Das einzige Land, wo die Leute nicht jammern und nach fremde Hilfe schreien, sondern in die Hände spucken und sich selbst helfen.

  • Aurelia Jenny am 06.11.2012 11:16 Report Diesen Beitrag melden

    Und was ist mit Haiti?

    In Haiti waren die Folgen von Sandy weit schlimmer, das kratzt aber niemanden. Die hatten ja 2010 schon ihre Publicity und was jetzt dort abgeht kratzt niemanden mehr. Die Zerstörung, die Sandy in Amerika angerichtet hat, ist nichts als eine weitere "gute" Schlagzeile, die sich verkaufen lässt. Sie dazu:

  • neal am 06.11.2012 08:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    don't worry about

    und wievielen Menschen hat die Regierung der USA das Heim zerstört und ein Chaos angerichtet...

    • Pragmatiker am 06.11.2012 16:07 Report Diesen Beitrag melden

      Und wie viele Menschen hat sie gerettet?

      Wo wäre heute Europa ohne USA?

    einklappen einklappen
  • Justicia am 06.11.2012 08:39 Report Diesen Beitrag melden

    Wirbelsturm Sandy

    Ich bedauere die Menschen die ihr Leben und ihr Heim in Wirbelsturm Sandy verloren haben. Andererseits, sollen die Amerikaner spüren und fühlen, was dass heisst, wenn die normale Menschen in anderen Staaten, durch amerikanische Kriege, das Leben verlieren und ihre Häuser und die Infrastruktur zerstört werden.