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Die Rücktrittserklärung
17. Februar 2012 11:47; Akt: 17.02.2012 12:23 Print
«Ich war immer aufrichtig»
Der deutsche Bundespräsident Christian Wulff hat in Berlin seinen sofortigen Rücktritt erklärt. Lesen Sie hier, was er in seiner gut dreieinhalbminütigen Rede genau sagte.
«Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Bürgerinnen und Bürger,
Bildstrecken Was Wulff vorgeworfen wirdDie Presse zu Wulffgerne habe ich die Wahl zum Bundespräsidenten angenommen und mich mit ganzer Kraft dem Amt gewidmet. Es war mir ein Herzensanliegen, den Zusammenhalt unserer Gesellschaft zu stärken. Alle sollen sich zugehörig fühlen, die hier bei uns in Deutschland leben, eine Ausbildung machen, studieren und arbeiten, ganz gleich, welche Wurzeln sie haben. Wir gestalten unsere Zukunft gemeinsam.
Ich bin davon überzeugt, dass Deutschland seine wirtschaftliche und gesellschaftliche Kraft am besten entfalten und einen guten Beitrag zur europäischen Einigung leisten kann, wenn die Integration auch nach innen gelingt.
Unser Land, die Bundesrepublik Deutschland, braucht einen Präsidenten, der sich uneingeschränkt diesen und anderen nationalen sowie den gewaltigen internationalen Herausforderungen widmen kann.
Einen Präsidenten, der vom Vertrauen nicht nur einer Mehrheit, sondern einer breiten Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger getragen wird.
Die Entwicklung der vergangenen Tage und Wochen hat gezeigt, dass dieses Vertrauen, und damit meine Wirkungsmöglichkeiten, nachhaltig beeinträchtigt sind.
Aus diesem Grund wird es mir nicht mehr möglich, das Amt des Bundespräsidenten nach innen und nach aussen so wahrzunehmen, wie es notwendig ist.
Ich trete deshalb heute vom Amt des Bundespräsidenten zurück, um den Weg zügig für die Nachfolge freizumachen.
Bundesratspräsident Horst Seehofer wird die Vertretung übernehmen, Bundeskanzlerin Angela Merkel wird auf der so wichtigen Gedenkveranstaltung für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt am Donnerstag der kommenden Woche sprechen.
Was die anstehende rechtliche Klärung angeht, bin ich davon überzeugt, dass sie zu einer vollständigen Entlastung führen wird. Ich habe in meinen Ämtern stets rechtlich korrekt mich verhalten. Ich habe Fehler gemacht, aber ich war immer aufrichtig.
Die Berichterstattungen, die wir in den vergangenen zwei Monaten erlebt haben, haben meine Frau und mich verletzt.
Ich danke den Bürgerinnen und Bürgern, die sich für unser Land engagieren, ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Bundespräsidialamt und allen anderen Behörden, die ich als exzellente Teams erlebt habe.
Ich danke meiner Familie, vor allem danke ich meiner Frau, die ich als eine überzeugende Repräsentantin eines menschlichen und eines modernen Deutschland wahrgenommen habe. Sie hat mir immer, gerade auch in den vergangenen Monaten, und auch den Kindern, starken Rückhalt gegeben.
Ich wünsche unserem Land von ganzem Herzen eine politische Kultur, in der die Menschen die Demokratie als unendlich wertvoll erkennen und sich vor allem, das ist mir das Wichtigste, gerne für die Demokratie engagiert einsetzen.
Und ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern, denen ich mich vor allem verantwortlich fühle, eine gute Zukunft und schliesse Sie alle dabei ausdrücklich mit ein.
Vielen Dank.»
(dapd)
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Alle 48 Kommentare

























Frau
ich frage mich ,warum H.Diekmann nicht den off.weg genommen und Anzeige bei der Sta.gemacht,gegen derBP.Dann hätte die Presse wesentlich diplomatische da gestanden,so wie es gelaufen habe ich große Bedenken am Ehrlichkeit,am Moral, am Glaubwürdigkeit und am beschaffung derBeweismaterial.Ist das noch Legitim? -oder grenzt am Kriminalitaet?Gradlienig ist das ganz bestimmt nicht
KOREKTES VERHALTEN SIEHT ANDERST AUS
Respekt verdient Herr Wulff überhaupt nicht - sondern Respektlosigkeit, denn was er sich so alles geleistet hat lässt das Fass überlaufen - der Schaden der angerichtet wurde kann nicht einfach schöngeredet werdet.
Otto wo bist Du
Jetzt ist höchste Zeit,dass sich Otto für diesen Posten meldet.Dann haben die Deutschen doch etwas zu lachen und nicht zu mekern. Darum: der Otto ist der rechte Mann der Deutschland regieren kann.