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Cavaliere gibt nicht auf
17. November 2011 11:17; Akt: 17.11.2011 11:29 Print
Berlusconi plant «Schattenkabinett»
Er kann es nicht lassen. Silvio Berlusconis neuster Streich geht so: Der italienische Ex-Premier will Montis Experten-Regierung zwar unterstützen, aber eine eigene «Schattenregierung» gründen.
Der Jubel bei Berlusconis Rücktritt war gross - zu früh?
Der ehemalige italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi zeigt sich kampfeslustig. Trotz des blamablen Endes seiner Amtszeit als Regierungschef will der Medienzar die politische Szene nicht verlassen.
Bildstrecken Berlusconis Karriere in BildernAus Verantwortungsbewusstsein gegenüber seinem Land unterstütze er die neue Experten-Regierung unter der Führung von Mario Monti. Er selbst werde jedoch eine Art «Schattenkabinett» gründen, sagte Berlusconi bei einem Treffen seiner Mitte-Rechts-Partei «Volk der Freiheit» (PdL - Popolo della liberta) am Mittwochabend.
Auf Polit-Streit verzichten
Dieses werde dem amtierenden Premier Vorschläge für Massnahmen und Reformen unterbreiten. In dieser dramatischen Phase der Schuldenkrise müsse man in Italien auf politischen Streit verzichten und für das Wohl des Landes zusammenarbeiten.
Berlusconi berichtete, dass er sich persönlich um eine Neugründung seiner Partei kümmern werde, die in den letzten Monaten stark an Popularität eingebüsst hat. «Ich werde wieder als Unternehmer arbeiten, aber als Unternehmer einer politischen Partei. Jetzt müssen wir alles neu organisieren», sagte er.
Trotz des Popularitätsverlusts könne seine Partei immer noch mit 27,6 Prozent der Stimmen rechnen, versicherte Berlusconi. Er bezog sich dabei auf Umfragen, die er selber beauftragt hatte.
(sda)






















