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Vulkanausbruch
14. September 2012 04:17; Akt: 14.09.2012 15:44 Print
Zehntausende in Guatemala auf der Flucht
Der Vulkan Fuego im Süden von Guatemala ist ausgebrochen und hat 33 000 Menschen in die Flucht geschlagen. Das Rote Kreuz richtete Notunterkünfte ein.
Nach dem Ausbruch eines Vulkans in Guatemala sind mehrere tausend Menschen in Autos, Lastwagen und Bussen aus der Gefahrenzone geflohen. Aus dem Vulkan, der rund 75 Kilometer von Guatemala-Stadt entfernt liegt, ergossen sich breite Ströme glühender Lava.
Leser-Reporterin Gabi Colosi hat uns dieses Foto vom Vulkan Fuego in Guatemala geschickt.
Der Leiter des Zivilschutzes, Sergio Cabanas, erklärte, insgesamt seien
Das Rote Kreuz richtete Notunterkünfte ein. Viele Einwohner am Hang des Feuerbergs sind indigene Kakchikeles, Nachfahren der Maya, die in zumeist ärmlichen Verhältnissen leben.
Am Donnerstag spie der Vulkan seine Asche fast drei Kilometer in die Atmosphäre, wie der Zivilschutz mitteilte. Die Asche verteilte sich über einem Gebiet von bis zu 80 Kilometern südlich des Vulkans.
Heisse Gaswolken bildeten sich an den Hängen des Bergs. Wegen des dichten Ascheregens betrug die Sichtweite an manchen Stellen nur drei Meter. Die Behörden warnten, der Flugverkehr in dem Gebiet könne beeinträchtigt werden. Allerdings minderte einsetzender Regen die Gefahr für Flugzeuge.
Es sei eine Reihe mittlerer und schwerer Eruptionen des Feuervulkans beobachtet worden, sagte ein Experte des Instituts für Vulkanforschung. Daher habe das Institut die Alarmstufe Orange ausgegeben, die für Gefahr steht.
Es donnerte und wurde dunkel
Einwohner und Bauern berichteten, sie seien von einem lauten Donnern geweckt worden. Es habe eine Reihe von Eruptionen gegeben. Asche verdunkelte den Himmel und bedeckte die umliegenden Zuckerrohrfelder.
«Es donnerte, dann wurde es dunkel und die Asche begann zu fallen», sagte Miriam Curumanco, eine 28-jährige Hausfrau aus dem Dorf Morelia. Sie wurde zusammen mit 16 Familienmitgliedern in eine Notunterkunft auf dem Gelände einer Grundschule in der Stadt Santa Maria gebracht.
Der Vulkanforscher Jorge Giron forderte die Menschen in der Nähe des Vulkans auf, ihre Häuser wegen des Ascheregens nicht zu verlassen. Teresa Marroquin vom Roten Kreuz erklärte, die Organisation verteile Wasser an die Betroffenen. Viele hätten Atem- und Augenprobleme.
Der Feuervulkan liegt etwa 16 Kilometer von Antigua entfernt. In der Stadt leben rund
Ausbruch des Vulkans Fuego:
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Quelle: Youtube/homerdavilag
(sda/dapd)

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