Jäger werden Gejagte

18. Januar 2012 18:36; Akt: 18.01.2012 18:36 Print

Mit Enterhaken gegen Tierschützer

Zwischen Umweltaktivisten und japanischen Walfängern kam es erneut zu unschönen Zusammenstössen: Sie bekämpften sich auf offener See mit Enterhacken und Bambusstöcken.

Der TV-Player benötigt einen aktuellen Adobe Flash Player: Flash herunterladen
Zum Thema
Fehler gesehen?

Mit einem kleinen Motorboot versuchten Walschützer, das japanische Walfangschiff Yushin Maru 2 zu sabotieren. Den Walfängern zufolge schleuderten die Aktivisten Farbgläser gegen ihr Schiff. Später versuchten sie, mit einem Seil ihre Schiffsschraube zu blockieren. Die Mannschaft der Sea Shepherd Conservation Society hingegen schreibt auf ihrer Homepage, sie wollten die Fahrt des Walfangschiffs verlangsamen.

Umfrage
Was ist Ihre Meinung zum Walfang?
87 %
6 %
7 %
Insgesamt 460 Teilnehmer

Mit Bambusstöcken und Enterhaken wehrten die Japaner die Angriffe der Walschützer ab. Dabei seien mehrere Besatzungsmitglieder im Gesicht und im Schulterbereich getroffen worden, unter anderem ein Fotograf und ein Kameramann des Dokumentationssenders «Animal Planet». Die Crew der Yushin Maru 2 behauptete ihrerseits, die Aktivisten hätten mit Enterhaken nach ihnen geworfen.

«Forschungsexemplare» in Sushi-Restaurants oder Supermärkten

Es ist nicht das erste Aufeinandertreffen der Sea Shepherd Conservation Society mit japanischen Walfängern. Die Tierschützer befinden sich auf ihrer achten Mission, um illegale Aktionen von Walfängern aufzudecken. Japan erklärte, die Jagd erfolge zu Forschungszwecken und sei von der internationalen Walfangorganisation gebilligt. Dennoch landen immer wieder «Forschungsexemplare» in Sushi-Restaurants oder Supermärkten.

(pru/dapd)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marco S am 18.01.2012 20:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der falsche Weg Greenpeace!!

    Dies ist ganz betimmt der falsche Weg!! Ich finde den Walfang ein riesen Mist, aber Greenpeace kann nicht einfach ein Schiff angreifen, dann sind sie wirklich selber Schuld wenn man irgendwann mal auf sie schiesst, müssen dann nicht jammern, sie stiften ja den Streit an. Wennschon muss der Walfang in Japan auf der politischen Ebene verboten werden.

    einklappen einklappen
  • Jeremey am 18.01.2012 20:15 Report Diesen Beitrag melden

    Danke Sea Shepherd!

    Es ist höchste Zeit, dass man diesen absolut barbarischen Japanern Einhalt gebietet. Es ist die pure Heuchlerei, dass sie unter dem Vorwand der Wissenschaft Walfang betreiben. Gut gibt es so selbstlose Menschen, die ihr Leben für die wehrlosen Tiere einsetzen!

  • Hanspeter am 18.01.2012 19:23 Report Diesen Beitrag melden

    Hmm..

    was soll man da sagen: Keine Wunder wenn die Aktivisten mit Gewalt gegen die Walfänger vorgehen, werden diese auch die Attacken mit Gewalt beantworten. Diese Tierschützer werden das nicht so lösen können. Die sind nichts anderes als Piraten! Bin auch für den Tierschutz, aber nicht auf diese Art und Weise wie Sea Shepherd und teilweise GreenPeace

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Marc am 20.01.2012 00:08 Report Diesen Beitrag melden

    Öffentlicher Brief an die Botschaft

    Man sollte einen Öffentlichen Brief an die Japanische Botschaft Schreiben, so das die ganze Schweiz vom Brief erfährt dann sollte die Botschaft antworten. Oder es sollten so viele Schweizer wie möglich die Japanische Botschaft an schreiben. So das es eine richtige flut von Briefen gibt.

  • Kurt am 19.01.2012 12:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Botschaft angeschrieben

    Ich habe nun schon mehrmals die japanische bootschaft in der schweiz angeschrieben.leider erachten diese es nicht einmal für nötig zu antworten.i h würde gerne wissen wiso man für die angebliche forschung 800 walen schiesst und 50blau und finnwale.wenn es wirklich forschung wäre mùsste sicher nicht einer sterben.man könnte auch proben von lebenden tieren nehmen

  • Nubo am 19.01.2012 10:57 Report Diesen Beitrag melden

    Erst schimpfen, dann essen

    Hier gegen die bösen Wahlfänger schimpfen und über Mittag ins nächste Sushi-Restaurant? Das sind die besten. Auch bei uns ist Sushi total in. Ich find's einfach nur grusig.

  • Adriano S. am 19.01.2012 09:08 Report Diesen Beitrag melden

    Weiter so!

    Go Sheperds!!

    • Jenny am 19.01.2012 11:41 Report Diesen Beitrag melden

      YES!!

      und wie!!! Beide Daumen hoch!!

    einklappen einklappen
  • yani am 19.01.2012 08:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ohje...

    Walfang sollte verboten sein, das stimmt. Doch wenn diese Typen auf die Weise versuchen dagegen anzukämpfen gehören sie einfach nur eingesperrt und sind keinen Deut besser. Der mediengeile Watson sollte, meiner Meinung nach, das gleiche Schicksal ereilen wie in der Southpark Folge... Denn wer Gewalt mit Gewalt bekämpft hat nichts anderes verdient.

    • Watson am 19.01.2012 10:57 Report Diesen Beitrag melden

      es reicht

      ja mit reden ist man sehr weit gekommen

    • Thorsten Stüker am 19.01.2012 12:12 Report Diesen Beitrag melden

      Die UN gibt uns das Recht

      Wird eigentlich verbotener Walfang nicht durch Staaten verfolgt, gibt die Walfang-Resolution der UN auch "Einzelpersonen" und "privaten Organisationen" das Recht der Verfolgung, Ahndung und Verhinderung des Walfanges. Allein deshalb ist Watson auf der sicheren Seite, denn er bricht nicht internationales Seerecht, sondern die Japaner brechen internationales Recht und machen dies unter den Augen der international stillen Regierungen, die sich nicht um die Wale scheren. Insofern ist die Arbeit Watsons nicht zu beanstanden und aus rechtlicher Sicht einwandfrei.

    einklappen einklappen