Jäger werden Gejagte

18. Januar 2012 18:36; Akt: 18.01.2012 18:36 Print

Mit Enterhaken gegen Tierschützer

Zwischen Umweltaktivisten und japanischen Walfängern kam es erneut zu unschönen Zusammenstössen: Sie bekämpften sich auf offener See mit Enterhacken und Bambusstöcken.

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Mit einem kleinen Motorboot versuchten Walschützer, das japanische Walfangschiff Yushin Maru 2 zu sabotieren. Den Walfängern zufolge schleuderten die Aktivisten Farbgläser gegen ihr Schiff. Später versuchten sie, mit einem Seil ihre Schiffsschraube zu blockieren. Die Mannschaft der Sea Shepherd Conservation Society hingegen schreibt auf ihrer Homepage, sie wollten die Fahrt des Walfangschiffs verlangsamen.

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Mit Bambusstöcken und Enterhaken wehrten die Japaner die Angriffe der Walschützer ab. Dabei seien mehrere Besatzungsmitglieder im Gesicht und im Schulterbereich getroffen worden, unter anderem ein Fotograf und ein Kameramann des Dokumentationssenders «Animal Planet». Die Crew der Yushin Maru 2 behauptete ihrerseits, die Aktivisten hätten mit Enterhaken nach ihnen geworfen.

«Forschungsexemplare» in Sushi-Restaurants oder Supermärkten

Es ist nicht das erste Aufeinandertreffen der Sea Shepherd Conservation Society mit japanischen Walfängern. Die Tierschützer befinden sich auf ihrer achten Mission, um illegale Aktionen von Walfängern aufzudecken. Japan erklärte, die Jagd erfolge zu Forschungszwecken und sei von der internationalen Walfangorganisation gebilligt. Dennoch landen immer wieder «Forschungsexemplare» in Sushi-Restaurants oder Supermärkten.

(pru/dapd)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Marc am 20.01.2012 00:08 Report Diesen Beitrag melden

    Öffentlicher Brief an die Botschaft

    Man sollte einen Öffentlichen Brief an die Japanische Botschaft Schreiben, so das die ganze Schweiz vom Brief erfährt dann sollte die Botschaft antworten. Oder es sollten so viele Schweizer wie möglich die Japanische Botschaft an schreiben. So das es eine richtige flut von Briefen gibt.

  • Kurt am 19.01.2012 12:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Botschaft angeschrieben

    Ich habe nun schon mehrmals die japanische bootschaft in der schweiz angeschrieben.leider erachten diese es nicht einmal für nötig zu antworten.i h würde gerne wissen wiso man für die angebliche forschung 800 walen schiesst und 50blau und finnwale.wenn es wirklich forschung wäre mùsste sicher nicht einer sterben.man könnte auch proben von lebenden tieren nehmen

  • Nubo am 19.01.2012 10:57 Report Diesen Beitrag melden

    Erst schimpfen, dann essen

    Hier gegen die bösen Wahlfänger schimpfen und über Mittag ins nächste Sushi-Restaurant? Das sind die besten. Auch bei uns ist Sushi total in. Ich find's einfach nur grusig.

  • Adriano S. am 19.01.2012 09:08 Report Diesen Beitrag melden

    Weiter so!

    Go Sheperds!!

    • Jenny am 19.01.2012 11:41 Report Diesen Beitrag melden

      YES!!

      und wie!!! Beide Daumen hoch!!

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  • yani am 19.01.2012 08:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ohje...

    Walfang sollte verboten sein, das stimmt. Doch wenn diese Typen auf die Weise versuchen dagegen anzukämpfen gehören sie einfach nur eingesperrt und sind keinen Deut besser. Der mediengeile Watson sollte, meiner Meinung nach, das gleiche Schicksal ereilen wie in der Southpark Folge... Denn wer Gewalt mit Gewalt bekämpft hat nichts anderes verdient.

    • Watson am 19.01.2012 10:57 Report Diesen Beitrag melden

      es reicht

      ja mit reden ist man sehr weit gekommen

    • Thorsten Stüker am 19.01.2012 12:12 Report Diesen Beitrag melden

      Die UN gibt uns das Recht

      Wird eigentlich verbotener Walfang nicht durch Staaten verfolgt, gibt die Walfang-Resolution der UN auch "Einzelpersonen" und "privaten Organisationen" das Recht der Verfolgung, Ahndung und Verhinderung des Walfanges. Allein deshalb ist Watson auf der sicheren Seite, denn er bricht nicht internationales Seerecht, sondern die Japaner brechen internationales Recht und machen dies unter den Augen der international stillen Regierungen, die sich nicht um die Wale scheren. Insofern ist die Arbeit Watsons nicht zu beanstanden und aus rechtlicher Sicht einwandfrei.

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