Virtuelle Zeitreise

05. September 2013 17:49; Akt: 05.09.2013 17:50 Print

Mit Street View durch Fukushima spazieren

Das Betreten der kontaminierten Region Fukushima ist hochgefährlich. Ausser man reist mit Street View. Dabei kann man jederzeit an dieselbe Stelle vor der Katastrophe wechseln.


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Eine virtuelle Fahrt durch die Stadt Namie in der Präfektur Fukushima. Hier finden Mobile-User die Story auf dem Internet.>>

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In Street View zeigt Google neue Bilder der japanischen Küste, welche die jüngste Entwicklung im Gebiet um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima erkennen lassen. Auf der Website «Mirai no Kioku» («Erinnerung an die Zukunft») sind sogar Zeitreisen möglich: Internetnutzer können unter den Stichworten «‹Before› and ‹After› Comparisons» («Vorher/Nachher-Vergleiche») sowie «Other Locations that Sustained Damage» («Weitere havarierte Orte») Fahrten durch die Region vor der Katastrophe machen und jederzeit an dieselbe Stelle unmittelbar nach der Katastrophe wechseln. Der Effekt ist beeindruckend.

Eine Google-Sprecherin in Japan sagte am Donnerstag, die neuen Bilder seien zwischen April und August entstanden. Das AKW Fukushima war im März 2011 durch ein Erdbeben und einen Tsunami schwer beschädigt worden.

Zu sehen sind bei Street View unter anderem Bilder von Städten und Dörfern, deren Bewohner wegen der immer noch sehr hohen radioaktiven Strahlung nach wie vor nicht zurückkehren können. Auf anderen Fotos ist zu sehen, wie der Wiederaufbau Fortschritte macht.

Schiffswracks am Strassenrand:


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Internet-Link für Mobile-User.

(kmo/sda)