Erneuter Raketenstart

03. Februar 2012 16:35; Akt: 03.02.2012 16:35 Print

Iran schickt Wetter-Satelliten in den OrbitIran schickt Wetter-Satelliten in den Orbit

Im Zuge des Weltraumprogramms hat Iran einen weiteren Satelliten, den insgesamt dritten, in die Umlaufbahn gebracht. Dieselbe Technologie kann auch für das Abfeuern von Sprengköpfen verwendet werden.

Der TV-Player benötigt einen aktuellen Adobe Flash Player: Flash herunterladen
  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Der Iran hat nach eigenen Angaben am Freitag einen kleinen Satelliten in eine Erdumlaufbahn gebracht. Der 50 Kilogramm schwere Mikrosatellit «Navid» aus heimischer Produktion soll der amtlichen Nachrichtenagentur IRNA zufolge Wetterdaten sammeln und nach möglichen Naturkatastrophen Ausschau halten. Er werde in einer Höhe von 375 Kilometern die Erde 15 Mal am Tag umrunden.

Gleiche Technik für Sprengköpfe

Es ist der dritte Satellit, der im Zuge des ambitionierten iranischen Weltraumprogramms ins All gebracht wurde. Das Programm hat im Zusammenhang mit dem umstrittenen Atomprogramm die Sorgen der internationalen Gemeinschaft vertieft: Dieselbe Technologie, mit der Satelliten ins Weltall transportiert werden können, kann auch für das Abfeuern von Sprengköpfen verwendet werden.

Auf Würmer sollen Mensch folgen

Der Iran hat in den vergangenen Jahren mehrfach Fortschritte seines Weltraumprogramms gemeldet, die allerdings nicht von anderer Seite bestätigt wurden. 2010 verkündete Teheran den erfolgreichen Abschuss einer Rakete mit einer Maus, einer Schildkröte und Würmern an Bord. Erklärtes Ziel ist es, binnen zehn Jahren einen Menschen ins Weltall zu befördern.

(pru/sda/dapd)

20min Login Facebook Connect
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
  • thomas am 04.02.2012 09:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Recht auf Technologie

    Jeder sollte das recht auf solche Technologien haben. Man kann jede Technologie , auch die Atomkraft, friedlich nutzen.

  • Gilbert Maier am 03.02.2012 18:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gut

    ist doch super dass der ran so modern geworden ist. Haben die kein recht dafür ? -> Unf ich glaube nicht dass der iran wirklich atombomben bauen wird.