Blutbad in den USA

22. September 2012 12:30; Akt: 22.09.2012 12:40 Print

Opfer des Batman-Massaker verklagen Kino

Zwölf Menschen starben bei dem Amoklauf in einer Kino-Vorstellung in Aurora, Colorado. Dutzende wurden verletzt. Die Überlebenden machen nun die Betreiber des Kinos mitverantwortlich für das Massaker.

Bildstrecke im Grossformat »

Die Helden von Aurora.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Zwei Monate nach dem blutigen Amoklauf in einem Kino von Colorado haben mehrere Verletzte die Betreiber des Filmtheaters wegen gravierender Sicherheitsmängel verklagt. Die beiden am Freitag in Denver eingereichten Klagen werfen den Betreibern grobe Nachlässigkeit vor.

Wie die Lokalzeitung «The Denver Post» am Samstag berichtete, sollen die Kinobesitzer während der mitternächtlichen Premiere des neuen «Batman»-Films im Kino von Aurora keine Wachleute abgestellt haben. Weiter seien die Türen, durch die der Amokschütze in den Saal eingedrungen sein soll, nicht durch einen Alarm geschützt und der Parkplatz hinter dem Kino nicht überwacht worden sein.

Verwirrt und geistesabwesend

Der mutmassliche Todesschütze James Holmes hatte in der Nacht zum 20. Juli in einem Kino in Aurora während der Batman-Premiere zwölf Menschen erschossen und 58 weitere verletzt. Gegen den 24-jährigen Studenten der Neurowissenschaften läuft derzeit ein Gerichtsverfahren, bei einer Verurteilung wegen Mordes droht ihm die Todesstrafe.

Während der Anhörungen wirkte Holmes verwirrt und geistesabwesend. Laut dem Zeitungsbericht richten sich die Klagen gegen die Muttergesellschaft des Kinos, Cinemark USA.

(aeg/sda)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • König Werner am 22.09.2012 15:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    USA pfff

    Wie in den USA bekannt ist wird alles verklagt was nicht rüttel und sattelfest ist. Ich finde das einfach nur geistesgestört. Im Vergleich zur USA gibt es hier noch werte wie toleranz und vertrauen.

    einklappen einklappen
  • Dani am 22.09.2012 13:00 Report Diesen Beitrag melden

    Typisch

    Umso Tragisch dieses Ereignis auch ist, typisch Amis alles auf Millionen verklagen was nicht bis 3 aud den Bumen ist.

  • Mark Strahl am 22.09.2012 13:48 Report Diesen Beitrag melden

    Es hackt wohl...

    Bei allem Mitgefühlt für die Opfer aber das geht zu weit! Einfach nur Dumm nun dem Kino die Schuld zu schieben zu wollen! Wachleute und totale Überwachung fordern aber dann trotzdem sicher nicht mehr zahlen wollen an der Kinokasse, diese Leute sind einfach nur verblendet oder auf Geld aus.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Hans Meiser am 24.09.2012 13:59 Report Diesen Beitrag melden

    Verschwörung?

    Das wirklich interessante, warum es ihm in die Schuhe geschoben wurde (mit der Droge: Teufelsathem), ist, was sein Vater für ein Bankenkredit-Programm programmierte-

    • zweifler am 24.09.2012 15:13 Report Diesen Beitrag melden

      genau!

      über sein vater sollte man sich mal informieren.. vorallem sieht man dem jungen die drogen extrem an: aphatischer blick, grosse pupillen etc..

    einklappen einklappen
  • Fidan.L am 22.09.2012 19:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gesunder Menschenverstand

    Ich verklage jetz das Wetter das mich heute krank gemacht hat. Hoffe mit einer Entschädigung von 1. Mio franken. Manchmal frage ich mich ob man überhaupt mitleid mit den Amerikaner haben sollte? Und niemand kommt auf die Idee Waffen zu illegalisieren. Nein das wird nie der fall sein, weil einfach Waffen zu schön sind und zuckersüss unschuldig ...

    • Michael Stettler am 23.09.2012 17:36 Report Diesen Beitrag melden

      Schmerz lass nach

      Es ist schon fürchterlich, wie es sich gierige Anwälte immer wieder erlauben, die verletzten Herzen und Gesinnungen von Opferfamilien zu missbrauchen, um aus völlig dekadenten Paragrafen Profit schlagen zu können. Klar, das Kino hätte doch jede dunkle Ecke ausleuchten können und wenn an verschiedenen Stellen im Kino ein, auf die Zähne bewaffneter Sicherheitsprotz mit Nachsichtgerät gestanden wäre, hätte es längst nicht soviele Tote gegeben. Es darf nicht Standart in einer Gesellschaft sein, bei grösseren Menschenansammlungen ein Amokrisiko miteinberechnen zu müssen, das ist schlichtweg krank!

    einklappen einklappen
  • allan am 22.09.2012 18:40 Report Diesen Beitrag melden

    omg...

    bewachte parkplätze, alarmgesicherte eingangstüren und wachleute bei einer mitternachtspremiere? wieso nicht gleich die armee einberufen?

  • Simon Trachsel am 22.09.2012 18:14 Report Diesen Beitrag melden

    Nur erster Schritt

    Als nächstes werden die Waffenproduzenten verklagt, dann die Mienen, welche die erforderlichen Metalle für die Waffenproduktion schürften. Dann die Munitionsproduzenten, die Chemie, welche die Chemikalien für das Pulver lieferten, nochmals die Minen, welche die Metalle für Geschoss und Hülsen lieferten. Nicht zu vergessen die Maschinenproduzenten, welche die Bearbeitungsmaschinen an Waffenproduzent, Munitionsproduzent, Minenbetreiber ...

    • Michael Stettler am 23.09.2012 17:43 Report Diesen Beitrag melden

      Falsch

      Mit der angewanten Logik könnte der Waffenfabrikant von den Überlebenden eine Provision einklagen. Schliesslich steigerte sich die Überlebenschancen der Unversehrten massiv, als die Waffe des Täters plötzlich klemmte und seitens Täters nicht mehr wieder in Betrieb genommen werden konnte!

    einklappen einklappen
  • Nemo am 22.09.2012 17:42 Report Diesen Beitrag melden

    Was soll das?

    Da würde ich vorher die Mutter anklagen, die mit ihrer 6 jährigen Tochter so einen Film zu so später Stunde schauen geht. Ach ja . Sie kann man ja nicht mehr zu Rechenschaft ziehen.

    • Michael Stettler am 23.09.2012 17:51 Report Diesen Beitrag melden

      Gehts noch?

      Ganz sicher kann man die Mutter nicht zur Rechenschaft ziehen! Schliesslich hatte der Action und Gewalt lastige Film KEINERLEI Sexszenen! Es ist verantwortungsvoll kleine Kinder mit in den Ausgang zu nehmen. Mit einer Nanny zu hause besteht ja geradezu das Risiko dass die was sexistisches im TV schaut oder am Telefon flucht! Also lass diese Mutter in Ruh!

    einklappen einklappen