Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Wirtschaftskrise
02. April 2009 08:38; Akt: 02.04.2009 09:04 Print
Zuwanderer mit Geld vertreiben
Japan will angesichts steigender Arbeitslosigkeit tausende Zuwanderer mit einer Einmalzahlung von 300 000 Yen (3500 Franken) zur Ausreise bewegen.
Für jedes mitausreisende Familienmitglied legt die Regierung nochmal
Eine japanische Sambatänzerin während des jährlichen Sommerfestivals «Asakusa Samba Carnival» in Tokio am 31. August 2002.(Bild: Keystone)
Die Regierung will mit dem seit Mittwoch geltenden Angebot offenbar Druck vom Arbeitsmarkt nehmen, nachdem die Arbeitslosenrate mit 4,4 Prozent zuletzt auf den höchsten Wert seit drei Jahren gestiegen war. Doch das Angebot der Regierung hat einen Haken: Wer die Ausreisehilfe annimmt, kann in Japan kein Visum der gleichen Kategorie mehr bekommen. Eine Rückkehr auf den japanischen Arbeitsmarkt wäre damit de facto ausgeschlossen. Beobachter rechnen daher nicht mit grosser Nachfrage, zumal auch Südamerika unter der Weltwirtschaftskrise leidet.
Die Regierung hatte den Arbeitsmarkt in den 1990er Jahren für Nachfahren japanischer Auswanderer aus Südamerika geöffnet, um während einer Boomphase billige Arbeitskräfte zu bekommen. Die meisten der Südamerikaner in Japan, gut
(dapd)






















