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Schiiten als Ziel
27. Januar 2012 14:45; Akt: 27.01.2012 15:02 Print
32 Tote bei Anschlag auf Trauerzug
Bei einem Selbstmordanschlag sind in der irakischen Hauptstadt Bagdad mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen. Bei den meisten Toten handelt es sich um Polizisten, die einen Trauermarsch bewachten.

In einem schiitischen Quartier von Bagdad riss eine riesige Explosion mindestens 32 Menschen in den Tot. (Bild: AFP)
Bei der Explosion eines mit Sprengstoff beladenen Autos nahe eines Trauerzugs sind am Freitag in der irakischen Hauptstadt Bagdad mindestens 32 Menschen getötet worden. Bei der Hälfte der Toten handelte es sich um Polizisten, die den Marsch bewachten. 65 weitere Menschen wurden verletzt, wie die Polizei mitteilte.
Infografik Ethnien im Irak«Es war eine riesige Explosion», sagte der Ladenbesitzer Salam Hussein, der den Trauerzug beobachtet hatte. Nachdem einer seiner Mitarbeiter bei dem Anschlag verletzt worden sei, habe er diesen ins Krankenhaus gebracht. Dabei habe er rund um den Anschlagsort in Flammen stehende Fahrzeuge und «verstreut herumliegendes menschliches Fleisch und mehrere verstümmelte Körper in Blutlachen» gesehen, sagte der Händler. Nur Minuten nach dem Anschlag eröffneten Bewaffnete an einem Kontrollposten in dem Viertel das Feuer und töteten der Polizei zufolge zwei Beamte.
Bei dem Anschlag sprengte ein Selbstmordattentäter sein Auto in einem vorwiegend von Schiiten bewohnten Viertel Bagdads in die Luft. Dort waren Trauernde zu einem Begräbnis für eine am Vortag getötete Person zusammengekommen.
Seit Beginn des Jahres wurden im Irak mindestens 200 Menschen bei Anschlägen getötet. Nach dem Abzug der amerikanischen Truppen und einer andauernden politischen Krise wächst die Sorge vor einem Bürgerkrieg im Irak. Bisher waren die meisten Todesopfer schiitische Pilger oder Angehörige der irakischen Sicherheitskräfte.
(dapd)
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1,10,100,1000= Keiner mehr da...
Immer nur Terror, unglaublich. Wie ticken all diese Menschen nur, denen der Sinn im Leben darin scheint, möglichst viele Menschen umzubringen. Hier ein paar wenige, dort ein paar mehr, anderswo etliche Hundert und das auf allen Seiten. Irgendwann gehen ihnen die Leute wie Feinde aus, und dann? Ein menschenleeres verbranntes Land - und dann?