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UNO
29. Mai 2009 21:38; Akt: 29.05.2009 21:42 Print
In Polen blüht der Menschenhandel
Die UNO beklagt eine Zunahme des Menschenhandels in und durch Polen. Mit der EU-Integration hat sich Polen von einem Herkunftsland des Menschenhandels zu einem Transit- und Zielland gewandelt.
«In den vergangenen fünf Jahren, wegen des Beitritts von Polen zur Europäischen Union und zum Schengen-Raum, hat der Umfang des Menschenhandels zugenommen», sagte die Sonderberichterstatterin Joy Ngozi Ezeilo am Freitag in Genf.
Mit der EU-Integration habe sich Polen von einem Herkunftsland des Menschenhandels zu einem Transit- und Zielland gewandelt, erläuterte Ezeilo. Sie berief sich auf Statistiken der polnischen Polizei.
Ezeilo beklagte, die polnischen Behörden hätten keine ausreichenden Kapazitäten, den Menschenhandel zu unterbinden, der Arbeitskräfte und Prostituierte betreffe. Die UNO-Beauftragte rief die Regierung in Warschau auf, die Gesetze zum Kampf gegen den Menschenhandel zu verschärfen und für eine Entschädigung der Opfer zu sorgen.
(sda)





















