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USA verlassen den Irak
31. August 2010 13:32; Akt: 31.08.2010 13:56 Print
Biden macht auf Optimismus
Die Amerikaner liessen die Iraker nicht im Stich, sagte US-Vize-Präsident Joe Biden kurz vor dem offiziellen Abzug. Die Gewalt nehme im Irak nicht zu.

US-Vize-Präsident spricht mit dem irakischen Premier Nouri al-Maliki in Bagdad. (Bild: AFP)
Vor der offiziellen Feier zum Ende des amerikanischen Kampfeinsatzes im Irak ist US-Vizepräsident Joe Biden am Dienstag noch einmal mit dem irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki zusammengetroffen. Er versuchte vor dem Treffen, dem Eindruck entgegenzutreten, die USA liessen den Irak in einer schwierigen Zeit im Stich. Die Versuche der militanten Islamisten, den Irak ins Chaos zu stürzen, seien gescheitert. Was auch immer in der Presse stehe über eine zunehmende Gewalt, die Wahrheit sei, dass es viel sicherer geworden sei, sagte er.
Infografik Ethnien im IrakIm Irak bleiben nach dem Abzug der letzten Kampftruppen immer noch knapp
Biden wollte die irakische Führung auch auffordern, fast ein halbes Jahr nach der Parlamentswahl endlich eine neue Regierung zu bilden. Eine Einigung kam bislang nicht zustande, weil aus der Wahl am 7. März kein klarer Sieger hervorging.
US-Präsident Barack Obama hatte für das Ende des Kampfeinsatzes eine Frist zum 31. August gesetzt. Aus dem Irakkrieg, der Operation «Iraqi Freedom» (Irakische Freiheit), wird die Operation «New Dawn» (Neue Morgenröte). Bis Ende kommenden Jahres sollen alle US-Truppen das Land verlassen haben.
(dapd)























