Obama vs. Republikaner

03. Dezember 2012 03:58; Akt: 03.12.2012 09:59 Print

Keine Einigung im Haushaltsstreit in Sicht

Die Fronten im US-Haushaltsstreit bleiben verhärtet. Ohne Einigung folgt eine automatische Steuererhöhung, die das Land in eine Rezession stürzen könnte.

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US-Präsident Barack Obama liegt bezüglich dem Haushalt 2013 noch immer im Clinch mit dne Republikanern. (Bild: Keystone)

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Im Haushaltsstreit stehen sich in den USA die Regierung von Präsident Barack Obama und die Republikaner weiter unversöhnlich gegenüber. Einigen sich beide Seiten nicht bis zum 31. Dezember, dann treten am 1. Januar automatisch Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen in Kraft.

Dies könnte die USA wieder in eine Rezession stürzen. In Fernsehinterviews forderte Finanzminister Timothy Geithner am Sonntag, die Republikaner sollten endlich sagen, um wie viel sie bereit seien, die Steuern für die reichsten zwei Prozent der Amerikaner anzuheben. Dann sollten sie klar machen, wo sie kürzen wollten. «Der Ball liegt bei ihnen», sagte Geithner.

Republikaner versprechen mehr Einnahmen

Dem setzte der republikanische Verhandlungsführer John Boehner, der Präsident des Repräsentantenhauses ist, entgegen, die Republikaner hätten Pläne, wie in den nächsten zehn Jahren bis zu 800 Milliarden Dollar zusätzlich in den Haushalt kommen könnten.

Einzelheiten wollte er auf Nachfragen aber nicht nennen. Die bisherigen Vorschläge der Regierung nannte er Unsinn, mit dem viel Zeit verschwendet worden sei.

(sda)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Julia am 03.12.2012 14:15 Report Diesen Beitrag melden

    Geld drucken

    Tut doch nicht so ! Der Pres. Obama hat auch in den letzten Jahren nichts vollbracht. Mit dieser Wahl wussten alle dass es nichts ändert in den nächsten 4 Jahren. Schulden machen und fleissig neues Geld drucken das war doch die Lobie,nur weiter so.

  • REto am 03.12.2012 10:15 Report Diesen Beitrag melden

    Lass es krachen Obama

    Eine weitere Amtsperiode gibt es ja eh nicht und es wird Zeit, dass auch in den USA die Superreichen zur Kasse gebeten werden. Die Republikaner wollen gar nicht mithelfen das Land vorwärts zu bringen. Sie wollen das sie wieder an die Macht kommen ob ihr Land und die ganze Welt Bachab geht ist egal.

  • Thomas am 03.12.2012 08:59 Report Diesen Beitrag melden

    Kopfschütteln

    Die Rebuplikaner sind sowas von stur und verbissen um Obama am weiterkommen zu hindern. Die sind nur bereit zu Fordern, also nehmen. Von geben keine Spur. So kann man auch ein grosses Land versenken. Die Reichsten haben ja genug Geld für einen Platz in der Arche Noha. Die Anderen sollen doch mit der Sintflut untergehen, hauptsache wir erreichen UNSER Ziel. Die Rebuplikaner lernen es wohl nie.

  • Eric Walkerr am 03.12.2012 07:19 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn die 50% für das Militär

    ausgeben macht das gelinde gesagt den Eindruck, dass niemand auf dem Planeten die USA leiden können, dass alle etwas gegen die USA haben, dass sie sich wie ein Mafiaboss mit roher Gewalt einschüchtern und verteidigen müssen, um in Ruhe gelassen zu werden. Die Beliebten brauchen nur selten einen Kleiderschrank als Bodyguard/Armee, der jährlich soviel kostet, wie alle anderen Armeen zusammen...

  • Dana am 03.12.2012 06:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    "Bravo", Republikaner....

    Die haben wir gern.. Immer schön brav gegen den Präsidenten stellen, damit ja nichts neues verabschiedet wird und dann im passenden Moment vorwurfsvoll fragen, wo denn der 'Change' sei...

    • Rafael am 03.12.2012 09:11 Report Diesen Beitrag melden

      @Dana

      Wenn man schon solche Vorwürfe macht, sollte man a) auch fair bleiben - b) sich im Voraus mal informieren. Obama hatte in der ersten Hälfte seiner ersten Amtszeit, die Mehrheit in beiden Kammern und auch da ist der "Change" ausgeblieben - ohne dass die Republikaner ihn blockiert hätten. Natürlich ist es nicht sehr konstruktiv dem Präsidenten Steine in den Weg zu legen in diesem Falle ist es aber ganz klar so, dass die Republikaner sich für etwas einsetzen was sie seit Jahrzehnten schützen, also quasi ihre 'Standard'-Politik durchziehen und dies ist genau weshalb sie gewählt wurden.

    • PSt am 03.12.2012 13:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Ein Märchen fern jeder Realität

      Lieber Rafael Ich stelle fest, du fühlst dich bei den Republikanern wohl. Man braucht sich nicht um die wahren Probleme der USA zu kümmern. Verdreht die Tatsachen und Realitäten und zählt sein auf Kosten der Gesellschaft erhaltenes Geld. So lebten sie glücklich bis ans Lebensende unter ihresgleichen.

    • Rafael am 03.12.2012 20:09 Report Diesen Beitrag melden

      @PSt

      Es sagt genug aus, dass du nicht auf die Zeit eingehst in welcher Obama die Mehrheit in beiden Kammern hatte. Was will man zu dieser Zeit auch sagen? Der Versager hat versagt? Ja, würde passen.

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