Weisses Haus

18. März 2017 03:20; Akt: 18.03.2017 06:23 Print

Secret Service fasst Mann erst nach 17 Minuten

Nun wurden Details zur Sicherheitspanne beim Weissen Haus bekannt: Einem 26-jährigen Eindringling gelang es, über den Zaun zu klettern und an einem Türgriff zu rütteln.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Fast 17 Minuten haben US-Sicherheitskräfte vergangene Woche benötigt, um einen auf das Gelände des Weissen Hauses in Washington eingedrungenen Mann zu stellen. Das teilte der Secret Service nach Medienberichten am Freitag mit.

Der 26-jährige Kalifornier habe es nicht geschafft, ins Innere des Weissen Hauses zu gelangen, berichtete die «Washington Post» unter Berufung auf den Dienst, der für den Schutz von US-Präsident Donald Trump zuständig ist. Laut CNN schaffte der Mann es aber, an einem Türgriff zu rütteln.

Schwachstelle Zaun

Der Mann war in der Nacht zum 11. März kurz vor Mitternacht über einen Zaun gestiegen und wurde dann in der Nähe des Eingangs des Regierungs- und Wohnsitzes des Präsidenten festgenommen. Trump befand sich zu der Zeit im Weissen Haus. Der Mann hatte einen Rucksack dabei, in dem sich aber keine Waffen oder sonstige gefährliche Gegenstände befunden haben sollen.

Der Zaun um das Weisse Haus gilt als Schwachstelle bei den Sicherheitsmassnahmen für den US-Präsidenten und soll demnächst verstärkt werden. Im September 2014 war es einem verwirrten Ex-Soldaten gelungen, mit einem Klappmesser bewaffnet ins Weisse Haus einzudringen. Er kletterte über den Sicherheitszaun des Weissen Hauses und wurde erst überwältigt, nachdem er durch eine Tür in den Nordflügel des Gebäudes gelangt war.

Laptop gestohlen

Dem für die Sicherheit von US-Präsident Donald Trump zuständigen Secret Service ist ein Laptop abhanden gekommen. Der Sicherheitsdienst erklärte am Freitag, ein Mitarbeiter sei Opfer «einer kriminellen Handlung» geworden, ein Laptop des Dienstes sei gestohlen worden.

Der Dienst machte keine Angaben zu den Daten, die sich auf dem Computer befinden. Der Sender CNN berichtete, auf dem Laptop seien Pläne vom Trump Tower und auch Angaben zu Evakuierungseinsätzen für den New Yorker Wolkenkratzer zu finden. Trump residierte dort bis zu seiner Vereidigung am 20. Januar, seine Frau Melania und sein Sohn Barron wohnen weiterhin im Trump Tower.

(Video: Youtube/CNN)

Infos zur E-Mail-Affäre

Nach Informationen des Senders ABC befinden sich auf dem Laptop auch Informationen zur E-Mail-Affäre der unterlegenen demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton. Während des Wahlkampfes hatte Trump seine Rivalin Clinton wegen der Nutzung privater E-Mail-Server während ihrer Zeit als Aussenministerin scharf angegriffen und eine Gefängnisstrafe gefordert.

Der Secret Service erklärte, die von ihm verwendeten Computer seien gut gesichert. Auch dürften auf ihnen keine vertraulichen Daten gespeichert werden.

(chk/sda/afp)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pack Man am 18.03.2017 08:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Neuer Volkssport

    Naja,wenns mit dem Zaun nicht so gut klappt soll Donald doch dort seine Mauer Bauen!;)

  • Buellito am 18.03.2017 08:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mauer

    Einfach eine Mauer um's Weisse Haus à la Mexico dann passiert das nicht mehr...

    einklappen einklappen
  • hst am 18.03.2017 05:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alternative

    Die Amis sind doch so schnell. Warum bauen sie nicht in einer Nacht- und Nebelaktion eine Mauer rund ums Weisse Haus. Ohne einen Ein- oder Ausgang. Wäre billiger und effizienter als die Mauer zu Mexiko.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Roman am 18.03.2017 18:01 Report Diesen Beitrag melden

    Zaun?

    Warum stellt man den US Präsidenten nicht einfach vor den Zaun? der Zaun nutzt ja eh nichts :-)

  • Markus R. am 18.03.2017 15:12 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn man so leicht an die Pforten vom

    Weissen Haus kommt, dann hat Donald Trump wirklich noch mal Glück gehabt. Ein anderer hätte vielleicht ein Sprengsatz deponiert, und dann wäre das Weisse Haus in die Luft geflogen.

  • Marc am 18.03.2017 14:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mauerbau

    Ich weiß nicht was ihr alle gegen die Mauer einzuwenden habt, denke so wird Mexiko doch viel sicherer. Als Mexikaner wurde ich mir die Mauer wünschen, denn straffällige Amis flüchten fast alle nach Mexiko und es wird nicht besser

  • Luna-one am 18.03.2017 11:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gefährlich,!!!!!

    Langsam wird's " Heiss " für den Präsidenten,.......!!!!!

  • Herr Max Bünzlig am 18.03.2017 11:32 Report Diesen Beitrag melden

    ja genau

    wir der Türgriff nun ausgewechselt, er rüttelt ja