Katholische Kirche

28. Oktober 2012 15:29; Akt: 28.10.2012 15:35 Print

Papst fordert einen «neuen Missionseifer»

Papst Benedikt XVI. will «das Licht des Glaubens» wieder mehr in die Welt tragen. Er fordert von der katholischen Kirche eine bessere Vermittlung des Glaubens.

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Er geht mit gutem Beispiel voran: Der Papst in Kuba.

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Papst Benedikt XVI. hat von der katholischen Kirche einen neuen Missionseifer gefordert. Es sei dringlich, Christus dort neu zu verkünden, wo das Licht des Glaubens schwach geworden sei und das Feuer Gottes wieder angefacht werden müsse.

Das sagte der Papst am Sonntag im Petersdom zum Ende der dreiwöchigen Bischofssynode zur Stärkung und Vermittlung des Glaubens in heutiger Zeit. Die von ihm verlangte neue Evangelisierung im gerade begonnenen «Jahr des Glaubens» gehe das gesamte Leben der Kirche an.

Benedikt wies vor den versammelten Bischöfen der grössten Synode aller Zeiten auch auf kreative neue Ausdrucksweisen und Methoden hin, «um die Menschen zu erreichen, die sich entfernt haben oder auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und damit letztlich nach Gott sind».

Es gehe um die Gebiete alter christlicher Tradition, in denen Menschen den Glauben und damit einen Schatz verloren hätten. Zudem warteten aber etwa in Afrika, Asien und Ozeanien viele darauf, das Evangelium erst kennenzulernen. Die Kirche habe die Aufgabe, die Heilsbotschaft denen zu verkünden, denen Christus noch unbekannt sei.

Im Vatikan hatten drei Wochen lang 262 Bischöfe und 140 Fachleute und Beobachter sich beraten. In ihrer «Botschaft an das Volk Gottes» setzt sich die Synode dafür ein, die Herausforderungen der Kirche in der heutigen Zeit zu sehen, ohne sich auf das Negative zu beschränken.

Konkret fordert die Synode zum Einsatz neuer Medien und Kommunikationswege bei der Vermittlung des Glaubens auf. In Europa dürften die gegenwärtigen Glaubensprobleme jedenfalls die Christen nicht entmutigen, sie sollten sie vielmehr zu einem immer grösseren Einsatz anspornen, hiess es.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Vedia am 28.10.2012 16:11 Report Diesen Beitrag melden

    Und ich fordere ...

    Ich fordere die Abschaffung aller monotheistischen Religionen. Denn es gibt keine anderen Organisationen in der Geschichte der Menschheit, die für mehr Brutalität, Folter, Tod und Mord verantwortlich sind als diese. (Ist es nicht faszinierend, dass die alle aus der Wüste kommen und ausschliesslich männlich dominiert sind?)

  • Hamlet am 28.10.2012 16:04 Report Diesen Beitrag melden

    Schuld und Sühne

    Wenn eine Religion konsequent gegen das Leben ist und die Leute nur mit Schuldgefühlen kontrollieren wollen, kein Wunder wenden sich die Leute von solch einer Religion ab. Es geht nur um Kontrolle und die Leute haben begriffen, das sie auch ohne das Leben können. Lieber den kategorischen Imperfekt leben, als irgendwelchen sich wiedersprechenden Ideologien folgen.

  • e.graf am 28.10.2012 17:17 Report Diesen Beitrag melden

    n. c.

    no comment...... die Institution Kirche ist ein Auslaufmodell......

Die neusten Leser-Kommentare

  • e.graf am 28.10.2012 17:17 Report Diesen Beitrag melden

    n. c.

    no comment...... die Institution Kirche ist ein Auslaufmodell......

  • Vedia am 28.10.2012 16:11 Report Diesen Beitrag melden

    Und ich fordere ...

    Ich fordere die Abschaffung aller monotheistischen Religionen. Denn es gibt keine anderen Organisationen in der Geschichte der Menschheit, die für mehr Brutalität, Folter, Tod und Mord verantwortlich sind als diese. (Ist es nicht faszinierend, dass die alle aus der Wüste kommen und ausschliesslich männlich dominiert sind?)

  • Hamlet am 28.10.2012 16:04 Report Diesen Beitrag melden

    Schuld und Sühne

    Wenn eine Religion konsequent gegen das Leben ist und die Leute nur mit Schuldgefühlen kontrollieren wollen, kein Wunder wenden sich die Leute von solch einer Religion ab. Es geht nur um Kontrolle und die Leute haben begriffen, das sie auch ohne das Leben können. Lieber den kategorischen Imperfekt leben, als irgendwelchen sich wiedersprechenden Ideologien folgen.