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05. Mai 2011 11:08; Akt: 05.05.2011 11:22 Print
Berlusconi hat doch noch nicht genug
Im April hatte Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi verkündet, er wolle 2013 nicht mehr antreten. Jetzt hat der 74-Jährige seine Meinung geändert: Falls es ihn brauche, stehe er zur Verfügung.

«Wenn es für die Mitte-Rechts-Allianz notwendig sein wird, mich wieder als Kandidaten für die Führung der Regierung einzusetzen, werde ich mich nicht zurückziehen»: Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi. (Bild: Keystone)
Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi schliesst seine neue Kandidatur bei den Parlamentswahlen 2013 doch nicht aus. Noch im April hatte er in einem Hintergrundgespräch mit ausländischen Journalisten gesagt, er wolle nicht mehr antreten.
Bildstrecken Riesiger Rummel um Bunga-Bunga-ProzessRuby, die Herzensbrecherin«Wenn es für die Mitte-Rechts-Allianz notwendig sein wird, mich wieder als Kandidaten für die Führung der Regierung einzusetzen, werde ich mich nicht zurückziehen», erklärte der 74-jährige Berlusconi in einem Interview mit der vom Staatsfernsehen RAI gesendeten Polit-Show «Porta a porta».
«Sollten dagegen weitere Persönlichkeiten auftauchen, die Wählerkonsens erhalten könnten, in erster Linie Wirtschaftsminister Giulio Tremonti, wäre ich glücklich, wenn ich weiterhin in der Politik bleiben könnte, um mich um meine Partei zu kümmern, und anderen die Führung der Regierung zu überlassen, eine wirklich anstrengende Aufgabe», meinte Berlusconi.
Seit 1994 in der Politik
Der Premier bestritt kürzlich, dass er 2013 für das Amt des Staatspräsidenten kandidieren werde, wie in Rom spekuliert wird. «Ich habe kein Interesse, zum Präsidenten aufzurücken», sagte Berlusconi. Als Kandidat für die Nachfolge von Präsident Giorgio Napolitano im Jahr 2013 schlug Berlusconi seine «rechte Hand», Staatssekretär Gianni Letta, vor.
Berlusconi ist 1994 in die Politik eingestiegen. Im selben Jahr wurde er mit seiner Mitte-Rechts-Partei «Forza Italia» erstmals Premier. Im Jahr 2008 wurde Berlusconi zum dritten Mal Regierungschef.
(sda)
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Alle 11 Kommentare

























Falls es ihn brauche,
stehe er zur Verfügung. Berlusconi: es braucht Dich nicht. Geniesse endlich Deinen Ruhestand. Das Land wird ihn dann auch geniessen.
halt die ohren steif, silvio
jetzt, wo er sich seinem hobby, dem bungabunga, widmen könnte, denkt er an comeback.
Italien hat den Berlo
die Schweiz hat den Blochi... jede Nation muss wohl so seine politische Bürde tragen. Warum wir Schweizer aber über Italien lachen ist mir ein Rätsel, wir sind politisch ja keinen Deut schlauer oder besser als unser südlicher Nachbar.
haha ;-)
Danke! Bin also nicht der einzige, der so denkt ;-)!
so ist es
auf den Punkt gebracht
Blochusconi
Berlusconis Rhetorik erinnert mich stark an jene Christoph Blochers. Eigentlich will ch nicht, aber wenn es mich braucht, werde ich diese Aufgabe übernehmen.
wenn ich denn muss
beide müssen nicht. es braucht beide nicht.