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Golf von Bengalen
31. Oktober 2012 14:23; Akt: 31.10.2012 14:28 Print
130 Flüchtlinge vor Bangladesch ertrunken
Ein Flüchtlingsboot mit rund 130 Rohingya ist im Golf von Bengalen als vermisst gemeldet worden. Die Muslime waren aus Burma geflohen nach den jüngsten Unruhen.
Im Golf von Bengalen hat sich offenbar ein Flüchtlingsdrama ereignet. Nach Angaben der Polizei in Bangladesch vom Mittwoch wurde ein Flüchtlingsboot mit rund 130 Passagieren vermisst gemeldet.
An Bord befanden sich laut Polizei und nach Angaben einer Nichtregierungsorganisation überwiegend Angehörige der muslimischen Volksgruppe der Rohingya, die vor der Gewalt im Westen Burmas flohen.
Ein Polizeisprecher sagte, sechs Flüchtlinge seien von einem Fischerboot geborgen worden. Einer von ihnen habe gesagt, dass das Schiff Richtung Malaysia unterwegs gewesen sei. Das Boot habe am Samstag die Ortschaft Sabrang in Bangladesch verlassen und sei am Sonntag in Seenot geraten.
Kämpfe zwischen Buddhisten und Muslimen
Nach Angaben der UNO flohen in den vergangenen Tagen mehr als
Sie sind staatenlos und in ihren Rechten erheblich eingeschränkt. Die UNO sieht die Rohingya als eine der am stärksten verfolgten Minderheiten der Welt an.
(sda)
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40 Tote in USA=Drama und hier?
40 Tote in den USA, ein Riesen Drama, Headlines voll, Spendenaufruf, alles geriet in Panik. 130 Tote in Bangladesh, Bericht irgendwo weit hinten und niemand interessierts
Medienspektakel
Beim Untergang eines Flüchtlingsbootes kann man auch nicht medienwirksam livecams aufstellen und voyeuristisch begaffen, was so passiert. Zum Glück! Und verhältnismäßig wurde über die Unruhen in Myanmar in den letzten Tagen ja schon außerordentlich viel berichtet.
katastrophe
finde ich auch! kaum geht es um die usa ist es enorm wichtig und wird 1000mal berichtet am tag! ich könnte es noch verstehen wenn wir in amerika wären. aber wir sind europa!