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Indien
21. Februar 2011 08:52; Akt: 21.02.2011 08:52 Print
Todesstrafe für Mumbai-Attentäter
Der Pakistaner Ajmal Amir Kasab ist der einzige Überlebende des Mumbai-Attentats aus dem Jahr 2008. Das höchste Gericht hat das Todesurteil jetzt bestätigt.

Im November 2008 griff die Terrorgruppe Lashkar-e-Taliba das Taj-Hotel sowie weitere Gebäude in Mumbai an. (Bild: Keystone)
Der Pakistaner Ajmal Amir Kasab war im Mai vergangenen Jahres von einem Sondergericht unter anderem wegen Mordes und «Kriegsführung gegen Indien» schuldig gesprochen und zum Tod durch den Strang verurteilt worden.
Staatsanwalt Ujjwal Nikam freut sich über das Urteil vor dem Höchsten Gericht in Mumbai.(Bild: AFP)
Das höchste Gericht des westindischen Bundesstaates Maharashtra hat das Todesurteil gegen den einzigen überlebenden Attentäter der Terroranschläge von Mumbai bestätigt. Das berichtete der Sender NDTV am Montag.
Geiselnahme in Luxushotel
Gemeinsam mit anderen Attentätern der aus Pakistan operierenden Terrorgruppe Lashkar-e-Taiba hatte Kasab Ende November 2008 in Mumbai während drei Tagen Geiseln genommen und zwei Luxushotels sowie ein weiteres Gebäude besetzt gehalten.
Bei der Terrorserie im Zentrum der Finanzmetropole waren mehr als 170 Menschen ums Leben gekommen, darunter 26 Ausländer. Auch neun der zehn Extremisten wurden getötet.
Nach indischen Recht hat Kasab nun die Möglichkeit, das Todesurteil vor dem Obersten Gerichtshof des Landes in Neu Delhi anzufechten. Sollten auch die Richter am Supreme Court das Urteil bestätigen, könnte der Pakistaner nur noch ein Gnadengesuch an das indische Staatsoberhaupt richten.
(sda)

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