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Dramatische Lage
25. Oktober 2012 02:49; Akt: 18.01.2013 14:13 Print
Die Menschen in Mali brauchen Hilfe
Nach einem Militärputsch haben Islamisten den Norden von Mali erobert und Tausende von Menschen vertrieben. Für die Flüchtlinge sei die Situation gravierend, sagt Peter Maurer, Präsident des IKRK.

Flüchtlinge warten in Timbuktu auf eine Mitfahrgelegenheit, um in den Süden von Mali zu fliehen. (Archivbild)
Der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Peter Maurer, hat vor einer Verschlechterung der humanitären Lage in Mali gewarnt. Die Situation der Flüchtlinge und Vertriebenen sei gravierend, sagte Maurer nach einer dreitägigen Reise durch die Region.
Afrikanische Union hebt Ausschluss Malis wieder aufDie Afrikanische Union (AU) hat Mali nach dessen Suspendierung wieder in ihre Reihen aufgenommen. Der Sicherheitsrat der AU habe den vorübergehenden Ausschluss des Landes aufgehoben, sagte der in der Organisation für Sicherheit und Frieden zuständige Kommissar, Ramtane Lamamra.
Zugleich habe die Organisation einen Plan zur «Wiederherstellung der staatlichen Autorität im Norden des Landes» gebilligt, sagte Lamamra am Mittwoch nach einem Ratstreffen in Addis Abeba. Demnach soll es im ersten Quartal kommenden Jahres Wahlen in Mali geben. Der Aktionsplan werde der UNO zur Billigung vorgelegt.
Im vergangenen Winter war nach der Rückkehr von Tuareg-Söldnern aus Libyen im Norden Malis ein Aufstand gegen die Zentralregierung ausgebrochen. Unzufrieden Soldaten stürzten Ende März die Regierung in Bamako.
Anschliessend brachten die Tuareg-Rebellen innerhalb weniger Tage gemeinsam mit Islamisten den gesamten Norden unter ihre Kontrolle. Die Islamisten vertrieben die Tuareg-Rebellen seitdem aus den grössten Städten und riefen das islamische Recht der Scharia aus.
Die AU rief die Regierung Malis am Mittwoch dazu auf, «so schnell wie möglich nationale Strukturen zu schaffen, um mit den bewaffneten malischen Gruppen im Norden des Landes, die dazu bereit sind, zu verhandeln, um eine politische Lösung der Krise zu finden».
Derzeit wird über die Entsendung einer Eingreiftruppe der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) nach Mali verhandelt. Der UNO-Sicherheitsrat hatte eine solche Entsendung grundsätzlich gebilligt. sda
Die Menschen aus dem Norden Malis, die vor dem Konflikt in den Süden geflüchtet sind, seien dringend auf Hilfe angewiesen, sagte Maurer laut einer Mitteilung des IKRK vom Mittwoch. Die Menschen, die in Niger, Burkina Faso oder Algerien Schutz suchten, bräuchten dringend Nahrung, Trinkwasser und medizinische Versorgung.
Der IKRK-Chef besuchte Niamey und Agadez in Niger, wo die Organisation den grössten Teil der Hilfe leistet. Danach reiste er in die malische Hauptstadt Bamako und nach Mopti weiter, wo er ein Gesundheitszentrum eröffnete.
Auch mit Behördenvertretern aus Niger und Mali traf Maurer zusammen, um den aktuellen Konflikt und die Hungersnöte der vergangenen Jahre zu besprechen. Der IKRK-Präsident stattete zudem den lokalen Vertretungen des Roten Kreuzes in Mali und Niger einen Besuch ab.
Maurer bekräftigte dabei das «Engagement des IKRK für die betroffene Bevölkerung, besonders im Norden Malis». Ausserdem wiederholte er den Spendenaufruf zugunsten der Menschen in der Sahel- Zone vom vergangenen September. Das IKRK verteilt seit Juli im Norden Malis Lebensmittel und Medikamente an die Bevölkerung.
Konflikt im März eskaliert
Der Konflikt in Mali war im März eskaliert, als meuternde Soldaten bei einem Militärputsch den Präsidenten gestürzt hatten. Kurz darauf eroberten militante Islamisten gemeinsam mit Tuareg-Rebellen den Norden des Landes.
Anschliessend vertrieben die Islamisten die Tuareg-Rebellen aus den meisten grossen Städten und führten das islamische Recht der Scharia ein. Das Gebiet, das die Rebellen für sich beanspruchen und das sie «Azawad» nennen, reicht von den Grenzen zu Algerien und Niger bis zum Fluss Niger, der ausserhalb von Timbuktu verläuft.
Der Kampf gegen die Islamisten
(Quelle: YouTube/ARD)
(sda)
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mali hat viele rohstoffe
Gold, Phosphate, Kaolin, Salz, Kalkstein, Uran, Bauxit, Eisenerz, , Baumwolle und man vermütet auch Erdöl
Problem
Ich bin nicht religiös. Interessant ist aber zu sehen, dass Länder mit Islam als Religion, welcher notabene ca. 600 Jahre jünger ist als da Christentum, auch Mental ca. 600 Jahre hinterher hinken und dadurch nie auf einen Grünen Zweig kommen. Alleine im Christentum ist solch ein Mechanismus sichtbar. Alle katholischen und orthodoxen Länder stehen wirtschaftlich und finanziell schlechter da, als reformierte Länder. Diese Religionen haben jeweils das persönliche Verhalten und die Tugenden der Menschen beeinflusst und damit auch die Wirtschaft und den Wohlstand.