Zweifacher Mörder

05. Dezember 2012 02:57; Akt: 05.12.2012 11:18 Print

Todeskandidat in Oklahoma hingerichtet

Im US-Bundestaat Oklahoma ist der 38-jährige George Ochoa hingerichtet worden. Der Mörder eines Paares ist in diesem Jahr das sechste Exekutionsopfer im «Sooner State», das 41. in den USA.

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Im südlichen US-Bundesstaat Oklahoma ist am Dienstagabend Ortszeit erneut ein Todeskandidat hingerichtet worden. Der 38-jährige George Ochoa hatte nach Behördenangaben sämtliche Eingaben und Berufungen vor den Gerichten ausgeschöpft.

Er war 1996 wegen der Ermordung eines Paares vor den Augen von dessen Kindern zum Tod verurteilt worden. Ein zusammen mit ihm festgenommener, zur Tatzeit 1993 18-jähriger Mexikaner verbüsst eine lebenslange Haftstrafe.

Stets Unschuld beteuert

Ochoa hatte bis zum Schluss seine Unschuld beteuert. Am Montag wies ein Bundesrichter seinen letzten Antrag ab.

Nach Angaben des Todesstrafen-Informationszentrums, einer Organisation von Gegnern der Todesstrafe, wurden damit in diesem Jahr in Oklahoma sechs Gefangene hingerichtet, in den Vereinigten Staaten insgesamt 41.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Stefan Müller am 07.12.2012 02:30 Report Diesen Beitrag melden

    Barbarisch

    Nein ich finde. Die Totesstrafe gar nicht richtig. Lebenslange Haft, von mir aus nur bei Wasser und Brot. Aber die Totesstrafe ist barbarisch. Und in den USA ist schnell mal etwas bewiesen. denn die kennen "in dubio pro reo. nicht. da muss man seine Unschuld beweisen!

  • Erienne Rainer am 05.12.2012 04:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    No mercy

    Wir wissen nicht, ob dieser zum Tod Verurteilte ein Mörder ist, oder nicht! Die Amerikaner, in dieser Beziehung rückständig wie im Mittelalter machen sich selbst zu Mördern! Du sollst nicht töten!!! Du kannst ein Unrecht nicht mit einem Unrecht vergelten Im weiteren kann man die Schuld, erst recht, wenn man einen Unschuldigen hinrichtet, bis in alle Ewigkeit nicht mehr gut machen.... Eines Tages werden die Amis die Quittung dafür erhalten und die Gerechtigkeit wird sagen; no mercy

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  • Gerechter Schweizer am 05.12.2012 12:39 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Verbrecher wniger

    Bravo gut gemacht, ein Mörder weniger. Die Todesstrafe ist für solche Typen gerade richtig. Nur dauert es leider viel zu Lange bis ein Todesurteil vollstreckt wird. Da könnte sich die USA ein Beispiel an China nehmen. Dort wird das Urteil ausgesprochen und sofort vollstreckt. Das spart dem Steuerzahler viele unnötige Kosten. Gut das es noch Staaten gibt, die die Todesstrafe kenne und auch vollstrecken.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Stefan Müller am 07.12.2012 02:30 Report Diesen Beitrag melden

    Barbarisch

    Nein ich finde. Die Totesstrafe gar nicht richtig. Lebenslange Haft, von mir aus nur bei Wasser und Brot. Aber die Totesstrafe ist barbarisch. Und in den USA ist schnell mal etwas bewiesen. denn die kennen "in dubio pro reo. nicht. da muss man seine Unschuld beweisen!

  • Beat Regenscheit am 06.12.2012 10:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Barbarisch

    Warum muss der Staat diesebe Barbarei beim Täter durchführen wie dieser bei dem Paar. Für die Gesellschaft muss die Sicherheit gewährt werden, sprich wegsperren ein Leben lang. Aber Rache ist unzivilisiert. Auch der Täter hat Eltern, Geschwister usw. die den Sohn den Bruder vielleicht den Vater lieben obschon sie dessen Taten abscheulich finden und nicht verstehen. Den Opfern bringt es auch nichts.

  • Laura am 05.12.2012 19:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gegen Hinrichtung

    Falls doch unschuldig gibt's jetzt kein zurück mehr

  • Jackmans am 05.12.2012 17:40 Report Diesen Beitrag melden

    Es gibt keinen gerechten Konsens zur TS

    Ob die TS nun gerechtfertig ist oder nicht, kann man eigentlich nicht richtig beurteilen u schon gar nicht, wenn man selbst nicht mal Opfer einer Gewalttat wurde. Wenn man bedenkt, das ein Mensch mordet u dafür für den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen muss, tut er dies lebend. Seine Opfer aber bleiben tot u zu diesem Verlust kommt der lebenslange Schmerz der Hinterbliebenen. Ist das gerechter? Ich weiss nicht, aber ich tendiere eher für die TS, sofern die Schuld 100% nachgewiesen wurde, alles andre käme einem möglichen(!) Fehlurteil gleich u wäre mit dem Gewissen nicht vereinbar.

  • Eidgenosse am 05.12.2012 14:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    CH

    sollte in der Schweiz auch eingeführt werden!

    • Befürworter am 05.12.2012 15:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Richtig!

      endlich mal ein vernünftiger Kommentar bei einem 20min Artikel!

    • D E am 05.12.2012 15:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Ne

      Nein sollte es nicht, was ist schlimmer schneller tot alls sein ganses Leben im Gefengnis zu verroten? Und unschuldige kann man nicht mehr zurück holen, nach dem sie hingerichtet werden. Und es werden viele Undchildiege Hingerichtet zum tode.

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