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Brodsky frei gelassen
14. August 2010 20:21; Akt: 14.08.2010 20:37 Print
Emirate irritiert über Deutschland
Die Arabischen Emirate fordern von Deutschland Aufklärung über den Fall des auf freien Fuss gesetzten mutmasslichen Mossad-Agenten.

Dieses undatierte Bild, das vom Medienbüro des Emirs von Dubai am 15. Februar 2010 veröffentlicht wurde, soll Michael Bodenheimer, Inhaber eines deutschen Passes zeigen. Der Mann sei dann als Uri Brodsky identifiziert worden. (Bild: Keystone/AP)
Verstimmung zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Deutschland: Der mutmassliche Agent des israelischen Geheimdienstes, Uri Brodsky, war von Polen an Deutschland ausgeliefert worden. Das Kölner Amtsgericht entschied am Freitag aber, dass eine weitere Untersuchungshaft unverhältnismässig sei, da dem Beschuldigten wegen Falschbeurkundung nur eine Geldstrafe drohe.
Uri Brodsky wird zu einem Gerichtstermin in Warschau geführt (5. August 2010).(Bild: Keystone/AP)
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Der Mossad-Mythos
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Mossad-Agenten durch Fotos enttarnt?
Brodsky, wird beschuldigt, einem der an dem Mordanschlag auf den Hamas Funktionär Mahmud al Mabhuh am 19. Januar in Dubai beteiligten Attentäter einen deutschen Pass besorgt zu haben. Hinter dem Anschlag wird der Mossad vermutet.
Das Aussenministerium der Emirate wolle nun von Berlin wissen, warum der Verdächtige freigelassen worden sei, obwohl der Fall weiter laufe, sagte Sprecher Abdel Rahim al Awadi. Es müsse sichergestellt sein, dass der unter dem Aliasnamen Uri Brodsky auftretende Mann nichts mit dem Mord an einem führenden Hamas-Aktivisten im Januar in Dubai zu tun habe. Dubai ist Teil der VAE.
(sda/dapd)






















