Krieg in Gaza

05. Januar 2009 09:18; Akt: 05.01.2009 09:59 Print

Heftige Bodenkämpfe - überfüllte Spitäler

Zwei Tage nach Beginn der Bodenoffensive im Gazastreifen setzt die israelische Armee ihre Angriffe auf Ziele der radikal-islamischen Hamas-Organisation fort. Auf dem Boden wurden 30 Ziele angegriffen, von der Luft aus 130. Die Spitäler im Gazastreifen platzen aus allen Nähten.

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Palästinensische Zivilisten und Sanitäter fliehen während eines israelischen Luftangriffs auf eine UNO-Schule in Beit Lahia im nördlichen Gazastreifen, 17. Januar 2009. Die getroffene Schule in Beit Lahia am 17. Januar 2009. Zerstörte Gebäude im nördlichen Gazastreifen am 17. Januar 2009. Ein israelischer Kampfhubschrauber über Gaza Stadt, 17. Januar 2009. Ultra-Orthodoxe Juden stehen bei einem durch palästinensischen Raketenbeschuss beschädigten Haus in Tifrah am 17. Januar 2009 Sicht auf den Gazastreifen von der israelischen Seite, 15. Januar 2009. Israelische Panzer in der Nähe von Atatra im Gazastreifen. Ein israelischer Soldat weist einen Panzer ein im nördlichen Gazastreifen. Palästinensische Feuerwehrmänner im UNO-Hauptquartier in Gaza Stadt, nachdem es von israelischen Geschossen getroffen wurde. Feuerwehrmänner beim UNO-Hauptquartier in Gaza Stadt. Rauch steigt über einem Aussenbezirk von Gaza Stadt auf. Nördlicher Gazastreifen Palästinenser betrachten einen Krater, der bei der Bomabardierung des Hauses entstand in dem Hamas-Inneminister Said Siam am 15. Januar in Gaza Stadt starb. Palästinenser beim Haus, in dem Said Siam starb. Palästinenser beim Haus, in dem Said Siam starb. Ein Verletzter wird geborgen, nachdem das Haus, in dem sich Said Siam aufhielt, bombardiert wurde. Hamas-Inneminister Said Siam in Gaza Stadt. Archiv-Aufnahme vom Palästinenser betrachten den Schaden, den der Beschuss des Bezirks Scheich Radwan in Gaza Stadt angerichtet hat, 14. Januar 2009. Feuerlöschen in Gaza Stadt. Ein Mann ruft um Hilfe, nach dem Einschlag eines israelischen Geschosses in Gaza Stadt. Ein Mann versucht ein Feuer zu löschen in Gaza Stadt, 14. Januar 2009. Explosion nach israelischem Beschuss in Gaza Stadt, 13. Januar 2009. Ein israelischer Panzer auf der palästinensischen Seite der Grenzmauer zum Gazastreifen, 13. Januar 2009. Hauptmann Or von der israelischen Luftwaffe. Sein Gesicht kann aufgrund von Zensurvorschriften nicht gezeigt werden. Luftwaffenbasis Ramon, südliche Negev-Wüste, 13. Januar 2009. Detonation in Rafah am 13. Januar 2009. Gaza Stadt am 13. Januar 2009. Israelische Soldaten marschieren am 12. Januar 2009 auf Gaza-Stadt zu. Ein israelischer Reservist macht Rast. Israelische Soldaten marschieren am 12. Januar 2009 auf Gaza Stadt zu. Feuer über Gaza Stadt am 13. Januar 2009. Israelische Soldaten marschieren am 12. Januar 2009 auf Gaza Stadt zu. Israelische Soldaten marschieren am 12. Januar 2009 auf Gaza Stadt zu. Salwa al-Dali zeigt im Flüchtlingslager Shati ihren leeren Kühlschrank. Im Visier. Hamas-Führer Ismail Haniya verspricht auf dem hauseigenen TV-Sender am 12. Januar 2009 den Sieg über Israel. Rauch über Gaza Stadt am 12. Januar 2009. Eine zerstörte islamische Schule in Rafah am 11. Januar 2009. Israelis beobachten den Kriegsverlauf auf einem Hügel im Kibbutz Nir Am. Eine palästinensische Familie transportiert ihre Habseligkeiten. Ein Palästinenser inspiziert den Einschlag einer israelischen Rakete. Warten auf den Einsatz: ein Panzer der israelischen Armee. Eine Rakete fliegt aus dem Gazastreifen in Richtung Israel. Israel wirft der Hamas vor, die Raketen aus Wohngebieten heraus abzufeuern. Köder, abgeworfen von einem israelischen Helikopter Palästinenser beerdigen die Opfer des Beschusses einer UNO-Schule im Flüchtlingslager Jubalia im nördlichen Gazastreifen, 7. Januar. John Ging (links), Leiter des UNO Hilfswerks besichtigt am 7. Januar die UNO-Schule, die tags zuvor unter israelischen Beschuss geriet und wo mindestens 30 Menschen starben. Israelische mobile Artillerie feuert am 6. Januar auf ein Ziel im südlichen Gazastreifen. Rauch steigt auf über einem Aussenbezirk von Gaza Stadt, nach heftigen Gefechten zwischen der israelischen Armee und Hamas-Milizionären am 5. Januar 2009. Israelisches Artilleriefeuer am 4. Januar 2009. Israelische Soldaten bereiten ihre Panzer ausserhalb des Gazastreifens vor, 5. Januar 2009. Palästinenser mit ihren Habseligkeiten, nachdem ihr Haus zerstört wurde, 5. Januar 2009. Ein Mann trägt ein Mädchen ins Spital in Gaza Stadt. Nach palästinensischen Angaben wurde das Mädchen durch einen israelischen Luftangriff getötet, 5. Januar 2009. Verwandte versammeln sich um die Leiche von Nadia Saad (15) im Leichenschauhaus des Schifa-Spitals in Gaza Stadt am 5. Januar 2009. Palästinensisches Spitalpersonal fährt ein verletztes Mädchen zur Behandlung in Beit Lahia. Ägyptische Ambulanz-Ärzte betrachten den Rauch, der nach einem israelischen Luftangriff nahe der Grenze zum Gazastreifen aufsteigt, 5. Januar 2009. In der israelischen Stadt Aschdod wurde am 5. Januar ein Kindergarten von einer Hamas-Rakete getroffen. Er war glücklicherweise leer. Ein israelischer Panzer in einem Aufmarschgebiet nahe des Gazastreifens, 3. Januar 2009. Mit Artillerie wurden Ziele im Gazastreifen vor der Bodenoffensive am 3. Januar 2009 unter Beschuss genommen. Eine Granate schlägt im nördlichen Gazastreifen ein. Ein israelischer Soldat bezieht Position an der nördlichen Grenze zum Gazastreifen. Die Luftwaffe flog auch am 3. Januar viele Angriffe, wie hier in Beit Lahia. In Beit Lahia wurde die «American International School» dem Erdboden gleichgemacht. Explosion in Gaza Stadt. In Rafah im südlichen Gazastreifen. Im nördlichen Gazastreifen. Eine palästinensische Rakete hinterlässt eine Rauchspur über Gaza Stadt. Ein israelischer Jugendlicher sitzt auf einem beschädigten Bunker, nachdem dieser von einer palästinensischen Rakete getroffen wurde. Ein Palästinenser blickt aus einem Fenster im Flüchtlingslager in Rafah. Ein palästinensischer Feuerwehrmann versucht eine brennende Druckerei zu löschen. Israelische Araber protestieren in Saknin am 3. Januar 2009. Hamas-Führer Nizar Rian, der am 1. Januar von einer israelischen Rakete getötet wurde. Szene der Zerstörung: Das Haus des getöteten Nizar Rian. Ein verletztes palästinensisches Mädchen wird ins Shifa Spital getragen. Eine israelische Missile explodiert. Eine Israelin in Ashdod. Ein israelischer Soldat vor Panzern. Israel bringt Panzer in Position. Ein palästinensisches Paar flüchtet vor den Angriffen. Ein Schaufenster in Ashkelon, zerstört von einer palästinensischen Rakete. Blockierte Lastwagen vor der Grenze zum Gazastreifen. Ein persönliches Zusammentreffen inmitten des Krieges. In Riad werden Hilfslieferungen verladen. Israelische Soldaten während des Gebetes. Ein drusischer Geistlicher weint an der Beerdigung von Lutafi Nasrallah Din, der von einer palästinensischen Rakete getroffen wurde. Ein verletzter Palästinenser wird in eine Ambulanz geladen. Eine weitere Rakete fliegt aus dem Gazastreifen. Israelische Soldaten schützen sich vor dem Tränengas. Die palästinensischen Spitäler sind überfüllt. Ein isralischer Soldat wird abtransportiert – er wurde von einer Rakete getroffen. Das Warten vor der Bodenoffensive? Eine Frau trauert um ihre Söhne. Noch immer fliegen Qassam-Raketen der Hamas nach Israel. Soldaten suchen nach Steinewerfern, während im Auto Palästinenser auf die Reise nach Jerusalem warten. Palästinensische Steinewerfer ducken sich hinter einer Barrikade. Israelische Soldaten feiern Hanukkah. Lagebesprechung im Dunkeln Ein Palästinenser wehrt sich mit Steinen gegen Bomben. Gibt es noch Hoffnung für den Gazastreifen? Palästinensische Gefängnisinsassen machen sich aus dem Staub, nachdem das Zentralgefängnis Saraya in Gaza City bombardiert wurde (28. Dezember 2008). Ein Arzt (im Vordergrund) und fliehende Häftlinge beim Gefängnis Saraya. Rauch steigt aus dem getroffenen Gefängnis Saraya auf. Palästinenser besichtigen ein zerstörtes, von der Hamas benutztes Haus in Gaza City, 28. Dezember 2008. Ein am 28. Dezember bombardiertes Gebäude in Gaza City. Explosion im nördlichen Gazastreifen am 27. Dezember 2008. Rauchsäulen im Norden des Gazastreifens. Aufgenommen in der israelischen Gemeinde Netiv Hasara. Ein Hamas-Polizist empört sich am Ort, wo mehrere andere durch eine israelische Rakete getötet wurden in Gaza Stadt. Ein verletzter palästinensischer Gefängnisinsasse schreit nach Hilfe. Palästinenser inspizieren ein zerbombtes Gebäude, das den Hamas-Sicherheitskräften gehört. Explosion an der nördlichen Grenze des Gaza-Streifens zu Israel. Eine Explosion im nördlichen Gaza-Streifen, nach Abschuss einer Rakete von einem israelischen F-16 -Kampfjet. Ein Hamas-Polizist vor dem ehemaligen Hauptquartier von Präsident Abbas in Gaza City. Das zerstörte Hauptquartier von Präsident Abbas in Gaza City. Zerstörte Hamas-Büros in Gaza City. Ein Opfer wird aus den Trümmern geborgen. Ein Verletzter wird in ein Spital gebracht. Ein israelischer Polizist inspiziert den Schaden an einem Haus in Netivot, das von einer palästinensischen Rakete getroffen wurde und einen Mann tötete. Israelische Patienten warten im Bunker des Aschkelon-Barzily -Spitals. Israelische Sicherheitsbeamte streiten sich mit israelischen Friedensaktivisten, die gegen die Angriffe protestieren. Feuer brennen während Protesten im Schuafat -Flüchtlingslager im Westjordanland. Jugendliche Palästinenser werfen Steine im Jerusalemer Vorort A-tur. Israelische Soldaten beziehen Position während Zusammenstössen mit palästinensischen Demonstranten in Hebron im Westjordanland. Palästinenser der Fatah-Partei zünden Autoreifen an im Flüchtlingslager Ein el-Hilweh im Libanon. Linksgerichtete Libanesen an einem Protest vor der ägyptischen Botschaft in Beirut. Demonstration in Amman, Jordanien. Amman, Jordanien. Amman, Jordanien. Der Führer der Muslimbruderschaft, Mohammed Mehdi Akef, spricht zu Medien während Protesten in Kairo, Ägypten. Kairo, Ägypten Sudanesen und Palästinenser, die im Sudan leben, protestieren in Khartum.

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Bei den jüngsten Kämpfen seien sechs israelische Soldaten verletzt worden, berichtete die Zeitung «Haaretz» am Montag in ihrer Onlineausgabe. Hamas-Kämpfer würden mit Panzerabwehrraketen und Mörsern auf die vorrückenden Einheiten feuern.

Die israelische Luftwaffe griff in der Nacht nach eigenen Angaben 130 Ziele im Gazastreifen an. Die Angriffe richteten sich laut einer Armeesprecherin vor allem gegen eine als Waffenlager genutzte Moschee in Dschabalija sowie gegen Waffenverstecke in Wohnhäusern und Fahrzeuge, die für den Transport von Raketenwerfern genutzt wurden.

Am frühen Montagmorgen waren in der Stadt Gaza heftige Explosionen zu hören. Die israelische Kriegsmarine bombardierte offenbar die Stadt. Laut Augenzeugen wurden auch die wichtigsten Verkehrsachsen im Gazastreifen bombardiert.

Fünf Kinder getötet

Bei den Angriffen auf Gaza wurden am Montag nach Angaben palästinensischer Ärzte fünf Kinder getötet. Drei Kinder starben demnach durch das Geschoss eines Panzers im Stadtviertel Seitun, zwei weitere beim Beschuss des Flüchtlingslagers Schati durch die israelische Kriegsmarine, wie der Chef des palästinensischen Rettungsdienstes, Muawija Hassanein, mitteilte.

Ein norwegischer Arzt berichtete im Nachrichtensender CNN, dass sich seit Beginn der Bodenoffensive die Zahl der im Spital eintreffenden Verletzten verdreifacht habe. Ein Drittel der Verletzten seien Kinder und Frauen.

Bereits am Vortag hatten Helfer von katastrophalen Verhältnissen in den überfüllten Spitälern im Gazastreifen berichtet.

Gazastreifen geteilt

Israels Präsident Schimon Peres sagte am Sonntag in einem Fernsehinterview, es wäre inakzeptabel, dass die Hamas ihren Raketenbeschuss fortsetze und Israel eine Feuerpause verkünde. «Die Hamas braucht eine echte und ernsthafte Lektion und die bekommt sie jetzt.» Eine erneute Besetzung der Küstenregion schloss Peres aus.

Die israelische Armee hatte den Gazastreifen bei ihrem Vormarsch am Sonntag in zwei Zonen geteilt. Truppen kreisten Gaza ein. Das israelische Radio berichtete, in der Stadt sei es am Montagmorgen zu Schiessereien zwischen israelischen Soldaten und militanten Hamas-Angehörigen gekommen.

Im Norden waren Explosionen zu hören, als die Soldaten vorrückten. Sie forderten die Bewohner auf, ihre Häuser zu verlassen, damit sie bei den Kämpfen nicht verletzt würden. Einige Familien suchten Zuflucht in einer von der UNO geführten Schule.

IKRK besorgt

Das IKRK äusserte sich unterdessen besorgt über die sich verschlechternde humanitäre Lage in dem Palästinensergebiet. Seit zwei Tagen verweigerten die israelischen Behörden einem Ärzteteam des IKRK den Zugang zum Gazastreifen, um das wichtigste Spital der Region, El Schiffa, zu unterstützen, sagte ein Mitarbeiter.

Das UNO-Büro zur Koordinierung humanitärer Einsätze erklärte derweil, im Gazastreifen sei der Strom praktisch komplett ausgefallen. Die Spitäler von Gaza-Stadt seien auf Generatoren angewiesen. Die Notstrom-Anlagen drohten jedoch jederzeit zusammenzubrechen. Im Falle einer Panne seien zahlreiche Patienten in Lebensgefahr.

Seit Israel am 27. Dezember seine Offensive mit Luftangriffen gestartet hat, wurden nach UNO-Angaben mehr als 500 Palästinenser getötet, mindestens ein Viertel von ihnen Zivilisten. Vier Israelis kamen seither bei Raketenangriffen der Hamas ums Leben. Bei der am Samstagabend begonnenen israelischen Bodenoffensive wurde ein Soldat getötet und 48 weitere verletzt.

Bevölkerung gegen Bodenoffensive

Die Unterstützung für den Beginn des Militäreinsatzes war in Israel selbst nach einer Woche gross. Nach einer Umfrage der Tageszeitung «Maariv» unterstützen 85 Prozent der Befragten die laufende Militäroffensive.

Aber jetzt beginnt für Regierung und Armee das Problem: Nur 42 Prozent wünschten sich eine Bodenoffensive. Dazu kommt, dass am 10. Februar in Israel ein neues Parlament gewählt wird. Der Ausgang der Militäroffensive ist für Erfolg oder Misserfolg der gegenwärtigen Regierungskoalition mitentscheidend.

USA verunmöglichen Waffenruhe in Gaza

Ein Entschluss für einen Waffenstillstand ist im Weltsicherheitsrat am Widerstand der USA gescheitert. Eine neuerliche Forderung nach einem sofortigen Waffenstillstand würde von der Hamas nicht befolgt und wäre daher der Glaubwürdigkeit des Weltsicherheitsrats abträglich, sagte der stellvertretende amerikanische UN-Botschafter Alejandro Wolff am Samstag in New York.

Die Initiative ging von arabischen Staaten aus. Auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sprach sich am Samstag für einen sofortigen Waffenstillstand aus. Ban telefonierte mit dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert. Dabei habe er seine Enttäuschung über den Einmarsch von Bodentruppen zum Ausdruck gebracht.

Der libysche UN-Botschafter Giadalla Ettalhi kritisierte, dass sich die USA allen Bemühungen um einen Kompromiss widersetzt hätten. Der britische UN-Botschafter John Sawers sagte, er sei «sehr enttäuscht», dass keine Entschliessung zustande gekommen sei.

Pentagon war von Anfang an informiert

Das US-Verteidigungsministerium war vorab über den Beginn der israelischen Bodenoffensive im Gazastreifen informiert. Das berichtete der Fernsehsender CNN am Sonntag unter Berufung auf Mitarbeiter des Pentagons. Ein Sprecher des Weissen Hauses, Gordon Johndroe, hatte zuvor erklärt, die US-Regierung stehe in ständigem Kontakt mit Israel. «Wir drücken weiterhin unsere Besorgnis über die Lage der Zivilisten und die humanitäre Situation aus», sagte Johndroe.

Israel hat die USA vor der Bodenoffensive nach den Worten von US-Vizepräsident Dick Cheney jedoch nicht um ihr Einverständnis gebeten. Die Regierung in Jerusalem habe kein OK aus Washington beantragt, erklärte Cheney am Sonntag dem Fernsehsender CBS. Die israelische Führung habe vermutlich entschieden, dass die Luftangriffe gegen die radikalislamische Hamas nicht ausreichten, sagte Cheney.

Schweiz erneuert Aufruf zu Waffenstillstand

Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) appellierte am Sonntag «inständig an die Konfliktparteien, die Feindseligkeiten sofort und dauerhaft zu beenden».

«Der Raketenbeschuss durch die Hamas muss ebenso gestoppt werden wie die israelische Militäraktion, damit die Leiden der Zivilbevölkerung ein Ende nehmen», fordert das Aussendepartement in einer Mitteilung vom Sonntag.