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Bandenkrieg in Marseille
30. Juli 2012 03:46; Akt: 30.07.2012 14:48 Print
25-Jähriger mit Kalaschnikow erschossen
Ein weiteres Opfer im blutigen Drogenkrieg von Marseille: In der französischen Hafenstadt wurde ein Mann mitten auf der Strasse getötet - mit einer Kalaschnikow.
Drogenkrieg in Marseille
In der südfranzösischen Metropole Marseille ist am Sonntag abermals ein Mann auf offener Strasse erschossen worden. Der 25-Jährige sei von mehreren Schüssen aus einer Kalaschnikow-Maschinenpistole getroffen worden, sagte Staatsanwalt Jean-Jacques Fagni.
Mehrere bewaffnete Männer seien aus einem Autos gesprungen und hätten auf ihr Opfer Schüsse abgegeben. Der junge Mann starb, während er von einem Notarzt versorgt wurde.
Viertel ist berühmt-berüchtigt als Drogenumschlagplatz
Wie die französische Nachrichtenagentur AFP am Sonntag berichtete, wurde der Mann in der Cité des Lauriers getötet. Dieses Viertel im Norden der Stadt ist als Umschlagplatz für Drogen bekannt. Die Polizei hatte den Mann laut dem Staatsanwalt unter anderem wegen Drogenhandels bereits 17 Mal vorübergehend festgenommen.
Rivalisierende Drogenbanden liefern sich in der Hafenstadt am Mittelmeer seit Monaten einen erbitterten Bandenkrieg. Im Juli wurden den aktuellen Fall eingerechnet bereits drei Menschen, seit Anfang Jahr gar bereits zehn Menschen dabei getötet. Oft kamen schwere Waffen wie Kalaschnikows zum Einsatz.
(sda)

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