Sandy in New York

27. November 2012 00:31; Akt: 27.11.2012 10:56 Print

Schäden belaufen sich auf 42 Milliarden DollarSchäden belaufen sich auf 42 Milliarden Dollar

Der verheerende Supersturm Sandy kommt den US-Bundesstaat New York teuer zu stehen. 42 Milliarden Dollar müssen für verursachte Schäden, Aufräumarbeiten und vorbeugende Massnahmen berappt werden.

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«Sandy» in Zahlen.

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Wirbelsturm Sandy hat im US-Staat New York Kosten von bis zu 42 Milliarden Dollar verursacht. Der Gouverneur des Staates New York, Andrew Cuomo, sagte am Montag, die Summe enthalte 32 Milliarden Dollar für verursachte Schäden und Aufräumkosten.

Weitere 9 Milliarden Dollar müssten für vorbeugende Massnahmen ausgegeben werden. Am Montag traf sich Cuomo mit einer Delegation von Kongressabgeordneten des Staates, um die neuen Schadenszahlen zu besprechen.

Der Bürgermeister der Stadt New York, Michael Bloomberg, der an dem Treffen teilnahm, sagte, allein in der Metropole beliefen sich die Schäden auf 19 Milliarden Dollar.

Der Wert liegt über vorherigen Schätzungen. Sowohl die Stadt als auch der Staat New York wollen nun bei der Zentralregierung in Washington Hilfsgelder beantragen. Sandy zog Ende Oktober über die Ostküste der USA hinweg.

Freiheitsstatue beschädigt

Teile von New York wurden bei dem Unwetter überflutet, U-Bahn- Linien unter Wasser gesetzt. Der Wirbelsturm beschädigte zehntausende Häuser in der Millionenstadt, einige Gegenden waren tagelang ohne Strom.

Auch die Freiheitsstatue wurde in Mitleidenschaft gezogen. Das Wahrzeichen hatte im Oktober gerade erst nach einjähriger Renovierung für Besucher geöffnet und ist wegen der Sturmschäden nun erneut geschlossen. Nach Behördenangaben vom Montag wird die Freiheitsstatue frühestens 2013 wieder zugänglich sein.

Riesenforderungen an Versicherungen

Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re teilte am Montag mit, dass auf die Versicherungen wegen Sandy Forderungen in Höhe von 20 bis 25 Milliarden Euro zukommen würden. Die Swiss Re selbst rechne damit, dass sie umgerechnet knapp 700 Millionen Euro zahlen müsse.

Die Risikoanalyse-Firma AIR Worldwide bewertete die Kosten, die wegen der Sandy-Sturmschäden auf die Versicherungen zukommen würden, unterdessen auf 16 bis 22 Milliarden Dollar.

(sda)

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  • Stürmi am 27.11.2012 15:42 Report Diesen Beitrag melden

    Schade ...

    ... interessieren niemanden die Schäden in Kuba, Haiti und der restlichen nördlichen Karibik. Ist aber auch viel «cooler» über NYC zu schreiben als über so arme Länder.

  • Jürg am 27.11.2012 08:26 Report Diesen Beitrag melden

    Die Rache unseres Planeten

    Was bringen tiefe Benzinpreise, wenn dafür andauernd Umweltschäden behoben werden müssen? Die Welt muss endlich weg von fossilen Brennstoffen.

  • Vreni Schneider am 27.11.2012 08:14 Report Diesen Beitrag melden

    Geld

    Können ja das Geld anstatt nach Griechenland nach Amerkia senden... Griechenland is e ein Fass ohne Boden