Polizei vs. Banden

12. November 2012 12:33; Akt: 12.11.2012 12:52 Print

160 Tote in 14 Tagen - Gewalt regiert São Paulo

von Adrian Eng - Die brasilianische Mega-City São Paulo wird von einer Welle der Gewalt erschüttert. Schuld ist ein Streit zwischen Polizei und Banden um Geld, Macht und Drogen.

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Die Schlagzeilen in Südamerikas grösster Stadt klingen dieser Tage alle ähnlich: «Mindestens 13 Morde in einer Nacht», «Wieder eine blutige Nacht» oder «Die Gewalteskalation fordert acht Tote in der Nacht auf Samstag». São Paulo wird derzeit von einer Welle der Gewalt heimgesucht, wie sie die Stadt seit Jahren nicht erlebt hat. Alleine in den letzten zwei Wochen wurden 160 Menschen getötet.

Eigentlich ist dies überraschend. Denn seit über zehn Jahren sind die Mordraten in São Paulo, ganz im Gegensatz zu Rio de Janeiro, stetig gesunken. Gar rund sieben Mal weniger Menschen werden in der Mega-City im Süden des Landes getötet als in der Region Alagoas, wo letztes Jahr 74,5 Morde auf 100 000 Einwohner verzeichnet wurden.

Erinnerungen an blutiges 2006

Für die mit 10,1 Morden auf 100 000 Einwohner eher geringe Zahl Ermordeter waren die Machtverhältnisse unter den Drogenbanden verantwortlich. Denn seit Jahren herrscht in São Paulo die Bande «Primeiro Comando da Capital» PCC («Erstes Kommando der Hauptstadt») über die Unterwelt. Kriege zwischen rivalisierenden Banden wie in Rio de Janeiro blieben weitgehend aus.

Gewalt in São Paulo bricht immer dann aus, wenn sich die Polizei mit der PCC anlegt. Das letzte Mal war dies vor sechs Jahren der Fall – die Folge waren Dutzende brennende Busse des öffentlichen Verkehrs und viele Tote. Und auch diesmal hat die Gewalteskalation den selben Ursprung. Viele der PCC-Bosse agieren dabei aus den Gefängnissen heraus und befehlen die tödlichen Einsätze.

Polizisten töten und geraten ins Visier

Diese Todesschwadronen, die Banditen sind auf Motorrädern unterwegs, nehmen vor allem Angehörige oder Mitglieder der Militärpolizei ins Visier. Über 90 getötete Polizisten in diesem Jahr sind ein trauriger Beleg dafür. Die Polizisten reagieren ihrerseits mit der Gründung von privaten Milizen, die in den Armenvierteln auf Jagd nach Banditen gehen und dabei nicht selten Unschuldige erwischen.

Die Rolle der Polizei in der Auseinandersetzung ist zwiespältig. Einerseits sind die Polizisten um Stabilität und öffentliche Ordnung bemüht, andererseits mischen sie selber stark im Drogengeschäft mit. Sie verkaufen entweder beschlagnahmte Ware (auch an die Banden selber) oder wirtschaften mit Waffengeschäften in die eigene Tasche.

In den grossen Armenvierteln wie Brasilândia, Heliópolis oder Paraisópolis halten sich die Anführer der PCC versteckt. Auch Banden-Bosse aus Rio de Janeiro, die im Zuge des dortigen Drogen-Krieges vertrieben wurden, werden dort vermutet. In der letzten Woche wurden allein in Paraisópolis 33 Verdächtige verhaftet und über 300 Kilogramm Marihuana und 30 Kilogramm Kokain beschlagnahmt.

Schulen machen zu

Als Folge der ausufernden Gewalt müssen in den betroffenen Gebieten im Süden der Stadt Schulen früher schliessen, damit Schüler und Lehrer noch vor Einbruch der Nacht nach Hause kommen. Buslinien werden umgeleitet, um Fahrgäste und Personal nicht zu gefährden, wie die Folha de São Paulo schreibt. Auch die Läden machen früher dicht.

Ein Angebot der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff, Militärs in die Millionenstadt zu entsenden, lehnte der Gouverneur des Staates São Paulo, Geraldo Alckmin, allerdings ab. Er beurteilte die Lage als nicht dramatisch. Anders sehen dies die Bewohner der betroffenen Armenviertel. Sie gingen zu Hunderten für eine Beilegung des Konflikts auf die Strasse. Ein Ende der Gewalt ist aber nicht absehbar.


(Welle der Gewalt in den Medien. Video: YouTube/tvfolha)


(Acht Tote in der Nacht auf Samstag. Video: YouTube/tvbrasil)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pedro B. am 12.11.2012 16:26 Report Diesen Beitrag melden

    Brot und Spiele

    sind das Bilder von einem aufstrebenden Land?? Woher kommen alle diese geschönten Statistiken? Bedenklich, denn diese ist ja nur eine von vielen Magacitys. Und die WM die Olimpiade? Wer übernimmt Garantieen, dass diese Favelistas diese Spiele nicht als ihre tötliche Plattform missbrauchen!

  • Ueli Leutwyler am 12.11.2012 13:16 Report Diesen Beitrag melden

    Gewalt in São Paulo

    Die PCC, und das meisten aus dem Gefängnis, die Macht hat diesen kriminalen Akte zu steuern.Von dort aus die Aufträge kommen. Der Betrag eine Polizisten zu ermorden liegt bei ca. Rais 850,00 was ca, CHF 400 sind. Dazu kommt der Drogenhandel welcher eigentlich nur in den Händen der PCC ist, aber auch weit in andere obere Etagen reicht. Man kann nur hoffe, dass die Regierung Dilma Rousseff für die Fussball WM und Olympia mit Geldzahlungen eine Lösung - Waffenstillstand - findet. Der Gouverneur Geraldo Alckmin tut mir leid, leider hat er nicht das Zeug dazu um durchzugreifen.

  • r. olfino am 12.11.2012 16:24 Report Diesen Beitrag melden

    So ist es tatsächlich

    Als in Brasilien tätiger Handelskaufmann kann ich nur meine lokalen Freunde zitieren: In Sao Paulo werden monatlich 300-400 Menschen ermordet. Seit langem. Wir lesen bestenfalls nur über die gemeldeten und öffentlich gewordenen Morde. Die täglichen, 'ganz normalen' Tötungen, sind 'nicht der Rede wert'. Die Frauen meiner Freunde dürfen nie das Haus verlassen, ohne etwa 300 $ in lokaler Währung auf sich zu tragen. Das ist derzeit der Tarif, zu dem einen die Ganster (meistens) leben lassen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Paulo am 12.11.2012 20:32 Report Diesen Beitrag melden

    Sao Paulo

    Ich bin jedes Jahr für mindestens 6 Wochen in Sao Paulo und liebe diese Stadt. Bestes Essen auf der ganzen Welt, und ein Nachtleben dass sich sehen lassen kann. Negative Erfahrungen hatte ich noch nie gemacht. Wenn ich aber sehe wie gewisse Touristen herumlaufen wundert mich rein gar nichts. Wer nun ein Land wie Brasilien meidet müsste logischerweise in Zukunft auch Süditalien von der Urlaubsliste streichen.

  • Pedro B. am 12.11.2012 16:26 Report Diesen Beitrag melden

    Brot und Spiele

    sind das Bilder von einem aufstrebenden Land?? Woher kommen alle diese geschönten Statistiken? Bedenklich, denn diese ist ja nur eine von vielen Magacitys. Und die WM die Olimpiade? Wer übernimmt Garantieen, dass diese Favelistas diese Spiele nicht als ihre tötliche Plattform missbrauchen!

  • r. olfino am 12.11.2012 16:24 Report Diesen Beitrag melden

    So ist es tatsächlich

    Als in Brasilien tätiger Handelskaufmann kann ich nur meine lokalen Freunde zitieren: In Sao Paulo werden monatlich 300-400 Menschen ermordet. Seit langem. Wir lesen bestenfalls nur über die gemeldeten und öffentlich gewordenen Morde. Die täglichen, 'ganz normalen' Tötungen, sind 'nicht der Rede wert'. Die Frauen meiner Freunde dürfen nie das Haus verlassen, ohne etwa 300 $ in lokaler Währung auf sich zu tragen. Das ist derzeit der Tarif, zu dem einen die Ganster (meistens) leben lassen.

  • Fritz Meier am 12.11.2012 14:01 Report Diesen Beitrag melden

    Brasilien ist wunderbar !

    Brasilien ist ein wunderbares Land mit wunderbaren Leuten und nicht halb so gefährlich wie in unseren Medien dargestellt wird. Wenn man bedenkt, dass im Grossraum Sao Paulo mehr als 30 Millionen Menschen Leben, dann sterben im Vergleich zu anderen Grossstädten in der ganzen Welt nicht mehr Leute. Ich war schon einige male in Brasilien und ich fürchte mich dort nicht mehr, als wenn ich z.B. in Zürich an gewissen Orten herum laufe. Dass grösste Problem ist sicher die korrupte Polizei, aber leider verdienen diese auch zu wenig, damit sie nicht noch ein "nebeneinkommen" brauchen.

    • christian fricker am 12.11.2012 16:19 Report Diesen Beitrag melden

      soso

      schon mal nachts in der umgebung von favelas in são paulo oder einer anderen grossen stadt rumgelungert? nichts für schwache nerven.

    • Ph.L am 12.11.2012 16:34 Report Diesen Beitrag melden

      Dein Beitrag hinkt, Fritz Meier

      Dann warst Du an den falschen Orten oder hat grosses Glück gehabt. Ich habe lange in Brasilien gelebt und weiss sehr wohl, wo es sehr gefährlich ist. Ganz abgesehen von Raub und Bedrohung, welche im ganzen Land überall vorkommen. Korrupte Polizei? Gibt es natürlich, aber das Problem ist die Personenstärke, die Unterbezahlung und die Ohnmacht der Justiz. Meistens handelt es sich um Minderjährige. Bei uns sickert in den Medien kaum etwas durch. In den lokalen dort aber schon. Und das ist heftig.

    • John Paul am 12.11.2012 17:53 Report Diesen Beitrag melden

      blauäugig

      ich war schon einige Male in Brasilien und habe viele bekannte dort. Ich fühlte mich in Brasilien immer sehr sicher, ABER man muss schon aufpassen und nicht blauäugig durch die Welt laufen...

    • Pasquale am 12.11.2012 19:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Naja

      Ich hab in Brasilien gelebt und bin durchaus auch der Meinung, dass die Medien gerne übertreiben und alle die hier schreiben und nie da waren lieber still sein sollten. Ich hab aber im Justizsystem gearbeitet und so harmlos wie sie es darstellen ist Brasilien und auch Sao Paulo ganz bestimmt nicht! In Brasilien leben oder da als Tourist hin gehen sind zwei komplett verschiedene Dinge. Im übrigen ist es egal wie viele Millionen eine Grossstadt hat. Die Mordrate ist immer ein Durchschnitt auf 100000 Einwohner. Aber da haben sie wiederum recht. Es gibt auch US Städte mit weit höherer Mordrate

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  • Schweizmann am 12.11.2012 13:35 Report Diesen Beitrag melden

    WM 2014 wird sicher "lustig"...

    So oder so, Brasilien ist eines der Länder wo mich niemand weder gratis noch freiwillig hinbringt.

    • Küsel am 12.11.2012 14:00 Report Diesen Beitrag melden

      Eigentlich schade für Sie

      Ich habe dort gelebt und gehe in einem Monat wieder hin. Anders als in Rio weiss man in Sampa wo es brenzlig werden und wo man sich frei bewegen kann. Die Stadt ist immer noch eine der "sichersten" des Kontinents. Um Paraisopolis und Heliopolis macht man auch zu "Friedenszeiten" einen Bogen.

    • Safi am 12.11.2012 14:02 Report Diesen Beitrag melden

      Geh schauen, bevor schreiben

      Das schreibt einer der noch ie dort war, ich gehe liebend gerne wieder nach Brasilien, auch an die WM. Es sind die Favelas, da gehe ich nicht hin, wie ich auch nicht in Bern zur Reitschule gehe

    • Fritz Meier am 12.11.2012 14:04 Report Diesen Beitrag melden

      WM 2014 - kein Problem

      Die WM 2014 wird garantiert kein Probelem werden, da wird die Polizei, resp. das Militär schon dafür sorgen. Man hat ja in Südafrika gesehen wie dies geht und Brasilien ist nicht annähernd so gefärlich. Ich werde garantiert an diese WM gehen, denn dies wird die beste WM ever.

    • ThomThom am 12.11.2012 14:09 Report Diesen Beitrag melden

      zu einfach

      Würden Sie die Schweiz auch auf das Sihlquai in Zürich reduzieren? Diese undifferenzierte Sichtweise auf ein Problem bringt nichts und kann schon gar keine Lösung sein.

    • Daniela am 12.11.2012 14:23 Report Diesen Beitrag melden

      Was nun?

      Nanu, ich kenne viele die Schwärmen von Brasilien. Heiraten Frauen von dort. Alles soll das Beste sein. Lusterigweise Leben die aber tatsächlich hier, komisch..

    • Paulista am 12.11.2012 14:33 Report Diesen Beitrag melden

      open mind....

      Na da sind wir aber noch so froh, wenn Ignoranten nicht auch noch nach Brasilien kommen. Es gibt sonst schon zu viele Gringos hier....

    • Marcinho am 12.11.2012 14:33 Report Diesen Beitrag melden

      Selber schuld...

      Da verpasst Du aber viel! Jedoch besser, ist eher nichts für "Bünzlis"

    • Schweizmann am 12.11.2012 15:02 Report Diesen Beitrag melden

      jedem das seine

      Ich für meinen Teil gehe heutzutage nur in Länder wo ich mich überall frei bewegen kann und das tut man in Brasilien besser nicht. Habe auch schon den Fehler begangen nach Kolumbien zu gehen, werde ich aber bestimmt nie wieder tun und freue mich weiterhin noch am Leben zu sein. @Daniela: Das habe ich mich auch schon gefragt. Es gibt Tausende von denen hier in der Schweiz. Aber warum nur wenn in Brasilien alles so toll und vor allem viel besser ist? Das gilt übrigens für einen ganzen Haufen von Ländern...

    • Franc am 12.11.2012 15:21 Report Diesen Beitrag melden

      überall gibt es heisse Pflaster

      Ach je, ich glaube Venezuela (vor allem Caracas) ist um einiges schlimmer als Brasilien. Ich habe 4 Jahre (lange vor Chavez) dort gelebt und es war super. Und die Sache mit dem "frei Bewegen" ist auch in der Schweiz nicht überall ungefährlich. Auch in Deutschland oder in Frankreich, wo sicher andere Verhältnisse als in Brasilien herrschen, kann man nicht überall hingehen ohne sich in Gefahr zu begeben.

    • Remo Meier am 12.11.2012 15:31 Report Diesen Beitrag melden

      Wie bitte?

      @Schweizmann "Es gibt tausende von denen hier" was soll bitte solch eine herablassende Schreibweise? Natuerlich ist in Brasilien nicht alles super, da geht es uns in der Schweiz sicher besser, trotzallem ist Brasilien ein sehr schoenes Land, ich war schon 4 mal fuer ein paar Wochen dort und werde sicher wieder gehen. Sich frei bewegen kann auch in Europa ein Problem werden. Meine Freundin ist uebrings auch eine von "denen".

    • Martin Suter am 12.11.2012 16:29 Report Diesen Beitrag melden

      Ich gehe wieder hin!

      Selber schuld, wer nicht hin will. Ich war schon über zwanzig mal da und fand es wunderschön. In Begleitung Einheimischer und mit etwas Sprachkenntnissen ist auch eine Favela (portugiesisch für Heimat) nicht allzu gefählich, wenn die Besuche nur gelegentlich und nicht allzu oft stattfinden. Ferien machen und dort Leben sind zweierlei Dinge. Wenn du nicht soviel Geld hast, dass du nicht mehr zu arbeiten brauchst, muss ein Einkommen her, von dem man leben kann. Das geht in der Schweiz bedeutend einfacher.

    • Eine von denen am 12.11.2012 16:50 Report Diesen Beitrag melden

      Wie bitte?''Es gibt tausende von denen hier"

      Wie bitte?Also noch ignoranter geht es wohl nicht! Gruss, ''Eine von denen!'' ;)

    • Stefan am 12.11.2012 17:47 Report Diesen Beitrag melden

      Selber Schuld

      Brasilien ist so ein schönes Land! Ich war im Total schon 6 Monate dort und wenn ich könnte würde ich sofort dorthin auswandern! Aber wenn man keinen Hochschulabschluss hat oder sonst irgendwie eine hochqualifizierte Arbeitskraft mit viel Erfahrung ist, dann hat man kein Chance in Brasilien eine Arbeit zu finden und erhält auch keine Aufenthaltsgenehmigung. Selbst wenn man als einfacher Arbeiter einen Job finden würde, bekäme man nur den Mindestlohn und damit kann man sich nicht mal eine Wohnung finanzieren! Dort an einer guten Uni zu studieren ist mit der Hürde "Vestibular" auch nicht einfach

    • Max am 12.11.2012 18:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Zürich vs Brasilien

      Für diejenigen die sagen dass zürich auch gefährlich ist wie in Brasilien,die haben ein problem den in Zürich dass schlimmste wo passieren kann,ist von der polizei 40fr. busse zu bekommen

    • Mike am 12.11.2012 20:35 Report Diesen Beitrag melden

      @Schweizmann

      Statistisch gesehen ist, was die Mordraten angeht, Johannesburg die gefährlichste Stadt der Welt. Trotzdem glaube ich dass man sagen kann dass die WM 2010 in Südafrika zumindest organisatorisch ein Erfolg war.

    • Paulo am 12.11.2012 20:42 Report Diesen Beitrag melden

      @Schweizmann

      Wir haben auch tausende von denen hier in Brasilien (gemeint sind die Schweizer). Besuchen Sie mal Campos do Jordao im Bundesstaat Sao Paolo und lassen sie sich dort im Sommer mit einem Schweizer Fondue verwöhnen. Wird Ihnen sicher gefallen.

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