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Venezuelas Präsident
09. Dezember 2012 03:57; Akt: 09.12.2012 05:59 Print
Chávez muss wieder zur Krebsbehandlung
Der venezolanische Präsident Hugo Chávez muss sich erneut einer Krebsbehandlung unterziehen. Bei Kontrolluntersuchungen in Kuba sind wieder Krebszellen gefunden worden.
Die Krebserkrankung von Venezuelas Präsident Hugo Chávez ist wieder ausgebrochen. Er werde schon am Sonntag nach Kuba zurückreisen, um sich einer weiteren Untersuchung zu unterziehen, teilte Chávez am Samstagabend in der Hauptstadt Caracas mit. Chávez war erst am Freitag von dort in seine Heimat zurückgekehrt.
Bildstrecken Hugo Chávez gewinnt die Wahl in Venezuela Infografik Linkes LateinamerikaTests hätten ergeben, dass «einige bösartige Zellen» in der Körperregion zurückgekehrt seien, aus der zuvor Tumore entfernt worden waren, sagte Chávez. Er nannte den Eingriff kämpferisch eine «neue Schlacht».
Erstmals äusserte er sich dabei zu einem möglichen Nachfolger. Sollte sich sein Gesundheitszustand verschlechtern, solle Vize-Präsident Nicolas Maduro seinen Platz einnehmen, sagte Chávez in einer Fernsehansprache. «Wir müssen den Fortschritt der bolivarischen Revolution sicherstellen», sagte er.
Dritte Operation seit 2011
Erst Anfang Oktober war Chávez für eine vierte Amtszeit gewählt worden. Im Wahlkampf hatte er seinen Kampf gegen den Krebs kaum zum Thema gemacht.
Seit Juni 2011 hat er sich mehreren Operationen sowie einer Chemotherapie und Bestrahlungen unterziehen müssen. Zuletzt hatte er erklärt, dass die jüngsten Untersuchungen keine Anzeichen einer Erkrankung mehr aufwiesen.
(sda/dapd)
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Alle 9 Kommentare

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Niemand
Man soll niemandem etwas schlechtes wünschen. Aber Chavez macht sich mit seiner Politik zu einem niemand.
Gute Besserung
Diese Krankheit ist niemandem zu wünschen. Aber ich wünschte mir, dass Chavez auf den richtigen sozialistischen Weg kommt. Mit der bolivarischen Revolution hat das nichts zu tun, was er bisher verkörpert. Vielmehr sieht das aus nach einer krankhaften Machtgier und auch nach Kapitalismus für die oberen Schichten und etwas Sozialismus und Maulhalten für die untere Schicht.
Alles Gute
Viel Kraft und Mut für Chavez. Gute besserung.