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Orban klagt an
10. Februar 2012 12:15; Akt: 10.02.2012 13:48 Print
«Putschversuch» mit Beteiligung von CNN
Der rechts-konservative ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat offenbar dem US-Nachrichtensender CNN vorgeworfen, den Sturz seiner Regierung herbeiführen zu wollen. Dies berichteten ungarische Medien.

Wittert ein Komplott gegen sich: Der ungarische Ministpräsident Viktor Orban.
Gemäss verschiedenen Medienberichten vom Freitag hatte Orban vor zwei Tagen auf einer Fraktionsklausur der Regierungspartei FIDESZ (Bund Junger Demokraten) in der nordungarischen Stadt Eger behauptet, gegen ihn sei «ein auf drei Beinen stehender Putschversuch» unternommen worden. Daran soll auch CNN beteiligt gewesen sein.
Bildstrecken Ungarns heisser HerbstIn den Umsturzversuch verwickelt seien zudem ungarische Diplomaten, die mit der Opposition sympathisieren, und nicht näher genannte Geheimdienste.
CNN verbreite Unwahrheiten
Der US-Sender CNN habe in seiner Berichterstattung über Ungarn im Dezember «absichtlich den Eindruck erwecken wollen», dass die Unzufriedenheit mit seiner Person innerhalb des FIDESZ wachse und sein Einfluss deshalb sinke, zitierten die Medienberichte den Regierungschef unter Berufung auf Teilnehmer der Klausur.
Konkrete Anhaltspunkte für einen Putsch hat Orban den Berichten zufolge nicht genannt. Er habe aber den Grossteil seiner eineinhalbstündigen Eröffnungsrede auf der Klausur nur diesem Thema gewidmet.
Wagenburg-Mentalität des Regierungschefs
Orban muss wegen Kritik der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF) seine bisherige Politik in einigen Punkten ändern. Beobachter meinen, das Erzeugen einer «Wagenburg-Mentalität» durch das Beschwören angeblicher Putschbestrebungen könne die mögliche Verunsicherung unter den eigenen Anhängern abschwächen.
Ungarn sieht sich derzeit mit drei Vertragsverletzungsverfahren und einem Defizitverfahren seitens der EU-Kommission konfrontiert. Das Land ist wirtschaftlich angeschlagen und bemüht sich bei IWF und EU um einen neuen Notkredit. Kritiker werfen Orban autoritäre Tendenzen und den Abbau der Demokratie in Ungarn vor.
(sda)
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Parallelen zu uns?
Ich glaube jetzt leidet Orbán endgültig an Paranoia! Er hat gemerkt, dass er mit seinen autokratischen Bestrebungen auf immer grösseren Widerstand stösst und sieht deshalb überall Verschwörungen, Geheimpläne, Komplotte und Intrigen. Erinnert mich auffallend and einen gewissen Schweizer Parteilenker, aber auch der blocht damit ja zum Glück immer mehr ins Abseits.
Bei allem Respekt für
CNN, aber deren Sendungen sind ganz klar links eingestellt und die Tendenz der Beeinflussung ist klar gegeben. Was FOX auf der Konservativen Seite tut, macht CNN auf der Linken! Ich persönlich schaue seit Jahren kein CNN mehr. CNBC ist da um einiges neutraler.
So ein Unsinn!
Die Ungarn stehen zu ihrem Ministerpräsidenten und haben keine Angst von einer Diktatur von ihm. Was sie aber nicht wollen ist, dass sich Ungarn von der EU diktieren lässt wie eine Demokratie auszusehen hat! Die Menschen in Ungarn haben einzig und allein Angst vor der EU kolonialisierung! Das passt den EU Diktatoren natürlich nicht und deswegen muss die Berichterstattung dementsprechend angepasst werden. Was wir mitbekommen ist, dass man dringend in Ungarn eingreiffen muss, damit die Demokratie aufrecht bleibt. Unsinn!